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Chán Buddhismus in Deutschland - Praktizierende und Sanghas

  • IsegrimRukipe
  • 25. August 2023 um 00:49
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  • IsegrimRukipe
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    • 25. August 2023 um 00:49
    • #1

    Liebe Forumsmitglieder,

    Chán Buddhismus scheint mir doch eine sehr untergeordnete Rolle in Deutschland bzw. wahrscheinlich dem gesamten "Westen" zu spielen. Die Variante Zen mit ihren starken japanischen Ausformungen hat hingegen eine deutlich stärkere Verbreitung gefunden.

    Mich würde nun interessieren, ob es hier tatsächlich Chán Praktizierende gibt und welche Sanghas sich hier in Deutschland finden.

    Ich habe den Artikel über die fünf Häuser des Chán bereits gelesen und man muss feststellen, dass es dort wohl einen deutlichen Traditionsabbruch gab und im wesentlichen die meisten Schulen der fünf erst vor "kurzem" wieder "hergestellt" wurden.

    Mir scheint als wären die beiden großen Schulen Caodong (entspricht Soto) und Linji (entspricht Rinzai) mit ein paar Abwandlungen (zu den japanischen Schwestern) die Hauptströmungen.

    Welche Texte des Chán sind lesenswert und worin sind die Hauptunterschiede zum japanischen Zen? (Außer der Farbe und dem Stil der Roben). Mir scheint es als sei Chán etwas entspannter als Zen, es geht weniger um das wie man sitzt, sondern das man regelmäßig sitzt zum Beispiel.

    Und gibt es überhaupt viele Ressourcen auf deutsch oder englisch? Ich lerne aktuell ohnehin chinesische Zeichen und darüber auch die Sprache hoffentlich mit der Zeit, aber aktuell wären die europäischen Sprachen natürlich sehr praktisch. :grinsen:

    Herzlichen Dank für eure Perspektiven und Hinweise.

  • void 25. August 2023 um 09:18

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • KarmaHausmeister
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    • 25. August 2023 um 09:30
    • #2

    Eine persönliche Empfehlung:

    Bodhidharma Chan-Gemeinschaft
    Wir praktizieren chinesisches ZEN in einer zeitgemäßen und weitgehend an den westlichen Kulturkreis angepassten Form auf der traditionellen Basis des…
    www.bodhidharma-chan-gemeinschaft.de

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Noreply
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    • 25. August 2023 um 11:04
    • #3
    Beitrag

    Umriss der Praxis

    https://terebess.hu/zen/Bodhidharma.pdf

    […]


    [mod]

    ich habe in den Beitrag einen Zitatblock eingebaut,so dass klar wird dass es sich um eine deutsche Übersetzung der englischen Übersetzung von Bodhidharmas Text von Red Pine handelt. Void[/mod]
    Noreply
    25. August 2023 um 11:03

    Vielleicht ein Buch, das dich erreichen könnte.

  • KarmaHausmeister
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    • 25. August 2023 um 12:51
    • #4

    Traditionell geht es hier zu:

    Chan-Kloster Wassermond
    Besucht unser buddhistisches Chan-Kloster und Meditationszentrum Wassermond in Schenkendöbern - Guben.
    kloster-wassermond.de

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  • IsegrimRukipe
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    • 25. August 2023 um 13:24
    • #5

    KarmaHausmeister

    Danke für die Links. Die Bodhidharma Gemeinschaft liest sich sehr interessant. Das ist interessant einen säkularen Ansatz im Chán zu finden.

    Hast du selbst Kontakte dorthin oder praktizierst dort?

    Natürlich auch danke Noreply ich schaue mir das Buch gerne an und bin auch gespannt.

    Was ich mich frage, gemessen an der Bevölkerungszahl Chinas und der eigentlich langen Präsenz des Chán in der Welt spielt diese Richtung eine geradezu erstaunlich untergeordnete Rolle. Das könnte natürlich in der Kulturrevolution begründet sein und damit auch mit den Schwierigkeiten des Buddhismus in China zusammenhängen. Womöglich ist es auch gar nicht so schlecht eher unter dem Radar zu existieren.

    Zen ist im Westen sehr präsent und eine starke Marke. Das führt natürlich auch zu ein paar fragwürdigen Stilblüten, wenn man sich YouTube und das Buhlen um Aufmerksamkeit betrachtet.

