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Ist ein Lächeln kurz nach Anfang der Geist- Entfaltungs- Übung Pitti ? Ist Pitti immer erste Vertiefung ????

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  • 27. April 2022 um 12:44
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    • 27. April 2022 um 12:44
    • #1

    Hallo ihr Lieben, :)

    ich bin es wieder mal mit einer Frage an die, welche schon lange Geist- Entfaltung üben und da auch weit gekommen sind bisher oder schon

    etwas weiter gekommen. Wenn ich anfange, so stellt sich bei mir nach ein paar Sekunden ein Lächeln ein, das würde ich Verzückung nennen.

    Nun hörte ich von Ayya Khema ( nicht persönlich, sondern in einem Vortrag bei YT ) dass das Entzücken sich in der ersten Vertiefung einstellt.

    Dass man sich dann statt auf den Atem auf dieses Entzücken konzentrieren soll ( den Atem nicht mehr beobachten ). Das ist doch sehr

    fragwürdig. Manchmal oder meistens habe ich es nicht mal eine Minute geschafft den Atem zu zählen und nun soll ich nach wenigen Sekunden

    in der ersten V. gewesen sein ? :D Bitte helft. Oder ist das möglich, dass man manchmal direkt zur ersten Vertiefung springt ( ohne große

    oder lange Übung vorher, also ohne sich lange auf den Atem konzentriert zu haben ) ?

    Oder gibt es auch ein Entzücken, dass sich unabhängig einstellt von der ersten Vertiefung ? :luftkuss:

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • jianwang
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    • 27. April 2022 um 13:01
    • #2

    Wenn ein Lächeln schon Verzückung wäre, dann wären alle Clownsmasken Zeichen der dauerhaften Verzückung.

    Sry, doch imho suchst Du etwas zu erkennen, was nicht wichtig ist. Doch mag jeder den Weg gehen, den er als den "richtigen" meint.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • fck.you
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    • 27. April 2022 um 14:16
    • #3
    Rigpa:

    Geist- Entfaltung

    Hättest du mit der Frage gerechnet? Was stellt sich der Geist so vor, worin womit woran will er sich entfalten? Und wie oft bist du dann ge-faltet? +++

    Rigpa:

    Wenn ich anfange, so stellt sich bei mir nach ein paar Sekunden ein Lächeln ein, das würde ich Verzückung nennen.

    Nun hörte ich von Ayya Khema ( nicht persönlich, sondern in einem Vortrag bei YT ) dass das Entzücken sich in der ersten Vertiefung einstellt.

    Dass man sich dann statt auf den Atem auf dieses Entzücken konzentrieren soll ( den Atem nicht mehr beobachten ). Das ist doch sehr

    fragwürdig. Manchmal oder meistens habe ich es nicht mal eine Minute geschafft den Atem zu zählen und nun soll ich nach wenigen Sekunden

    in der ersten V. gewesen sein ? :D Bitte helft. Oder ist das möglich, dass man manchmal direkt zur ersten Vertiefung springt ( ohne große

    oder lange Übung vorher, also ohne sich lange auf den Atem konzentriert zu haben ) ?

    Oder gibt es auch ein Entzücken, dass sich unabhängig einstellt von der ersten Vertiefung ?

    Alles anzeigen

    Das du überhaupt von Vertiefung redest... was misst du da eigentlich von dem du keine Ahnung hast?

    Meiner Meinung und Erfahrung nach, kannst du die Fragen einfach Fragen sein lassen - wenn du bestimmte Dinge aneinander reibst, kommt halt auch mal Staub oder Dreck, es wird warm... du praktizierst da ja eine sehr geistige Übung und was wäre wohl der Dreck des Geistes? Nun lass die Fragen einfach sein und entspanne, oder halte dich von mir aus auch an die Entzückung die vergehen wird... egal an was du dich hälst, es vergeht und die Vergänglichkeit wird sein. Wie du von hier aus weiter machst, ist nicht mehr Teil der Frage - daher - alles Liebe und danke, dass du es angesprochen hast, weil ist mir nämlich auch aufgefallen dieses Lächeln :) Da freut sich doch wer zu Hause zu sein wa :angel::eek::nosee: (ironie :-P)

  • Hingabe
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    • 27. April 2022 um 15:23
    • #4
    jianwang:

    Wenn ein Lächeln schon Verzückung wäre, dann wären alle Clownsmasken Zeichen der dauerhaften Verzückung.

    Habe schon befürchtet dass so etwas kommt. Wenn ich Geist- Schulung übe, davon war die Rede nicht einfach Lächeln.

    jianwang:

    Sry, doch imho suchst Du etwas zu erkennen, was nicht wichtig ist.

