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  1. Buddhaland Forum
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Mitgefühl oder Coolness

  • Donner
  • 17. Mai 2020 um 17:39
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1. offizieller Beitrag
  • Donner
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    • 17. Mai 2020 um 17:39
    • #1

    Hallo,

    der Weltschmerz auf meinen Schultern kann mir jede Kraft rauben. Das nenne ich Mitleiden.

    Hier total cool feststellen wie furchtbar alles, aber nicht leiden, ist kein wahres Mitleid finde ich.

    Wer nicht leidet ist zu dumm, meiner Meinung nach und die Idee es würde mit buddhistischer Praxis zusammenhängen ist bemitleidenswert

    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

  • Helmut
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    • 17. Mai 2020 um 18:17
    • #2

    Es geht im Kontext der Lehre de Buddha nicht darum, mit den fühlenden Wesen mitzuleiden, an ihrem Leiden teilzuhaben. Es geht um Mitgefühl. Mitgefühl bedeutet, dass man den Wunsch hat, dass die fühlenden Wesen nicht leiden mögen und von Ursachen ihres Leidens frei sein mögen. Und man überlegt sich, was man selber hierzu beitragen kann entsprechend seinen Fähigkeiten.

    Dass jemand leidet, hat nichts mit Dummheit oder Intelligenz zu tun, sondern man leidet, weil man aus Unwissenheit unheilsam gehandelt hat. Man erfährt nicht durch die buddhistische Praxis Leid, sondern die buddhistische Praxis dient der Überwindung des Leidens. Dies hat der Buddha in den vier edlen Wahrheiten, die er in seiner ersten Lehrrede dargelegt hat, aufgezeigt.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Monikamarie
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    • 17. Mai 2020 um 18:25
    • #3
    Helmut:

    Mitgefühl bedeutet, dass man den Wunsch hat, dass die fühlenden Wesen nicht leiden mögen und von Ursachen ihres Leidens frei sein mögen.

    Mitgefühl bedeutet für mich seit einigen Jahren, zu fühlen, wie schwer es ist, aus dem Dilemma dieses Lebens herauszukommen, solange die Unwissenheit noch dominant ist. Früher habe ich mich immer gewundert, wieso die "Welt so ist wie sie ist". Heute weiß ich, sie kann gar nicht anders sein.

    Es ist für jemanden, der in keiner Weise etwas von den Ursachen zur Befreiung aus dem Dilemma gehört oder gelesen hat, unmöglich, zu verstehen, wie das Leiden entsteht, was das alles zu bedeuten hat, wie alles zusammenhängt und wie daraus ein Weg zu finden ist.

    Verstehen beginnt aber erst, wenn der Weg beschritten wird. Deshalb ist es auch nicht wichtig, wie alt oder ungebildet jemand ist, wann jemand beginnt, sondern einfach "loszugehen". Auf dem Weg öffnen sich weitere Wege und Türen, die zuvor nicht einmal gesehen werden.

    _()_

  • mukti
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    • 17. Mai 2020 um 19:08
    • #4
    Donner:

    der Weltschmerz auf meinen Schultern kann mir jede Kraft rauben. Das nenne ich Mitleiden.

    Mit Verlaub, da hat aber keiner was davon. Besser ist es wohl selber den Weg aus den Leiden zu finden und dabei zu Kräften zu kommen, dann kann man anderen mit Mitgefühl auch helfen.

    Mit Metta, mukti.


  • Phoenix
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    • 18. Mai 2020 um 08:51
    • #5

    Hi Donner,

    Weltschmerz läßt sich auch für die buddhistische Praxis verwenden, z.b. um sich die Unzulänglichkeit von Samsara bewußt zu machen.

    Mitgefühl ist aber halt nicht das ich leide an der Welt, sonder eher das ich bin in Verbindung mit der Welt und ihren fühlenden Wesen.

    Mitgefühl sieht natürlich auch das Leiden der Wesen, aber es sieht vor allem die Buddhanatur und die ist glücklich.:buddha:

    _()_ Phönix

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    Zen
    • 18. Mai 2020 um 10:18
    • Offizieller Beitrag
    • #6
    Donner:

    Hallo,

    der Weltschmerz auf meinen Schultern kann mir jede Kraft rauben. Das nenne ich Mitleiden.

    Hier total cool feststellen wie furchtbar alles, aber nicht leiden, ist kein wahres Mitleid finde ich.