    Dankeschön für die bisherigen Antworten.

  • void
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    • 25. August 2023 um 14:01
    • #6
    IsegrimRukipe:

    Was ich mich frage, gemessen an der Bevölkerungszahl Chinas und der eigentlich langen Präsenz des Chán in der Welt spielt diese Richtung eine geradezu erstaunlich untergeordnete Rolle. Das könnte natürlich in der Kulturrevolution begründet sein und damit auch mit den Schwierigkeiten des Buddhismus in China zusammenhängen.

    In Japan war der Buddhismus ja von staatlicher Stelle sehr reguliert und von daher war sehr klar welcher Tempel welcher Schule zugeordnet war. Nach meinem Wissen war das in China alles offener und durchlässiger und gerade in der Ming Dynastie kam es zu synkretische Tendenzen:

    Wikipedia:

    Während der Ming-Dynastie (1368-1644) kam es zu einer Wiederbelebung des Studiums einheimischer chinesischer Traditionen wie Tiantai, Huayan und Yogacara, und die meisten Mönche gehörten den beiden dominierenden Chan-Schulen an: Linji und Caodong.[32][33][34] An diesem Punkt seiner Geschichte war der chinesische Buddhismus auch recht eklektisch geworden und bezog alle wichtigen chinesischen Traditionen mit ein. Ein Beispiel dafür ist Hanshan Deqing, einer der großen Reformer des chinesischen Buddhismus.[35] Wie viele seiner Zeitgenossen vertrat er die duale Praxis der Chan- und der Reines-Land-Methode.[36] Er wies die Praktizierenden auch in die Verwendung von Mantras und das Lesen von Schriften ein. Er war auch als Dozent und Kommentator bekannt und wurde für seine strikte Einhaltung der Gebote bewundert.

    Es scheint sogar eine Gemeinschaft in Europa zu geben die sich auf Hanshan Dequin zurückführt. ( ob sie seriös ist oder nicht, kann ich nichts sagen)

    Gerade weil die Kommunisten sich so gegen Religion und Tradition stemmten, wurde der Buddhismus im 29. Jahrhundert in Taiwan betont und gefördert:

    Wikipedia:

    The Four Great Mountains of Taiwan refers to a group of four prominent organizations in Taiwanese Buddhism.[1][2] The term draws its name from the Four Sacred Mountains of China, four mountains in mainland China that each hold sacred Chinese Buddhist sites. The founders of the institutions are collectively referred to as the Four Heavenly Kings of Taiwanese Buddhism.[3] Each of the "Four Heavenly Kings" corresponds to one cardinal direction, based on where their organization is located in Taiwan. The institutions that make up the "Four Great Mountains" of Taiwanese Buddhism are:

    • North (Jinshan): Dharma Drum Mountain (法鼓山) founded by Master Sheng-yen (聖嚴, d. 2009)
    • South (Dashu): Fo Guang Shan (佛光山) founded by Master Hsing Yun (星雲, d. 2023)
    • East (Hualien): Tzu Chi Foundation (慈濟基金會) founded by Master Cheng Yen (證嚴)
    • West (Nantou): Chung Tai Shan (中台山) founded by Master Wei Chueh (惟覺, d. 2016)

    With exception of Tzu Chi, all of them belong to the Linji school of Chan Buddhism.

    Und gerade der Gründer der ersten, Shen-yen erlangte ja auch internationale Berühmtheit. Von ihm gibt es Bücher auf Englisch und er hat auch im Westen Zentren gegründet. Es gibt da glaube ich keine "Dharma Drum" Gruppe in Deutschland.

    Erst in den letzten Jahrzehnten hat man in der chinesischen Regierung gemerkt, welches Möglichkeiten "Kung Fu" "Chan" und "Shaolin" innewohnt und hat den Shaolin Tempel und seinen Abt vereinnahmt bzw gefördert - eine sehr zwiespältige Sache.

  • Henna01
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    • 25. August 2023 um 14:02
    • #7

    Also chan ist ja eigentlich auch nur der chinesische Begriff für Zen. Dhyana, Thien, Zen, Chan meinen alle das gleiche. Meditative Versenkung war die Übersetzung glaube ich.