    Denke schon, dass es wichtig wäre zu wissen, da ich wenn es schon die volle Sammlung war, dann kann ich mir wohl das Atemzählen, Atembeobachten sparen. Ihr macht euch zu schnell ein bild von einem. Dann kommen solche Antworten. Sie sind bewertend- ok, hier nicht so sehr, aber zweifeln an, dass jemand schon so etwas kann, anhand anderer Dinge welche ich hier schon geschrieben habe.

    Was ich frage wie wichtig das ist, habe ich doch zu entscheiden bzw kann es ja wichtig sein für mich, und darf es auch. Das muss man ja nicht bewerten, ob mir so eine Frage oder so ein Wissen ( was war das jetzt ) wichtig ist.

    seinistsein:

    Das du überhaupt von Vertiefung redest... was misst du da eigentlich von dem du keine Ahnung hast?

    Wenn das ironisch gemeint wäre, wäre das witzig. Da ich das nicht denke, muss ich sagen, mache dir kein Bild von anderen.

    Wie oft ich schon Vertiefungen erlebt habe, weißt du ja nicht und ob. nur, weil jemand die Begriffe nicht kannte oder kennt, kann es dennoch

    sein, dass er solche Erfahrung kennt, nur eben nicht wusste wie sie heißen. Und das mit Piti hat mich halt überrascht aber auch gefreut, es ist ja so,

    dass ich sonst sehr Schwierigkeiten hatte, dass Piti sich einstellt, was ich nicht beabsichtigt habe. Aber ich kannte Piti schon.

    Und was Ayya Khema sagte zu der ersten Vertiefung, darum meine Frage. Es ging mir darum zu wissen, wie weit ich bin, ob ich dann also das mit dem Atembeobachten sein lassen kann. Das sind sehr praktische Fragen. Und es wäre schöner, wenn hier einem geholfen würde, statt zu urteilen ( sich ein Bild gemacht zu haben ). Man kann so eine Erfahrung / Fortschritt auch schlecht machen, klein machen. Oder ist das damit beabsichtigt ?

    seinistsein:

    Meiner Meinung und Erfahrung nach, kannst du die Fragen einfach Fragen sein lassen - wenn du bestimmte Dinge aneinander reibst

    Ja, ist ja schön, meine Frage war nicht, wie du findest, dass ich das gefragt habe, sondern konkrete antworten auf die Fragen, welche ich gestellt habe.

    :) Aber ihr könnt gerne weiter in mir eine sehen, die keine Ahnung hat, die niemals Piti kennen kann, die Vertiefungen noch nie erlebt hat.

    Macht ja nix, es wird es nicht abstellen, dass ich Vertiefungen erreichen kann. Oder Piti erfahren kann währen der Geist- Enftaltung.


    Zitat

    . Das erste Jhana

    Sekha Sutta 18: Und wie, Mahânâma, erzielt ein edler Schüler, ohne Schwierigkeit oder Beschwernis, die vier Meditationen (jhânas) des höheren Bewusstseins, in denen man verweilt, sich an den Elementen der Erfahrung zu erfreuen?

    "Von Glück erfüllt, erfährt man Entzückung."

    DN (Digha-Nikaya oder Längere Sammlung) 2.75

    oder:

    "Hier tritt Mahânâma, ein edler Schüler, frei von Begierden, frei von unheilsamen Erlebnissen, in die erste Meditation ein, die von Aufmerksamkeit und Reflexion begleitet wird und die durch Unterscheidungsvermögen und angenehmen Empfindungen hervorgerufen wird, und verweilt dort."

    Sekha Sutta 18

    ttps://http://www.yoga-welten.de/meditation/anleitung-jhanas.htm

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

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    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • CCC
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    • 27. April 2022 um 15:29
    • #5

    Warum wendest Du Dich mit Deinen Fragen nicht Mal an eine*n erfahrene*n Lehrer/in?

    Wenn Du schon Ayya Khema erwähnst, Roland Nyanabodhi war ein enger Schüler von ihr, und war 27 Jahre Mönch.

    Auf seiner Homepage bietet er an, dass man gerne Kontakt mit ihm aufnehmen könne, wenn man Fragen zur Meditation hat (alles auf Spendenbasis).

    Home - Nyanabodhi

    Da ich ihn persönlich sehr gut kenne, kann ich ihn Dir wärmstens empfehlen.

    Ich bin sicher, er kann Dir helfen!!!

    🙏😊

  • Bosluk
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    • 27. April 2022 um 15:49
    • #6
    Rigpa:
    jianwang:

    Sry, doch imho suchst Du etwas zu erkennen, was nicht wichtig ist.

    Denke schon, dass es wichtig wäre zu wissen, da ich wenn es schon die volle Sammlung war, dann kann ich mir wohl das Atemzählen, Atembeobachten sparen. Ihr macht euch zu schnell ein bild von einem. Dann kommen solche Antworten. Sie sind bewertend- ok, hier nicht so sehr, aber zweifeln an, dass jemand schon so etwas kann, anhand anderer Dinge welche ich hier schon geschrieben habe.

