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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhistische Werte vs. AfD

  • KarmaHausmeister
  • 30. November 2025 um 11:33
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    Buddh. Richtung
    Chan
    • 7. Dezember 2025 um 13:18
    • #126
    Samadhi1876:

    In dieser Meinungsfrage

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die diese Studie zu verantworten hat, ist ideologisch CDU-nah. In meiner Jugend habe ich dort selbst Veranstaltungen besucht.


    Interessant ist, dass unter Deutschen offenbar der Antisemitismus deutlich geringer ist als unter Migranten und Auslaendern. Daraus ergibt sich logisch eine besondere Angst vor Rechtsextremismus. Dieser äußert sich u.a. so wie der Linksextremismus bei besagter Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend, er ist gewaltbereit. Das muss man sich auch vor Augen halten, wenn man Gerichtsurteile zur pauschalen Verdammung einer Partei zitiert in einem Land, wo die Kanzlerin in einer Krise mit höchsten Richtern essen ging. Wenn man sich da fragt, was buddhistische Übung ist, dann m.E. Unterscheidungskraft bei hoher Toleranz.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 7. Dezember 2025 um 15:26
    • #127
    Bebop:

    Das muss man sich auch vor Augen halten, wenn man Gerichtsurteile zur pauschalen Verdammung einer Partei zitiert in einem Land, wo die Kanzlerin in einer Krise mit höchsten Richtern essen ging.

    Die Staatsgewalt wurde damals bewusst geteilt. Verhindert aber nicht Einfluss auf die Justiz nehmen zu wollen. Ich habe mich deshalb auch oft gefragt, in wie weit Richter befangen oder unbefangen, neutral sein oder bleiben können. Was das für Menschen sind. Welche die privat ganz ander sind.

    Irgendwie müssen sie sich auch an Gesetze halten und Urteile begründen. Sofern es nicht auch um Zeugen und Falsch oder Nichtaussagen in einer Sache geht („Ich kann mich nicht mehr erinnern“).

    Wie die AfD an der Justiz sägt - und Schwarz-Rot hilft
    Mit der richtigen Strategie ist es autoritären Populisten auch hierzulande ein Leichtes, die Justiz deutlich zu schwächen. Die Einfallstore der dritten…
    www.n-tv.de
  • Thorsten Hallscheidt
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    • 7. Dezember 2025 um 15:44
    • #128
    Zitat

    Man könnte vor allem auch den überall grassierenden Rechtspopulismus unter der Frage ansehen, was er dazu beiträgt, irgendwie den Beschluss, in die ökologische Katastrophe zu gehen, zu ertragen, in dem Fall durch systematische Selbstverrohung. Denn wenn er mit der menschlichen Würde und dem Selbstbild der meisten Menschen nicht vereinbar ist, dann muss entweder der Beschluss geändert werden – oder das Selbstbild. Schließlich gibt es in allen Religionen, allen Kulturen bestimmte Normen von Mitmenschlichkeit, Solidarität und Nächstenliebe, die einen Anspruch an das eigene Tun darstellen, der wiederum permanent unterlaufen wird.

    Der Rechtspopulismus bietet den Leuten eine menschenverachtende, gegenwartsgierige Ideologie an, die zur naturverachtenden, zukunftszynischen Praxis passt. Planetare Empathielosigkeit auf diese Weise politisch zu bejahen – für diese Ideologie müsste ein Name erst noch gefunden werden, Faschismus wäre vielleicht zu antiquiert. Jedenfalls gibt es gute Gründe für die Annahme, dass sich die rechte Drift nicht wirksam wird bekämpfen lassen, wenn der Beschluss, in die Katastrophe zu gehen, nicht revidiert wird.

    Quelle

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 7. Dezember 2025 um 16:10
    • #129
    Bebop:

    Wenn man sich da fragt, was buddhistische Übung ist, dann m.E. Unterscheidungskraft bei hoher Toleranz.

    Dazu gehört auch, andere Menschen und tiefere Absichten, tiefer durschauen zu können, und nicht einfach nur ihren Worten zu glauben.


    Die Ursachen von Leiden an sich ist nämlich oft immer dieselbe.

    Angst, Begehren, Unwissenheit.


    Und Toleranz betrifft auch zu erkennen, was ich selbst überhaupt ändern kann und was nicht.


    Und auch Mitgefühl zu haben.

    Auch wenn man alle Taten nicht immer gut heißen kann.


    Aber das kann man oft erst dann:

    Wenn man die wahren Ursprünge der Leiden erblickt.


    Genauso wenn ein Mensch in seinem Leben schlimmes in der Kindheit erfahren hat. Und auf Grund dessen mehr mit Angst und Schmerz als gewöhnlich handelt.