  • Sudhana
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    • 25. August 2023 um 18:29
    • #8

    Ein wenig geschichtlicher Hintergrund:

    Die Geschichte des Zen
    zen-zentrum-altbaeckersmuehle.de

    Der erwähnte, Bodhidharma zugeschriebene Text mit kurzer Einführung:

    http://www.zensplitter.de/Bodai_daruma.PDF

    - der natürlich ebenso zur japanischen Zen-Tradition gehört wie zur Chan-Tradition.

    Ein Text des bedeutenden ming-zeitlichen Chan-Lehrers Hanshan Deqing:

    http://www.zensplitter.de/Han_shan.PDF

    Chan (aus Taiwan) in Berlin: https://miao-fa.de/ und Artikel der Leiterin Shifu Simplicity in der BA: https://buddhismus-aktuell.de/autor/shifu-simplicity/


    Ein Artikel zur Marke 'Shaolin' in Deutschland: https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver…el_TB012008.pdf Frau Lüddes nachsichtige Einschätzung der Akkulturationsleistung dieser Einrichtung teile ich allerdings nicht - das ist eher etwas für Fans von Shaolin-Rainer (der nennt sich tatsächlich so)

    Shaolin-Rainer:

    Fitness bis ins hohe Alter. Auch Kampfstellungen zur erfolgreichen Selbstverteidigung. Mit Ernährungsrezepten aus erster Quelle zum Idealgewicht. Kurzmeditation für bessere Konzentration.

    (Zitat von Amazon).

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  • KarmaHausmeister
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    • 25. August 2023 um 18:29
    • #9
    IsegrimRukipe:

    KarmaHausmeister

    Danke für die Links. Die Bodhidharma Gemeinschaft liest sich sehr interessant. Das ist interessant einen säkularen Ansatz im Chán zu finden.

    Hast du selbst Kontakte dorthin oder praktizierst dort?

    Nein, ich praktiziere dort nicht aber ich kenne Fa Yi persönlich. Er ist zu 100% seriös und nimmt, was er tut, wirklich sehr ernst.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

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  • void
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    • 25. August 2023 um 19:54
    • #10
    Hendrik:

    Eine persönliche Empfehlung:

    https://www.bodhidharma-chan-gemeinschaft.de

    Wenn man fragt, warum Bodhidharma aus dem Westen aufbrach, kann man hier antworten, dass er in diesem Fall antworten, dass er diesmal nicht aus dem Osten kam, weil er über Hawaii kam.

    bodhidharma-chan-gemeinschaft:

    Die Bodhidharma Chan-Gemeinschaft (chin. 達摩禅苑= Damo Chan Yuen) wurde im Jahr 2014 durch Fa Yi Shakya gegründet.

    Die Gemeinschaft sieht sich in der Nachfolge des Xu Yun Chan Yuen, einem 1997 vom chinesischen Großmeister Jy Din Shakya (1917-2003) eigens für den Westen gegründeten Orden der Línjì Zong (chin: 臨濟宗 - jap. Rinzai-Tradition ), die auf Meister Linji Yixuan zurückgeht. Jy Din Shakya war Schüler des hochverehrten Meisters Xu Yun und Gründer des Chan-Tempels auf Hawaii.

    Und dieser Tempel ist ja inzwischen auch schon recht alt.

    Hsyuyun:

    The story of the first Chinese temple in Honolulu began in 1930 when a group of Chinese Buddhists, including a Mr. Deng Bian Rong, began a local Buddhist Society. It was a difficult time though, for World War II was about to erupt. It effectively terminated their plans, preventing the visits of many Masters they had invited to help them establish a temple. After the war the effort was revived and finally an official Buddhist organization was established: the Chinese Buddhist Association of Hawaii. The leaders of the effort to establish the organization included Deng Bian Rong, Hu Xing, Chen Zhao Hong, Huang Hua and Huang Bei Hong. The Association was officially established on July 1, 1953. It was the Venerable Master Hsu Yun who sent his disciple and translator, Master Jy Din, from Hong Kong to lead the sangha in Honolulu.

    Seine Biographie findet man hier.