    Was ich frage wie wichtig das ist, habe ich doch zu entscheiden bzw kann es ja wichtig sein für mich, und darf es auch. Das muss man ja nicht bewerten, ob mir so eine Frage oder so ein Wissen ( was war das jetzt ) wichtig ist.

    Ich denke nicht, dass es jianwang`s Absicht war zu bewerten oder kritisieren. Ich jedenfalls lese daraus einen Hinweis mal etwas von unserer Praxis zurückzutreten und zu reflektieren, ob wir uns noch auf dem Weg befinden, auf dem wir sein wollten. Mir passiert es immer wieder, dass ich mich in Details verrene. Und zwischendurch mal innezuhalten und eine Bilanz zu ziehen: Ist das, was ich gerade mache hilfreich, mich mir und anderen heilsamer zu verhalten? Hilft es gelassener damit umzugehen für die Schwierigkeiten, die sich im Leben so bieten? Oder bin ich vielleicht noch mehr überfordert als vorher?

    Und eine Einladung dazu, mal wieder etwas Abstand zu nehmen und von einer höheren Warte aus die eigene Praxis zu bewerten und ggf. anzupassen , ist doch hilfreich.

  • Noreply
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    • 27. April 2022 um 16:01
    • #7

    Bei mir ist das so das ich das einfach übergangen habe. Diese Glückseligkeit waren für mich Störungen und damit hab ich sie nie genießen können. War auch besser so, hat mir viel Zeit und Verlangen gespart.

  • Leonie
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    • 27. April 2022 um 16:02
    • #8

    Jhanas-Vortrag.pdf

    Was du da machst, kann einer nicht aus Texten lernen. folge dem Rat und gehe mal zu einem Lehrer, der auch erkennt, was mit dir los ist.

    :zen:

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    • 27. April 2022 um 17:09
    • #9

    Also ich bin zwar noch nicht weit gekommen aber ich bin da eher skeptisch dass sich schon nach ein paar Sekunden die erste Vertiefung einstellt. Nach allem was ich gehört habe und nach meiner eigenen bescheidenen Erfahrung müsste man da schon besonders fortgeschritten sein, was ich natürlich jedem von Herzen gönne.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 27. April 2022 um 17:42
    • #10
    Ellviral:

    Bei mir ist das so das ich das einfach übergangen habe. Diese Glückseligkeit waren für mich Störungen und damit hab ich sie nie genießen können. War auch besser so, hat mir viel Zeit und Verlangen gespart.

    Genau, Ellviral, das kann zum Hindernis werden, weil "wir" etwas haben wollen, sein wollen -Verlangen, um nicht zu sagen "Gier" auf schöne Gefühle und Hass gegen was auch immer, z.B. Mittelmäßigkeit oder Anstrengung.

    Der Weg führt über Zulassen und Loslassen.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 27. April 2022 um 17:44
    • #11

    Im übrigen denke ich, dass derartige Vertiefungen oder gar Verzückung unzweifelhaft wahrgenommen werden.

  • fck.you
    Gast
    • 27. April 2022 um 17:45
    • #12
    Rigpa:

    Oder ist das damit beabsichtigt ?

    Frag dich besser nicht, woher du das weißt.

    Und frag dich auch nicht, ob du dir nicht längst geantwortet hast.

    Ich verstehe es auch nicht mehr, aber ich brauche dir gerade nichts mehr sagen.

    Hat nichts mit uns zu tun.

    Alles Liebe auf deiner Erfahrungsreise.

  • Aravind
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    • 27. April 2022 um 18:47
    • #13
    Monikadie4.:

    Im übrigen denke ich, dass derartige Vertiefungen oder gar Verzückung unzweifelhaft wahrgenommen werden.

    Das entspricht auch meiner Erfahrung, ich habe aber keine Ahnung, wie allgemein gültig das ist.

  • Monikamarie
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    • 27. April 2022 um 19:13
    • #14

    Wie soll man sonst Einsichten als Einsichten erkennen und nicht als Hirngespinste?

    Dann müssten wir eigentlich allem, was Buddha erkannt hat, auch was Mystiker und große Lehrer erkannt haben, grundsätzlich misstrauen und könnten wohl schlecht dem Pfad folgen. Okay, das tun die meisten Menschen auch - misstrauen.

    Deshalb ist es ja wichtig, eigene Erfahrungen zu machen. Aber nicht, sie mit dem sogenannten Verstand gleich wieder zu zerstören.

    Das ist schließlich kein Wettbewerb.

    Solange mir wichtig ist, wie fortgeschritten ich bin, solange bin ich noch ziemlich weit entfernt. Andererseits kann sich durch Hingabe und das Loslassen des Wollens ganz schnell das Blatt wieder wenden.

