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Eine Bitte an die Neugier

  • Lassi
  • 10. März 2026 um 11:41
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  • Lassi
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    • 10. März 2026 um 11:41
    • #1

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin ein totaler Fan der Wiederholung durch gut gesetzte Worte, im Zusammenhang mit liebevollen Wesen. Wenn ich mich da jetzt richtig eingelesen habe, dann tauchen im tibetischen Buddhismus die Arbeit mit Mantren stark auf und sind im Fokus. Ich suche nach einem Lehrer (oder Gruppe) der kein AfD Freund ist und keine Ablehnung gegenüber Menschen mit Behinderungen hat. Er sollte sich auch gut mit Zorngottheiten auskennen. Bitte gerne auch per Privatnachricht. Suche im Umkreis Hamburg oder Hannover..ist zwar auch nicht direkt um die Ecke, aber nah genug für mich, wenn sich was ergibt. :)

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Anna Panna-Sati
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    • 10. März 2026 um 13:43
    • #2

    Hallo, liebe Lassi ,

    suchst du speziell Unterweisungen für die Arbeit mit Mantras?

    In Hamburg würde ich vielleicht mal im Tibetischen Zentrum e.V. vorbeischauen:


    Tibetisches Zentrum e.V.: Zentrum


    Sie stellen auch wöchentlich Vorträge (Referent ist meist Oliver Petersen) und Meditationen bei YouTube ein.


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Lassi
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    • 10. März 2026 um 21:30
    • #3

    Hallo, liebe Anna.


    Danke für deinen Beitrag. Werde mir die Seite in Ruhe ansehen. Speziell suche ich aber nichts, bin zufrieden mit der Art wie ich das mache mit den Mantren.


    Eigentlich stelle ich mir das mit einem Lehrer sehr einschränkend und lähmend vor. Meine inneren Widerstände sind da vielleicht auch noch zu gross. Alles hinterfragen und nichts einfach hinnehmen...das bekomme ich nicht aus mir raus.... Ich hab in meiner Vergangenheit öfter mal verschiedene Methoden von unterschiedlichen Richtungen und Religionen ausprobiert, zb. das Üben wie im Islam gebetet wird (Mit den ganzen Waschungen und Niederwerfungen). Seltsamerweise empfinde ich auch beim Bibel- und Koranlesen eine sehr tiefe innerliche Sanftheit. Den Koran hab ich jetzt 2 Mal gelesen, aber eine Muslima werde ich trotzdem nicht.. Etwas das mich in eine angenenehme Stille gehen lässt ist da aber schon. Sobald weitere Menschen ins Spiel kommen schwindet das sehr schnell mit dem Ausprobieren. Alles was mit Vorschriften zu tun hat, da kann ich nicht lange bleiben.. Leider sehen das viele Menschen anders (die ich kennenlernte) und ich möchte ja niemandem seine Religion wegnehmen oder schönreden. Die Mantren aus dem tibetischen Buddhismus haben mich positiv überrascht und überzeugt. Es ist sehr schön, wenn ich innerhalb von 3 Minuten abschalten kann und mich komplett befreit sehe und das egal woran meine Gedanken gerade am Festhängen waren. Ich wünschte es gäbe eine eher rebellische Gruppe, die Mantren im Fokus hat und mit Zorngottheiten arbeitet, sich viel mit Psychologie beschäftigt und auseinandersetzt, strikt gegen Alkohol und Drogen ist, aber total FREI im DENKEN ohne starre Regeln. Die Vorstellungskraft nutzt um zu wachsen und die Sensibilität in EINEM durch zum Beispiel Farben in einen schönen Ausgleich bringt.

    :rainbow::heart:

    Liebe Grüße,

    Lassi

    Einmal editiert, zuletzt von Lassi (10. März 2026 um 21:38)

  • Railex
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    • 11. März 2026 um 07:50
    • #4

    Grüß dich Lassi


    Ich hoffe, es ist o.k., wenn ich dir einige Gedanken von mir dazu schreibe.

