1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Das Glühen der Chakren

  • Igor07
  • 23. Februar 2025 um 17:11
  • Zum letzten Beitrag
  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 6. März 2025 um 12:02
    • #76

    Ich habe ein wenig die englische Wikipedia gelesen; so kann man auf die Spur kommen, scheint mir.


    [lz]

    Vajrayāna rituals also include sexual yoga, union with a physical consort as part of advanced practices. Some tantras go further: the Hevajra tantra states, "You should kill living beings, speak lying words, take what is not given, consort with the women of others".[56] While some of these statements were taken literally as part of ritual practice, others, such as killing, were interpreted metaphorically. In the Hevajra, "killing" is defined as developing concentration by killing the life-breath of discursive thoughts.[57] Likewise, while actual sexual union with a physical consort is practiced, it is also common to use a visualized consort.[citation needed][/lz]

    Die Sexualität und die Verherrlichung der sinnlichen Liebe waren schon in den alten Quellen vorhanden. Wenn ich das mit dem vergleiche, was der Dalai Lama sagte, den ich bereits früher zitiert habe, entsteht das ganze Bild. Andernfalls wäre es unvollständig.


    Um weiter zu recherchieren, brauche ich andere Quellen, denen man vertrauen kann.


    [lz]

    gilt jedoch die sehr junge und schöne Frau als Gefährtin eines älteren Lama als das typisch-tibetische Modell.[/lz]

    Das ist die Quelle:


    https://rw-ktf.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_religionswiss/Wenn_Schwaene_im_Wasserlilienteich_schwimmen._Sexueller_Missbrauch_im_tibetischen_Buddhismus__Georg_Wenisch_2021_.pdf

    Thema

    Liebesbeziehung zu einem tibetischen Lama

    (...) es geht um eine interkulturelle Partnerschaft mit potentiell problematischen Aspekten. Insbesondere, wenn die 'Liebesbeziehung' geheim gehalten und nicht offen gelebt wird / werden soll. Dann ist es in aller Regel nicht die einzige 'Liebesbeziehung'. Fast immer ist das ein Feld schwerer interkultureller Missverständnisse - auf beiden Seiten.

    Zur Vermeidung solcher Missverständnisse ist es insbesondere für die 'Gefährtin' (oder die dazu Ausersehene) empfehlenswert, sich eingehend mit dem…
    Sudhana
    5. Februar 2023 um 21:34

    So zum Glühen der Chakren, aber es ist die andere Perspektive. Die Moderation kann es löschen oder verschieben, das ist für mich persönlich nicht so wichtig.

    Ich denke nur, es wäre sehr interessant für alle, die den Buddhismus besser verstehen wollen, das ist alles.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 18. März 2026 um 22:40
    • #77

    Auch wenn der Thread schon älter ist, möchte ich gerne meine eigenen Erfahrungen und Gedanken dazu teilen.
    Ich bin 44 Jahre alt und meditiere regelmäßig, seit ich 16 bin. Eine Zeit lang habe ich auch unter Anleitung praktiziert, aber das hat mir persönlich nicht viel gebracht. Stattdessen habe ich mich intensiv selbst mit dem Thema beschäftigt.
    Ich habe Erfahrungen gemacht, die ich als Kundalini-Erweckung einordne. Die Energiebahnen im Körper sind für mich real, ebenso wie das Empfinden von aktiven oder glühenden Chakren. Für manche mag das esoterisch klingen, und vielleicht werde ich hier im Forum auch so gesehen. Damit kann ich leben. Jeder Mensch macht seine eigenen Erfahrungen, und ich finde es schwierig, wenn andere diese vorschnell als Humbug abtun.
    Vielleicht fehlen manchmal einfach die passenden Worte, um solche Erlebnisse zu beschreiben. Oder es gibt Erklärungen aus der Psychologie. Auch das schließe ich nicht aus. Ich sehe mich selbst als feinfühlig und sensibel, und es gibt Dinge, die ich nicht vollständig erklären kann.
    Das gilt auch für meinen Glauben. Mein Bezug zu Jesus wird von manchen als naiv betrachtet. Andere wiederum, zum Beispiel aus dem muslimischen Kontext, haben mir gesagt, es sei zwar gut, Christ zu sein, aber letztlich würden viele Christen zur Wahrheit finden und konvertieren. Solche Aussagen empfinde ich als anmaßend.
    Und genau so würde es sich für mich anfühlen, wenn ein Buddhist mir sagen würde, mein Glaube sei nur eine Vorstufe und die eigentliche Realität sähe anders aus.
    Für mich ist Liebe etwas Reales. Sie ist das, was mich antreibt, weiterzugehen und aus meinem Leben das Beste zu machen. Meine Erfahrungen gehören zu mir, und ich finde nicht, dass andere das Recht haben, sie abzuwerten.
    Zweifel sind für mich nichts Negatives. Im Gegenteil, ich halte es für wichtig, alles zu hinterfragen. Aber dieses Hinterfragen sollte zuerst bei einem selbst beginnen, nicht bei den Erfahrungen anderer.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 18. März 2026 um 23:23
    • #78
    Lassi:

    Ich habe Erfahrungen gemacht, die ich als Kundalini-Erweckung einordne. Die Energiebahnen im Körper sind für mich real, ebenso wie das Empfinden von aktiven oder glühenden Chakren. Für manche mag das esoterisch klingen, und vielleicht werde ich hier im Forum auch so gesehen. Damit kann ich leben. Jeder Mensch macht seine eigenen Erfahrungen, und ich finde es schwierig, wenn andere diese vorschnell als Humbug abtun.

    Ha, du stöberst durch das ganze Forum.
    Diese Chakren sind rein wissenschaftlich nicht belegbar, also sollte man sie imaginieren. So steht es in drei Bänden von Sarasvati, Bihar School of Yoga. Also durch diese innere Imagination entstehen diese Chakren. M. Eliade schreibt in diesem Sinne, man erschafft so etwas wie die Gottheiten, aber sie alle sind leer, also killt man sie alle ab.
    Kundalini ist auch nicht belegbar, ich habe mich damit befasst. Klar, als ich Yoga praktiziert habe, plus sehr viele Stile dazu.
    Und? Wie fühlt es sich an? Na ja, weiter würde ich es nicht vertiefen. Viel Spaß:taube:.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 18. März 2026 um 23:29
    • #79

    Wenn die Fantasie dir jetzt einen guten Rat geben würde, dann könnte sie mit „lebendig“ antworten auf die Frage des Fühlens. Wenn sich Unwissenheit wie „das darf und kann nicht sein“ äußert, ist sie tot und kann nur noch blind zur Welt kommen.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    727
    Punkte
    4.772
    Beiträge
    798
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 18. März 2026 um 23:39
    • #80
    Igor07:

    Diese Chakren sind rein wissenschaftlich nicht belegbar

    Als wenn das immer nur das Einzige Kriterium wäre, um an etwas zu glauben (können, dürfen)…


    Und alles Andere auch persönliche Erfahrungen wären nur Einbildung…


    Ich habe auch lange Zeit eher an die Westliche Wissenschaft geglaubt

    Oder was der westliche Arzt einem erzählt


    Aber westliche Wissenschaft ist eben nur westliche Wissenschaft, die oft auch nur darauf beruht, das man etwas beweisen kann, nachmessen kann, und solange das nicht möglich ist, ist alles andere für westliche Wissenschaftler nur Spekulation oder Einbildung oder Fantasie


    Ich hatte lange Zeit auch nicht an Chakren geglaubt, aber durch die Meditation, den verbesserten Energiefluss von Krone bis Wurzel bemerkte ich wie Blockaden sich spürbar an Bekannten Stellen der Chakren lösten.

    Es gibt auch chinesische Heilkunst, etc.


    Westliche Krankenkassen erkennen mittlerweile auch bestimmte alternative Heilmethoden an.


    Westliche und östliche Medizin können sich auch immer gegenseitig ergänzen und etwas voneinander lernen.


    Natürlich gibt es hier und da auch Humbug.

    Genauso wie westliche Ärzte liebend gerne Pillen verschreiben, oder Fehldiagnosen stellen.


    Egal ob bewusst oder unbewusst.

    Ob aus Geschäftermacherei oder aus Unwissen.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 18. März 2026 um 23:56
    • #81
    Lassi:

    Wenn die Fantasie dir jetzt einen guten Rat geben würde, dann könnte sie mit „lebendig“ antworten auf die Frage des Fühlens. Wenn sich Unwissenheit wie „das darf und kann nicht sein“ äußert, ist sie tot und kann nur noch blind zur Welt kommen.

    Lassi ..Na ja, etwas passt hier nicht zusammen.

