Hallo allerseits.
Ich bin’s mal wieder. Ich habe jetzt begonnen erstmal für mich alleine zu meditieren jeden Tag. (Nachdem ich mich erstmal gegen eine Sangha entschieden habe; siehe Thread „Zu europäisch für Buddhimus?“)
Die ersten 3 Mal habe ich sogenannte „geführte Meditationen“ gemacht, aber die Stimme hat mich irgendwann nur genervt. Deshalb lasse ich das jetzt. Ich konzentriere mich lieber auf meinen Atem bzw. die Regentropfen draußen, irgendwas halt wo ich meinen Bezugspunkt drauf richten kann. Ich denke ich bekomme es ganz gut hin, die Gedanken kommen und gehen zu lassen...Aber ist echt verrückt, wenn man sich mal bewusst wird, was ständig für ein Rummel im Kopf stattfindet. Da blinkt es, da leuchtet es. Es ist einfach wahnsinnig laut. Wie in einer Diskothek oder auf dem Piccadilly Circus in London... aber ich versuche es einfach vorbeiziehen zu lassen (klappt natürlich nicht immer, bin ja noch Anfänger
Naja nach 30 Minuten bin ich aber ziemlich im Eimer.
Wenn die Meditation rum ist, bin ich völlig leer (im negativen Sinn) und ausgelaugt... ich sitze noch ne Weile da und bin dann richtig traurig.
Das hält dann eigentlich auch den Rest des Tages an...
Ist das normal?!?