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Wie habt ihr angefangen euch mit der Religion auseinanderzusetzen bzw. sie in euer Leben zu integrieren?

  • mollolys
  • 2. September 2018 um 23:26
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  • mollolys
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    2. September 2018
    • 2. September 2018 um 23:26
    • #1

    Hallo Menschen,

    habe mich hier gerade neu angemeldet, also bitte verzeiht mir wenn ich noch nicht ganz verstehe wie diese website funktoniert :)

    Normalerweise war ich immer strikt gegen religion, hatte da aber meist eher den katholismus im hinterkopf sowie die kriege die leider mit religionen einhergehen verbunden und habe deswegen sehr viel Abstand dazu gehalten. Trotzdem habe ich sehr viele Einstellungen die sehr dem Buddhismus bzw. Hinduismus ähneln.

    Dadurch das die letzten zwei Jahre bei mir nicht sehr schön verlaufen sind denke ich sehr viel nach. Über mich, das Leben, und den Tod... Leide seit zwei Monaten an schweren Panikattacken und stelle mir vor wie ich im Krankenbett liege, gerade sterbe und das natürlich bei vollem Bewusstsein mitbekomme. Aber wovor ich noch mehr Angst habe ist die Wiedergeburt. Wie wird mein nächstes Leben aussehen.

    Und deswegen bin ich jetzt hier. Habe mir vorhin eine Erklärung auf youtube zum Thema Buddhismus und Hinduismus angesehen und habe fast geweint, weil diese Religion einfach genau die Ansichten vertreten die ich schon seit vielen Jahren habe.

    Meine Frage wäre nun, wie habt ihr angefangen euch mit der Religon auseinanderzusetzen? Bzw. angefangen sie in euer Leben zu integrieren?

    Ich bin der festen Überzeugung, dass das genau das ist was mir in meinem Leben fehlt. Nach dem Video ist mir einfach so vieles klar geworden.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    mit herzlichen Grüßen,

    :heart:molloly :)

  • Nyinje ☼ 2. September 2018 um 23:28

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Aka Onyx 9
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    • 3. September 2018 um 00:47
    • #2

    hallo.

    erstmal mein (aufrichtiges)mitgefühl was die panikattacken betrifft!

    mich hatten die auch.

    ich weiss ja nicht, aber ich glaube, da war schon immer ein "religöses empfinden/interesse" in mir.

    wurde da aber nicht von aussen festgelegt, in eine bahn geformt.

    die mir damals eher leidigen(langweiligen) ab und zu kirchenbesuche und vorlesungen aus der bibel in einem ansonsten unchristlichen, säkularen, materialistisch orientierten umfeld, waren kein (ein)richtungsverstärker.

    aber als (einsames) kind bin ich viel umhergestreift, in der natur, im wald, und sogar auf friedhöfen. noch nicht recht bewusst waren da fragen. und in.meinem.umfeld fand ich keine antworten. in meinem umfeld hab ich aber viel schmerzen gespürt- und in mir. die schmerzen wurden aber nie ausgesprochen oder unmittelbar gezeigt. sie wurden kompensiert. mich hat das damals irritiert. ich dachte bei mir, wie kann einer "heil" werden, wenn leiden nicht gesehen wird und angesehen? - mein interesse ging dann richtung philosophie. ich weiss aber noch eine stunde wo wir den dialektischen.materialismus durchnahmen. das war so standart-ansicht. ich hatte ein heftiges gegenempfinden auf die aussage, dass der geist aus der materie hervorgehe. - dann las ich alle möglichen philosophen. ich wollte wissen welche fragen sich die philosophen stellten und wie ihre antworten.lauteten. das beschäftigte mich eine ganze weile. auch kunst, geschichte, lyrik.

    aber ich blieb immer hängen, hatte immer das gefühl, das ist es noch nicht. das hat ene eingrenzung.mit 20 stiess ich auf daoistische und zen.lektüre. das war für mich so die spitzenphilosophie. ich war sofort angetan. dann, über zen, kam.irgendwie auch das dieser christliche "keim" zurück. seither mach ich mir irgendwie keine gedanken mehr. das "spirituelle" hat irgendwie einen vorlauf. ich akzeptiere aber nicht alles und achte auf erdhaftung, nüchternheit.