    Meine größten Erfahrungen und Einsichten habe ich gehabt, wenn ich aufgehört habe zu kämpfen (um die richtige Haltung usw.) und nach dem Zen-Spruch gelebt habe "ich trage Wasser, ich hole Brennholz".

    _()_

  • Noreply
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    • 27. April 2022 um 19:39
    • #15
    Monikadie4.:

    Wie soll man sonst Einsichten als Einsichten erkennen und nicht als Hirngespinste?

    Dann müssten wir eigentlich allem, was Buddha erkannt hat, auch was Mystiker und große Lehrer erkannt haben, grundsätzlich misstrauen und könnten wohl schlecht dem Pfad folgen. Okay, das tun die meisten Menschen auch - misstrauen.

    Deshalb ist es ja wichtig, eigene Erfahrungen zu machen. Aber nicht, sie mit dem sogenannten Verstand gleich wieder zu zerstören.

    Das ist schließlich kein Wettbewerb.

    Solange mir wichtig ist, wie fortgeschritten ich bin, solange bin ich noch ziemlich weit entfernt. Andererseits kann sich durch Hingabe und das Loslassen des Wollens ganz schnell das Blatt wieder wenden.

    Meine größten Erfahrungen und Einsichten habe ich gehabt, wenn ich aufgehört habe zu kämpfen (um die richtige Haltung usw.) und nach dem Zen-Spruch gelebt habe "ich trage Wasser, ich hole Brennholz".

    _()_

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    Genau darum kann man den Weg, Bekennend, nicht mehr gehen, er ist von Misstrauen und Vorstellungen gerade der Kommentatoren ganz einfach nicht gangbar, zu viele Bedenken zu viele Zweifel. Dabei finde ich alles in den Reden des Buddha. Ich brauch keine Kommentatoren.

  • Hingabe
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    • 27. April 2022 um 22:58
    • #16
    seinistsein:

    Nun lass die Fragen einfach sein und entspanne, oder halte dich von mir aus auch an die Entzückung die vergehen wird... egal an was du dich hälst, es vergeht und die Vergänglichkeit wird sein.

    Dass sie vergehen wird, das mag sein, ist ja auch nicht meine Absicht gewesen an ihr fest zu halten, wie kamen da eigentlich welche hier drauf, so wie du ? Ist das eine Projektion ?

    Lilli:

    Warum wendest Du Dich mit Deinen Fragen nicht Mal an eine*n erfahrene*n Lehrer/in

    Ja, du ich habe auch keine Freude mehr hier etwas zu fragen. Es war einen Versuch wert, ich bin mit einer guten Einstellung daran gegangen habe an das Gute geglaubt, gehofft, dass es Praktizierende hier gibt, die sich nicht sofort ein Bild von einem machen und an einem vorbei antworten.

    Dass man anderen helfen will und nicht nur seine Meinungen wieder geben. Meinungen haben sind das Gegenteil von frei sein.

    Ich finde Deine Antwort nett ( heilsam ). Danke. Werde es machen und ihn kontaktieren. :)

    Lilli:

    Roland Nyanabodhi war ein enger Schüler von ihr, und war 27 Jahre Mönch.

    Auf seiner Homepage bietet er an, dass man gerne Kontakt mit ihm aufnehmen könne, wenn man Fragen zur Meditation hat (alles auf Spendenbasis).

    Home - Nyanabodhi

    Er sagte mir schon was. Aber es ist wirklich besser einen so erfahrenen Lehrer zu fragen als hier welche, die einen nur belehren wollen ( um sich selbst darzustellen, oder abzulenken, statt selbst mal zu praktizieren, meine nicht alle ), einem nicht helfen können.

    Bosluk:

    Ich jedenfalls lese daraus einen Hinweis mal etwas von unserer Praxis zurückzutreten und zu reflektieren, ob wir uns noch auf dem Weg befinden, auf dem wir sein wollten. Mir passiert es immer wieder, dass ich mich in Details verrene.

    Mag sein, aber wieso machte er das ? Es ist doch ein Bild sich von einem gemacht haben. Kann man nicht mal ohne Bewertung, vorgefasste Meinung / Vorstellungen von einem, einem einfach helfen ? In dem man einfach die Fragen beantwortet oder sagt : ich weiß es nicht.

    Bosluk:

    Und zwischendurch mal innezuhalten und eine Bilanz zu ziehen: Ist das, was ich gerade mache hilfreich, mich mir und anderen heilsamer zu verhalten? Hilft es gelassener damit umzugehen für die Schwierigkeiten, die sich im Leben so bieten? Oder bin ich vielleicht noch mehr überfordert als vorher?

    Das mache ich schon. Wieso trauen einem hier immer ( mir ) so wenig zu. Stellen sich vor, dass ich das nicht gemacht habe. Wenn es freundlich gemeint wäre, würde man es ohne Bewertung beantworten.