    Wer nicht leidet ist zu dumm, meiner Meinung nach und die Idee es würde mit buddhistischer Praxis zusammenhängen ist bemitleidenswert

    Mal angenommen ein kleine Kind ist ganz außer sich vor Leid, weil sein Meerschweinchen gestorben ist, Es liegt auf dem Bett und heult und heult und heult und denkt die Welt ist am untergehen und es wird nie mehr froh.

    Da würde doch vielleicht eine Mutter sehr sorgsam mit diesem Leid umgehen und das Kind vilelciht in den Arm nehmen, oder ihm was liebes tun und versuchen den Schmerz zu lindern. Das wäre Mitgefühl und Freundlichkeit. Was ja wenig mit Coolness zu tun hat.

    Bei einer Mutter, die selber traumatische Erfahrungen hinter sich hat - kann es dagegen passieren, und ohne dass sie es will - dass das Leiden des Kindes das eigene Leiden anstößt- Die Mutter würde das gleiche fühlen wie das Kind. Auch sie würde sich auf ihr Bett legen, und heulen und heulen und heulen und denken die Welt ist am untergehen und sie wird nie mehr froh.

    Der Weltschmerz hat sie im Griff.

    Aber eigentlich ist das doch unnötig und es ist weder ihr noch dem Kind geholfen. Ich finde das sogar hinderlich. Das Kind fühlt sich jetzt vielleicht sogar doppelt allein. Das Meerschweinchen ist tot und die Mutter ist statt eine Hilfe zu sein selbst im Leid versunken.

  • Noreply
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    • 18. Mai 2020 um 10:29
    • #7
    void:
    Donner:

    Hallo,

    der Weltschmerz auf meinen Schultern kann mir jede Kraft rauben. Das nenne ich Mitleiden.

    Hier total cool feststellen wie furchtbar alles, aber nicht leiden, ist kein wahres Mitleid finde ich.

    Wer nicht leidet ist zu dumm, meiner Meinung nach und die Idee es würde mit buddhistischer Praxis zusammenhängen ist bemitleidenswert

    Mal angenommen ein kleine Kind ist ganz außer sich vor Leid, weil sein Meerschweinchen gestorben ist, Es liegt auf dem Bett und heult und heult und heult und denkt die Welt ist am untergehen und es wird nie mehr froh.

    Da würde doch vielleicht eine Mutter sehr sorgsam mit diesem Leid umgehen und das Kind vilelciht in den Arm nehmen, oder ihm was liebes tun und versuchen den Schmerz zu lindern. Das wäre Mitgefühl und Freundlichkeit.

    Bei einer Mutter, die selber traumatische Erfahrungen hinter sich hat - kann es dagegen passieren, und ohne dass sie es will - dass das Leiden des Kindes das eigene Leiden anstößt- Die Mitter würde das geliche fühlen wie das Kind. Sie würde sich auf ihr Bett legen, und heulen und heulen und heulen und denken die Welt ist am untergehen und sie wird nie mehr froh. Der Weltschmerz hat sie im Griff. Aber eigentlich ist das doch unnötig und es ist weder ihr noch dem Kind geholfen. Ich finde das sogar hinderlich.

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    Als Erwachsener und auf dem Weg Seiender ist mir gerade bei sowas eingefallen, zum Glück, "Welches Datum ist heute.""Wie spät ist es?" Ist das was ich gerade erlebe, auch Heute und nur Heute? Was ist davon unwiederbringlich vergangen? Damals, auch vor einer halben Stunde war es Jetzt. Ist das wirklich jetzt? Ja ich erinnere mich, ja es macht mich traurig, wütend, ängstlich, aber das ist nur Erinnerung die meine Gefühle anregt. Ist das nicht eigentlich schön das ich das noch fühlen kann ohne das es wirklich jetzt so ist? Gefühle aus Erinnerung sind doch wichtig. Warum übertreibe ich sie mit meinem Wollen das sie, mit ihrer Gesamtheit der Begebenheit, jetzt werden? Vergangenes ist unwiederbringlich vergangen. Zukünftiges ist jetzt unmöglich jetzt.

  • jianwang
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    • 18. Mai 2020 um 11:10
    • #8

    karuṇā im Pali ( Mitempfinden) wird oft mit dem Sanskrit - Adjektiv karuna (mitleidig) verwechselt und so falsch übersetzt.