  • Noreply
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    • 3. September 2018 um 00:54
    • #3

    Mein Auseinandersetzen hat genau dazu geführt dem auseinander setzen. Ich scheine eine Unverträglichkeit zu haben wenn mir jemand sagt was ich glauben soll oder muss. Dann bekomm ist sofort eine Gänsehaut und extreme Flucht- oder Aggressionsgedanken.

  • Monikamarie
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    • 3. September 2018 um 08:55
    • #4

    Hallo und herzlich willkommen. Ich war schon als Kind sehr an Religion interessiert, obwohl oder gerade weil meine Eltern überhaupt keine Kirchgänger waren. Erst nach dem Tod meines Vaters habe ich gesehen, dass er ursprünglich römisch-katholisch getauft war. Meine Mutter war nicht in der Kirche, weil sie als Kind schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht hat.

    Aber mich hat etwas sehr stark gezogen. Und so habe ich gesucht und gefunden, erst überzeugte Christin, dann der asiatischen Philosophie zugewandt. Ich kann gar nicht anders. Aber heute gibt es für mich nichts mehr zu suchen. Ich bin angekommen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche und Befreiung von Deinen Panikattacken.

    _()_

  • Lucky Luke
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    • 3. September 2018 um 09:14
    • #5

    Herzlich willkommen mollolys :)

    Zunächst: Für mich ist der Buddhismus keine Religion.

    Nach einer Thailand Reise habe ich angefangen, mir Bücher zu kaufen (und zu lesen ;))

    Angst vor der Wiedergeburt: Der Buddhismus lehrt, im Hier und Jetzt zu leben

    (Meditation wäre hier hilfreich, um dieses zu üben).

    Was soll ich mir da Gedanken um mein nächstes Leben machen?

    Es macht wiederum Sinn, sich mit den Folgen von positiven und negativen Handlungen auseinanderzusetzen (Karma). Hierzu ist es hilfreich, sich einen guten Lehrer/ eine gute Lehrerin zu suchen. :)

  • Noreply
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    • 3. September 2018 um 09:58
    • #6

    Mich zog Religion auch anders an. Wie alle Glaubensrichtungen. Sie versprachen das sie mir helfen meine Verwirrungen und mein Leiden unter Beziehungen zu Menschen. Ich fand die Zeit des Katechismus Unterricht sehr spannend. Der kleine Katechismus war damals mein Lieblingsheft. Da war ich, im ersten Jahr sogar manchmal im Gottesdienst. Auf den Weg das ich die erste Religion integrierte. Dann, im zweiten Jahr der Konfirmation Unterricht löste dann die Trennung aus. Ich konnte nicht an Jesus Christus als Gottessohn und Gott glauben. Für mich war er ein Freud, ein Mensch der mich führte, mir half große Teile meiner Probleme zu erlösen. Das Abendmahl war der wirkliche Knackpunkt der Unmöglichkeit, das erkennen was Glauben wirklich bedeutet. Ich wollte nicht meine Gedankenfreiheit und das äußern meiner Zweifel aufgeben.

    Ängste werden durch Glauben ausgelöst, durch das verweigern der Macht des Zweifels. Der Zweifel erzeugt Hinsehen, seinen Glauben prüfen und vor allen den Mut zu haben das als wirklich zu erkennen das Ich erkenne auch wenn es meinem Glauben widerspricht. Buddha zeigte auf die Erde oder berührte sie wenn er klar machen wollte das man hinsehen soll und nicht hinglauben.

    Wenn ich Angst vor Negern habe und das habe ich gehabt, dann hab ich hingesehen, gelernt und den Menschen erkannt da war immer noch der Neger doch für mich war er nur ich,Mensch. Mein Vokabular um meine Angst vor Neger zu kommunizieren war noch das doch ohne Emotionen ohne Gefühle, aber die anderen mussten ja nur glauben das ich bin wie sie.

