Deine Kaufentscheidung mag schon so sein, für andere Menschen sind halt auch andere Aspekte wichtig.
Wann sind Silas nicht mehr von Bedeutung ?
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@Kaffeebohne Den Tieren geht in Biohaltung etwas besser, aber die Schlachtung erfolgt unter teils qualvollen Bedingungen. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Bio und konventionell, oft werden Tiere zu Tode gequält. Ich habe mal jmd. kennen gelernt, der die IT für die großen Schlachtbetriebe macht und kein Fleisch mehr isst, weil er gesehen hat, wie das abläuft.
Abgesehen vom Tierwohl sind die Menschen, die in diesen Betrieben arbeiten ... durch. Drogenmissbrauch kommt häufiger vor, anders ist das wahrscheinlich nicht zu ertragen.
Bio-Kaffee kaufen macht in der Tat was, dann werden die Menschen, die ihn anbauen nicht so viel mit Pestiziden besprüht. Fairtrade ist oft Augenwischerei. Die meisten Siegel taugen nichts.
Man kann heute kaum beim Konsum heilsam handeln. Man kann sich einbilden, man würde es tun, wenn man sich nicht informiert und/oder verdrängt.
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Man kann heute kaum beim Konsum heilsam handeln. Man kann sich einbilden, man würde es tun, wenn man sich nicht informiert und/oder verdrängt.
Um unser Leben aufrecht zu halten, müssen wir in einem bestimmten Umfang Lebensmittel konsumieren. Wenn dieser erforderliche Konsum kaum mit heilsamen Handeln verbunden ist, welchen Sinn macht dann noch die Dharmapraxis?
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Man kann heute kaum beim Konsum heilsam handeln. Man kann sich einbilden, man würde es tun, wenn man sich nicht informiert und/oder verdrängt.
Um unser Leben aufrecht zu halten, müssen wir in einem bestimmten Umfang Lebensmittel konsumieren. Wenn dieser erforderliche Konsum kaum mit heilsamen Handeln verbunden ist, welchen Sinn macht dann noch die Dharmapraxis?
Welchen Sinn hatte dann die Dharmapraxis zu Buddhas Zeiten? Oder glaubt hier jemand, dass die Lebensmittelproduktion in der Eisenzeit Dharma-gemäß war? Vor allem, was sollte Buddha dann wohl darüber sagen, wenn sie damals dem Dharma entsprochen hätte? Oder hat er nichts dazu gesagt?
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Ich denke das kommt drauf an, wie man die Silas interpretiert. Wenn man sie streng auslegt und davon ausgeht, dass ethisches Handeln notwendig ist für die Erleuchtung, dann hat man als Laie kaum ein Chance auf Erleuchtung und muss eigentlich Mönch werden.
Viele von Buddhas Schülern, Mönche wie Laien, wurden zu seinen Lebzeiten erleuchtet - vielleicht gibt es einen guten Grund dafür. Ihre Existenz hat per se weniger Leid verursacht.
Der Horror den wir heute mit unserem Konsum über die Welt bringen ist unvergleichlich.
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Ich denke das kommt drauf an, wie man die Silas interpretiert. Wenn man sie streng auslegt und davon ausgeht, dass ethisches Handeln notwendig ist für die Erleuchtung, dann hat man als Laie kaum ein Chance auf Erleuchtung und muss eigentlich Mönch werden.
Hi, ...das "Interpretieren" bezieht sich darauf, wie ich die Welt, die Dinge oder mein Verhalten auf die besteimmte Art und Weise wahrnehme...
Wenn ich es das Ganze versuche zu analysieren, dann dämmert es mir allmählich, dass mein "Rauchen" oder "meine "Sucht" mir schadet , eigentlich... Drin leigt doch die Wurzel...
Ich verfolge die Silas, nichts deswegen, weil mir es alles Buddha oder Jesus nahegelgt haben, ich bemühe mich, weil ich weiss genau ( im Innerem), dass es, Z.B, die Negative Emotionen oder so wie die "übertriebene Wünsche", die der Realität nichts entsprechen, schaden mir, und ich habe den Wunsch und die feste Absicht es zu ändern.