    Bosluk:

    Und eine Einladung dazu, mal wieder etwas Abstand zu nehmen und von einer höheren Warte aus die eigene Praxis zu bewerten und ggf. anzupassen , ist doch hilfreich.

    Ja, wenn man das braucht. Ich verrenne mich oft in Details, aber genauso gut, kann ich da wieder voll Vertrauen und Hingabe einfach weiter machen, und dann klappt es plötzlich wieder. Es war heute so. Meine Fragen waren ja aus dem Impuls, dass ich das nicht mehr brauche immer so viel Fragen stellen, wenn ich weiß wo ich stehe ( was das war, wie weit ich bin ) , was als nächstes zu tun ist. Es waren ganz praktische Fragen ( nur auf die Praxis bezogen), die man hätte auch einfach auf die Praxis bezogen ( konkret nur darauf ) beantworten können.

    Leonie:

    Was du da machst, kann einer nicht aus Texten lernen. folge dem Rat und gehe mal zu einem Lehrer, der auch erkennt, was mit dir los ist.

    Ja, das ist mir schon klar. Wie kommst du darauf, dass ich das dachte ? Ich habe schon geführte M. mitgemacht, ich war schon vor zwei Jahren in Vertiefungen. Anhand der gef. M. Und ? Ich konnte es dann aber nicht mehr. Und das ist nicht tragisch, tragisch ist, dass wenn man anderen mitteilt, dass man es wieder kann, sich andere nicht mitfreuen. Sich weiter helfen den Weg zur Befreiung zu gehen, kommt mir hier nicht so vor, bezogen auf solche Fragen und en Antworten darauf. Außer Aravind und Mukti und ein paar wenige andere, scheint es anderen mehr um Selbstdarstellung hier zu gehen.

    mukti:

    Also ich bin zwar noch nicht weit gekommen aber ich bin da eher skeptisch dass sich schon nach ein paar Sekunden die erste Vertiefung einstellt. Nach allem was ich gehört habe und nach meiner eigenen bescheidenen Erfahrung müsste man da schon besonders fortgeschritten sein, was ich natürlich jedem von Herzen gönne.

    Danke, das war mal eine Antwort ohne Bewertung. Auf die Fragen bezogen. :)

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • froggy
    Gast
    • 28. April 2022 um 06:06
    • #17

    Hingabe: Du hast ja viel Erwartung/Meinung wie Antworten und die Menschen bitte zu sein haben.

  • Xyz
    Gast
    • 28. April 2022 um 06:38
    • #18

    Gibt so viele Antworten wie Menschen und Situationen, Ihre Situationen.

    In meinem ersten Ausbildungsjahr hatte ich einen furchtbaren Ausbilder.(sage es ungern, doch so empfand ich und ein paar Andere ihn damals)

    Wenn ich Fragen stellte bekam ich sehr selten eine hilfreiche Antwort.So wurde ‚ meine‘ Situation immer unbefriedigender.

    Doch seine auch.Denn ich hatte das große Bedürfnis zu lernen und wollte die Dinge erforschen, kennenlernen.

    Er bremste mich und Andere Azubis ständig mit seinen dummerhaften und auch verletzenden Kommentaren...

    So gewöhnte ich mir ein ‚ pfeiffen‘ an.Wenn ich wieder Kaffe bringen sollte, brachte ich diesen fröhlich pfeifend.

    Eines Tages sagte er sehr bedrohlich und direkt zu mir;

    ‚ Frauen die pfeifen und Hähne die Krähen sollte man bei Zeiten den Hals umdrehen‘.

    Ich bekam Angst vor ihm und hörte mit dem Pfeiffen auf.

    Heute lache ich gerne mal darüber.

    Doch damals war es erst schrecklich für mich, wirklich beängstigend und einschüchternd empfand ich ihn.

    Sehr viele Jahre später hörte ich das man ihm fristlos gekündigt hatte.

    Seine Frau hatte ihn verlassen und er ‚zweigte‘ Heizoel aus dem Laden ab weil er die privaten Heioelrechnungen nicht mehr zahlen konnte.

    Es ging ihm sehr schlecht in dieser Zeit.

    Heute pfeiffe ich nur noch selten.Wenn ich pfeife denke ich allerdings schnell an diese Situation zurück und muss innerlich schmunzeln in einem mitfühlenden ruhigen Geist.

    Das Fragen stellen habe ich bis heute nicht aufgegeben, doch nehme ich mir heute nur noch Antworten die ich wirklich brauche.😉... 🙏

    Einmal editiert, zuletzt von Xyz (28. April 2022 um 07:05)

  • Online
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    • 28. April 2022 um 08:47
    • #19
    Rigpa:

    Oder gibt es auch ein Entzücken, dass sich unabhängig einstellt von der ersten Vertiefung ? :luftkuss:

    Ja, wenn man von etwas entzückt ist würde ich sagen. Nach dem Theravada ist piti ein Begriff für allgemeines Entzücken und bezieht sich nicht nur auf die erste Vertiefung.