  • void
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    • 25. August 2023 um 20:01
    • #11
    Hendrik:

    Traditionell geht es hier zu:

    https://kloster-wassermond.de

    Die Äbtin Shifu Simplicity ist ja sogar bei uns im Forum und informiert über Veranstaltungen:

    Shifu Simplicity:

    Das Miao Fa Zentrum wird geleitet von der Nonne Shifu Simplicity

    Er finden Mediationskurse mit Unterricht über Buddhismus oder Sutrastudien statt

    Shifu unterrichtet auch buddhistisches Chinesisch für Menschen mit Vorkenntnissen der chinesischen Sprache

    Streitstr.23, 13587 Berlin Spandau

    http://www.miao-fa.de

  • Leonie
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    • 25. August 2023 um 23:03
    • #12

    [lz]

    Im März 2014 wurde Fa Yi Shakya zudem nach japanischer Tradition durch den deutschen Zen-Meister Christian Hammerl in der japanischen. Tradition zum Unsui ("Zen-Mönche") in der Rinzai-Tradition ordiniert. Die Ordination fand in der Schweiz mit den zwei vollordinierten vietnamesischen Mönchen Thich Hue An und Thich Duc Poh und acht Laienbuddhisten (als Zeugen) im Tempel Phật Môn statt.

    image.jpg[/lz]

    Gibt es da verschiedene Versionen der webseite?

    Die Leitung der Chán-Gruppe
    Die Buddhistische Biographie von Fa Yi Laoshi: (Leitung der Bodhidharma Chan-Gemeinschaft)
    www.bodhidharma-chan-gemeinschaft.de
    Unsere Chan-Gemeinschaft
    Die Bodhidharma Chan-Gemeinschaft ist eine sehr kleine Verbindung aus Schülern und Schülerinnen von Fa Yi Laoshi, die in der ursprünglichen Tradition des…
    www.bodhidharma-chan-gemeinschaft.de

    Mal heißt er Fa Yi Shakya und dann heißt er Fa Yi Laoshi - .

    :zen:

    Einmal editiert, zuletzt von Leonie (25. August 2023 um 23:09)

  • IsegrimRukipe
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    • 25. August 2023 um 23:48
    • #13
    Leonie:

    [...]

    Mal heißt er Fa Yi Shakya und dann heißt er Fa Yi Laoshi - .

    Leonie

    Das Missverständnis ist schnell aufgeklärt, denke ich.

    Auf der Webseite steht, dass er sich den Beinamen Laoshi (Lehrer) gibt oder diesen Beinamen trägt in Abgrenzung zu den voll ordinierten Mönchen. Shakya ist ein Teil des offiziellen (Laien)Ordens Namen. So wie ich es verstanden habe.

    Siehe:https://www.bodhidharma-chan-gemeinschaft.de/unsere-chan-ge…leitung-lehrer/

    "Um dem Missverständnis vorzubeugen, er sei ein vollordinierter Mönch im Sinne des Vinaya (also mit Mönchsgelübden), nutzt er die Bezeichnung “Laoshi”, was in etwa “ehrenwerter Lehrer” bedeutet und auch für verheiratete Dharmalehrer im kulturellen chinesischen Kontext korrekt ist und seine Aufgabe als Lehrer für Chan-Buddhismus klar zum Ausdruck bringt."

    Es scheint mir tatsächlich so zu sein, dass dies einen Akt der Demut darstellt und weniger ein Hinweis auf unlautere Absichten. Aber witzig, dass dies erst recht zu einem Missverständnis führte :erleichtert:

  • void
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    • 26. August 2023 um 00:44
    • #14
    Bodhidharma Chan Gemeinschaft:

    "Um dem Missverständnis vorzubeugen, er sei ein vollordinierter Mönch im Sinne des Vinaya (also mit Mönchsgelübden), nutzt er die Bezeichnung “Laoshi”, was in etwa “ehrenwerter Lehrer” bedeutet und auch für verheiratete Dharmalehrer im kulturellen chinesischen Kontext korrekt ist und seine Aufgabe als Lehrer für Chan-Buddhismus klar zum Ausdruck bringt."

    Im Japanischen Zen bezeichnet der Begriff Rōshi (老師) einen besonders qualifizierten Meister.