Dann ich versuche die Ursachen herauszufinden, warum ich mich so ( "schlimm", angenommen) verhalte, was steckt dahinter, also welche Umstände begünstigen meine "Schlimm-heit" ( gegenüber der anderen Person, z.B.).
Und so kommt zu Silas auf der Grundlage der gültigen Erkenntnis, nichts , weil es mir vom egal wem aufgezwungen wurde.
Das ist die logische und sehr sinnvole Vorgehensweise, scheint mir.
LG.
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Helmut Wenn man als Laie Teil eines so grausamen Systems ist, und das nicht aus Not, wie kann dann das eigene Verhalten ethisch auch nur halbwegs einwandfrei sein? Im Schnitt arbeiten für jeden vol uns rund 60 Sklaven.
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Um unser Leben aufrecht zu halten, müssen wir in einem bestimmten Umfang Lebensmittel konsumieren. Wenn dieser erforderliche Konsum kaum mit heilsamen Handeln verbunden ist, welchen Sinn macht dann noch die Dharmapraxis?
Meine Frage wäre, Helmut, wie definiert man den Ausdruck " in einem bestimmeten Umfang"?
Wo liegt konkret die Messlatte, der Masstab?
Wenn ich die Mücke erschalge, die mich quält, verstösse ich gegen Sila oder nichts, zugespitzt ausgedrückt?
Aber das ganze mit den Silas würde echt vertrackt, wenn ich , z.B, der Zeuge der Schieren Gewalt würde, und die einzige Lösung das Schlimmste ( das Töten, z.B.) zu stoppen, besteht nur darin, den Mörder zu beseitigen, oder er würde weiter er-morden, so etwas...
Man sieht hier, ohne sehr gründliche Analyse , was hinter dem konkrten "Tat" steht, Sila per se verlieren die( Konkrete) Bedeutung ( haben andere "Gesitige Zuschriebung", sozusagen, diese ganze Faktoren alle sind von dem konkretem Kontext der realen Sitiation abhängig, usw...).
Was den Konsum , z.B, anbelangt...
Ich kann lesen, studieren, oder ich komuniziere hier im Forum , die Zeit ist doch sowieso weg... Was ist doch das "nützliche"? Kommt darauf an...
Man kann hier sehen, dass die "Sila" nichts im Vakuum stattfindet, und bestimmt, ich verfolge sie nichts wegen der "Ereluchtung", die irgendwann stattfindet oder nichts... Ich verfolge Silas, um mir selbst als der Person nichts zu schaden, in der ersten Reihe, sehr merkantil auf den Nenner gebracht.
LG.
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Silas sind IMHO so lange von Bedeutung, so lange ich Buddhist bin und an eine formale Ethik/Moral glaube.
Ich folge dann Vorstellungen, was gut/schlecht ist.
Eine andere Alternative wäre, eingestimmt in die Situation zu handeln, weder meinen noch den Vorstellungen eines Systems, sondern der Situation zu folgen.ZitatZwischen "weltlich" und "heilig" zu unterscheiden,
Erzeugt nur Verblendung über Verblendung;
Wer ständig hin und her überlegt,
Und nach der Wahrheit sucht, fällt von der Wirklichkeit ab.
Niútóu Fǎróng, 594-657
Gründer der Ochsenkopfschule des Zen
Aus dem Xin MingZitatAlles anzeigenHöchste Weg ist unbeschwert,
Der Höchste Weg ist unbeschwert,
weise nur alle Wahl zurück.
Nur ohne Liebe und ohne Hass
verstehst du wirklich die klare Leere.
Um Haaresbreite abgewichen
und Himmel und Erde klaffen auseinander.
Um es vor dir zu sehen
lass los dafür und dagegen.
Der Streit zwischen dafür und dagegen:
genau das ist das Übel im Mark.
Bleibt das Geheimnis unbekannt:
vergebliche Mühe um friedvolles Denken.Seng-ts'an, der 3. Zen-Patriarch
Aus dem Xin Xin Ming -
- Offizieller Beitrag
Helmut Wenn man als Laie Teil eines so grausamen Systems ist, und das nicht aus Not, wie kann dann das eigene Verhalten ethisch auch nur halbwegs einwandfrei sein? Im Schnitt arbeiten für jeden vol uns rund 60 Sklaven.