    [lz]

    pīti

    'Interesse, freudige Anteilnahme, Begeisterung, Verzückung',

    ist ein zur Gruppe der Geistesformationen (saṅkhāra-kkhandha; s. Tab. II) gehörender Geistesfaktor.

    In gewissem Grade ist derselbe verbunden mit allen freude-erfüllten heilsamen (Tab. I. 1-4), unheilsamen (ib. 22-25) und wurzelbegleiteten karmagewirkten (ib. 42-45) Bewußtseinszuständen der Sinnensphäre, ferner mit der 1. und 2. Vertiefung der Feinkörperlichen Sphäre.[/lz]

    Demnach kann sich piti nach ein paar Sekunden Meditation einstellen, das muss aber nicht unbedingt ein Zeichen der ersten Vertiefung sein.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 28. April 2022 um 10:27
    • #20
    S-Mater:

    Gibt so viele Antworten wie Menschen und Situationen, Ihre Situationen.

    In meinem ersten Ausbildungsjahr hatte ich einen furchtbaren Ausbilder.(sage es ungern, doch so empfand ich und ein paar Andere ihn damals)

    Wenn ich Fragen stellte bekam ich sehr selten eine hilfreiche Antwort.So wurde ‚ meine‘ Situation immer unbefriedigender.

    Doch seine auch.Denn ich hatte das große Bedürfnis zu lernen und wollte die Dinge erforschen, kennenlernen.

    Er bremste mich und Andere Azubis ständig mit seinen dummerhaften und auch verletzenden Kommentaren...

    So gewöhnte ich mir ein ‚ pfeiffen‘ an.Wenn ich wieder Kaffe bringen sollte, brachte ich diesen fröhlich pfeifend.

    Eines Tages sagte er sehr bedrohlich und direkt zu mir;

    ‚ Frauen die pfeifen und Hähne die Krähen sollte man bei Zeiten den Hals umdrehen‘.

    Ich bekam Angst vor ihm und hörte mit dem Pfeiffen auf.

    Heute lache ich gerne mal darüber.

    Doch damals war es erst schrecklich für mich, wirklich beängstigend und einschüchternd empfand ich ihn.

    Sehr viele Jahre später hörte ich das man ihm fristlos gekündigt hatte.

    Seine Frau hatte ihn verlassen und er ‚zweigte‘ Heizoel aus dem Laden ab weil er die privaten Heioelrechnungen nicht mehr zahlen konnte.

    Es ging ihm sehr schlecht in dieser Zeit.

    Heute pfeiffe ich nur noch selten.Wenn ich pfeife denke ich allerdings schnell an diese Situation zurück und muss innerlich schmunzeln in einem mitfühlenden ruhigen Geist.

    Das Fragen stellen habe ich bis heute nicht aufgegeben, doch nehme ich mir heute nur noch Antworten die ich wirklich brauche.😉... 🙏

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    Da sieht man, wie als Ausbilder schädlich wird. Das ist aber eben die Art die die Chefs erwarten, jedenfalls bei mir. Auch ich habe den Pfeifenspruch oft verwendet, aber bei allen Auszubildenden. Ganz einfach, weil es in der Küche stört. Wir haben oft darüber gelacht.

    So ein "Lehrmeister" Ausbilder wollte ich nicht sein, doch die Mühlsteine, zwischen denen ich geraten bin, Chefs und die mir "Untergebenen" sind auch die besten Lehrmeister für mich.

    Die Mühlsteine: Forderungen und Verachtung zwingen im Leben Pitti zu erlernen. Ein Lächeln erzaubern in nicht so tollen Lagen.

    Danke für deine Gedanken!

    Ich habe gerade erst erkannt, dass ich die meisten "Vertiefungen" nicht im Sitzen erfahren habe, da waren sie "Makjo", die sind sichernder Teil meiner Freigiebigkeit, Mitgefühl, Gleichmut, wenn ich nicht sitze. :idea:_()_:rose:

  • Noreply
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    • 28. April 2022 um 10:28
    • #21
    mukti:
    Rigpa:

    Oder gibt es auch ein Entzücken, dass sich unabhängig einstellt von der ersten Vertiefung ? :luftkuss:

    Ja, wenn man von etwas entzückt ist würde ich sagen. Nach dem Theravada ist piti ein Begriff für allgemeines Entzücken und bezieht sich nicht nur auf die erste Vertiefung.

    [lz]

    pīti

    'Interesse, freudige Anteilnahme, Begeisterung, Verzückung',

    ist ein zur Gruppe der Geistesformationen (saṅkhāra-kkhandha; s. Tab. II) gehörender Geistesfaktor.

