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  1. Buddhaland Forum
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Buddha und das Ende der Welt

  • ARYA DHARMA
  • 22. Januar 2021 um 14:45
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1. offizieller Beitrag
  • ARYA DHARMA
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    • 22. Januar 2021 um 14:45
    • #1

    Hallo,

    hat der Buddha jemals über das Ende der Welt oder eine "Endzeit" gesprochen?

  • Horin
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    • 22. Januar 2021 um 15:40
    • #2

    Soweit Ich Weiss hat die Welt weder Anfang noch Ende. Alles dazwischen sind Ursachen und Wirkungen.

    Der Buddhismus ist keine apokalyptische Religion sondern bezieht sich auf die Gegenwart

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Alephant
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    • 22. Januar 2021 um 16:51
    • #3

    ARYA DHARMA

    Präzisiere mal deine Frage bitte. Meinst du konkret eine 'Endzeit' von der gesagt wurde: die ist in soundsoviel Jahren?

    Sowas hab ich in den Lehrreden nicht gelesen. Aber einiges andere, was schon zu deiner Frage passt.

  • ARYA DHARMA
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    • 22. Januar 2021 um 17:23
    • #4
    Vedana:

    Meinst du konkret eine 'Endzeit' von der gesagt wurde: die ist in soundsoviel Jahren?

    Eigentlich meine ich so etwas in der Art von der Offenbarung des Johannes. Ich habe auf youtube ein Video gesehen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Aber irgendwie denke ich, hat das überhaupt nichts mit Buddhas Worten zu tun, darum frage ich, ob es so eine Beschreibung irgendwo gibt. Aber wenn Horin ja sagt, dass die Welt keinen Anfang hat, dann ist das verständlich.

  • kanshiketsu
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    • 22. Januar 2021 um 17:54
    • #5

    Hier kannst du nachlesen, was Buddha alles zum Weltende nicht gesagt hat :

    Majjhima Nikaya 63

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • Alephant
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    • 22. Januar 2021 um 18:05
    • #6

    ARYA DHARMA


    zum Beispiel ...


    [lz]

    "Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo die äußeren Wasser rasen, wo sie ein Dorf fortreißen, eine Stadt fortreißen, eine Residenz fortreißen, ein Land weg­spülen, Länder und Reiche wegspülen. Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo die Gewässer des großen Meeres Hunderte von Meilen tief sind, wo sie sechs­hundert Meilen, neunhundert Meilen, zwölfhundert Meilen, fünfzehnhun­dert Meilen, acht­zehnhundert Meilen tief sind. Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo das Wasser des großen Meeres sieben Palmen hoch steht, wo es sechs Pal­men, wo es fünf Palmen, wo es vier Palmen, wo es drei Palmen, wo es zwei Palmen, wo es eine Palme hoch steht. Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo das Wasser des großen Meeres sieben Mannestiefen hat, wo es sechs Mannes­tiefen, wo es fünf Mannes­tiefen, wo es vier Mannestiefen, wo es drei Mannes­tiefen, wo es zwei Mannes­tiefen, wo es eine Mannestiefe hat. Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo das Wasser des großen Meeres halbe Manneshöhe er­reicht, wo es bis zur Hüfte, wo es bis zum Knie, wo es bis zum Knöchel reicht. Es gibt, ihr Brüder, eine Zeit, wo das Wasser des großen Meeres kein Naß von der Höhe eines Fingergliedes be­sitzt. Dieser äußerlichen Wasserart, der so ungeheueren, Vergänglichkeit wird sich also, ihr Brüder, zeigen, zeigen wird es sich, daß sie den Gesetzen der Zerstörung, der Auflösung, der Ver­änderung unterworfen ist: und von diesem Körper da, der acht Spannen hoch ist, ein Gemächte des Durstes, von dem gälte vielleicht 'Ich' oder 'Mein' oder 'Bin'? Vielmehr 'Nichts ist sein' gilt in Wirklichkeit.[/lz]

    DRITTER TEIL - ACHTE REDE

    So in der Art und anderer Art gibts da einiges in den Lehrreden.