    Erst wenn man das Kind in diesem Menschen versteht, versteht man auch den ganzen Menschen besser. Und kann auch einfacher mit ihm Mitgefühl haben. Denn so wie er ist, ist er nicht wirklich. Auch wenn er etwas tut, das schädlich sein mag. Anderen gegenüber, oder nur allein sich selbst gegenüber.


    Und genauso ist es ganz allgemein:

    Wenn man die Nicht-Dualität in Allem vergisst.

    Und einseitige Anschauungen und Anhaftungen dadurch entstehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (7. Dezember 2025 um 16:16)

  • Bebop
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    Buddh. Richtung
    Chan
    • 7. Dezember 2025 um 16:51
    • #130
    Samadhi1876:

    Dazu gehört auch, andere Menschen und tiefere Absichten, tiefer durschauen zu können, und nicht einfach nur ihren Worten zu glauben.

    Meinst du denn, Merkel und Lauterbach durchschaut zu haben? In Deutschland werden Staatsanwälte vom Bundespräsidenten bzw. den Justizministerien ernannt. Es ist nicht allzu schwer, wenn du mal solche Macht hast, zu verhindern, dass gegen dich erfolgreich ermittelt wird.

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 7. Dezember 2025 um 16:53
    • #131
    Bebop:

    Es ist nicht allzu schwer, wenn du mal solche Macht hast, zu verhindern, dass gegen dich ermittelt wird.

    *Schwurbel-di-Schwurbel*

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Tim1
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    Zen
    • 7. Dezember 2025 um 17:09
    • #132

    Ich möchte nur kurz ergänzen, dass ich persönlich keinerlei Form von Extremismus unterstütze – weder politisch, religiös noch gesellschaftlich. Mir geht es nicht darum, eine bestimmte Partei zu verteidigen oder anzugreifen.


    Ich habe über die Jahre viele politische Strömungen erlebt und für mich festgestellt, dass Extreme – egal von welcher Seite – nicht meinem Verständnis von einem friedlichen, respektvollen Miteinander entsprechen.


    Ich selbst sehe mich heute als eher wertorientiert und ohne klare parteipolitische Bindung. Manche Aspekte früherer Zeiten sprechen mich persönlich an, aber das bedeutet für mich keine politische Haltung, sondern lediglich individuelle Vorlieben und Erfahrungen aus meinem eigenen Lebensweg.


    Mir ist wichtig, dass wir miteinander im Gespräch bleiben, ohne Feindbilder oder Abwertungen.

  • Samadhi1876
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    • 7. Dezember 2025 um 17:20
    • #133
    Bebop:

    Meinst du denn, Merkel und Lauterbach durchschaut zu haben? In Deutschland werden Staatsanwälte vom Bundespräsidenten bzw. den Justizministerien ernannt. Es ist nicht allzu schwer, wenn du mal solche Macht hast, zu verhindern, dass gegen dich erfolgreich ermittelt wird.

    Ja, manches ist sicher auch irgendwo machtabhängig. Bzw. „Eine Hand wäscht die Andere“. Oder Beamte denen nicht gekündigt werden kann wegen vergehen, nur versetzt werden. Genauso wie Priester in der Kirche usw.


    Mit durchschaut zu haben, meine ich auch, wem kann ich wirklich glauben und vertrauen. Bei Peanuts ist das oft nicht so wichtig. Bei Wichtigeren Dingen schon. Also zB wen wähle ich nun…


    Gefühlt kommt seit Jahrzehnten aber auch nicht viel Neues dabei raus, weil sich die RegierungsParteien eben auch wieder gegenseitig neutralisieren. Und mehr Alles beim Alten bleibt.


    Es sei denn nur Links oder nur Rechts käme an die Macht.

    Aber das dann auch nur wieder vier Jahre.

    Bis sich das Blatt dann wieder wendet.


    Falls man es bis dahin nicht geschafft hat, das System zu „korumpieren“.


    Zum Anderen bedingen neue Gesetze oder neue Machthaber auch, das die Bevölkerung und Unternehmen weitestgehend dabei mit spielen.


    Hinzu kommen die Lobbyisten.

    EU Vorgaben.


    Alles in Allem ist Veränderung in D sehr schwierig.

    Weil unterschiedliche Kräfte und Interessen am Werk.

    Aber das wurde hier glaube ich schon mehrfach erwähnt.


    Und eigentlich ging es nur um Afd und was sagt der „Buddhist“ dazu.


    Dann schweift man irgendwie auch immer mal wieder ab.


    Aber es ist auch interessant mal über den „Tellerrand zu schauen“ und die unterschiedlichsten Meinungen zu hören.


