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Sich gut fühlen

  • RobertNesta
  • 17. Februar 2026 um 10:02
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    • 7. März 2026 um 10:33
    • #26
    mukti:

    Schließlich ist das Ich ebenfalls ein Objekt der Wahrnehmung

    Das ist Unsinn. Denn wenn das Ich nicht wahrnimmt, also angeblich nicht existent ist, kann es auch nichts wahrnehmen. Wenn das Ich wahrnimmt, kann es sich auch bei tiefstem rechten Samadhi nicht wahrnehmen. Im vierten Jhana nimmt das Ich wahr, dass es nichts zum Wahrnehmen hat. Nicht mal seinen Atem. Dann ist Ich immer noch Ich das existiert, das wahrnimmt, doch nicht das wahrnehmen kann, das wahrnimmt.

    Das ist doch ganz einfach.

    Doch so unglaublich blöde, dass man es außerhalb des rechten Samadhi nicht glauben kann. Das liegt daran, das man im Rechten Samadhi weder glaubt noch meint noch wahrnimmt, was wahrnimmt.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • mukti
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    • 7. März 2026 um 11:31
    • #27
    Qualia:
    mukti:

    Schließlich ist das Ich ebenfalls ein Objekt der Wahrnehmung

    Das ist Unsinn. Denn wenn das Ich nicht wahrnimmt, also angeblich nicht existent ist, kann es auch nichts wahrnehmen. Wenn das Ich wahrnimmt, kann es sich auch bei tiefstem rechten Samadhi nicht wahrnehmen. Im vierten Jhana nimmt das Ich wahr, dass es nichts zum Wahrnehmen hat. Nicht mal seinen Atem. Dann ist Ich immer noch Ich das existiert, das wahrnimmt, doch nicht das wahrnehmen kann, das wahrnimmt.

    Das ist doch ganz einfach.

    Doch so unglaublich blöde, dass man es außerhalb des rechten Samadhi nicht glauben kann. Das liegt daran, das man im Rechten Samadhi weder glaubt noch meint noch wahrnimmt, was wahrnimmt.

    Da steht dass das Ich eine geistige Gestaltung ist, nicht dass es nicht existiert.
    Das was wahrnimmt ist die Wahrnehmung, die der Wirklichkeit gemäß kein Ich ist, so wie auch die übrigen khandha. Die Wahrnehmung ist mit dem Bewusstsein verbunden, das alles erfährt, außer sich selber - es ist nur daran erkennbar, dass es etwas erfährt. "Ich nehme wahr, ich bin bewusst, ich fühle" usw. ist eine geistige Gestaltung, eine Vorstellung.


    Wenn die Wahrnehmung ein Ich ist, das sich nicht selber wahrnehmen kann, dann ist dieses Ich eben eine Vorstellung, eine Zuschreibung.

    Mit Metta, mukti.


  • Tim1
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    Zen
    • 7. März 2026 um 11:50
    • #28

    Für mich ist gut fühlen - das Richtige zu tun - wenn man ein reflektierter Mensch ist weiß man es einfach - ich brauche keine Religion, ich fühle es einfach, wobei das Richtige zu tun betrifft natürlich ebenso das Wohl für meine Mitmenschen. Und klar der Buddhismus ist ein Leitfaden, der hilfreich ist.

  • Qualia
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    • 7. März 2026 um 11:52
    • #29
    mukti:

    Wenn die Wahrnehmung ein Ich ist, das sich nicht selber wahrnehmen kann, dann ist dieses Ich eben eine Vorstellung, eine Zuschreibung.

    Wenn es eine Zuschreibung ist, und es ist eine, dann findet diese nicht im vierten Jhana statt. Das Problem ist, dass im vierten Teil des vierten Jhana Ich ist, das eben nichts wahrnehmen kann, weil es nur Ich ist, weder Körper noch Skandha, noch Person.

    Ich ist und mehr nicht.

    Das bedeutet, Ich existiert nur dann, wenn eine Zuschreibung erfolgt. Diese Zuschreibung kann aber nicht erfolgen, wenn Ich nur Ich ist. Denn wenn Ich nur Ich ist, ist nur noch das Wahrnehmen, dass nichts wahrzunehmen ist, nicht Ich oder Person, Skandha, Körper. Darum nennt Buddha das Nibbana.


    Nibbana kann kein Begriff oder eine Eigenschaft, kein Nicht-Begriff oder eine Nicht-Eigenschaft zugeschrieben werden. Für Daoisten: Für Dao gilt Gleiches.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (7. März 2026 um 12:03)

  • mukti
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    • 7. März 2026 um 13:38
    • #30
    Qualia:

    Das bedeutet, Ich existiert nur dann, wenn eine Zuschreibung erfolgt. Diese Zuschreibung kann aber nicht erfolgen, wenn Ich nur Ich ist.

    Entweder ist das Ich eine Zuschreibung, oder das Ich ist nur Ich.

    Mit Metta, mukti.


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    • 18. März 2026 um 08:05
    • #31

    Von einem tibetischen Arzt (zitiert von B. Alan Wallace, Die befreiende Kraft der Aufmerksamkeit):

    "Aus der Sicht der tibetischen Medizin leidet ihr alle [im Westen lebenden Menschen] unter Störungen des Nervensystems. Aber in Anbetracht dessen, wie krank ihr seid, kommt ihr bemerkenswert gut zurecht!"