    'Welt' kann man zweifach verstehen.

    Einmal die Erde und so. Die hat klar nen Beginn und auch ein Ende.

    Dann ist damit aber auch ein Sammelbegriff für alle möglichen Erfahrungen gemeint und in dem Sinn (ungefähr hoff ich) sagte Buddha, dass im menschlichen Körper auch der Weg zum Ende (zum Aufhören) der Welt liegt.

    Welt ist insofern weder objektiv noch subjektiv, sondern abhängig von Verstehen bis Nichtverstehen. Aber das ist so ein crazy Satz da erwarte ich nicht, dass das jemand mitgeht. Sind halt alles nur Worte und Vorstellungen ...

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (22. Januar 2021 um 18:17)

  • ARYA DHARMA
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    • 22. Januar 2021 um 18:19
    • #7
    Vedana:

    Welt ist (für einen) insofern weder objektiv noch subjektiv, sondern abhängig von Verstehen bis Nichtverstehen. Aber das ist so ein crazy Satz da erwarte ich nicht, dass das jemand mitgeht.

    Na dann erklär es doch

  • Alephant
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    • 22. Januar 2021 um 18:31
    • #8

    ARYA DHARMA

    mukti s Vater hat ja gemeint 'wissen ist zu wissen, wo es steht'. Sein Sohn weiß auf jeden Fall die Lehrredenstelle und hat sie letztens auch gepostet.

    Ich (selbst) weiß nicht, wo das steht, dass sich 'hier in diesem mit Bewusstsein versehenen Körper, in diesen 5 Skhandhas die ganze Welt, die Entstehung der Welt und der zum Ende der Welt führende Pfad' befindet.

    Ich wüsste auch nicht wie man das besser sagen kann.

    'Welt' ist für jeden erstmal ein Oberbegriff für eine Summe an Eindrücken und Vorstellungen. Welt ist zB für mich: da gibts auch Tiere.

    Damit das in Richtung 'Obektivität' besser verstehbar ist, und das nicht so solipsismusmässig aussieht (Subjektivismus, Welt ist eine Illusion blablabla) würde ich den Lehrredenbegriffe Form als Teil von Namarupa (Name&Form) erwähnen. Bildlich hast du dann den Begriff Daseinsbereich.

    Normalsozialisiert gesprochen vergeht auch die objektive Welt und schön ist das sicher nicht in der Endphase.

    Heisst aber natürlich nicht, dass damit echte Wesen ein und für alle Mal vernichtet sind. Sieht dann so vorgestellt halt nur so aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (22. Januar 2021 um 18:40)

  • mukti
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    • 22. Januar 2021 um 19:03
    • #9

    Eine Weltperiode (kappa) besteht aus vier Phasen, die sich seit unvordenklicher Zeit immer wiederholen:

    Weltuntergang, Fortdauer des Chaos, Weltentstehung, Fortdauer der entstandenen Welt.


    [lz]

    Vier unermeßliche Zeitabschnitte einer Weltperiode (kappassa asankheyyāni) gibt es, ihr Mönche. Welche vier?

    Wie lange ein Weltuntergang dauert [3], das, ihr Mönche, läßt sich schwerlich berechnen als so viele Jahre oder so viele Jahrhunderte oder so viele Jahrtausende oder so viele Hunderttausende von Jahren.

    Wie lange das Chaos anhält [4], das, ihr Mönche, läßt sich schwerlich berechnen als so viele Jahre oder so viele Jahrhunderte oder so viele Jahrtausende oder so viele Hunderttausende von Jahren.

    Wie lange eine Weltentstehung dauert [5], das, ihr Mönche, läßt sich schwerlich berechnen als so viele Jahre oder so viele Jahrhunderte oder so viele Jahrtausende oder so viele Hunderttausende von Jahren.

    Wie lange eine entstandene Welt bestehen bleibt [6], das, ihr Mönche, läßt sich schwerlich berechnen als so viele Jahre oder so viele Jahrhunderte oder so viele Jahrtausende oder so viele Hunderttausende von Jahren. A.IV.156

    [3] kappo samvattati, wtl: . . . sich ein Weltalter zusammenfaltet.