    Wikipedia:

    Rōshi (jap. 老師) ist ein Titel besonders erfahrener, autorisierter Lehrer im Zen-Buddhismus. Rōshi bedeutet übersetzt so viel wie alter Lehrer oder alter Meister und bezeichnet eine Person, die eine Zen-Gemeinschaft (Sangha) spirituell unterweist. Trotz der wörtlichen Bedeutung hat der Titel nicht zwingend etwas mit dem eigentlichen Alter der Person zu tun, auch wenn die einem Roshi eigene besondere Erfahrung nicht selten mit einem bereits höheren Lebensalter einhergeht. Im Rinzai-Zen ist der Begriff nur für Personen reserviert, die Inka Shōmei erhalten haben, d. h. den gesamten kōan-Lehrplan absolviert haben; das sind insgesamt weniger als 100 Personen zu jeder Zeit.

    Aber schon in Sōtō und Rinzai hat der Titel eine andere Bedeutung. Und jetzt steht hier, dass das aus den gleichen Zeichen (老 (alt) 師(Lehrer)) zusammengesetzte chinesische Wort lăoshī ( 老師 ) im heutigen Kontext des chinesischen Chan ausdrückt, dass jemand kein Mönch ist sonder eben nur ein verheiratet Laie und dass das kein Ehrentitel ist sondern ein Akt der Demut sich so zu nennen.

    Natürlich können sich Titel über die Jahrhunderte änderte ( ein "Marshall" war mal ein Pferdeknecht ) aber erstaunlich ist das schon..

  • Leonie
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    • 26. August 2023 um 13:11
    • #15

    Wenn ich das richtig einschätze ist diese Gemeinschaft etwas anderes, als was üblicherweise mit Zen verbunden wird. Dass das nichts mit Osten oder Westen zu tun hat, zeigt sich an der Gemeinschaft von Sheng yen -

    Chan Zen Meditation
    westernchanfellowship.org

    Ich fand noch eine Satzung im Netz

    https://sd7f6f4175b56db9f.jimcontent.com/download/version/1602172109/module/14000517427/name/Satzung%20Sangha%202020.pdf

    Daraus sieht man, dass man Mitglied werden kann und nach einer Probezeit und ein bisschen Studium bzw. Betreuung wird man dann auch Lehrer und kann missionieren für diese Gruppe.

    Das ganze ist der Zen Buddhist Order of Hsu Yun nachgebildet und dieser war/ist ein virtueller Raum:

    Zen Buddhist Order of Hsu Yun (ZBOHY), Home Page

    Da die Seite über jimdo läuft, lässt sich kein domain-Inhaber feststellen. Das Impressum ist auch wenig aussagekräftig, aber die "private" Seite bittet um Spenden für die Gemeinschaft, die aber kein Verein ist, auch wenn da eine "Satzung" besteht. Ich hoffe der Spendenempfänger versteuert seine Einnahmen entsprechend.

    Da müsste man aber dann den bürgerlichen Namen wissen und auch die vollständige Adresse. Mit diesen Angaben ist das nicht ausreichend.

    Rev. Fa Yi Shakya

    78056 VS-Schwenningen

    Bei der DBU findet man noch eine Strasse:

    Paulusplatz 6, 78056 Villingen-Schwenningen

    Bei google-maps findet sich dort eine Evangelische Kirchengemeinde, ein Steinmetz und ein Friedhof. Aber das sagt ja eigentlich nichts.

    Es gibt auch eine Verbindung zum Liuzu-Chan-Temple in Lindau bei Göttingen.

    Rezitation & Information - PDF Free Download
    Rezitation & Information Darbringung 供品 Wir verbeugen uns 3 x mit gefalteten Händen, entzünden die mittlere Kerze und sprechen: 我们双手合十, 三鞠躬, 点燃中间的蜡烛, 说 : Namo…
    docplayer.org
    Zitat

    Dieses Heft enthält Anregungen aus den verschiedensten Richtungen des Chan Der Text der Zufluchtnahme stammt von meinem verstorbenen Lehrer Dr. Karl-Heinz Gottmann, der einst folgende, sehr weise Worte sagte: Buddhismus ist Abenteuer! Dieses Rezitationsheft wurde im Jahr 2014 von Fa Yi Shakya erstellt und im Jahr 2017 völlig neu überarbeitet. Dank der Unterstützung des Liuzu-Chan-Tempel in Deutschland wurden die chinesischen Textteile korrigiert.

