Moin, ihr kennt das sicher alle: Waden- bzw. Fußkrämpfe bei der Meditation. Ich habe das Gefühl, manchmal mit Magnesium gegensteuern zu können und kein Bier am Abend vorher ist auch hilfreich. Allerdings beobachte ich eine vlt. anekdotische Kausalität: Wenn ich (für mich) neue Versenkungstiefen erreiche, werde ich erstmal mit intensive Krämpfen willkommen geheißen. Geht das dem/der ein oder anderem auch so?
Krampfend in der Versenkung
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Vielleicht helfen ein paar Yoga Übungen zur Lockerung…
Oder genug Wasser trinken…
Ähnlich wie im Sport… -
Bei mir hängen die Krämpfe nicht mit der Meditation zusammen, sie können bei jeder Gelegenheit plötzlich auftauchen.
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Wenn ich (für mich) neue Versenkungstiefen erreiche, werde ich erstmal mit intensive Krämpfen willkommen geheißen. Geht das dem/der ein oder anderem auch so?
Manchmal ist das was man als Versenkung erlebt ein Zustand zwischen Wachen und Schlafen gerät - dies ist so eine Art Trancezustand.
Gerade wenn man die Augen geschlossen hat. Dies führt dann dazu dass man nicht gerade sitzt und dann ein Druck auf die Waden besteht, was die Wahrscheinlichkeit von Krämpfen erhöht. Von daher würde ich darauf schauen, ob ich quasi in meinem Inneren bin oder wach und offen nach Außen.
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Ich habe noch eine andere Idee:
Kann es sein, dass du bei tieferer Versenkung nicht mehr gut genug atmest, entweder zu viel oder zu wenig? Beides kann erhebliche Krämpfe auslösen.
Auch wenn du vermutest, wir hätten das alle schon einmal gehabt, Krämpfe gehören zur Meditation nicht dazu und zeigen immer an, dass etwas nicht stimmig ist.
Wenn das bei dir öfters vorkommt, würde ich tatsächlich damit zum Hausarzt gehen, denn Krämpfe können auch irgendeinen Mangelzustand anzeigen, der behoben werden sollte.
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Sich anders, seinem eigenen Körper stimmig hinsetzen, reicht meist auch.
Meine Krämpfe erscheinen genau dann, wenn ich krampfhaft versuche, nach der Anweisung eines selbst ernannten Weisen sitzen zu wollen. Der gefährlichste Weise ist Mara, der Verführer, den nur ich höre.
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Kann also verschiedene Ursachen haben. Wenn man schief sitzt baut sich mit der Zeit einseitig Druck irgendwo auf und es kann auch zu Verspannungen oder schlechterer Durchblutung der Beine kommen. Schulter kann sich verspannen. Einseitiger Schmerz im Becken. Krämpfe in den Füßen.
Man liest zwar ab und zu in Büchern „man solle da durchgehen“ aber persönlich würde ich davon abraten. Und besser einmal aufstehen oder sich etwas bewegen.
Es heißt auch man solle bequem und nicht verkrampft sitzen. Je nach Körpergröße kann man seine Sitzposition auch erhöhen oder gar einfach auf einen Stuhl nur sitzen.
Anfangs braucht der Körper auch einfach Zeit sich an die Sitzposition zu gewöhnen. Vor allem wenn man länger sitzt. Dann kann man die Dauer des Sitzens besser nach und nach erst steigern. Man fängt mit kürzeren Zeiten an und nicht direkt „mit dem vollen Programm“. -
Es heißt auch man solle bequem und nicht verkrampft sitzen. Je nach Körpergröße kann man seine Sitzposition auch erhöhen oder gar einfach auf einen Stuhl nur sitzen.
Ach ja, ich sitze entspannt auf einem Stuhl. Es braucht viel Übung, bis man im Lotussitz entspannt sitzen kann, unbedingt notwendig ist es meines Erachtens nicht.
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Ein Körper kann ganz von sich aus sitzen, bequem, aufrecht und so, dass er sogar schlafen kann.
Kein Körper kann so sitzen, wie sein ihn beherrschendes Ich das will. Das ist anstrengend, und verlangt Übung, die dem Körper fremd ist. Warum soll er sitzen lernen, wenn er es schon seit Ewigkeiten kann? Vor allem: Zu anderen Zeiten interessiert sich das Ich einen Scheiß dafür, wie ich sitze, da fällt ihm das nicht mal auf.
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Vielen Dank für die vielen Impulse. Die Atmung ist sicher ein Punkt. Evt. auch die "Schieflage". Grundsätzlich sollte das "Sitzen an sich" nicht das Problem sein, denn das tue ich seit Jahren und mir ist es explizit bei "Versenkungfortschritten" aufgefallen. Schönes Wochenende.