    Angst vor Spinnen hab ich durch hinsehen beseitigt. Ich habe wohl eine Stunde beobachtet wie ein Männchen seine Kreuzspinnen Auserwählte begatten wollte, ich hab dann aufgegeben dieses Männchen bestimmt nicht.

    Angst vor Widergeburt löst sich auf wenn man das liest was so als Neustes veröffentlicht, wird was dieses Universum betrifft. Dann stellte ich fest das es für Gott, Paradies, Hölle und einen Weg zur Widergeburt keinen Platz hat der physikalisch möglich wäre. Außerdem verhindern die vier Wahrheiten des Buddha Anhaftungen im Glauben.

    Alles erscheint bedingt in ständiger Veränderung und ohne jedes Ich. Was sollte Widergeboren werden? Das können nur deine Vorstellungen sein die Du wieder erweckst weil Du daran glauben willst. Das Leben beginnt immer wieder, jeden Morgen Geburt, du machst deine Augen noch nichtmal auf und deine vorstellte Welt von Gesten erscheint, hier ist der Ort Widergeburt zu verhinder, den Kreislauf von Samsara zu verlassen. Das zu tun was zu tun ist und nicht nur das was ICH glaube das zu tun ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (3. September 2018 um 10:06)

  • Festus
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    • 3. September 2018 um 10:15
    • #7
    mollolys:

    Habe mir vorhin eine Erklärung auf youtube zum Thema Buddhismus und Hinduismus angesehen und habe fast geweint, weil diese Religion einfach genau die Ansichten vertreten die ich schon seit vielen Jahren habe.....

    ....Ich bin der festen Überzeugung, dass das genau das ist was mir in meinem Leben fehlt

    Was heißt das in diesem Moment für dich und dein weiteres Leben?

    Wenn du der Meinung bist, das Buddhismus und das Integrieren des Buddhismus in dein Leben, deinen Alltag, genau das ist, was dir fehlt, wie willst du das ändern?

    Wie ist dein Plan?:D

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Phoenix
    Gast
    • 3. September 2018 um 11:58
    • #8

    Hi mollolys,

    zuersteinmal Hallo .:)

    Das Gute am Buddhismus ist, das er nicht nur eine Religion ist, sondern er ist auch Philosophie und auch einfach ganz viel praktische Lebenserfahrung.

    Es gibt also viele Möglichkeiten da hineinzuwachsen.

    Wichtig dabei ist aber ganz bestimmt, das man gut dabei mit sich umgeht, gerade wenn man gesundheitlich angeschlagen ist.

    Ein bischen ist es immer so wie bei dem Klassiker Alice im Wunderland. Es ist zwar schon gut dem Kaninchen zu folgen, aber sich fallen lassen will halt gelernt sein.

    Ich würde dir deshalb raten, nimm dir Zeit und vertraue deiner weiblichen Intuition.

    Viel Glück :rainbow: Phönix

  • Horin
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    • 3. September 2018 um 13:49
    • #9

    Ich habe früh als Kind mir Gedanken gemacht, was nach dem Tod kommt und warum wir leben. Mir konnte niemand darauf Antworten geben, die mich sättigten.. als Jugendlicher habe ich mit einigen Drogen experimentiert, aber auch Trips haben nicht geholfen meine Fragen zu beantworten.

    Die spirituelle Suche wurde durch Bhagwan Shree Rajneesh (Osho) angekurbelt, nachdem ich ein Satorierlebnis erfahren habe, beim Sehen seiner Videos.. über seine Literatur, ich habe circa 15 Bücher von ihm gelesen, kam ich über Advaita, Sufismus und Taoismus zum Zen-Buddhismus. Durch die Praxis des Zen und die Beschäftigung mit der Dharmalehre sind meine Illusionen und Ideen, welche ich im Lauf der Zeit gehabt und angesammelt habe, mehr und mehr weggefallen.. Metaphysische Fragen wie Wiedergeburt/Leben nach diesem Leben sind zwar immernoch interessant, aber als sinnlos erkannt, weil sie nicht beantwortet(Antworten ERFAHREN) werden können und für dieses Leben egal sind..