    [4] kappo samvatto titthati, wtl: . . . in Zusammenfaltung andauert.

    [5] kappo vivattati, wtl: . . . sich entfaltet, entwickelt.

    [6] kappo vivatto titthati, wtl: . . . in seiner Entfaltung andauert.[/lz]

    Aber es gibt ein Gleichnis für die Dauer eines kappa:[lz]

    Das ist gerade so, o Bhikkhu, wie wenn da ein großer Felsenberg wäre, ein yojana* lang, eine Meile breit, eine Meile hoch, ohne Spalt, ohne Riß, lauter feste Masse; und es streifte immer nach Ablauf eines Jahrhunderts je einmal ein Mann daran mit einem Gewand aus Benaresseide: schneller ja würde, o Bhikkhu, der große Felsenberg durch solches Verfahren aufgebraucht und ginge zu Ende, als ein Weltalter. S.15.5.

    *yojana = zwischen 7 und 14 km[/lz]

    Mit Metta, mukti.


  • ARYA DHARMA
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    • 22. Januar 2021 um 19:18
    • #10
    mukti:

    Aber es gibt ein Gleichnis für die Dauer eines kappa:

    Dies hab ich auch mal gelesen, aufgrund des Gleichnisses hab ich das immer so gedeutet, dass dies bedeuten soll, dass solch ein Weltzeitalter halt nie zu Ende geht, weil mal realistisch gesprochen: Mit Seide kann man keinen massiven Felsen bearbeiten, da trägt sich nichts ab.

  • Akama
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    • 22. Januar 2021 um 19:19
    • #11

    guten abend herr arya dharma

    von buddha weiss ich nichts dergleichen.

    was ich aber in einer sangha schon gehört habe ist folgendes: nach dem 21. karmapa wird die welt in flammen stehen.

    bin mir jetzt aber nicht mehr sicher ob vom 21 karmapa die rede war. auf jedenfall war das so ungefähr die aussage!

    liebe grüsse, akama

  • mukti
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    • 22. Januar 2021 um 19:24
    • #12
    ARYA DHARMA:
    mukti:

    Aber es gibt ein Gleichnis für die Dauer eines kappa:

    Dies hab ich auch mal gelesen, aufgrund des Gleichnisses hab ich das immer so gedeutet, dass dies bedeuten soll, dass solch ein Weltzeitalter halt nie zu Ende geht, weil mal realistisch gesprochen: Mit Seide kann man keinen massiven Felsen bearbeiten, da trägt sich nichts ab.

    Nein das soll veranschaulichen wie unvorstellbar lange ein Weltzeitalter ist. Übrigens dauert in der Brahmawelt das Dasein 500 kappa.

    Mit Metta, mukti.


  • ARYA DHARMA
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    • 22. Januar 2021 um 19:27
    • #13
    Akama:

    guten abend herr arya dharma

    von buddha weiss ich nichts dergleichen.

    was ich aber in einer sangha schon gehört habe ist folgendes: nach dem 21. karmapa wird die welt in flammen stehen.

    Guten Abernd Herr Akama :grinsen:

    ist der 21. Karmapa gerade "im Amt"?

  • Akama
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    • 22. Januar 2021 um 20:24
    • #14

    nein arya dharna, im Moment ist der 17. karmapa im Amt.

    Liebe Grüße, Akama

  • Buddho
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    • 5. Februar 2021 um 23:23
    • #15

    Lieber Arya,

    es gibt ein Sutta im Palikanon, wo Buddha etwas über das Ende der Welt sagt:

    »... in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewußtsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.«

    Anguttara Nikaya 4.45 - Rohitassa Sutta

    Anguttara Nikaya IV.41-50

    Ich vermute zwar, das ist nicht genau das wonach du gefragt hast, vielleicht ist es ja dennoch klärend.

    Herzlich

  • Monikamarie
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    • 6. Februar 2021 um 09:18
    • #16
    Buddho:

    »... in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewußtsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.«

    Hallo Buddho und herzlich willkommen nach so vielen Jahren :erleichtert:

    diese Aussage bezieht sich auf das Ende des Leidens, also eine andere Beschreibung der Vier Edlen Wahrheiten.