    In gewissem Grade ist derselbe verbunden mit allen freude-erfüllten heilsamen (Tab. I. 1-4), unheilsamen (ib. 22-25) und wurzelbegleiteten karmagewirkten (ib. 42-45) Bewußtseinszuständen der Sinnensphäre, ferner mit der 1. und 2. Vertiefung der Feinkörperlichen Sphäre.

    [/lz]

    Demnach kann sich piti nach ein paar Sekunden Meditation einstellen, das muss aber nicht unbedingt ein Zeichen der ersten Vertiefung sein.

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    Hab deinen Beitrag erst nach meinem Beitrag gelesen.

    Danke für die Antwort.

    _()_

  • Hingabe
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    • 28. April 2022 um 18:36
    • #22
    mukti:

    Ja, wenn man von etwas entzückt ist würde ich sagen. Nach dem Theravada ist piti ein Begriff für allgemeines Entzücken und bezieht sich nicht nur auf die erste Vertiefung.

    Liebe/r Mukti

    ich habe das auch nachgelesen, dass es auch für viele andere Gründe auftauchen kann/ die Ursache haben kann. Also wenn man sich über Weltliches freut, z.B. über ein schönes Essen, angenehme Gefühle werden alle auch bei Entzückung eingeordnet laut der Tabelle oder ? Ich habe das nicht alles behalten was darin steht. Kann ja sein, dass du es dir besser gemerkt hast. Dieses angenehme Gefühl / Freude kann aus karmisch Heilsamen und nicht Heilsamen entstehen. Z.B. bei Schadenfreude.

    mukti:

    Demnach kann sich piti nach ein paar Sekunden Meditation einstellen, das muss aber nicht unbedingt ein Zeichen der ersten Vertiefung sein.

    Wieso sollte es sich einstellen, diese Freude, über was sollte man sich denn freuen, wenn es noch nicht damit zu tun hat, dass der Geist lange ruhig war oder man in sich so einen Frieden in dem Moment hat ? Ich habe heute nochmal nachgeschlagen ( habe ein Buch voll geschrieben, wo ich von Ayya Khemas Vorträgen mitgeschrieben habe ) und sie sagte viel zu Entzückung. Ich habe heute nur drei, vier Seiten dazu etwas gelesen. Die Entzückung gehört als der dritte Faktor zu jeder Meditation. Wichtig, da manche meinten sie denken, man würde dann nicht mehr zweifeln können, wenn man in der ersten Vertiefung ist. Sie sagte, dass da schon noch Gedanken hochkommen ( bei Ungeübten ) man diese aber ab da ohne Schwierigkeiten verfliegen lassen kann. Die anderen beiden sind die anfängliche Hinwendung des Geistes und die anhaltende Hinwendung des Geistes. Wäre doch auch Willenskraft und Besinnung/ Aufpassen. Hier heißt es wieder anders- verwirrend.

    Die wirkliche Meditation beginnt bei manchen oder vielen, wenn die anhaltende Hinwendung des Geistes zu einem Objekt besteht oder ?

    Es gibt noch vieles was ich noch verinnerlichen möchte und daher nochmal lesen muss. Auch zu dem Entzücken.

    Es kann sein, dass es auch so ist, dass es bei mir ein anderes Entzücken war, noch nicht die erste V.. Es stand da auch irgendwas von diese ist nicht so stark wie die Entzückung in der Vertiefung oder so, hattes du das auch gelesen ?

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Aravind
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    • 28. April 2022 um 19:26
    • #23

    [lz]

    Wichtig, da manche meinten sie denken, man würde dann nicht mehr zweifeln können, wenn man in der ersten Vertiefung ist. S[/lz]

    Mir scheint, das ist falsch bei Dir angekommen, Hingabe . @Monikadie4. , ich und andere meinten nicht, dass es dann keine Zweifel mehr gibt (ach, das wäre schön!), sondern dass es in unserer Erfahrung keinen Zweifel daran gab, dass man gerade in der ersten Vertiefung gelandet ist.

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Online
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    • 28. April 2022 um 21:47
    • #24
    Rigpa:
    mukti:

    Ja, wenn man von etwas entzückt ist würde ich sagen. Nach dem Theravada ist piti ein Begriff für allgemeines Entzücken und bezieht sich nicht nur auf die erste Vertiefung.

    Liebe/r Mukti

    ich habe das auch nachgelesen, dass es auch für viele andere Gründe auftauchen kann/ die Ursache haben kann. Also wenn man sich über Weltliches freut, z.B. über ein schönes Essen, angenehme Gefühle werden alle auch bei Entzückung eingeordnet laut der Tabelle oder ? Ich habe das nicht alles behalten was darin steht. Kann ja sein, dass du es dir besser gemerkt hast. Dieses angenehme Gefühl / Freude kann aus karmisch Heilsamen und nicht Heilsamen entstehen. Z.B. bei Schadenfreude.

