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Brennende Augen während der Meditation

  • Kokujin
  • 3. Dezember 2025 um 16:05
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  • Kokujin
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    • 3. Dezember 2025 um 16:05
    • #1

    Hallo liebe MitforistInnen, ich praktiziere seit einiger Zeit Zazen, nun habe ich folgendes Problem: immer wieder nach kurzer Zeit fangen meine Augen an zu tränen und zu brennen, es schmerzt einfach und ich muss mit der Meditation aufhören.


    Komme nicht weiter. "Durch den Schmerz durch" geht nicht. Auch bei geschlossenen Augen das gleiche Phänomen


    Wie soll ich damit umgehen? Könnte ja evtl ein Reinigungsprozess sein, habe auch energetische Kundaliniaktivität manchmal. Nur das hilft mir ja nur auf theoretischer Ebene.


    Any thoughts?

  • Monikamarie 3. Dezember 2025 um 16:34

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Monikamarie
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    • 3. Dezember 2025 um 16:35
    • #2

    Räucherstäbchen, Kerzen?

  • Kianga
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    • 3. Dezember 2025 um 17:33
    • #3

    Solche Reaktionen müssen nicht unbedingt mit der Meditation was zu tun haben.


    Auf mich wirkt das auch wie Unverträglichkeit oder Allergie. Neben dem, was Monika schon anmerkte: Hast du mal die Bezüge deiner Sitzunterlagen in die Waschmaschine gesteckt und den Rest draußen ausgeklopft?


    Andere Idee: trockene Augen

    Vielleicht öfters mal blinzeln. Oder mal ein paar Minuten die Augen schließen und herausbekommen, ob sie dann auch tränen.


    Treten die Tränen auch bei anderen Aktivitäten auf? Bei mir ist es immer eine bestimmte Nahsichtbrille, dessen Gestell angeblich nickelfrei ist. Steht sogar auf dem Gestell, sie ist es aber trotzdem nicht...

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

  • flaneur
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    • 3. Dezember 2025 um 20:57
    • #4

    Meine Einschätzung ist, dass das letztlich nicht an der Meditation liegt, sondern an etwas, das mit der Meditation korreliert (Teppich, Staub, Kerze,…). Andernfalls müsste es psychosomatisch sein und Du Muster in Gefühlen, Wahrnehmungen oder Geistesformationen erkennen können.


    So oder so wünsche ich Dir schnelle Linderung!

  • Amdap
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    • 5. Dezember 2025 um 13:28
    • #5

    Lass mal Deinen Vitamin-D3-Spiegel ermitteln. Vielleicht hast Du da einen Mangel.

    Wenn das stimmt, und Du dann kompensierst, musst Du ein wenig Geduld haben, es wird nicht von heute auf morgen besser, aber nach 4-6 Wochen durchaus.

    Genau mit dem Arzt besprechen.

    Hast Du auch Schlaf- und Konzentrationsstörungen?

    Das würde auch dafür sprechen.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Anna Panna-Sati
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    • 5. Dezember 2025 um 14:45
    • #6

    Hallo Kokujin ,


    herzlich willkommen im Forum. :)


    Eine weitere Ursache (außer den hier schon genannten) deiner Beschwerden könnte sein, dass du - eventuell unbewusst - die Augenmuskulatur (z.B. durch Konzentration auf einen Punkt) überanstrengst oder auch der Versuch, die Augenmuskulatur bewusst ruhig zu halten - beides führt ggf. zu Verspannungen.


    Kommt dann noch die bei einer Meditation verminderte Lidschlagfrequenz hinzu, welche die Augen austrocknen lässt, werden sie brennen und tränen...


    Hoffe, du kannst das Problem lösen. _()_


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Kokujin
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    • 8. Dezember 2025 um 05:03
    • #7

    Danke für alle Tipps ! Werde mich an die Umsetzung machen 😊

  • Online
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    • 29. Dezember 2025 um 19:25
    • #8

    Wenn nach kurzer Zeit Ihre Augen tränend und brennend sind, können verschiedene Ursachen vorliegen:
    Allergien oder Reizstoffe: Allergische Reaktionen auf Pollen, Staub oder andere Reizstoffe
    Trockene Augen: Langsame Bildschirmarbeit oder trockene Luft
    Infektionen: Infektionen wie Bindehautentzündungen
    Reizung: Reizstoffe oder starke Lichtempfindlichkeit


    Tränen entstehen auch wenn die Tränenwege blockiert oder durch Reize gestört sind und es sammelt sich Tränenflüssigkeit auf der Augenoberfläche. Es kommt zum sogenannten Triefauge und die Tränen laufen aus den Augen über die Wangen. Ein wässriger Tränenfilm auf den Augen ist wichtig für verschiedene Funktionen. Er versorgt das Auge mit Sauerstoff und dient als „Schmiermittel“ für die Augenlider. Weiterhin bietet Tränenflüssigkeit Schutz vor Bakterien und anderen Fremdkörpern und ermöglicht scharfes Sehen. Daher sind tränende Augen nicht immer Grund zur Sorge.
    Es kann aber auch ein Zeichen von psychischer und/oder körperlicher Überlastung sein, wenn es immer in einer Entspannungsphase wie der Meditation passiert, wo sich Körper und Geist im Vergleich zum Alltag entspannen können und Mann aus dem Flucht/Kampf oder Schock-Modus des Alltags "ausbricht" und der Körper in den Regenerationsmodus umschaltet.

  • Kianga
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    • 6. Januar 2026 um 16:33
    • #9

    Kokujin

    hat denn nun irgendwas geholfen?

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

  • Kokujin
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    • 17. Januar 2026 um 20:23
    • #10

    Danke der Nachfrage. Ich habe herausgefunden daß das Tränen nur zu bestimmten Uhrzeiten auftritt. Ich nehme starke Psychopharmaka, da muss es wohl eine Verbindung geben. Ich habe meine Meditationszeiten einfach verschoben auf andere Uhrzeiten.

  • Kianga
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    • 17. Januar 2026 um 21:33
    • #11

    Ja, das war ja eine wichtige Erkenntnis!

    Wenn von Medikamenten die Augen tränen, kann es auch sehr gut eine Allergie oder Unverträglichkeit auf eines der Hilfsstoffe sein. Bei mir ist es zum Beispiel immer die gelbe oder rote Farbe, egal, welches Medikament das ist. Bei anderen waren es die Aromen oder Konservierungsstoffe bei flüssigen Medikamenten oder Brausen. Farbstoffprobleme gibt es eher bei Tabletten und Kapseln.


    Eine Möglichkeit wäre dann, natürlich in Absprache mit deinem Arzt, den gleichen Wirkstoff von einer anderen Firma zu probieren.


    Dann könnte es natürlich auch sein, dass du zeitgleich zur Tabletteneinnahme irgendwas isst oder trinkst, dass du auch nicht gut verträgst. Oder dass es wirklich der Wirkstoff ist.


    Kokujin, ich wünsche dir ganz viel Kraft und auch etwas Glück! Vielleicht bekommst du dieses Problem ja etwas eingedämmt.

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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