    Du sagst selbst, dass du sehr lange meditierst, dann wozu brauchst du die Orientierung?

    Du arbeitest mit den Mantren und fühlst dich zum Christentum angezogen.

    Das ist echt ein Puzzle, aber ich kann nicht durch den Monitor hellsehen...

    Kannst du mir das Ganze erklären?

    Und gute Nacht, mit glühenden Chakren oder ohne... Nicht mein Thema, ich kann sogar die ganze Geschichte mit diesem Faden nicht erinnern.

    Manchmal denke ich, wie viel Müll wir alle im Netz hinterlassen... Tja...

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 00:46
    • #82

    Ich versuche es mal mit meiner Vorstellung von Liebe. Als ich etwa sieben oder acht Jahre alt war, sah ich einen furchtbaren Film über die Kreuzigung. Ich nenne ihn furchtbar, weil ich den Schmerz beim Schauen nicht von mir weghalten konnte. In mir entstand eine tiefe Gewissheit, dass solche Dinge wirklich passiert sind. Natürlich weiß ich heute, dass Kreuzigungen zu der Zeit nicht unüblich waren, aber darum geht es mir jetzt nicht.
    Bei meiner Großtante, bei der ich jeden Tag war, hing ein großes, erschütterndes Bild von dem gequälten Jesus. Einmal, als ich alleine im Zimmer war, betrachtete ich es und mir liefen die Tränen. Es überrollte mich so sehr, dass ich das Bild abnahm und mit ganzer Hingabe umarmte. Ich wollte ihm die Last nehmen und hätte es dabei fast kaputtgemacht.
    Als meine Großtante hereinkam, war sie wütend und schimpfte, warum ich das Bild anfassen würde. Ich erklärte: „Ich will es kaputt machen, das Leid muss aufhören, und mein Jesus darf nicht leiden, das weiß ich genau.“ Sie lachte mich aus und meinte, ich sei nicht ganz dicht, mir so etwas Dummes auszudenken. Sie selbst glaubte nicht an Jesus, fand das Bild aber schön genug, um es aufzuhängen.
    Meine Oma war Mesnerin in einer Kirche. Sie organisierte viel und war ständig dort. Ich selbst interessierte mich nie für das Christentum, sondern nur für Jesus als Freund und Gelehrten. Über die Jahre machte mich das einsam, denn wenn man Anschluss zu Gleichgläubigen sucht, aber nie richtig dazugehört, spürt man das deutlich. Das starre Bild von Jesus konnte ich nie akzeptieren, und in Hauskreisen hielt ich es nicht lange aus.
    Ich suche Orientierung, die bodenständig ist und meine persönliche Beziehung zu Jesus respektiert. Da ich meditiere und, wie schon erwähnt, Wiederholungen liebe, kam ich zu den Mantren im tibetischen Buddhismus. Doch wenn alles – Jesus, Tara und Co. – vielleicht nur Einbildung ist, will ich nicht noch mehr Illusionen. Ich will einfach nur wissen, was Wirklichkeit bedeutet.

    Gute Nacht

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 19. März 2026 um 00:58
    • #83
    Lassi:

    . Ich will einfach nur wissen, was Wirklichkeit bedeutet.

    Schaue mal hier, es geht genau darum, es hatte mir enorm geholfen.


    Zitat

    Auf den Geist kommt's an
    2022

    Ajahn Amaro

    https://muttodaya.org/books/auf_den_geist_kommts_an.pdf


    Zitat

    Noch einmal: „Die Welt“ ist die Welt unserer Erfahrung. Gerade innerhalb dieses Lebens – innerhalb dieses Körpers und dieses Geistes, mit seinen Wahrnehmungen und Gedanken – erleben wir die Welt. Unsere Version der Welt wird hier erkannt, entspringt hier und endet hier und der Weg, der zu ihrem Ende führt ist hier.

    Ich habe auch das gedruckte Buch.

    Gute Nacht.:tee:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 01:04
    • #84

    Danke dir, das lese ich mir gerne durch. Ich muss nur um 5:30 aufstehen, deshalb wohl etwas später.😂Gute Nacht _()_

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Matthie
    Reaktionen
    64
    Punkte
    294
    Beiträge
    44
    Mitglied seit
    27. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 07:19
    • #85

    Ich habe mich auch eine Zeit lang auf Drittes Auge Herz Chakra und Co bei der Meditation konzentriert. Hab es aber für mich verworfen.

