Was Du beschreibst, Monika ist zusammengefasst die Angst vor dem Tod und darum geht es bei allen Gedanken. Zunächst geht es darum, nicht krank zu werden und das hat sehr viel mit den zu einem passenden Gedanken zu tun, die man selber kreieren können sollte, um sich nicht überrumpelt zu fühlen. Am Horizont erscheinen nur die für mich bedrohlichen Dinge, die ich als solche wahrnehme und wenn ich als Buddhist im Einklang mit Leben und Tod bin, erscheinen diese Dinge nicht bedrohlich, ich weiß einen Umgang damit und wenn es der Tod ist.
Es ist müßig oder gar dumm Angst vor der Zukunft zu haben, wenn doch der Handlungsspielraum in der Gegenwart liegt, denn diese Angst lähmt und der Handlungsspielraum in der Gegenwart geht verloren. Also mache ich mir nur Gedanken darüber, worüber ich im Jetzt und Hier die Verantwortung habe. Die Gedanken am Horizont sind trügerisch, ich weiß nicht, wann oder ob sie für mich im Jetzt eine Rolle spielen. Deshalb beende ich jetzt den Text und begebe mich ins Meditationszimmer zum Zazen.