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • mollolys
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    • 3. September 2018 um 17:02
    • #10
    Festus:
    mollolys:

    Was heißt das in diesem Moment für dich und dein weiteres Leben?

    Wenn du der Meinung bist, das Buddhismus und das Integrieren des Buddhismus in dein Leben, deinen Alltag, genau das ist, was dir fehlt, wie willst du das ändern?

    Wie ist dein Plan?:D

    Hallo Festus, vielen dank für dein Interesse erstmal!

    in den letzten zwei Jahren sind mir einfach so viele Fragen und Sätze im Kopf herumgeschwirrt, die mir leider niemand beantworten bzw. vollenden konnte. war zwar auch beim Therapeuten, die mir zwar für den Moment geholfen hat aber meine Fragen waren immer noch nicht beantwortet.

    Seit gestern Abend lese ich mich immer mehr in den Buddhismus ein und je mehr ich lese, desto befreiter fühle ich mich. Nicht deswegen, weil es Antworten sind die ich als angenehm empfinde sondern eher, weil mir einfach alles aufeinmal klar wird. Ich würde zwar nicht behaupten, dass ich vollkommen erleuchtet wurde wie Buddha einst selbst aber seine Geschichte wie er zu seiner eigenen Erleuchtung kam ähnelt sehr den Gedanken die ich zurzeit hege.

    Deswegen möchte ich mich auch in Zukunft mehr mit dem Buddhismus auseinander setzten.

    Da ich eher der Typ bin der durchs Lesen, sowie Videos und Podcast lernen kann bin ich gerade nach etwa solchen auf der Suche. Habe mir heute auch zwei Bücher bestellt die mir sehr interessant erschienen sind.

    Wie war es denn damals bei dir?

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  • mollolys
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    2. September 2018
    • 3. September 2018 um 17:05
    • #11
    Sherab Yönten:

    Herzlich willkommen mollolys :)

    Zunächst: Für mich ist der Buddhismus keine Religion.

    Nach einer Thailand Reise habe ich angefangen, mir Bücher zu kaufen (und zu lesen ;))

    Angst vor der Wiedergeburt: Der Buddhismus lehrt, im Hier und Jetzt zu leben

    (Meditation wäre hier hilfreich, um dieses zu üben).

    Was soll ich mir da Gedanken um mein nächstes Leben machen?

    Es macht wiederum Sinn, sich mit den Folgen von positiven und negativen Handlungen auseinanderzusetzen (Karma). Hierzu ist es hilfreich, sich einen guten Lehrer/ eine gute Lehrerin zu suchen. :)

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    Hallo Sherab!

    Da hast du natürlich Recht, dass Buddhismus keine Religion ist. Hab es jetzt nur deswegen so bezeichnet weil er ja trotzdem unter die 5 Weltreligionen aufgelistet wird :)

    Welche Bücher hast du den da gelesen?

  • mollolys
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    2. September 2018
    • 3. September 2018 um 17:12
    • #12
    Phoenix:

    Hi mollolys,

    zuersteinmal Hallo .:)

    Das Gute am Buddhismus ist, das er nicht nur eine Religion ist, sondern er ist auch Philosophie und auch einfach ganz viel praktische Lebenserfahrung.

    Es gibt also viele Möglichkeiten da hineinzuwachsen.

    Wichtig dabei ist aber ganz bestimmt, das man gut dabei mit sich umgeht, gerade wenn man gesundheitlich angeschlagen ist.

    Ein bischen ist es immer so wie bei dem Klassiker Alice im Wunderland. Es ist zwar schon gut dem Kaninchen zu folgen, aber sich fallen lassen will halt gelernt sein.

    Ich würde dir deshalb raten, nimm dir Zeit und vertraue deiner weiblichen Intuition.

    Viel Glück :rainbow: Phönix

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    Da Buddhismus ja eine unglaublich umfangreiches Thema beschreibt, schreckt mich das erstmal ab.

