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Die Büchse der Pandora

  • Ralph
  • 13. Juli 2026 um 19:39
  • Zum letzten Beitrag
  • Ralph
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    • 13. Juli 2026 um 19:39
    • #1

    Moin zusammen! Wie würdet ihr die Sache angehen? Ich hatte früher (vor 27 Jahren) bei einer längeren Meditation ohne Vorwarnung plötzlich einen Kundalini-Durchbruch. Immer wenn ich danach versucht habe diesen Zustand wieder zu erreichen, hat sich mein Verstand eingemischt und ich bin stecken geblieben.

    Das Problem war, es ist danach nachts passiert während ich geschlafen habe. Ein positiver Traum fühlt sich wie der Himmel an. Ein negativer Traum wie die Hölle. Die Intensität ist unvorstellbar! Nach dem aufwachen hat sich die reale Welt wie eine Pappkulisse angefühlt. Nach diesen Erlebnissen habe ich erst mal die Finger von Meditationen gelassen.

    Ich bin jetzt 66 Jahre und irgendwas drängt mich da wieder einzusteigen. Es hat ja schließlich einen Grund warum das passiert ist. Ich werde Gefühl nicht los, dass ich irgendwie nachsitzen muss, mit Sternzeichen Wassermann und Aszendent Wassermann ;)

    Wie würdet ihr das Pferd wieder aufsatteln?

  • void 13. Juli 2026 um 20:07

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • AndreasM
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    • 13. Juli 2026 um 22:13
    • #2

    Das Treiben kenne ich gut. Dagegen kann man sich kaum wehren. Mein Weg dann war jedoch nicht die Wiederholung von Erlebnissen, sondern die Erforschung jedes relevanten Augenblickes des Weges und die Reduktion auf die rein körperlichen Prozesse. Das macht nüchtern! Da man die Vorgänge dann auch versteht, befreit es einen auch davon. Und darum geht’s doch, oder? Ich bin 67.

  • Monikamarie
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    • 13. Juli 2026 um 22:42
    • #3

    Lieber Ralph,

    herzlich willkommen.

    Ich hatte 1989 - wie Du es nennst - einen Kundalinidurchbruch.

    Mitten in der Nacht - einfach so, ohne Meditationen etc. - erwachte ich durch ein gleissendes Licht. Es war stockdunkel, aber dennoch dieses helle Licht.


    Es geschahen viele Phänomene, u.a.konnte ich hellsehen, hatte scheinbar unbegrenzte Energie u.v.m.

    Meine Kolleginnen, mein Chef, Freunde, meine Tochter - alle erlebten das mit.


    Diese große kreative Energie dauerte ca. ein halbes Jahr. Als sie zu schwinden begann, war das natürlich mit Verlust verbunden. Ich dachte, ich hätte es verspielt. Aber später wusste ich, es war der Verstand, der Wille, es zu wollen ...

    Aber sie wiederholte sich in kleineren Schüben.


    Und ich hatte gute Literatur, z.B. von Lee Sannella "Kundalinierfahrung", Mrs. Tweedy (Sufi) "wie Phönix aus der Asche", Da ove Ananda "Das Knie des Lauschens", Stanislav Grof u.v.a.


    Ich habe dann einfach den Wunsch aufgegeben, das wieder zu erleben, sondern bin seither auf dem "buddhistischen Pfad". Die Suche ist schon länger vorbei. Ich will nix Besonderes mehr erleben. Da ist Frieden.


    Alles Gute

    Monika ❤️

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (13. Juli 2026 um 22:51)

  • Mentus
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    • 14. Juli 2026 um 00:38
    • #4

    Hallo Ralph, ich wünsche einen guten Wiedereinstieg. _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Mentus (14. Juli 2026 um 01:00)

  • pano
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    • 14. Juli 2026 um 07:46
    • #5

    Hallo Ralph, da ich keine entsprechenden "Kundalini" Erfahrungen habe kann ich dazu nichts sagen. Aber 2 Gedanken zu deinem Umgang dazu:

    1. Ich würde es vermeiden an flüchtigen (anicca) Geistesphänomenen (dhamma) anzuhaften. Sie sind vergänglich und die Anhaftung ist nur Quelle von leid und Unzufriedenheit.
    2. Du schreibst: "Ein positiver Traum fühlt sich wie der Himmel an. Ein negativer Traum wie die Hölle". Meditation kann mit Nebenwirkungen kommen. Wenn meine meditative Praxis leid schafft, dann würde ich diese Praxis so nicht weiter verfolgen.
  • Qualia
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    • 14. Juli 2026 um 09:46
    • #6

    Die Büchse der Pandora enthielt alles Unheil. Entsetzt schlug Pandora die Büchse zu, bevor auch die Hoffnung frei wurde. Dann wurde die Büchse versteckt das man sie nicht mehr finden konnte, um noch mehr Unheil anzurichten. Menschen wussten nicht das nur noch die Hoffnung in ihr war, sie vermuteten, dass sie noch weit schlimmeres Unheil enthielt als das, das schon frei war.


    Die Götter freuten sich diebisch über diesen Zufall, denn so konnten Menschen daran glauben das Hoffnung ein Segen ist, und Hoffnung als Unheilskonzept nicht mehr durchschauen. Sie wussten nicht das sie in der Büchse geblieben ist, also musste Hoffnung gut sein, denn in der Büchse ist alles Unheil.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Schneelöwin
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    • 14. Juli 2026 um 13:16
    • #7

    Hallo Ralph,


    zunächst einmal "Herzlich Willkommen" im Forum. :wrose:


    Ralph:

    Ich bin jetzt 66 Jahre und irgendwas drängt mich da wieder einzusteigen. Es hat ja schließlich einen Grund warum das passiert ist. Ich werde Gefühl nicht los, dass ich irgendwie nachsitzen muss, mit Sternzeichen Wassermann und Aszendent Wassermann ;)


    Die Frage, die ich mir stelle ist: Was genau ist hier "irgendwas"? das Dich drängt?

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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