    Ich lese aus deinen zwei Postings heraus, dass du dir einerseits eine Anbindung wünschst, an eine Gruppe oder Lehrer, aber andererseits eher Probleme hast mit Regeln, Vorschriften und einengenden Dynamiken,die durch eine engere Bindung und im Kontakt mit anderen Menschen/Lehrer entstehen können.

    Du hast die Sanftheit schätzen gelernt, die das Studium des Korans und der Bibel in dir ausgelöst haben, die schnelle Befreiung durch tibetische Mantren, hast aber auch Impulse in dir, in einer "rebellischen Gruppe" Anschluss zu finden, die mit "Zorngottheiten" arbeitet.

    Keine starren Regeln und Freiheit im Geist.


    Wahrscheinlich lässt sich das praktisch wirklich nicht so einfach finden, weil einiges schon von der Natur her etwas Widersprüchlichkeit in sich trägt. (Gruppen ohne Regeln und zwischenmenschliche Dynamiken).


    Wo ich dir vielleicht etwas hilfreiches aus meiner Erfahrung mitteilen kann, was ich positiv und heilsam erlebe und bei dir herausgelesen habe, ist der Umgang mit Farben und Mantren.

    Ich male auch gern und habe eine lebhafte Phantasie, das ist vielleicht von Vorteil :)


    Drei Aspekte möchte ich erwähnen, die dich vielleicht interessieren könnten: Chenrezig, Vajrasattva und die Grüne Tara.

    Ich persönlich erlebe es als heilsam, mir in der Meditation oder auch bei akutem Aufstieg von Groll, z.b. ein reinigendes Smaragdgrün (Grüne Tara) oder goldenen Nektar zu visualisieren, um unheilsame Emotionen aus dem Körper zu "waschen" oder zu neutralisieren.

    Die Rezitationen dazu sind kurz und schnell zu lernen.

    Vielleicht wäre das auch etwas für dich und du könntest es ganz für dich praktizieren.


    Ich mag die "Grüne Tara""und ihren Mythos sehr, weil sie auch sinnbildlich für emanzipatorische spirituelle Gleichberechtigung steht und vielleicht spricht dich das auch an.


    Liebe Grüße und alles Gute _()_:klee::taube:

    Einmal editiert, zuletzt von Railex (11. März 2026 um 08:00)

  • JoJu91
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    • 11. März 2026 um 08:19
    • #5
    Lassi:

    mit Zorngottheiten arbeitet

    Meinst du das mit den "Zorngottheiten" symbolisch ?

    Also so eine Art Rollenspiel, in dem ich meinen Zorn personifiziere ?


    :?:

  • Lassi
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    • 11. März 2026 um 11:30
    • #6

    Lieber Railex,


    meine Worte in deine Richtung sind von aufrichtigen Gedanken. Ich hoffe sie erreichen dich in guter Weise.


    Deine Beobachtungen oder Einschätzungen halte ich für sehr gut und stimmig. Mir ist durch deine Worte jetzt übrigens etwas bewusster geworden und ich hoffe du lachst nicht. Es ist wohl ein altes Muster in mir am Rausbrechen und es wirkt befreiend es zu teilen. Du warst die erste Person die mir hier im Forum geantwortet hatte als ich dazu kam und das ist einer der Gründe warum du mir aufgefallen bist. Deine Art zu schreiben finde ich ausserdem bewundernswert (ähnlich geht es mir bei Pano) und erinnert mich an jemanden aus der Vergangenheit mit dem eine beginnende Freundschaft nicht tiefer werden durfte. Ich bekam etwas Probleme beim Atmen und ein paar Ängste stiegen hoch beim Lesen eurer Worte. Das ist mir heute bewusst geworden, als du mir geschrieben hast. Ich hatte sogar eine Angst in mir das ich dich verärgern könnte oder dir meine Antwort nicht ausreicht um mit mir eine Unterhaltung zu führen....