    :zen:

    Einmal editiert, zuletzt von Leonie (26. August 2023 um 13:36)

  • Sudhana
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    • 26. August 2023 um 13:23
    • #16

    Leonie : Hat ein wenig gedauert, da ich mich, seit Ming Zhen Shakya (deren Essays ich seinerzeit sehr gerne gelesen habe) 2016 in die Verwandlung eingegangen ist, nicht mehr näher mit dem ZBOHY (Zen Buddhist Order of Hsu Yun) befasst habe - die nennen sich mittlerweile offiziell Xu Yun Chan Yuen (Xu Yun = Hsu Yun). Da Du ja schon etwas länger "dabei" bist, ist Dir ZBOHY vielleicht bekannt. Die Bodhidharma-Gemeinschaft jedenfalls ist der deutsche Ableger davon. 'Shakya' (der Clan - Name Buddhas) ist in dieser Gemeinschaft Bestandteil aller Ordinationsnamen (chin. jieming / jap. kaimyō) - also nichts Herausgehobenes. Der erste Teil des Dharmanamens kann sich im Lauf der 'Karriere' übrigens ändern, was etwas irritierend sein kann - so hieß Ming Zhen Shakya zuvor Chuan Yuan Shakya ...

    void:

    Und jetzt steht hier, dass das aus den gleichen Zeichen (老 (alt) 師(Lehrer)) zusammengesetzte chinesische Wort lăoshī ( 老師 ) im heutigen Kontext des chinesischen Chan ausdrückt, dass jemand kein Mönch ist sonder eben nur ein verheiratet Laie und dass das kein Ehrentitel ist sondern ein Akt der Demut sich so zu nennen.

    Nun - als einen "Akt der Demut" würde ich persönlich die einfache Bezeichnung 'Shi' (Lehrer) verstehen; Laoshi bezeichnet auch "im heutigen Kontext des chinesischen Chan" nicht einfach einen 'alten Lehrer', sondern einen langjährigen Übenden (entsprechend Rōshi im Sōtō) mit der Implikation, ein(e) Erwachte(r) zu sein. Da es sich weder im Chan noch im Sōtō und mW auch nicht im Seon (anders als im Rinzai) um einen offiziellen Titel, sondern um eine Ehrenbezeichnung handelt, kann auch ein Laie so genannt werden.

    Nachtrag - hat sich mal wieder mit Deinem posting überschnitten ...

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    • 27. August 2023 um 15:17
    • #17

    Hallo zusammen.

    Danke für diese anregenden Betrachtungen. Ich denke das Ganze klingt jetzt erstmal interessant.

    Diese ganzen Dinge mit den Linien und Dharmaübertragungen, Siegeln usw. kann ich einfach so gar nicht beurteilen. Da wird man wohl schauen müssen, wie die Leute so drauf sind.

    Westlicher Chán / Zen mit pragmatischen Ansatz ohne die ursprüngliche Traditionen völlig abzulegen klingt jetzt erstmal charmant.

    Missionieren kann ich da nicht erkennen, im Gegenteil scheint die Webpräsenz doch recht zurückhaltend. Da kennt man auch andere Seiten und Internetauftritte.

    Natürlich kann man westliche Linien oder für den Westen entwickelte Abzweige auch kritisch betrachten. Zumindest scheint mir hier kein wirtschaftliches Interesse im Vordergrund zu sein, sondern Interesse an Chán Buddhismus auf Augenhöhe ohne Esoterik und Magie. Das was man von der Seite her erfährt und die Satzung empfinde ich auch als „unverdächtig“.


    [modmoved]

    Ein Teil des Threads mit einem anderen Anliegen wurde in einem neuen Thread abgetrennt.void[/modmoved]

  • Leonie
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    • 27. August 2023 um 23:21
    • #18
    IsegrimRukipe:

    Westlicher Chán / Zen mit pragmatischen Ansatz ohne die ursprüngliche Traditionen völlig abzulegen klingt jetzt erstmal charmant.

