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Hat Zen ein Marketingproblem?

  • Bosluk
  • 15. April 2025 um 16:50
  • Zum letzten Beitrag
  • Egoillusion
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    • 28. Mai 2025 um 19:53
    • #76
    Railex:
    Egoillusion:

    Du hast aber recht, dass spirituelle Arbeit stattfindet, aber es kommt noch nicht so recht im Westen an, dass es Herzen öffnet. Das liegt bei jedem Einzelnen selbst.

    Wie es im ZEN oder in Asien ist, kann ich sonst nicht weiter beurteilen, aber mir ist bei meinem Umgang z.b. mit christlichen Familienkreisen aufgefallen, dass hier kaum ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, um geistige Potenziale zu kultivieren und Techniken sind auch unbekannt.

    Als ursächlich halte ich u.a. ein festes Persönlichkeitsbild und Unkenntnis des Dharma allgemein.

    Meditative Arbeit ist nicht weit verbreitet.

    Herzensöffnung hoffentlich immer Konsequenz spiritueller Arbeit.

    Meditation ist im Westen vom wörtlichen Begriff her eher unbekannt, aber wie wäre es mit christlicher Kontemplation ? Also wertefreier Betrachtung / Beobachtung. Das bedeutet das Wort Kontemplation.

  • Egoillusion
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    • 28. Mai 2025 um 20:00
    • #77
    inspirierter Inspirator:

    Um auf die Eingangsfrage einzugehen: Marketing bedeutet ja, dass jemand etwas vermarkten will. Wer allgemeine Wahrheit vermarktet, ist ein kapitalistischer Guru - finde ich unsympathisch. Echte spirituelle Menschen wissen das Licht im anderen Menschen anzuzünden, jenem der ernsthafte danach sucht, größte Freude ist dem Befreiten zur Befreiung anderer beizutragen. Das ist unbezahlbar. Okay, aber vielleicht war der Begriff Marketingproblem auch nicht präzise genug.

    Du hast Recht. Da verschließt sich sofort mein Herz. Das ist es ja, was ich in einem anderen Posting mit Scharlatanerie ausdrücken wollte, aber hört stets auf Eure Herzen, dann werden ihr die Scharlatane entlarven.

    2 Mal editiert, zuletzt von Egoillusion (28. Mai 2025 um 20:35)

  • Railex
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    • 28. Mai 2025 um 20:21
    • #78

    Vielleicht " vermitteln ".

    Mir haben damals die Lehrgespräche und der unbefangene Umgang gefehlt, selbst die Reissuppe nach der Morgenmeditation wurde schweigend gelöffelt.

    Gutes Internet gab's noch nicht, Zen Comics waren aber sehr beliebt.

    Ich war aber auch Anfang 20 und das war mir zu ernsthaft und zu starr.

    Trotzdem sehr interessante Erfahrung vor der weißen Wand.

  • Christopher
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    • 28. Mai 2025 um 20:44
    • #79
    Leonie:

    Ich finde es schon immer merkwürdig, wenn einer Zen mit Großbuchstaben schreibt.

    Ich kenn das auch. Wahrscheinlich merken es bzw. denken sich die meisten gar nichts dabei. Was wiederum vielleicht doch ganz angebracht ist :)

  • pano
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    • 28. Mai 2025 um 20:51
    • #80

    ZEN = Ziemlich Eigensinnig Nichtdenken (?)

  • Leonie
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    • 28. Mai 2025 um 21:34
    • #81

    Es heißt aber - Nichtdenken Denken - .

    Zum edlen Narren - würde mir besser gefallen.

    :zen:

  • Egoillusion
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    • 28. Mai 2025 um 21:47
    • #82

    ZEN - Zuschauen - Entspannen - Nichtdenken 😂

  • Raphy
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    • 28. Juli 2026 um 13:22
    • #83

    Ich hätte da auch noch Einen:


    SitZEN in ZaZEN im BautZENer ZENf ZEN ZENter.


    Wie ich dem Bautzner Senf-Kult beigetreten bin… (Youtube)


    Übrigens: "Der Mond leuchtet in jeder Pissrinne." (Nicht auf Antaiji bezogen.) @ZENdungSbewußtsein


    Zen Retreat at Antaiji. 安泰寺 夏の禅合宿. 2021.7. yoga & zen (Youtube)


    Und aus ganzem HerZEN von AndersZEN.