  • Qualia
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    • 18. März 2026 um 10:02
    • #32
    Wetering:

    Von einem tibetischen Arzt (zitiert von B. Alan Wallace, Die befreiende Kraft der Aufmerksamkeit):

    "Aus der Sicht der tibetischen Medizin leidet ihr alle [im Westen lebenden Menschen] unter Störungen des Nervensystems. Aber in Anbetracht dessen, wie krank ihr seid, kommt ihr bemerkenswert gut zurecht!"

    Wenn die Skandha als das bin ich, das ist mein Ergriffenwerden, kommt es zu einer Umprogrammierung der normalen Prozesse der Skandha. Diese Umprogrammierung wird dann von den Skandha angewendet und die Anwendung kann zu Schäden des Nervensystems oder der Organe führen.

    Dadurch entsteht das Unwissen, warum ich krank bin, denn die Skandha Programme können nicht als falsch erkannt werden, sie sind real geworden und die Originalprogramme nicht mehr auffindbar.


    Wenn man das Betriebssystem umprogrammiert und es zeigen sich vielleicht später Fehler, dann kann das Original-Betriebssystem nur mit einer gesicherten Form wiederhergestellt werden.


    Wir haben keine gesichtete Version unseres individuellen Skandha-Betriebssystems, an dem wir die Ursache des Fehlers in der Konditionierung finden können.

    Buddha hat gezeigt, wie man trotz Fehlern von Leiden/dukkha befreit werden kann.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Wetering
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    • 18. März 2026 um 10:20
    • #33

    Danke, ich verstehe es eher so, dass das Betriebssystem gut ist und eher einzelne Programme das Problem sind und wir oft gerade an diesen hängen und nicht an hilfreichen Programmen.

    Aber vielleicht verstehen wir ein verschiedenes unter "Betriebssystem".

  • Qualia
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    21. Mai 1954 (71)
    • 18. März 2026 um 10:32
    • #34
    Wetering:

    Danke, ich verstehe es eher so, dass das Betriebssystem gut ist und eher einzelne Programme das Problem sind und wir oft gerade an diesen hängen und nicht an hilfreichen Programmen.

    Aber vielleicht verstehen wir ein verschiedenes unter "Betriebssystem".

    Das Ergreifen als das bin ich und das IST mein, kommt es unwissend zu Eingriffen in das Betriebssystem, dukkha.

    Rechtes Samadhi hat die Aufgabe, alles Gedankemachen als „meine Gedanken über etwas“ zu beenden.

    Dann setzen Reparaturroutinen ein, um ein besseres Betriebssystem zu ermöglichen, das an die jetzigen Bedingungen der Umwelt angepasst ist. Mit dem in den Stammzellen gespeicherten kann ich heute nicht mehr gut leben, aber sie helfen dabei, dass das Betriebssystem, DNS, aktualisiert werden kann.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (18. März 2026 um 10:39)

  • fotost
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    • 18. März 2026 um 14:28
    • #35
    RobertNesta:

    Hallo zusammen,


    mich beschäftigt schon gefühlt seit einer Ewigkeit die Frage, ob es wirklich eine "höhere" Motivation im Menschen gibt, als sich gut zu fühlen. Die Mittel sind wohl vollkommen verschieden (manche gehen spazieren, manche springen aus Flugzeugen, manche meditieren, manche besuchen bestimmte Etablissements, etc.) aber das Ziel ist doch immer dasselbe: Sich gut fühlen. Ist das Suchen nach Erleuchtung irgendwas anderes? Was wäre, wenn man den Leuten, die von sich sagen, dass sie Erleuchtung haben wollen, anbieten würde, dass sie sich für den Rest ihres Lebens gut fühlen würden? Hätten sie überhaupt noch irgendein Interesse an Erleuchtung?

    Gutes Thema, Robert, danke.


    In einem früheren Leben habe ich irgendwann einmal Mathematik studiert.

    Ich denke, man könnte Deine Frage als die Suche nach einem Nebenoptimum bezeichnen. 'Ich stehe auf dem Gipfel eines sehr hohen Berges, aber ist es wirklich der höchste? Wie weit muss ich gehen, um auf einen noch höheren Punkt zu gelangen?


    Ist es überhaupt möglich zu wissen, ob es einen absolut höchsten Punkt gibt? Oder ist der Berg 500 Kilometer daneben noch etwas höher?'


    Was in diesem Zusammenhang ist die Lehre Buddhas? Was ist für ein endliches, begrenztes Wesen wie einen Menschen das Wichtigste?


    Für mich ist es eindeutig - das Ende des Leidens. Das Ende des Zweifels!


    Ich fühle mich gut, ich bin nicht 100 % sicher, daß es für den Rest meines Lebens so bleiben wird, aber die Richtung stimmt. Ich sage noch nicht einmal, daß ich Erleuchtung erfahren habe, aber ich leide kaum noch,,


    Ich folge Buddha, ob tiefer in ein Nebenoptimum oder in die völlige Erleuchtung. Es sei!


    Ich wünsche Dir alles Gute 8)

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 18. März 2026 um 17:34
    • #36

    Vielleicht hilft das ein wenig besser zu verstehen…

    Antaiji – Über Zazen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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