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Buddhistische und westliche Philosophie im Vergleich

  • Hans-Günter Wagner
  • 15. Mai 2026 um 16:02
  • Zum letzten Beitrag
  • Hans-Günter Wagner
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    • 15. Mai 2026 um 16:02
    • #1

    Wo die griechischen Philosophen vor allem nach Wahrheitsergründung aus Neugier trachteten, zeigte Buddha an der Beschäftigung mit „letzten Fragen“ kein sonderliches Interesse. Sein Ziel war die Leidensüberwindung. Was er lehrte, war ein Erlösungspfad, bestehend aus den drei Bereichen des heilsrelevanten Wissens, der richtigen Methoden der Innenschau und des ethischen Handelns. Trotz seiner Abneigung, sich mit Metaphysik überhaupt zu befassen, haben seine Nachfolger ausgefeilte philosophische Systeme entwickelt, mit denen sie einige der Implikationen in den Aussagen des Religionsstifters in die verschiedensten Richtungen durchdeklinierten. Zwischen Buddhismus und westlicher Philosophie gibt einige Schnittmengen ebenso wie fundamentale Unterschiede. Eine genauere Betrachtung ist lohnenswert. Die beiden folgenden Beiträge sollen als Einstieg in die Diskussion dienen.


    Im Auszug aus dem Buch von Hans-Günter Wagner werden einige der grundlegenden paradigmatischen Qualitäten von Buddhismus und westlicher Philosophie herausgearbeitet, soweit sie die Fragen nach den „letzten Dingen“ betreffen, und ein grober Überblick gegeben.

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    Fabian Völker widmet sich in seinem Artikel dem konkreten Fall des Mahayana-Philosophen Nāgārjuna und unternimmt den Versuch einer systematischen Rekonstruktion seines Denkens im Lichte westlicher Transzendentalphilosophie. Dabei setzt er u.a. dessen „heilsgeleitete Autodestruktion des Denkens“ mit Fichtes „Anweisung zum seligen Leben“ in Beziehung.
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  • Qualia
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    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
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    • 15. Mai 2026 um 16:42
    • #2

    Ein Vergleich ist nicht möglich, weil buddhistische Philosophie sich mit den Leiden durch Denken beschäftigt und die westliche Philosophie das Denken benutz um Leiden durch Gefühl/Empfinden zu zeigen.
    Getrennt sind beide wertvoll beim Durchschauen der „Einen Lehre des Buddha“ und mit dieser sich vom Leid befreien. Dann fallen beide Philosophien ab.

    Was Nagarjuna betrifft: Der zerlegt die Illusion eines eigenen Ichs in ihre Atome, ist also keine Philosophie, denn eine Philosophie braucht ein Ich, das sie wahrnimmt.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (15. Mai 2026 um 16:51)

  • Matthie
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    • 15. Mai 2026 um 17:50
    • #3

    Danke für diese Thema 🙏

    Hab mir die Erwiderung durchgelesen und irgendwie passt das gerade perfekt zu den laufenden Diskussionen hier.

    Sehr inspirierend 👍

    Mir gefällt besonders die Haltung von Descartes .


    Zitat:

    „Anders als einige heutige Buddhisten(innen) hatte er keine Probleme mit einer Koexistenz von Religion und Wissenschaft und sah auch keine Notwendigkeit, die Korrektheit einer wissenschaftlichen Aussage von der Übereinstimmung mit religiösen Glaubenslehren abhängig zu machen“


    Das sehe ich genauso 👍

  • Beitrag von void (15. Mai 2026 um 20:59)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (15. Mai 2026 um 21:00).

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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