Ich habe geschaut wo die Zahl herkommt. Es gibt da ja sogar einen Rechner, der sagt, dass 35 Sklaven für mich arbeiten.
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Helmut Wenn man als Laie Teil eines so grausamen Systems ist, und das nicht aus Not, wie kann dann das eigene Verhalten ethisch auch nur halbwegs einwandfrei sein? Im Schnitt arbeiten für jeden vol uns rund 60 Sklaven.
Ich habe geschaut wo die Zahl herkommt. Es gibt da ja sogar einen Rechner, der sagt, dass 35 Sklaven für mich arbeiten.
Nur 35 da haben wir ja Fortschritte gemacht im Vergleich zu unserer Ruhmreichen Vergangenheit.
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Dazu kommt ja noch ein Leben auf Kosten der Natur. Wenn man das massive Insektensterben beobachtet (In China werden Pflanzen schon von Hand bestäubt) und bedenkt, dass selbst die Regenwürmer zurückgehen (ohne die haben wir ein ernsthaftes Problem), da sieht man, dass uns unser Verhalten wohl auch selber ruinieren wird.
Mark Benecke: Die Klimakrise aus der Sicht eines Kriminalbiologen -
Den mag ich nicht den Benecke.
Wenn man als Laie Teil eines so grausamen Systems ist, und das nicht aus Not, wie kann dann das eigene Verhalten ethisch auch nur halbwegs einwandfrei sein? Im Schnitt arbeiten für jeden vol uns rund 60 Sklaven.
Danke für Deine Teilnahme. Was meinst du mit " und das nicht aus Not " genau ? Es ist schwer zu sagen, was ist Not und was nicht oder ?
Jemand der seine Arbeit verliert, weil er ethisch handeln würde, käme dann in not, und daher beleibt er da, macht sie weiter. Was meint Not ?
Also wenn er nichts mehr zu essen hätte sonst, oder ? Schwer zu sagen oder ? Aber die Tugendregeln sind ja auch keine Gebote oder Regeln an sich sondern nur eine Orientierungshilfe, so habe ich das heute verstanden. Edit : Aber schon Regeln. Diese übt man täglich von Minute zu Minute.
ZitatEine der Gegenwart gemäße Ausdeutung und Erweiterung der Fünf Silas findet sich in der Schule von Thich Nhat Hanh, wo man von den "Fünf Achtsamkeitsübungen" spricht.
Diese ethischen Eckpfeiler spielen im Buddhismus eine ähnliche Rolle wie die Zehn Gebote der abrahamitischen Religionen. Buddhistische Lehrmeister betonen, dass es sich bei den Fünf Silas nicht um Gebote bzw. Verbote im Sinne eines Gesetzes, sondern um sittliche Orientierungspunkte handelt, mit denen sich die Übenden täglich (von Augenblick zu Augenblick) und ein ganzes Leben lang auseinandersetzen.
https://anthrowiki.at/Silas_(Buddhismus)
Mir gefiel auch das was Keine Ahnung, zitiert hat :
ZitatAlles anzeigenZitatZitat Zwischen "weltlich" und "heilig" zu unterscheiden,
Erzeugt nur Verblendung über Verblendung;
Wer ständig hin und her überlegt,
Und nach der Wahrheit sucht, fällt von der Wirklichkeit ab.
Niútóu Fǎróng, 594-657
Gründer der Ochsenkopfschule des Zen
Aus dem Xin MingZitat
„In dem Bewusstsein, dass wahres Glück im Frieden, in der Solidität, in der Freiheit und im Mitgefühl verwurzelt ist und nicht im Reichtum oder Ruhm, sind wir entschlossen, nicht Ruhm, Gewinn, Reichtum oder sinnliche Freude zum Ziel unseres Lebens zumachen, noch Reichtum zu sammeln, während Millionen hungrig und leidend sind. Wir sind bestrebt, einfach zu leben und unsere Zeit, Energie und materiellen Ressourcen mit den Bedürftigen zu teilen. Wir werden achtsamen Konsum üben, keinen Alkohol, keine Drogen oder andere Produkte verwenden, die Giftstoffe in unseren eigenen und den kollektiven Körper und das Bewusstsein bringen.“Das soll von Thich Nath Hanh kommen.