    Deswegen würde ich gerne erfahren wie andere vor mir angefangen haben sich damit auseinander zu setzten.

    Wie z.b. mit einem Buch?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 3. September 2018 um 17:49
    • #13

    Hallo mollolys, kann Deine Antwort leider nicht lesen, da ich nur eine vertikale Reihe von einzelnen Buchstaben lesen kann.

    Das ist mir schon häufiger passiert. Zur Zeit kann ich alle anderen Threads normal lesen. @kilaya  @Nuovo Kann das mit meiner Browser Umstellung auf google Chrome zu tun haben?

  • kilaya
    Gast
    • 3. September 2018 um 17:54
    • #14

    Bei mir ist in Chrome alles ok, also eigentlich nicht...

  • Phoenix
    Gast
    • 3. September 2018 um 20:00
    • #15
    mollolys:
    Phoenix:

    Hi mollolys,

    zuersteinmal Hallo .:)

    Das Gute am Buddhismus ist, das er nicht nur eine Religion ist, sondern er ist auch Philosophie und auch einfach ganz viel praktische Lebenserfahrung.

    Es gibt also viele Möglichkeiten da hineinzuwachsen.

    Wichtig dabei ist aber ganz bestimmt, das man gut dabei mit sich umgeht, gerade wenn man gesundheitlich angeschlagen ist.

    Ein bischen ist es immer so wie bei dem Klassiker Alice im Wunderland. Es ist zwar schon gut dem Kaninchen zu folgen, aber sich fallen lassen will halt gelernt sein.

    Ich würde dir deshalb raten, nimm dir Zeit und vertraue deiner weiblichen Intuition.

    Viel Glück :rainbow: Phönix

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    Da Buddhismus ja eine unglaublich umfangreiches Thema beschreibt, schreckt mich das erstmal ab.

    Deswegen würde ich gerne erfahren wie andere vor mir angefangen haben sich damit auseinander zu setzten.

    Wie z.b. mit einem Buch?

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    Ein Buch hatte ich ja schon genannt. Alice im Wunderland ist wirklich gar kein schlechtes Buch.

    Und buddhistische Bücher gibt es halt sehr unterschiedliche. Einführungen für Buddhisten und für Nicht Buddhisten,Theravada, Zen,tibetischer Buddhismus in allen möglichen Variationen,und noch jede Menge mehr.

    Mir ging es früher immer so, das ich in irgendwelchen Esotherikläden in den Zen Büchern geschmöckert habe, aber irgendwie nicht verstanden habe, das alles bereits schon gut ist , so wie es ist. Ich hab dann immer gedacht, es ist doch noch gar nicht gut so wie es ist,es ist doch alles ganz fürchterlich mit Umweltzerstörung und Krieg. Und da mir niemand erklärt hat, was im Buddhismus mit dem" alles ist bereits gut, so wie es ist" gemeint ist, hab ich dann mit meiner Suche noch mal eine Warteschleife mehr gedreht.

    Wichtig ist ganz bestimmt von Anfang an zu verstehen, das die eigene Buddhanatur nicht getrennt ist vom Erleuchtungsgeist, und das Buddha nicht nur ein Mensch war ,der vor 2500Jahren gelebt hat, sondern das er überall dort präsent ist, wo sich der Erleuchtungsgeist manifestiert.

    So kann sich der Erleuchtungsgeist,als scheues Kaninchen in einer Erdhöhle verstecken, oder er kann als Adler über den Himmel fliegen.

    Eigentlich ist es egal ,ob man lieber dem Kaninchen oder dem Adler folgt, wichtig ist aber , das man unterwegs keine Angst bekommt und sich sagt,

    eigentlich bin ich ja doch lieber Materialist oder Glaube an einen Gott , der mich erlösen kann.

    - Für mich waren Biographien immer besonders interessante Bücher, denn sie erzählen nicht nur die Theorie ,sondern spiegeln immer die ganze Bandbreite des menschlichen Erlebens. Das Buch "sieben Jahre Tibet " von Heinrich Harrer war da für mich ein Buch was ich sehr gerne gelesen habe, denn ich war früher auch mal Bergsteiger. Aber jeder hat halt ein bischen andere Verbindungen zum Buddha Dharma, schau einfach was dich anzieht, und wenn es etwas mit Buddha zu tun hat, guck es dir etwas näher an.