    Warum ?

    Ich habe gemerkt das ich etwas Will was Ich gelesen habe.

    Der Verstand hilft da aber nicht weiter und ich machte eigentlich nur Erfahrungen die ich durchs lesen über diese Dinge erwartete.

    Heute sitze ich einfach.

    Vielleicht könnte man meine Sehnsucht nach innere Ruhe und Frieden als Motor betrachten.

    Visionen sind zwar spektakulär aber nicht immer hilfreich.


    Zitat:

    „Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen - machen wir uns klar dass das nicht geht.“


    Ich bin ein Fan von empirischer wissenschaftlicher Arbeit und doch lautet einer meiner Lieblingssprüche:


    „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ A.Einstein

    Aber wie so oft ist mein Weg nur mein Weg und für andere ist das beschäftigen mit Chakren vielleicht fruchtbar.

  • Qualia
    Reaktionen
    2.933
    Punkte
    20.548
    Beiträge
    3.472
    Blog-Artikel
    9
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (71)
    • 19. März 2026 um 09:52
    • #86

    Meine schnellen Gedanken zu Chakra:

    Alle Chakren richten ihre Energie ausschließlich nur bis zur Grenze der eigenen Haut.

    Benutzt man ein Chakra als nach außen gerichtete Energie, führt das sofort zu Unwohlsein und bei weiterso verfahren zu dukkha.

    Das Dukkha:

    Scheitel = metaphysische feinstoffliche Wesenheiten in Räumen, die real leer sind, ergreifen. In Wahrheit bin ich überzeugt, dass es mehr als meine langweilige Welt geben muss.


    Stirn = Ergeifen der Siddi, mit dem Geist Wirkungen in der physischen Welt erzeugen wollen: hellsehen – hören, Wände durchgehen, Dinge mit dem Geist heben oder bewegen wollen. Ich muss doch in der Lage sein, mit meinem Bewusstsein das universelle Bewusstsein zu manipulieren.


    Hals = Ich bewirke mit meiner Stimme etwas Dauerhaftes in der physischen Welt. Wenn in meinen Gedanken Worte so wirksam auf mich sind, dann müssen sie auch auf die Menschen wirken, wenn ich spreche.


    Herz = Ich bin barmherzig gegenüber der Welt, doch verlange in Wahrheit, dass sie barmherzig zu mir ist. Die Welt ist so ungerecht zu mir, dann will ich nicht ungerecht zu ihr sein.


    Solarplexus = Ich bin der Helfer, ich sorge für Nahrung, Sicherheit, Schlafplatz, Gesundung, doch in Wahrheit verlange ich das von der Welt für mich. Ich sorge und mache so viel für die Welt, und was ist: Undank ist der Weltenendlohn.


    Sakral = Ich lehre, helfe, Wissen und Wahrheiten zu verdauen, bringe dich auf den rechten Weg der rechten Lehre. In Wahrheit habe ich meinen Weg und mein Leben nicht mehr in meinen Händen. Mein Glaube, meine Ideologie, meine Utopien sind so wertvoll, und keiner will ihnen so folgen, wie ich das möchte.


    Basis-Wurzel = Ich helfe dir, die Tugenden zu beachten und sie zu leben. Erziehe dich und bilde dich aus, damit du ein guter Mensch wirst. In Wahrheit hilft mir das, meine Untugenden vor mir zu rechtfertigen.


    Das Fuß Chakra, wird zwar nicht erwähnt, muss aber sein, zwischen den Knöcheln. Denn meine Fußsohlen sagen ganz klar: „Hier ist Schluss, kein Unter“, denn Buddha sagt: Die Erde ist mein Zeuge. Es ist der Weg meiner eigenen, durch meine Füße gehende, gegangene, werde gehen Weg.

    Dukkha: Mein Mich-vor-dir-in-die-Knie-gehen, das Knie beugen, weil du mir erzählst, dass du der Herr bist. Das Auf-die-Knie-gehen, weil ich dir gehorchen muss. Die Hüfte, dass ich für dich arbeite, weil du mich sonst verhungern lässt.


    Hat mir die KI erstellt, das hätte Stunden gedauert, denn jedes Dukka, jedes Chakra ergreift ganz Skandha.