    Es klingt ähnlich, hat aber völlig andere Bedeutungen.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Lucky Luke
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    • 18. Mai 2020 um 11:45
    • #9
    jianwang:

    karuṇā im Pali ( Mitempfinden) wird oft mit dem Sanskrit - Adjektiv karuna (mitleidig) verwechselt und so falsch übersetzt.

    Es klingt ähnlich, hat aber völlig andere Bedeutungen.

    _()_

    Heißt das jetzt, dass die Pali Übersetzer die besseren Übersetzer sind wie die, die aus dem Sanskrit übersetzen? :?

    Ganz allgemein entwickeln sich Übersetzungen weiter. Das ist keine statische Angelegenheit, sondern dynamisch.

    Mitleiden hat auch was mit Empathie zu tun. Mitgefühl und Empathie wiederum ergänzen sich.

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    xiaojinlong
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    • 18. Mai 2020 um 15:20
    • #10

    Ich finde die Erklärung von void ziemlich treffend.

    Im Deutschen ist das halt gerade in der alltagssprachlichen Nutzung recht häufig vermischt. Während Mitgefühl im oft positiven Kontext genutzt wird, hat Mitleid meist etwas negatives. Mit der guten Freundin die gerade eine schwierige Phase durchmacht hat man Mitgefühl, mit dem Obdachlosen am Bahnhof hat man Mitleid. Ohne dabei jetzt das negativ zu meinen, aber ich denke das Mitgefühl mit der guten Freundin ist dabei aber meist stärker als das Mitleid mit dem Obdachlosen. Es ist also rein sprachlich schon meist etwas komplizierter.

    Sieht man Mitgefühl als die Tatsache, dass man mit fühlen, also die Emotionen des Gegenübers verstehen kann, so ist Mitleid eine Steigerung in der Intensität davon. Mitgefühl ist essentiell für uns, dass wir unsere Umwelt verstehen und auch einen Antrieb haben etwas zu tun. Auch Mitleid kann dabei punktuell sicher mal einen Anschub geben den man mit "einfachem" Mitgefühl nicht hätte. Übernimmt aber Mitleid die Kontrolle und man verliert sich in eben jenem, dann kann das zu vielen Problemen führen. Zu einem weil man selbst dann eben (stark) leidet, aber auch weil Handeln dadurch erschwert wird (siehe void s Beispiel). Jetzt könnte man ins gegenüberliegende Extrem gehen und sagen: wieso dann überhaupt Mitgefühl haben, wenn dieses zu Mitleid führen kann? Es ist notwendig für ein Miteinander. Zwischen Mitleid und Gefühlslosigkeit gilt es in jeder Situation aufs neue einen Weg zu finden um sich nicht zu verlieren.

    Jeder Mensch leidet auf die eine oder andere Weise. Die große Frage ist: wie gehen wir damit um?

    _()_

    小金龍

    Einmal editiert, zuletzt von xiaojinlong (18. Mai 2020 um 15:44)

  • Helmut
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    • 18. Mai 2020 um 16:27
    • #11
    Monikadie4.:

    Mitgefühl bedeutet für mich seit einigen Jahren, zu fühlen, wie schwer es ist, aus dem Dilemma dieses Lebens herauszukommen, solange die Unwissenheit noch dominant ist.

    Mitgefühl hat zwei Aspekte.

    Man kann Mitgefühl auf sich selbst beziehen, wenn man erkennt, worin die eigenen Leiden bestehen und was ihre Ursachen sind. Dann entwickelt man den Wunsch, sich von diesen Leiden und deren Ursachen zu befreien.

    Wenn man erkennt, dass auch all die anderen Lebewesen im Samsara genau denselben Leiden ausgesetzt sind wie man selber, dann kann man auch Mitgefühl mit diesen Lebewesen entwickeln.

    Mitgefühl mit einem selbst bedeutet ja, man hat den Wunsch, vom Leiden und seinen Ursachen frei zu sein. Im zweiten Fall bezieht man denselben Wunsch auf die anderen Lebewesen. Der Wunsch nach Leidfreiheit ist in beiden Fällen derselbe.