    _()_ Phönix

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    • 3. September 2018 um 21:06
    • #16

    Als ich ca 11 Jahre alt war, und angefangen hatte mich mit Religionen auseinander zu setzen, da hat mir mein Vater zu verschiedenen Religionen Bücher aus der Bücherei mitgebracht: Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus und eben auch dem Buddhismus. Die Bücher waren Teil einer Reihe um Kindern die Religion näher zubringen, also sehr leichte Lektüre. Von allen Geschichten und Konzepten hatte es mir am meisten angetan. Kurze Zeit später bin ich dann auch über das Kung Fu Training mit Buddhismus in Berührung gekommen und seit dem hat es mich nicht mehr losgelassen..

    _()_

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    • 4. September 2018 um 08:46
    • #17
    Phoenix:

    Für mich waren Biographien immer besonders interessante Bücher, denn sie erzählen nicht nur die Theorie ,sondern spiegeln immer die ganze Bandbreite des menschlichen Erlebens. Das Buch "sieben Jahre Tibet " von Heinrich Harrer war da für mich ein Buch was ich sehr gerne gelesen habe, denn ich war früher auch mal Bergsteiger. Aber jeder hat halt ein bischen andere Verbindungen zum Buddha Dharma, schau einfach was dich anzieht, und wenn es etwas mit Buddha zu tun hat, guck es dir etwas näher an.

    Für mich waren auch gerade Biographien wichtig, weil ich immer wissen wollte, was hatte dieser Mensch für einen Hintergrund, was hat ihn veranlasst, bewegt usw.

    Auch Filme haben mir weitergeholfen, z.B. die Biographie des Dalai Lama oder Filme über Zen.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, sich ganz allmählich dieser Philosophie zu öffnen.

    _()_

  • Phoenix
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    • 4. September 2018 um 08:57
    • #18

    Kundun von Scorsese und sieben Jahre Tibet kamen ja beide 1997 ins Kino. Da war ich gerade ziemlich neu im tibetischen Buddhismus, und beide Filme haben mich schwer beeindruckt.

    Aber andere Filme gehen halt eher an mir vorbei.

    Den "Erleuchtung garantiert" von Doris Dorie fand ich aber auch klasse, die hat so eine bodenständige deutsche Art.

    Muß mal schaun welche Filme hier im Forum gerade empfolen werden.

    _()_

  • Festus
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    • 4. September 2018 um 11:33
    • #19
    Phoenix:

    Muß mal schaun welche Filme hier im Forum gerade empfolen werden.

    Weg zur Erleuchtung

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

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    (Obaku)

  • Sisyphos
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    • 4. September 2018 um 15:38
    • #20
    Ellviral:

    Wenn ich Angst vor Negern habe und das habe ich gehabt, dann hab ich hingesehen, gelernt und den Menschen erkannt da war immer noch der Neger doch für mich war er nur ich,Mensch.

    Bitte benutze nicht dieses Wort :nospeak:

    :zen:

  • Sisyphos
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    18. Juni 2018
    • 4. September 2018 um 16:01
    • #21

    Hallo Mollolys :)

    Ich kam zum Buddhismus, nachdem ich (mal wieder) eine philosophische Krise hatte.

    Ich war nie religiös und hielt Religionen für kriegsstiftend und Glaube für Quatsch. Philosophie war für mich das einzig wahre. Doch brachte sie auch ein sehr großes Problem mit sich, das mich auch heute noch beschäftigt. Nichts hat einen Sinn. Es gibt keine Letztbegründung für irgendetwas, zumindest keine erkennbare.