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Helmut Wenn man als Laie Teil eines so grausamen Systems ist, und das nicht aus Not, wie kann dann das eigene Verhalten ethisch auch nur halbwegs einwandfrei sein? Im Schnitt arbeiten für jeden vol uns rund 60 Sklaven.
Ich habe geschaut wo die Zahl herkommt. Es gibt da ja sogar einen Rechner, der sagt, dass 35 Sklaven für mich arbeiten.
Nur 35 da haben wir ja Fortschritte gemacht im Vergleich zu unserer Ruhmreichen Vergangenheit.
Ne, für jeden aus "dem Westen" gilt das. So schlimm war es noch nie. Mit Menschenhandel wird mehr Geld gemacht, als mit Drogen oder Waffen.
Generell hast du ja eine Wahl, ob du Teil dieser westlichen Konsumgesellschaft bist oder nicht. Du kannst auch aussteigen. Du kannst dein Konsum drastisch reduzieren. Das wäre ein anderes Leben, aber es ginge.
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Um unser Leben aufrecht zu halten, müssen wir in einem bestimmten Umfang Lebensmittel konsumieren. Wenn dieser erforderliche Konsum kaum mit heilsamen Handeln verbunden ist, welchen Sinn macht dann noch die Dharmapraxis?
Meine Frage wäre, Helmut, wie definiert man den Ausdruck " in einem bestimmeten Umfang"?
Wo liegt konkret die Messlatte, der Masstab?
Um unser Leben aufrecht zu erhalten, unseren Körper gesund zu halten, brauchen wir eine bestimmte Menge an Lebensmitteln verschiedener Art. Essen wir zu wenig, so werden wir schwach oder sogar krank. Völlerei schadet auch unserer Gesundheit und wenn wir dann krank werden, ist es schwierig zu praktizieren. Auch bei der Ernährung müssen wir einen mittleren Weg zwischen diesen beiden Extremen finden. Ich denke, dass muss jeder für sich selbst heraus finden, weil wir als Personen sehr unterschiedlich sind. Deshalb kann es meines Erachtens da keine allgemeinen Regeln geben.
Es gibt den Bodymaß-Index, der Körpergröße und Körpergewicht in Beziehung setzt und von daher bestimmt, ab wann man untergewichtig und ab wann man übergewichtig ist. Sich so zu ernähren, dass man innerhalb dieser beiden Grenzen bleibt, ist meines Erachtens schon ein guter Maßstab.
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Zitat
„In dem Bewusstsein, dass wahres Glück im Frieden, in der Solidität, in der Freiheit und im Mitgefühl verwurzelt ist und nicht im Reichtum oder Ruhm, sind wir entschlossen, nicht Ruhm, Gewinn, Reichtum oder sinnliche Freude zum Ziel unseres Lebens zumachen, noch Reichtum zu sammeln, während Millionen hungrig und leidend sind. Wir sind bestrebt, einfach zu leben und unsere Zeit, Energie und materiellen Ressourcen mit den Bedürftigen zu teilen. Wir werden achtsamen Konsum üben, keinen Alkohol, keine Drogen oder andere Produkte verwenden, die Giftstoffe in unseren eigenen und den kollektiven Körper und das Bewusstsein bringen.“Das soll von Thich Nath Hanh kommen.
Immer diese Glückoholiker.
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Es gibt den Bodymaß-Index, der Körpergröße und Körpergewicht in Beziehung setzt und von daher bestimmt, ab wann man untergewichtig und ab wann man übergewichtig ist. Sich so zu ernähren, dass man innerhalb dieser beiden Grenzen bleibt, ist meines Erachtens schon ein guter Maßstab.
Es gibt noch den SBMI, der noch das Alter einbezieht.
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Ne, für jeden aus "dem Westen" gilt das. So schlimm war es noch nie. Mit Menschenhandel wird mehr Geld gemacht, als mit Drogen oder Waffen.