    Um diese Welt dreht es sich in diesem Thread nicht, wie Du ja schon richtig vermutet hast.

    _()_

  • Rudolf
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    • 6. Februar 2021 um 09:54
    • #17

    Ich denke, der Buddha wollte mit dieser Aussage darauf hinweisen, dass es gar keine eine Welt gibt, die für alle gleich ist, dass es keine absolut existierende Welt da draußen gibt. So wie es sich der naive Realismus vorstellt.

    Deswegen auch seine Weigerung die Frage zu beantworten, ob "die Welt" einen Anfang hat oder keinen, eine Grenze oder keine.

    "Die Welt" ist unser Samsara. Und alles was damit zusammenhängt, findet in unserer Wahrnehmung und Bewusstsein in unserem Körper statt.

    :rainbow:

  • ARYA DHARMA
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    • 6. Februar 2021 um 13:53
    • #18

    "Die konkrete Gegenwart des Seins ist zweifach: Gegenwart des Körpers und des Geistes" -aus Ahapramana-samyak-nama-dakini-upadesa

  • Sudhana
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    • 6. Februar 2021 um 14:42
    • #19
    ARYA DHARMA:

    Ich habe auf youtube ein Video gesehen

    Der Name desjenigen, der dieses Video auf Youtube veröffentlicht hat, ist schon so aussagekräftig, das man darauf verzichten kann, sich das Video anzuschauen. Letzte Zweifel beseitigen könnte ein kurzer Blick darauf, was 'UFOmania' sonst noch so postet:

    UFOmania - The truth is out there - YouTube

    Als Quelle des Videos wird dann auch eine sehr interessante (nun ja, wenn man sich für sowas interessiert ..) Seite verlinkt:

    humansarefree.com

    Jetzt frage ich mich nur noch, ob Du einen seltsamen Humor hast - in dem Fall ist der Scherz zumindest bei mir angekommen :grinsen:.

    Akama:

    nach dem 21. karmapa wird die welt in flammen stehen.

    Ein Grund mehr, da beim Zählen nicht durcheinander zu kommen ... 8) Da wir gerade dabei sind - zählt die 17 jetzt eigentlich doppelt? D.h. ist der nächste dann der 19.? Ich will ja nur ungefähr wissen, wieviel Zeit ich noch habe. Und ob die noch knapper wird, wenn die jetzigen 17. wiederum jeweils 2 Nachfolger haben - dann wäre aber ziemlich bald Schicht im Schacht ... :eek:

    Mal im Ernst - gibt es für diesen Schwachfug tatsächlich eine belastbare Quelle?

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • ARYA DHARMA
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    • 6. Februar 2021 um 19:44
    • #20
    Sudhana:

    Jetzt frage ich mich nur noch, ob Du einen seltsamen Humor hast

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • void
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    • 6. Februar 2021 um 20:34
    • Offizieller Beitrag
    • #21
    kanshiketsu:

    Hier kannst du nachlesen, was Buddha alles zum Weltende nicht gesagt hat :

    Majjhima Nikaya 63

    Und das sehr bewusst:

    Cūlamālunkya Sutta:

    "Darum also, Malunkyaputto, mögt ihr was ich nicht mitgeteilt als nicht mitgeteilt, und was ich mitgeteilt als mitgeteilt halten.

    "Was aber, Malunkyaputto, hab' ich nicht mitgeteilt?

    • 'Ewig ist die Welt', Malunkyaputto, hab' ich nicht mitgeteilt,
    • 'Zeitlich ist die Welt' hab' ich nicht mitgeteilt,
    • 'Endlich ist die Welt' hab' ich nicht mitgeteilt,
    • 'Unendlich ist die Welt' hab' ich nicht mitgeteilt,
    • 'Leben und Leib ist ein und dasselbe' hab' ich nicht mitgeteilt,
    • ...