    Dann bin ich kurz in die Stille gegangen und habe zum ersten Mal direktes Mitgefühl in meine eigene Richtung geschickt. Ich wiederholte spontan "Ich habe Mitgefühl mit mir selbst" Ich musste dann ganz plötzlich so weinen und es fühlte sich an wie loslassen und Befreiung von Leid. Mir war nicht klar wie wenig Mitgefühl und Verständnis ich für mich selbst übrig hatte. Dafür möchte ich dir danken. Du hast mich dazu inspiriert, auch wenn du nicht wirklich involviert warst.


    Interessant was du mit der grünen Tara schreibst. Seit ein paar Tagen visualisiere ich sie und nutze das Mantra von ihr. Ein wirklich effektives Mantra und genau richtig im Moment.


    JoJu91 ich meine auf der einen Seite die Zorngottheiten die diese negativen Gefühle zerschlagen und transformieren, aber auch die Arbeit mit den eigenen Schatten...


    Danke euch sehr. 🍀

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Railex
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    • 11. März 2026 um 18:59
    • #7

    Liebe Lassi,


    Danke für das Teilen deiner Erfahrung._()_

    Deine Worte haben mich im Guten erreicht und es gibt weder Grund zu lachen oder verärgert zu sein, genauso wenig, wie ich unseren Austausch als nicht ausreichend empfinden würde.

    Also bitte belaste dich nicht mit derartigen Befürchtungen, es ist alles ganz zwanglos und ehrlich. :taube:


    Tränen können reinigend wirken, ich wünschte, ich hätte es öfter im Leben gekonnt und auch du hast es wohl verbunden mit einer Einsicht befreiend erlebt, das kann man wohl eine "Katharsis" nennen.


    Wie schön, dass die "Grüne Tara" , gerade für uns beide eine Freundin und wertvolle Helferin ist :)


    "Om Tare

    Tuttare

    Ture Soha"


    Alles Gute dir _()_:klee::taube:

  • crocus
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    Mahayana, Vajrayana
    • 13. März 2026 um 17:29
    • #8

    Ganz im Sinne von Railex hier auch meine Erfahrungen: Ich würde in der Anfangsphase davon abraten, nach Lehrern/Gruppen zu suchen, die mit zornvollen Gottheiten arbeiten. Nicht weil zornvolle Gottheiten problematisch wären, sondern weil es der Lehrer wäre, der deine Praxis bestimmt.
    Meine Erfahrung ist: Zunächst einmal ein paar Jahre mit Avalokiteshvara, Tara, Manjushri, Amitabha arbeiten. Die haben für die ersten sechs Bodhisattvastufen mehr als genug zu lehren und bringen einen bis zur Stufe 'Yogatantra' (1000-armiger Chenresig). Wenn man sich dann weiterentwickelt hat, passiert es oft von ganz allein, dass man ein besonderes Interesse für eine der zornvollen Gottheiten entwickelt. Dann hast du deine Praxis gefunden bzw. sie hat dich 'gerufen' und du hast 'gehört'. Und dann findet sich auch ein Lehrer, der diese Praxis beherrscht und lehrt. Es geht auf dieser Stufe nicht mehr nur ums 'Zerschlagen' von negativen Gefühlen bei einem selbst, sondern um etwas viel Größeres: das Wirken des Bodhisattvas in der Welt zum Wohle der fühlenden Wesen.
    Liebe Grüße - Crocus

  • Lassi
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    • 13. März 2026 um 17:59
    • #9

    crocus


    Danke für deinen Beitrag. Klingt sehr vernünftig.


    Was die Sache mit den Zorngottheiten angeht. Ich habe ein paar Bücher zum Thema entdeckt und schau mal, ob ich da meine Neugier stillen kann.

    Liebe Grüße,

    Lassi

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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