Generell hast du ja eine Wahl, ob du Teil dieser westlichen Konsumgesellschaft bist oder nicht. Du kannst auch aussteigen. Du kannst dein Konsum drastisch reduzieren. Das wäre ein anderes Leben, aber es ginge.
Wenn man aussteigt aus der westlichen Konsumgesellschaft, bleibt man immer noch Mitglied dieser Gesellschaft und dieser Welt, egal wo man dann lebt. Man verändert nur sein eigenes Verhalten aufgrund bestimmter Einsichten. Man macht dann nicht mehr die vielen Spielchen des Konsums mit, die einem bisher ja durchaus selbstverständlich waren.
Jeder von uns ist nicht für die Handlungen / Taten anderer verantwortlich. Verantwortlich für ihre Taten sind diejenigen, die Menschen-, Drogen- oder Waffenhandel durchführen. Verantwortlich werden wir für diese Handlungen nur, wenn wir diese gutheißen oder andere zu diesen Handlungen anstiften.
Ethisch leben ist in erster Linie keine Angelegenheit von Äußerlichkeiten. Ethik liegt eine innere Haltung zugrunde. Die Ethik im Buddha-Dharma kann man in drei Punkten zusammenfassen: (1) Bereits angesammelte unheilsame Handlungen bereinigen und keine neuen unheilsamen Handlungen begehen; (2) die bereits angesammelten heilsamen Handlungen vertiefen und neue heilsame Handlungen begehen; (3) für das Wohl der anderen Lebewesen wirken.
Dies kann man sowohl als Laie als auch als Ordinierter in Deutschland praktizieren.
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Helmut Ich meine mit Aussteigen schon Aussteigen. Als Selbstversorger, soweit es geht.
Man könnte auch argumentieren Waffenhandel ist ja nicht schlimm, denn man tötet ja nicht selber und man stiftet niemanden an. Kommt halt drauf an, was man darunter versteht. Ich überlege gerade in die Rüstungsindustrie (Forschung/Entwicklung) zu wechseln und frage mich, ob das noch unter rechten Broterwerb fällt...
Ich weiß, Karma/Kamma ist letztendlich die Tatabsicht. Aber zu sagen: "Ist mir egal, wer für meinen Konsum leiden muss, ich will der Person persönlich nichts böse und füge das Leid ja nicht direkt zu oder stifte jemanden an.", ist auch bequem. Auch das Ist eine innere Haltung. Eine Haltung mit einer gewissen Gleichgültigkeit für das Wohl der anderen Lebewesen.
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Helmut Ich meine mit Aussteigen schon Aussteigen. Als Selbstversorger, soweit es geht.
Man könnte auch argumentieren Waffenhandel ist ja nicht schlimm, denn man tötet ja nicht selber und man stiftet niemanden an. Kommt halt drauf an, was man darunter versteht. Ich überlege gerade in die Rüstungsindustrie (Forschung/Entwicklung) zu wechseln und frage mich, ob das noch unter rechten Broterwerb fällt...
Ich weiß, Karma/Kamma ist letztendlich die Tatabsicht. Aber zu sagen: "Ist mir egal, wer für meinen Konsum leiden muss, ich will der Person persönlich nichts böse und füge das Leid ja nicht direkt zu oder stifte jemanden an.", ist auch bequem. Auch das Ist eine innere Haltung. Eine Haltung mit einer gewissen Gleichgültigkeit für das Wohl der anderen Lebewesen.
Es gibt eigentlich keinen Broterwerb der der buddhistischen Meinung entspricht, immer findet jemand ein Haar in der Suppe, mag sie auch noch so klar und frei von Gier, Hass, Glauben wollen sein. Buddha legt seinen Focus auf Deine Absichten. Du musst es tun ohne Geistesgifte und vor allem dich nicht von Meinungen anderer gefangen nehmen lassen.
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Man könnte auch argumentieren Waffenhandel ist ja nicht schlimm, denn man tötet ja nicht selber und man stiftet niemanden an. Kommt halt drauf an, was man darunter versteht. Ich überlege gerade in die Rüstungsindustrie (Forschung/Entwicklung) zu wechseln und frage mich, ob das noch unter rechten Broterwerb fällt...