    Es ist doch sehr einfach diese Gemeinschaft und deren Praxis kennen zu lernen: man meldet sich an und macht ein Jahr Probe und dann schaut man weiter

    Ich denke, man wird Anleitungen zum Zazen und den Sutren, sowie den anderen Dingen bekommen, macht ein kleines Buddhismus-Studium und wenn alles klappt, dann wird man in den Kreis der Lehrenden aufgenommen.

    Hier gibt es noch eine Gruppe in der Schweiz, die zu Sheng yen gehört:

    Chan-Bern: Zentrum für Meditation, Retreats, Buddhismus - Chan-Bern ist ein Zentrum für Meditation in der Tradition des humanistischen Buddhismus von Chan-Meister Sheng Yen.In der Meditation finden wir zur Ruhe und Freiheit des Geistes jenseits der…
    Chan-Bern ist ein Zentrum für Meditation in der Tradition des humanistischen Buddhismus von Chan-Meister Sheng Yen.In der Meditation finden wir zur Ruhe und…
    chan-bern.ch

    Und hier ist noch ein Vortrag zu den chinesisch-buddhistischen Klöstergründungen in Deutschland, wobei ich denke, dass diese Phase erst einmal vorbei ist und sich da nicht viel mehr ausbreitet.

    (2019/3) Chinesische buddhistische Klöster in Deutschland. Zu Entwicklungen im 21. Jahrhundert
    Kolloquiumsvortrag (03.07.2018) über das Fellow-Projekt „Chinesische buddhistische Klöster in Deutschland“ am Max Weber Kolleg . Weiteres siehe…
    www.academia.edu

    :zen:

  • Shen Jing
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    • 11. November 2025 um 17:40
    • #19

    Hier finden Sie noch eine deutschprachige Ch'an/Zen Sangha :


    Dharma Fox Zen Hermitage - Dharma Fox Zen Hermitage
    „Dharma Fox Zen Hermitage“ (DFZH) ist ein Zweig der „Dharma Winds Zen Sangha“ (DWZS), im deutschsprachigen Raum. Die „Dharma Winds Zen Sangha“ (DWZS) ist eine…
    dharmafoxzenhermitage.de


    Namo Amitofo 🙏🦊🙏

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    • 18. November 2025 um 06:01
    • #20

    Ich möchte ausdrücklich davor warnen. Die US-Webseite machte auf mich lange einen guten Eindruck, da ich Hsu Yuns Texte (nicht aber seine geschönte Hagiographie) für interessant hielt und auch publizierte. Ausserdem war man offen Soldaten gegenüber (befürwortete jedoch den Irak-Krieg).


    Dann kam es während der Krebserkrankung der Lehrerin Ming Zhen Shakya, einer Amerikanerin, im Jahr 2013 zu einem Email-Austausch auf Englisch, der sehr schnell klarmachte, dass es sich hier um die Manipulationen einer Sekte handelt. Diese Frau unterhielt sich a) sehr bald über Sex mit mir (was ich nicht negativ bewerte), b) behauptete sie, dass sie (spirituelle) Orgasmen ohne Sex erlebe, die alles Sexuelle in den Schatten stellten.


    Das wäre an sich für mich lediglich der Grund gewesen, adieu zu sagen (hier will ich ergänzen, dass ich mir ein gehöriges Wissen aus dem Bereich Sexualwissenschaft während meines Studiums verschaffte und solche Aussagen gut einordnen kann).


    Der Hammer war jedoch, dass sie unmittelbar daran die Bemerkung anschloss, sie wisse genau, wo es bei mir hapere, und mich dazu aufforderte, bei ihr in die Lehre zu gehen.


    Nun mag man von meinem Geschwätz ja halten, was man will. Aber man stelle sich doch mal eben vor, was einer, der sich in der Dharma-Nachfolge sieht und mit 19 Jahren sein erstes wesentliches Schlüsselerlebnis im Zen hatte, von einer solchen Type denken muss.


    Es geht mir also um zweierlei. Unabhängig von meiner Selbsteinschätzung war ihre Methode typisch für Sekten. Davon abgesehen hat sie nicht erkannt, mit wem sie es zu tun hat, und das ist natürlich ein dramatischer, wenn auch witziger Lapsus, der aber ihre Erkenntnisfähigkeit ad absurdum führt.