    Die Schneekönigin (Youtube ab Min. 51:03)


    Oder einfach nur tanZEN.


    Outsiders & Vinzzent - Dromendans (Youtube)


    Just my 2 ZENts.

    my two cents - Wikipedia:

    „my two cents“ („my 2 ¢“, lang „put my 2 cents in“) ist ein nordamerikanisches Vollidiom ...


    [...]

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/My_two_cents


    安泰寺 接心 Antaiji retreat Yoga & Zazen 瑜伽与禅 2022年 秋 (Youtube ab Minute 4:42)


    Bitte nicht den ZENstock rausholen. Ist nur Spaß. :) _()_


    Liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Raphy (28. Juli 2026 um 13:38)

  • Yardie
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    • 4. November 2026 um 20:22
    • #84

    Grüüüüße liebe Buddhaland-Leser uund Schreiber! Ich bin hier auf diesen Thread gestoßen und da ist mir eingefallen das ich ja einen Account hier habe (an dessen Passwort ich mich sogar erinnern konnte wow) und da wollte ich mal hier meine paar ZENt dazu geben 😆

    Die grundsätzliche Frage des Threaderstellers war ja wie kann man im Zen die Menschen quasi bei der Stange halten, wenn man ihnen doch vermittelt "hey Zazen bringt dir gar nix".

    Schlussendlich ist es wie es ist und es kommt immer auf den Menschen selbst an. Ich kann natürlich nur von meiner eigenen Perspektive sprechen (als der Mega-Laie), aber für mich ist Zen die zugängstlichste "Art".

    Ich selber habe mich hier mal vor Jahren angemeldet (glaube so 2021), das war nachdem ich mal 1 - 2 Jahre in eine Shambala Gruppe 1x die Woche zur offenen Meditation gegangen bin. Dann kam Covid, die Gruppe gibt es glaube ich nicht mehr hier in Frankfurt und ich habe errstmal den Weg aus den Augen verloren. Ich habe damals und zwischendurch immer mal Bücher gelesen von Trungpa und auch Thich Nat Han, aber ich habe es nicht verstanden was es mir bringen soll. Nach dem lesen dieser Bücher habe ich immer gedacht ja klar ist ja offensichtlich, aber was bringt es mir jetzt das ich das gelesen habe, schlussendlich wird es mich nicht beeinflußen ich lebe einfach weiter wie bisher. Ich war der Meinung das Meditation halt was war das mir zu diesem Zeitpunkt geholfen hat mir ein bisschen geistige Ruhe zu verschaffen, da ich recht hektisch sein kann.

    Jetzt Zeitsprung 5 Jahre später habe ich wieder viel über Buddhismus nachgedacht und mich gefragt warum mich das nicht anspricht obwohl es ja meinen moralischen Vorstellungen entspricht. Hm da habe ich mich gefrragt was ist eigentlich so in Japan die verbreiteste Strömung da ja sowohl Buddhismus aberr auch Shinto dort Teil der Gesellschaft sind. Aha siehe da Soto-Shu und Rinzai. Und was ist das jetzt? Die Infos kann man sich ja zum Glück gut zusammen suchen im Netz und schlussendlich habe ich mir eine für mich passende Übersetzung des Herz-Sutras und der 4 Bodhisattva-Gelübde rausgesucht und spreche das Sutra vor jedem Sitzen und die Gelübde hinterher. Erst das auseinandersetzen mit Zen hat mich dazu gebracht zu verstehen, dass man nicht immer alles perfekt machen kann und das Meditieren auch einfach ein Unterschied an der Intuition sein kann warum ich es mache. Manchmal sitze ich und dann mache ich das um meine Gedanken zu Ordnen, ei dann ist es halt in dem Moment Achtsamkeitsmeditation und kein Zazen so ist das halt und manchmal sitze ich einfach und dann ist es auch gut so einfach zu sitzen und ann ist es eben Zazen.