    Und warum hab' ich das, Malunkyaputto, nicht mitgeteilt? Weil es, Malunkyaputto, nicht heilsam, nicht urasketentümlich ist, nicht zur Abkehr, nicht zur Wendung, nicht zur Auflösung, nicht zur Aufhebung, nicht zur Durchschauung, nicht zur Erwachung, nicht zur Erlöschung führt: darum hab' ich das nicht mitgeteilt.

    Buddha Shakyamuni hat die Frage ob das Universum endlich oder zeitlich ist als für das Erreichen von Befreiung irrelevant abgetan.

    Es führt nur zu einen Schwelgen in Spekulationen.

  • Online
    Igor07
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    • 2. Juli 2021 um 15:46
    • #22
    Rudolf:

    Ich denke, der Buddha wollte mit dieser Aussage darauf hinweisen, dass es gar keine eine Welt gibt, die für alle gleich ist, dass es keine absolut existierende Welt da draußen gibt. So wie es sich der naive Realismus vorstellt.

    Deswegen auch seine Weigerung die Frage zu beantworten, ob "die Welt" einen Anfang hat oder keinen, eine Grenze oder keine.

    "Die Welt" ist unser Samsara. Und alles was damit zusammenhängt, findet in unserer Wahrnehmung und Bewusstsein in unserem Körper statt.


    Hi, Rudolf, das finde ich echt sehr spannend. Was ist dann real, es klingt so...wie reiner Sollipsismus.... Und man fragt sich selbst gleichsam, was war früher , die Henne oder das Ei, was war zuerst das Bewusstsein, Der Geist oder das Gehirn ( als der "Träger"), und das alles, wenn es sowieso nur im unserem Bewusstsein stattfindet, was dann konret real?

    Ich kann nur so hinzufügen, dass es mein Gehirn so verdammt gut (?) funktioniert, dass ich das ganze so wie real und kohärent wahr-nehme. Aber das bedeutet doch nicht zwngsläufig, dass es real alles ist.

    Das erinnert mir so wie Der Gödelsche Unvollständigkeitssatz....

    Und das ganze verliert sich so gleichsam ....im dunkel, ....anders ausgedrückt, der Traum des Verstandes gebärt die Ungeheuer....

    Liege ich daneben?

    LG.

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    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Rudolf
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    • 2. Juli 2021 um 16:16
    • #23
    Igor07:
    Rudolf:

    Ich denke, der Buddha wollte mit dieser Aussage darauf hinweisen, dass es gar keine eine Welt gibt, die für alle gleich ist, dass es keine absolut existierende Welt da draußen gibt. So wie es sich der naive Realismus vorstellt.

    Deswegen auch seine Weigerung die Frage zu beantworten, ob "die Welt" einen Anfang hat oder keinen, eine Grenze oder keine.

    "Die Welt" ist unser Samsara. Und alles was damit zusammenhängt, findet in unserer Wahrnehmung und Bewusstsein in unserem Körper statt.


    Hi, Rudolf, das finde ich echt sehr spannend. Was ist dann real, es klingt so...wie reiner Sollipsismus.... Und man fragt sich selbst gleichsam, was war früher , die Henne oder das Ei, was war zuerst das Bewusstsein, Der Geist oder das Gehirn ( als der "Träger"), und das alles, wenn es sowieso nur im unserem Bewusstsein stattfindet, was dann konret real? .............................

    Hallo Igor,

    in einem anderen aktuellen Beitrag hatte ich schon darauf hingewiesen, dass es eine übertriebene Reaktion ist, gleich mit dem Solipsismus-Vorwurf zu kommen, wenn jemand "Idealist" ist. (Gibt's auch im Westen: George Berkeley (1685-1753) z.B.)

    Es gibt so viele individuelle Bewusstseine wie es Lebewesen gibt.

    Und wenn sich sogar angeblich nicht bewusstseinshafte "Materie" und nicht-materielles Bewusstsein berühren können, warum sollte es nicht möglich sein, dass sich Bewusstseine berühren, d.h. teilweise eine gemeinsame Schnittmenge bilden? Und auch gemeinsam Taten (Taten sind im Grunde immer Motivation, d.h. Bewusstsein) und damit Karma erzeugen?