    Über diesen Nihilismus fand ich den positiven Nihilismus oder Absurdismus (soweit ich es verstanden habe, können die Begriffe Synonym verwendet werden). Nichts hat von sich aus Sinn, doch kann Sinn geschaffen werden. Eigentlich offensichtlich dennoch beruhigend und trotzdem nicht ganz zufriedenstellend. Was spricht für die eine, was gegen eine andere Art und Weise Sinn zu schaffen?

    Insgesamt scheint es sehr viele Widersprüche und schlicht nicht lösbare Probleme zu geben. Warum verhalten wir uns alle so zerstörerisch? Bringt es uns Glück so viel zu konsumieren? Und warum sind dann so viele Menschen so unglücklich? Warum haben wir so viel und andere so wenig? Und warum teilen wir nicht was wir haben und schreiten gemeinsam vorran? Einerseits wohl naive Gedanken, andererseits stellt sich die Frage, wi wir wohl heute wären, wenn alle Menschen an einem Strang ziehen würden..

    Ich war also mal wieder verzweifelt und habe nach einem System gesucht, dass eventuell meine Gedankengänge widerspiegelte und fand den Zen-Buddhismus.

    Richtig geklickt hat es allerdings erst, nachdem ich Skeptiker dann doch mal Meditation ausprobiert hatte und ich bereits nach dem ersten Mal eine positive Veränderung spürte.

    Seitdem habe ich eine ganz andere Einstellung gegenüber Religionen und Glauben im Allgemeinen.

    Ich denke, Menschen, die ihren Glauben ehrlich leben, werden alle einen sehr ähnlichen Effekt spüren, einfach ein glücklicheres und erfüllteres Leben und Zusammenleben mit Mitmenschen und Mitwelt :)

    :zen:

  • Aravind
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    • 4. September 2018 um 21:02
    • #22

    Ich benutze das Wort nicht, aber ich habe das Gefühl, das drückt authentisch genau das aus, was Noreply erlebt hat.

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 4. September 2018 um 23:24
    • #23

    [mod]

    Diskussion über rechte Rede bitte hier weiterführen: Rechte Rede[/mod]

  • Lucky Luke
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    • 5. September 2018 um 08:05
    • #24
    mollolys:

    Welche Bücher hast du den da gelesen?

    Das waren damals zum Beispiel Bücher von Jack Kornfield ("Das weise Herz")

    Suchergebnis auf Amazon.de für: das weise herz

    oder vom Dalai Lama ("Regeln des Glücks"):

    Suchergebnis auf Amazon.de für: dalai lama regeln des glücks

    und (das geht schon ans Eingemachte);

    Das Leben tiefer verstehen: Erkenne dich selbst und lebe gelassener: Amazon.de: Jeffrey Hopkins, Dalai Lama XIV., Johannes Tröndle: Bücher

    aber auch eine Biographie von Aya Khema:

    Ich schenke euch mein Leben. Die Lebensgeschichte einer deutschen Buddhistin: Amazon.de: Ayya Khema: Bücher

    Oder auch das hier:

    Weshalb Sie kein Buddhist sind: Amazon.de: Dzongsar Jamyang Khyentse, Maike Schuhmacher, Stephan Schuhmacher: Bücher

    oder das hier von Thich Nhat Hanh:

    Wie Siddhartha zum Buddha wurde: Eine Einführung in den Buddhismus: Amazon.de: Thich Nhat Hanh: Bücher

    Eine CD mit geführten Meditationen (auch Jack Kornfield):

    Suchergebnis auf Amazon.de für: jack kornfield

    7 Mal editiert, zuletzt von Lucky Luke (5. September 2018 um 08:17)

  • mukti
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    • 5. September 2018 um 08:44
    • #25
    mollolys:

    Meine Frage wäre nun, wie habt ihr angefangen euch mit der Religon auseinanderzusetzen? Bzw. angefangen sie in euer Leben zu integrieren?

    Habe gelesen, mit anderen einschlägig Interessierten und Buddhisten darüber geredet, darüber nachgedacht, meditiert, buddhistische Zentren aufgesucht, Vorträge, Meditationen und Veranstaltungen besucht und bemühe mich in die Praxis umzusetzen, was ich theoretisch verstanden habe.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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