    Im Anschluss daran stellt sich die Frage, was kann ich tun, um selber vom Leiden freizukommen, und habe ich die notwendigen Fähigkeiten, um anderen dabei zu helfen, sich aus dem Leiden zu befreien.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

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  • Donner
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    • 18. Mai 2020 um 18:54
    • #12

    Ich glaube es ist sehr hilfreich wenn man verstanden wird oder "mitfühlen" kann

    Es bringt genauso niemandem was wenn alle Leute total cool damit umgehen. Beim Mitleiden macht man wenigstens was sinnvolles

    Aber ich bin da auch nicht alleine. Ein toller Musiker, ein wahres Genie der sogar Einladungen von großen Stars ausgeschlagen hat, um nicht Mainstream zu machen und lieber arm bleibt, sagt in einer Zeile:

    Du hälst mit deinen Fähigkeiten dein Herz an, ich spüre mit meiner Fähigkeit den Weltschmerz auf meinen Schultern

    Der Musiker heißt übrigens Cr7z. Ich weiss nicht ob er wirklich vor hat arm zu bleiben.

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  • Bhavanga
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    • 18. Mai 2020 um 22:12
    • #13

    Ich weiss schon, was in manchen Coolness nach aussen erzeugt. Es gibt diesen Punkt, wo andere sich zu sehr an einen selbst krallen, dass man sich schützen muss und nicht zu viel nachgeben darf. Einfach weil es manchmal sonst einen selbst und damit auch andere zu tief unter Wasser drückt, und dann am Ende niemand mehr daran gewinnt. Das ist der Punkt, wo manchen mit eigentlich gutem Herzen dasselbe brechen kann. Weil man muss ja immer noch mit dem Leid der anderen umgehen, umso schmerzlicher ist es, wenn man nichts dagegen zu tun weiss, und jemanden abweisen muss.

    Aber das muss man auch versuchen mit Mitgefühl zu sehen, denn niemand kann das Leid der ganzen Welt tragen, wenn nicht genug andere dabei helfen. Jeder hat nur seine begrenzten Kapazitäten. Und das ist es ja nun mal auch diese Welt, sie ist so voller Schwierigkeiten, dass Leid nicht die Ausnahme sondern die Regel ist. Um zu viel davon zu tragen, müsste man ja beinahe unendlich stark sein, aber so ist nun einmal kein Mensch. Wer das nicht akzeptieren will, der hat noch nie ernsthaft gelitten und das Leid anderer mit tragen müssen, bis es mehr war als die Kräfte gereicht hätten.

    Das ist natürlich etwas anderes, als wenn man auch innerlich nur noch auf Cool und Durchzug schaltet, um gar nichts mehr zu fühlen. Solch ein Mensch verliert glaube ich mit der Zeit den guten Willen, und ist er zu lange so, braucht so einiges, bis das Mitgefühl wieder gründen kann.

  • Donner
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    • 18. Mai 2020 um 23:24
    • #14

    Ich kenne aus meiner Kindheit eine Geschichte, über verstorbene Kinder

    Die Kinder tragen Krüge mit Tränen der Leute die um sie weinen

    Die Moral war, dass man die Kinder nicht zusehr mit Tränen belasten soll

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  • Lucky Luke
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    • 21. Mai 2020 um 14:20
    • #15

    Donner

    Zum Thread Titel: Man kann beides auch verbinden: Mitgefühl UND Coolness. Es kann sehr cool sein wenn Du Mitgefühl für andere praktizierst, weil es letztlich auch Dir selbst etwas bringt. Der Dalai Lama nennt das "gesunden Egoismus" 8)

  • Donner
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    • 21. Mai 2020 um 18:27
    • #16
    Sherab:

    Donner

    Zum Thread Titel: Man kann beides auch verbinden: Mitgefühl UND Coolness. Es kann sehr cool sein wenn Du Mitgefühl für andere praktizierst, weil es letztlich auch Dir selbst etwas bringt. Der Dalai Lama nennt das "gesunden Egoismus" 8)

    Ja das klingt sehr gut.

    Das Ziel ist ja eigentlich auch aus dem Leid zu finden. Irgendwann hat man vielleicht genug gelitten;

    Vielleicht macht das Mitleiden einen zur Referenz. Wo ist sonst die Gemeinsamkeit zu den anderen Menschen?

    und wenn man genug mitgelitten hat, und dann nicht mehr leidet: kann man sich vielleicht immernoch neutral in die Leute hineinversetzen, ohne dass es einem Kraft raubt ja

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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