    Wo man selbst vielleicht noch nicht daran gedacht hat.

  • pano
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    • 7. Dezember 2025 um 17:20
    • #134

    Finde die thesen unseres Thailand-Exilanten auch insofern spannend weil er sich freiwillig in einem Land nieder gelassen hat in dem mehrjährige Haftstrafen drohen wenn man zum Beispiel sagt dass Thailand vielleicht besser eine Republik werde sollte, oder der König kritikwürdig wäre.


    Gleichzeitig wird dann vom Ohrensessel aus Übersee medial verfolgt was in der alten Heimat so geht und dann können wir hier lesen wie schlimm dieses „Stadtbild“ denn so sei in dem wir leben.


    Ich denke ich hol mir gleich einen Schawarma und laufe dabei ohne Furcht durch ein Stadtviertel dass in den 90ern noch als no-go Area galt.

  • mooncake
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    • 7. Dezember 2025 um 17:33
    • #135
    Bebop:

    Meinst du denn, Merkel und Lauterbach durchschaut zu haben? In Deutschland werden Staatsanwälte vom Bundespräsidenten bzw. den Justizministerien ernannt. Es ist nicht allzu schwer, wenn du mal solche Macht hast, zu verhindern, dass gegen dich erfolgreich ermittelt wird.

    Du hattest ja bereits darüber berichtet, dass Du Angela Merkel verklagt hast und hattest hier Lauterbach eine Geistesstörung diagnostiziert. Du hattest auch damals den alten Betreiber des Forums verklagt. Offenbar hat das nichts geholfen.

  • Bebop
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    • 7. Dezember 2025 um 18:50
    • #136
    Thorsten Hallscheidt:

    *Schwurbel-di-Schwurbel*

    Ich muss nicht wiederholen, dass ich dich für naiv halte, das habe ich schon in Bezug auf deinen Zen Lehrer und Corona gesagt. Aber falls das als Beleidigung gilt ( hier sind ja oft die empfindlich, die selbst austeilen), formulier ich es gleich um: Was passiert, wenn diejenigen, die die Macht haben, einen StA zu entlassen, ihm oder ihr nahelegen, bestimmte Ermittlungen zu unterbinden?

    Einmal editiert, zuletzt von Bebop (7. Dezember 2025 um 18:59)

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    Chan
    • 7. Dezember 2025 um 18:52
    • #137
    mooncake:

    Offenbar hat das nichts geholfen.

    Nein, die Besagten waren weitgehend uneinsichtig und sind es wohl bis heute, da hast du Recht. Aber was für ein Kriterium soll das sein fürs eigene Handeln?


    Du irrst auch in diversen Punkten. Die von mir angezeigte Straftat (Verleitung eines Untergebenen zu einer Straftat) hat Merkel damals abgeblasen (Polizeikontrollen in Privatwohnungen an Weihnachten bei Verdacht auf überzählige Anwesende).


    Welchen Einfluss von Merkel oder Lauterbach siehst du denn heute noch?


    Allerdings hast du diverse Dinge falsch dargestellt, also eine Strohmann aufgebaut. Ich habe weder den damaligen Betreiber verklagt noch Merkel. Gegen Merkel habe ich einen Strafantrag gestellt, was etwas anderes ist, und dem Betreiber gesagt, dass mein Anwalt bei Wiederholung gegen Verleumdungen vorgeht. Eine der Verleumderinnen war dann zumindest auch gesperrt.


    Der Fall Lauterbach ist ja noch nicht erledigt. Ihm stehen noch diverse Gerichtstermine bevor.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bebop (7. Dezember 2025 um 19:17)

  • Bebop
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    Chan
    • 7. Dezember 2025 um 19:02
    • #138
    pano:

    Gleichzeitig wird dann vom Ohrensessel aus

    Ja, die Linken, wie sie sticheln und in ihren Phantasien leben ... Ich habe einen deutschen Pass, keinen thailändischen. Du kannst Dich gern nach Thailand begeben und deinen Unmut kundtun.


    Zitat

    dann können wir hier lesen wie schlimm dieses „Stadtbild“ denn so sei in dem wir leben

    Du hast also, wie ich, gut 20 Jahre in einem sozialen Brennpunkt einer Großstadt gelebt?

    Einmal editiert, zuletzt von Bebop (7. Dezember 2025 um 19:08)

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 7. Dezember 2025 um 19:25
    • #139
    Moderation

    Ich habe das Gefühl, es ist inhaltlich ganz viel gesagt worden und die Auseinandersetzung droht sich auf eine persönliche Ebene zu verlagern. Von daher würde ich den Thread vorerst schließen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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