    Genauso bin ich von der Erklärung fasziniert gewesen, dass die Kern-Aussage des Herz Sutras ja quasi die Zerstörung des Egos ist. Was für uns Menschen aus dem Westen sicher eine heftige Aussage ist, schließlich ist das Ego ja schon wichtig und was bin ich denn dann wenn ich mein Ego quasi vernichte. Gibt es nur Wir oder darf ich auch sein und was bleibt dann noch von mir übrig. Wow da denkt man erstmal nach, wenn man endlich versteht das wir eigentlich alle eine Verkettung von Ereignissen sind. Klaro habe ich verstanden das man als Zen-Buddhist oder generell als Buddhist nicht zum Zombie wird der nur noch willen- und geistlos durch die Gegend wandelt. Aber man auch verstehen muss, dass man beim meditieren nicht von irgend einem Blitz getroffen wird und man jetzt die totale Errkenntnis erlangt hat.

    Um nach viel Text zum Kern-Thema zurück zu kommen ob man findet, dass gerade Zen schwer zugänglich für Laien ist. Nein sehe ich nicht so. Es gibt heutzutage viiiiiele Möglichkeiten sich zu informieren. Viele Texte die frei zugänglich sind und auch die Videos vom guten Muho Nölke die einem helfen. Für mich war bisher immer das größte Probleme das ich das Gefühl hatte das man Texte auf irgendwelchen Sprachen vor sich her brummt die man nichtmal versteht und man sich irgendwie eher fühlt als wäre man ein Tourist der irgendwo sich kulturelle Riten anguckt und es deutsche Übersetzungen nicht so viele gibt und man da auch mMn aufpassen muss nicht an irgendwelche "Gurus" zu geraten. Klar auf Englisch findet man mehr, aber auch das kann manchmal dauerhaft anstrengend sein. So bin ich mit dem Weg wie ich ihn aktuell beschreite und ihn durch Zen, im speziellen Soto-Shu, kenne gelernt habe am zufriedensten und das ohne aktuell eine Gruppe zu besuchen. Es muss nicht immer alles perrfekt sein und man kann auch ohne Meister praktizieren. Vieleicht werde ich mich mal umgucken und schauen ob es hier in Frankfurt ein Sangha gibt das man mal besuchen kann. Muss ich mal schauen ist irgendwie schade, Weltmetropole Frankfurt und was Buddhismus angeht gibts hier außer teure Retreats im Tibet-Haus leider nicht viel.

    Vielen Dank für die Möglichkeit das schreiben zu dürfen und vielen Dank falls das hier jemand lesen sollte. 😊

    Edit: Paar Typos korrigiert das nä mal lese ich vor dem Absenden korrektur

  • Samadhi1876
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    • 4. November 2026 um 20:53
    • #85
    Yardie:

    ZENt

    😀

  • Samadhi1876
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    • 4. November 2026 um 21:19
    • #86

    Za Zen, besonders Sesshin


    Ist einfach "Hammer Hart"


    Besonders am Anfang...


    Darum springen wahrscheinlich viele anfangs wieder sofort ab...

  • Wetering
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    • 5. November 2026 um 07:03
    • #87
    Yardie:


    ...
    Genauso bin ich von der Erklärung fasziniert gewesen, dass die Kern-Aussage des Herz Sutras ja quasi die Zerstörung des Egos ist. Was für uns Menschen aus dem Westen sicher eine heftige Aussage ist, schließlich ist das Ego ja schon wichtig und was bin ich denn dann wenn ich mein Ego quasi vernichte. Gibt es nur Wir oder darf ich auch sein und was bleibt dann noch von mir übrig.


    ... Für mich war bisher immer das größte Probleme das ich das Gefühl hatte das man Texte auf irgendwelchen Sprachen vor sich her brummt die man nichtmal versteht ...


    Guten Morgen,


    diese Erklärung zum Herz-Sutra klingt für mich schlichtweg falsch. Zum Herz-Sutra sind viele Bücher verfügbar.


    Etwas weniger Verwirrung bei Ego/Ich/Selbst/Nicht-Selbst kann man erreichen, wenn man sich bemüht zu verstehen, was damit gemeint ist/sein könnte.

    Jeff Shore schreibt: zum Selbst vordringen und es zu durchschauen

    (Der Weg beginnt unter deinen Füßen, Kapitel 1).


    Mir fiel das Rezitieren (Brummen 😉) anfangs leichter als das Meditieren.

    Da die meisten Rezitationstexte 3x wiederholt werden, ist es eine Möglichkei sie zu Hause auf japanisch/deutsch/japanisch zu rezitieren.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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