    "Ein Mönch, der Fragen stellt und sich unsicher ist, wie er den Geist eines anderen einschätzen mag, soll einen 'Buddha' genau untersuchen, um festzustellen, ob dieser tatsächlich erwacht ist." (Vivamsaka Sutta)

    3 Mal editiert, zuletzt von Bebop (18. November 2025 um 06:52)

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    • 18. November 2025 um 06:41
    • #21

    (Belege gelöscht)

    "Ein Mönch, der Fragen stellt und sich unsicher ist, wie er den Geist eines anderen einschätzen mag, soll einen 'Buddha' genau untersuchen, um festzustellen, ob dieser tatsächlich erwacht ist." (Vivamsaka Sutta)

    Einmal editiert, zuletzt von Bebop (18. November 2025 um 07:31)

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    • 18. November 2025 um 09:37
    • #22
    Bebop:

    (Belege gelöscht)

    Was hätte es für einen Sinn, sich weiter mit „Belegen“ anderer zu rechtfertigen oder zu erklären?

    :rad::zen:Bitte selbstständig die Mitte füllen.

    Es ist egal, welche Quellen ich nutze oder andere glauben, welche ich habe.

    Ich ändere meine Meinung und das von mir Gesagte wurde nie vorher gesagt.

    Wenn es dafür eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ansonsten gibt es unaufzählbar viele Quellen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (18. November 2025 um 09:52)

  • Bebop
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    • 18. November 2025 um 10:19
    • #23
    Qualia:

    Was hätte es für einen Sinn, sich weiter mit „Belegen“ anderer zu rechtfertigen oder zu erklären?

    Qualia, zum einen ist das eine Angewohnheit aus dem Studium, zum anderen wurde es hier öfter mal gefordert und war eigentlich auch als Reaktion der Anhänger dieser Linie vorauszusehen, dem wollte ich vorbeugen. Ich hatte dann aber schlicht rechtliche Bedenken, wenn auch nur geringe. Eher dachte ich, dass dieser Beitrag von meinen Intimfeinden hier aus solchen Gründen gemeldet und sowieso gelöscht würde.


    Auf der anderen Seite: Wann bekommt man schon mal solche Interna mit, Lehren von einer Lehrerin, die in mir was sah (nämlich ihren potentiellen Schüler), und ihre Einwickelversuche.

    "Ein Mönch, der Fragen stellt und sich unsicher ist, wie er den Geist eines anderen einschätzen mag, soll einen 'Buddha' genau untersuchen, um festzustellen, ob dieser tatsächlich erwacht ist." (Vivamsaka Sutta)

    Einmal editiert, zuletzt von Bebop (18. November 2025 um 10:25)

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    • 18. November 2025 um 10:53
    • #24
    Bebop:
    Qualia:

    Was hätte es für einen Sinn, sich weiter mit „Belegen“ anderer zu rechtfertigen oder zu erklären?

    Qualia, zum einen ist das eine Angewohnheit aus dem Studium, zum anderen wurde es hier öfter mal gefordert und war eigentlich auch als Reaktion der Anhänger dieser Linie vorauszusehen, dem wollte ich vorbeugen. Ich hatte dann aber schlicht rechtliche Bedenken, wenn auch nur geringe. Eher dachte ich, dass dieser Beitrag von meinen Intimfeinden hier aus solchen Gründen gemeldet und sowieso gelöscht würde.


    Auf der anderen Seite: Wann bekommt man schon mal solche Interna mit, Lehren von einer Lehrerin, die in mir was sah (nämlich ihren potentiellen Schüler), und ihre Einwickelversuche.

    Da bleibt dir nur dein Blog. Die hier nicht einverstandenen werden erst durch Selbsterleben erkennen. Nein, es ist nie zu spät. Nein, man kann keinen Menschen vor Schäden schützen, weil man nicht weiß, ob es für diesen Einen ein Schaden ist.

    Selbsterkenntnis durch Erfahrung ist der einzige Weg. Das Ergebnis muss nicht meiner vorherigen Meinung entsprechen.


    Buddha sagt doch ganz klar, dass jeder vor einer Handlung in seinen vergangenen Lebensabschnitten oder Lebensberichten Fremder nach Erfahrungen suchen sollte und dann nach den jetzigen Gegebenheiten handeln.

    Wenn es dafür eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ansonsten gibt es unaufzählbar viele Quellen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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