Ja, so sehe ich das ganze auch. Wir alle leben in der total vernetzten Welt, alles, was wir so oder so "Konsumieren", ist uvermeidlich mit dem Verletzten von Sila verbunden, kaufen wie das Brot im Supermarkt, oder schauen wir die Nachrichten...
Das verunreingt unsere Wahrnehnung, das verzerrt sie und die ganze Breite von der negativen Emotionen und damit schon verbundenen "Karmichen " Eindrücken wird in Spiel gesetzt, wir gehören , eigentlich, uns nichts selbst.
Buddha, Milarepa, sehr viele in der Vergangeneheit wussten, dass die geistige Innere Abgschideneheit ist sehr nützlich für den inneren Waschtum, aber wir konsumieren alles mögliche rund um die Uhr... Durch SM, TV, andere virtuelle Plattformen, und Sila, wie es alles in Buddha-Zeit war, man kann nur träumen.
Ich weiß, Karma/Kamma ist letztendlich die Tatabsicht. Aber zu sagen: "Ist mir egal, wer für meinen Konsum leiden muss, ich will der Person persönlich nichts böse und füge das Leid ja nicht direkt zu oder stifte jemanden an.", ist auch bequem. Auch das Ist eine innere Haltung. Eine Haltung mit einer gewissen Gleichgültigkeit für das Wohl der anderen Lebewesen.
Man kann anders heutzutage nichts einfach überleben. Wenn ich immer im Hinterkopf habe, dass meine Lebens-Zeit begrenzt ist, ich sollte mich entscheiden, entweder ich konsimiere den ganzen Kram, der mich allmählich innerlich vergiftet, oder ich mache alles mögliche , um die Quellen zu studieren, zu verstehen, um mich innerlich zu reinigen... Denn ich kann doch in den Nächsten Augebnlick verrecken, und dann was würde das letzte, dieser schwachsinniger Beitag im diesem Forum?
Wie es Helmut auf meine Frage eingangen wurde, das ist für mich nur die Spitze des Eisbergs.
Es geht um die Ethik, die alles durchdringen ( eigens) sollte, nichts um den Boden-Index, das wäre sehr einfach...
Und die Welt, wo wir leben, ist so vielschichtig und so komplex, dass wir sind einafch er-zwungen, menr und weniger , den anderen schaden, wenn wir sogar es nicht immer merken.
Mit dem Kauf von Billigen Handys, die wurden manchmal unter unmenschlischen Bedingungen in der Schwellen-Ländern hergestellt, bis zum Heiz-Energie-Verbrauch, mit dem wir alle das "Kriegerische Maschinerie" unterstützen. Man kann es alles weiter aufzählen.
Dann wir rechtefretigen unseres Konsumieren , und wir blenden es alles aus, und brav kaufen weiter, was einfach billiiger, günstiger ist, egal, woher es alles stammt, welche leute ( Sklaven?,) es alles für uns produziert hatten, so leben wir alle meistens mit dem "Innerem Schatten " in uns, ...sehr bequem, das stimmt, keine Gewissen-Bisse, dass ich so oder so , aber indirekt den anderen Lebenwesen schade...
Das ist alles , klar, ein wenig übertrieben, aber es ist genau so!
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Man könnte auch argumentieren Waffenhandel ist ja nicht schlimm, denn man tötet ja nicht selber und man stiftet niemanden an. Kommt halt drauf an, was man darunter versteht. Ich überlege gerade in die Rüstungsindustrie (Forschung/Entwicklung) zu wechseln und frage mich, ob das noch unter rechten Broterwerb fällt...
Sehr hilfreiche, inspirierende Worte für mich.
Es gibt eigentlich keinen Broterwerb der der buddhistischen Meinung entspricht, immer findet jemand ein Haar in der Suppe, mag sie auch noch so klar und frei von Gier, Hass, Glauben wollen sein. Buddha legt seinen Focus auf Deine Absichten. Du musst es tun ohne Geistesgifte und vor allem dich nicht von Meinungen anderer gefangen nehmen lassen.
