A. H. Almaas, einer der wenigen nicht rein buddhistischen Lehrer, die ich schätze, hat ein kleines Büchlein darüber geschrieben, warum so wenige Menschen erwachen. Es heißt: Das Elixier der Erleuchtung.
[lz]"Leiden und Weglaufen vor dem Leiden ist die dauernde Hauptbeschäftigung der Mehrheit der Menschen."
"Die Existenz von Lehren über Erleuchtung, Befreiung, Verwirklichung und ähnliches macht die Situation eher noch verwickelter."
"Wir fragen also weiter: Wie kommt es, dass die Lehren außer in einigen wenigen Fällen nicht die gewünschte Wirkung haben? Wie kommt es, dass all diese wunderbaren Lehren und diese mächtigen Methoden nur wenige berühren, wenige der vielen, die diese Lehren tatsächlich praktizieren? Ein verwirklichter Lehrer hat vielleicht Tausende von Schülern, aber selten erlangt auch nur eine Handvoll von ihnen vollkommene Befreiung."
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Weil einige davon nicht glauben können das es nur weniger Worte bedarf um die befreiungs anleitung zu beschreiben und daher immer weiter gesucht wird und über jedes neue samenkorn der Lehre nachgedacht und reflektiert wird anstat nur mal die Anleitung zu lesen und zu praktizieren. Dazu kommt das ein anderer teil sich abwendet weil es so einfach sicher nicht sein kann. Und wieder andere erfahren Leidfreiheit und können nicht glauben das sie erwacht sind (behaupten also noch sehr zu leiden) den auch wen Satori wie ein hammerschlag plötzlich auftritt ist befreiung ein schleichender prozess bei dem man nur unterschiede bemerkt wenn man weit zurück reflektiert.
Und dan gibt es noch jene die zu einem berühmten meister gehen und dan nichtmehr gross was tun nur um sagen zu können der oder jener ist mein meister ich bin was ganz besonderes. oder ist unter den alten Hasen hier einer der wirklich noch Leidet? So wie einige hier schreiben müssten sie erwacht sein