    "Was ist dann konkret real?" fragst du.

    Aber warum diese Frage? Ist Bewusstsein nicht das Realste was es gibt?

    :rainbow:

  • Online
    Igor07
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    • 2. Juli 2021 um 17:03
    • #24

    Danke , Rudolf, ich versuche es jeztz zu erklären.... Nein, es scheint mir,[lz]

    st Bewusstsein nicht das Realste was es gibt?[/lz]

    ..... es sei nicht so...einfach.... Also, wir nehmen die Welt wahr mit Holfe so wie der mentalnen Auswertungen . Das so wie die die sogenannte kognitive Operatoren( Der Begriff von A.Newberg, "Der gedachte Gott") Es sei ähnlich, wie die ganze Kette, die sehr ausführlich von Budddha oder auch von Patanjali geschildert wurden, wie wir doch die Welt als "real" oder so wie "dinglich", oder wie "dingfest" wahr-nehmen. Aber es folgert doch nichts zwangsläufig daraus, dass es die Wahheit, oder die Realität , wie es ist, entspricht.

    Die Schnecke sieht die welt anders, als die kleine katze, der Fisch anders als die Spinne.... zugespitzt auf den Nenner gebracht, wenn ich im Wald schreihe, und dann das Echo erzeuge, exiestiert dann das Echo, wenn es keinen Beobachter anwesend ist? oder nicht?

    Verstehst du, ebtschuldige doch, Rudolf, weas ich hier meine?

    Für meine reine persönliche Erfahrungen ....es bedeutet, so wie die totale Leere.... Keinen inneren Halt, sogleichsam....klingt sehr trocken und theoretisch, aber das ist mein Problem.... und ich bin real...lol....kannst du mir doch glauben....

    Danke.:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Rudolf
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    1. Dezember 2018
    • 2. Juli 2021 um 21:31
    • #25
    Igor07:

    wie wir doch die Welt als "real" oder so wie "dinglich", oder wie "dingfest" wahr-nehmen. Aber es folgert doch nichts zwangsläufig daraus, dass es die Wahheit, oder die Realität , wie es ist, entspricht.

    Ich meine: die Realität ist das, was wir wahrnehmen. es gibt keine andere Realität.

    Jeder hat allerdings seine eigene Realität.

    Die Realität ergibt sich aus dem was wahrgenommen wird und dem, der wahrnimmt.

    Das ist beim Buddha nicht anders als bei uns uns.

    Nur hat der Buddha seinen Geist von allen Fehlern bereinigt, d.h. auch von der grundlegenden Unwissenheit und natürlich von allen Vorurteilen und usw.

    Deshalb sieht der Buddha zum Beispiel Unbeständigkeit dort wo Unbeständigkeit ist. Wir Unwissenden sehen da oft Beständigkeit.

    Deshalb sieht der Buddha leiden dort wo Leiden ist. Wir sehen da oft "Glück" (am Anfang jedenfalls).

    Deshalb sieht der Buddha die Leerheit aller Phänomene, wir dagegen Substanzen, feste eigenständige Gegenstände und selbstexistente Personen.

    Der Buddha sieht halt, dass alles nur Relationen sind und dass alles nur unbeständige Wahrnehmungen sind. Das ist seine Wahrheit, seine Realität.

    Solange wir keine Buddhas ( die haben vielleicht die gleiche Realität) sind, haben wir alle unsere unterschiedlichen Realitäten, wir unterschiedlichen Menschen, Schnecken, Katzen, Fische ...

    Das ist auch mit "Leerheit" gemeint.

    Die Annahme, dass es eine absolute (von einem Subjekt unabhängige) Realität gibt, ist eben unser allgemeiner Irrtum.

    Allerhöchsten könnte man das von der "Leerheit" sagen. (Leerheit = endgültige Realität)

    Aber auch die Leerheit ist bedingt, sie ist abhängig von diversen Erscheinungen, die abhängig sind von Subjekten, die wahrnehmen ............

    :rainbow:

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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