    Lieber Rigpa,

    ja ich verstehe es auch so dass piti einfach Entzücken bedeutet, worüber man auch immer entzückt ist, etwa auch bei Schadenfreude. Diese Tabellen aus dem Abhidhamma sind ziemlich kompliziert, ich studiere das nicht.

    Nyanatiloka schreibt dass piti nicht direkt ein Gefühl ist (vedanā-kkhandha) sondern zu den sogenannten Geistesformationen (saṅkhāra-kkhandha) gehört. Also mental und nicht emotional.

    Rigpa:
    mukti:

    Demnach kann sich piti nach ein paar Sekunden Meditation einstellen, das muss aber nicht unbedingt ein Zeichen der ersten Vertiefung sein.

    Wieso sollte es sich einstellen, diese Freude, über was sollte man sich denn freuen, wenn es noch nicht damit zu tun hat, dass der Geist lange ruhig war oder man in sich so einen Frieden in dem Moment hat ?

    Ich kann deine Erfahrungen nicht beurteilen, aber was mich betrifft so sehe ich diese piti der ersten Vertiefung in einem Zusammenhang mit Losgelöstheit von den Sinnen inclusive Geistsinn. Ich glaube dass der Buddha deshalb darin den Weg zur vollkommenen Loslösung gesehen hat, als er sich daran erinnert hat dass er als Kind einmal diese erste Vertiefung erlebt hat. Meiner Ansicht nach ist das ein Zustand erhöhten Wachseins mit einem gewissen Grad des tatsächlichen Erkennens dass man nicht mit Körper und Geist identisch ist. Man sieht wie es wirklich ist, bzw. bekommt eine konkrete Ahnung davon und über dieses ansatzweise Verlassen der Welt, der Freiheit von existentiellen Illusionen, gerät man in Verzückung.

    Wie gesagt deine Erfahrung beurteile ich nicht, aber der Geist kann auch ruhig und friedlich sein ohne diese Verwirklichung.. Im Allgemeinen habe ich den Eindruck dass die Sache mit den Vertiefungen (jhana) von Laien manchmal zu leicht genommen wird. Nur mein subjektiver Eindruck, alles was ich da von mir gebe ist subjektiv, ich bin kein Experte.

    Rigpa:

    Die wirkliche Meditation beginnt bei manchen oder vielen, wenn die anhaltende Hinwendung des Geistes zu einem Objekt besteht oder ?

    Es gibt noch vieles was ich noch verinnerlichen möchte und daher nochmal lesen muss. Auch zu dem Entzücken.

    Wenn der Geist beständig am Objekt bleibt ist schon viel erreicht würde ich sagen.

    Ich muss auch noch viel lernen, durch lesen und Erfahrung.

    Rigpa:

    Es kann sein, dass es auch so ist, dass es bei mir ein anderes Entzücken war, noch nicht die erste V.. Es stand da auch irgendwas von diese ist nicht so stark wie die Entzückung in der Vertiefung oder so, hattes du das auch gelesen ?

    Hab ich nicht gelesen aber ich glaube dass das stimmt, und auch dass es eine andere Qualität von Verzückung ist, nicht weltlich oder besser gesagt weist sie hin auf das Überweltliche.

    Ich bin übrigens ein Er.

    Mit Metta, mukti.


  • Bosluk
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    • 29. April 2022 um 08:38
    • #25
    Rigpa:

    Das mache ich schon. Wieso trauen einem hier immer ( mir ) so wenig zu. Stellen sich vor, dass ich das nicht gemacht habe. Wenn es freundlich gemeint wäre, würde man es ohne Bewertung beantworten.

    Ja, wenn man das braucht. Ich verrenne mich oft in Details, aber genauso gut, kann ich da wieder voll Vertrauen und Hingabe einfach weiter machen, und dann klappt es plötzlich wieder. Es war heute so. Meine Fragen waren ja aus dem Impuls, dass ich das nicht mehr brauche immer so viel Fragen stellen, wenn ich weiß wo ich stehe ( was das war, wie weit ich bin ) , was als nächstes zu tun ist. Es waren ganz praktische Fragen ( nur auf die Praxis bezogen), die man hätte auch einfach auf die Praxis bezogen ( konkret nur darauf ) beantworten können.

    Entschuldige, wenn meine Worte dir das Gefühl vermittelt haben, dir wenig zuzutrauen.

    Meine Antwort war in diesem Kontext nicht (nur) auf dich bezogen. Ich habe in JianWang`s Aussage einfach eine wertvolle Information gesehen, die scheinbar nicht jeder so hilfreich aufgefasst hat. Und diese wertvolle Information wollte ich einfach nochmal in einem anderen Licht beschreiben, damit sie nicht untergeht. Das war nichtmal auf dich bezogen, sondern sollte jeden erreichen, der ebenfalls etwas hilfreiches für seine Praxis darin sieht.

    Wenn dir das auch so gelingt, ist es doch umso besser :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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