Etwas tun ohne Geistesgifte, das gefällt mir. Allerdings wieder dieses Problem, die Frage, kann man wirklich, naja ok das Beispiel oben, ist schon extrem. Bei so einer Arbeit kann man kaum eine gute Absicht haben oder ? Es ist einem da doch bewusst, was die Sachen machen.
Aber es ist ja bei vielem so und wir benutzen es dennoch. ( Obwohl die Produktion Leiden verursacht hat ). Aber in dem Fall, gut, das ist ja nicht ohne Grund eine der Sila- Regeln, nicht mit Waffen zu handeln. Jetzt habe ich es verstanden. Diese fünf näher erläuterten Berufe, da kann man nicht sagen, es kommt auf die Absicht an. Bei allen anderen aber schon.
Danke nochmal an cinnamon für das Teilen, Hinweisen auf diesen Text :
ZitatAlles anzeigenHier steht auch was zur falschen Lebensweise im Beruf:
A.V.177 Fünf verwerfliche Berufe - 7. Vaṇijjā Sutta
Zitat
Fünf Arten des Handels, ihr Mönche, sollte der Laienjünger nicht ausüben. Welche fünf?
- Handel mit Waffen,
- Handel mit Lebewesen,
- Handel [5] mit Fleisch,
- Handel mit Rauschmitteln und
- Handel mit Giften.
Diese fünf Arten des Handels, ihr Mönche, sollte der Jünger nicht ausüben [6].
Also Problem gelöst.
Das folgende schrieb ich vorher. Aber das macht nun keinen Sinn mehr. Denn diese fünf Arbeiten, welche als unheilsam erkannt wurden, die sollte man nicht machen.
Das ist eine Reifesache oder ? Jemand der Buddha ist, wird wohl die Finger von Jobs lassen- allen, oder den meisten. Ihn interessiert das konsumieren nicht, er würde sich selbst versorgen. Oder zumindest versuchen so wie es Spartiat schreibt solche Jobs nicht anzunehmen welche halt für viel Leiden sorgen. Aber es gibt da wirklich eigentlich keine oder nur wenige, die das nicht verursachen. Beide habt recht.
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Buddha konnte sich das leisten so zu leben. Die meisten seiner Mitmenschen nicht und das waren eben die Hausleute. Das die ihn ernährten war normal und nicht der rede wert. Wenn ich alles sowieso bekomme, was ich zum überleben brauch, kann ich auch über Arbeiter urteilen.
Aber das wird als Buddha Bashing ausgelegt. Dabei muss man nur die Reden lesen und sich ansehen, wo und mit wem die gehalten wurden.
Ein Prediger hat immer sein auskommen. Bei Buddha ist aber zu beachten, dass er nie etwas für sich festhielt. Sein Leben lang behielt er ein am Genügen ausgerichtetes Leben. Alles zuviel gab er ab. Das kann man sogar heute fast leben. Man muss nur erkennen, was man nicht braucht und alles was zuviel ist nicht kaufen oder wenn geschenkt weitergeben. Was wir alles wegwerfen, das aus Gier und Eitelkeit gekauft wurde, da hätte sich Buddha die Haare gerauft. Aber auch das hat er schon in seiner Zeit erkannt, die Reichen die die Armen ausbeuten.
Egal der Mensch ist eben Mensch.
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Die meisten seiner Mitmenschen nicht und das waren eben die Hausleute. Das die ihn ernährten war normal und nicht der rede wert. Wenn ich alles sowieso bekomme, was ich zum überleben brauch, kann ich auch über Arbeiter urteilen.
Verurteilt hat er sie nicht oder ? Er wollte nur helfen, er hat erkannt, dass diese Arbeiten negatives Karma machen, davor wollte er andere warnen (?).
Sein Leben lang behielt er ein am Genügen ausgerichtetes Leben. Alles zuviel gab er ab.
Das gefällt mir. Es ist wirklich erleichternd so zu leben, einfacher.
Man muss nur erkennen, was man nicht braucht und alles was zuviel ist nicht kaufen oder wenn geschenkt weitergeben. Was wir alles wegwerfen, das aus Gier und Eitelkeit gekauft wurde,
Finde ich eine gute Einstellung.
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