    SkandhaFunktionDukkha‑Mechanik
    Form (rūpa)Körpergrenze, Haut, PositionWird überschritten, wenn ich „in andere hineinwirke“ oder „sie in mich hineinlasse“
    Gefühlston (vedanā)angenehm / unangenehm / neutralWird externalisiert: ich will, dass die Welt meinen Gefühlston reguliert
    Wahrnehmung (saññā)MustererkennungWird projiziert: ich sehe im Außen, was innen ist
    Gestaltungen (saṅkhāra)Impulse, Tendenzen, ReaktionenWerden zu Missionen, Helferrollen, Moralprogrammen
    Bewusstsein (viññāṇa)das „Wissen von etwas“Greift nach außen, will kontrollieren, wissen, wirken

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (19. März 2026 um 10:10)

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 10:05
    • #87

    Ich möchte noch etwas zum Thema Energiearbeit und kommerzielle Absichten schreiben, weil mich das schon lange beschäftigt.


    Meine Erfahrungen mit Lehrern, auch sogenannten Heilern, haben mich stark geprägt. Wenn ich sehe, wie Menschen manipuliert und abgezockt werden, macht mich das heute noch wütend. Gerade dann, wenn das Leid von Menschen ausgenutzt wird, die ohnehin schon am Boden sind.


    Ich habe einmal einen selbsternannten Heiler ein paar Tage begleitet. Dabei habe ich mich ständig gefragt, wie es dieser Mensch schafft, aus Skeptikern plötzlich völlig andere Menschen zu machen. Er legte ihnen die Hände auf und sie hatten das Gefühl, zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie einen Energiefluss zu spüren. Ich nenne das jetzt einfach mal so.


    Diese Erfahrung machte sie abhängig von ihm. Sie gaben ihm viel Geld und wirkten dabei fast wie berauscht. Mich hat sein Verhalten richtig aufgeregt, vor allem weil er mir vorher versprochen hatte, ich würde bei ihm lernen, wie man Menschen hilft und nicht, wie man sie ausnimmt und abhängig macht.
    Er gab den Leuten das Gefühl, dass diese Fähigkeiten ohne ihn gar nicht möglich wären. Als ich versuchte, mit einigen darüber zu sprechen und dieses Missverständnis zu klären, waren sie regelrecht entsetzt, dass ich so etwas überhaupt in Frage stelle. In diesen wenigen Tagen waren das wirklich einige Menschen.


    Und dieser Mann unterrichtete sogar Heilpraktiker. Niemand hat etwas dagegen unternommen. Irgendwann merkte ich auch, dass es nichts bringt, sich einzumischen. Er meinte, ich hätte nicht das Recht, diesen Menschen ihren Glauben zu nehmen. Bei einem Gespräch unter vier Augen schlug er mir dann plötzlich heftig ins Gesicht. Leider hat das niemand gesehen.
    Am Ende war wieder ich diejenige, die ausgeschlossen wurde, die angeblich dem Satan nahe steht.
    Später habe ich einen ganz anderen Heiler kennengelernt, einen wirklich guten Menschen aus England. Er und seine Frau waren bei der National Federation of Spiritual Healers. Ich habe dort ein Wochenendseminar besucht und musste feststellen, dass ich fachlich nicht viel mitnehmen konnte. Trotzdem mochte ich ihn sehr. Er war ruhig, respektvoll und überhaupt nicht überheblich.


    Wenn man so vielen unterschiedlichen Menschen begegnet, die sich mit solchen Themen beschäftigen, sieht man beide Seiten. Es kann sehr bodenständig sein, aber eben auch hochgradig manipulativ.
    Mir ist dabei eines wichtig geworden: Jeder sollte seinen eigenen Weg gehen dürfen. Aber in dem Moment, wo andere Menschen mit hineingezogen werden, braucht es Achtsamkeit und Verantwortung. Gerade dann, wenn Menschen ohnehin verletzlich sind, sollte man aufpassen, sie nicht auf komische Ideen zu bringen oder in Abhängigkeiten zu führen.


    Heute bin ich froh über diese Erfahrungen. Sie haben mir klar gezeigt, was ich nicht brauche.
    Und bei manchen Dingen, die ich ausprobiert habe, habe ich gemerkt, dass sie mich in eine Richtung führen, in der man irgendwann den Verstand verlieren könnte. Das war der Punkt, an dem ich angefangen habe, mich wieder bewusst zu fokussieren.
    Mir hat es geholfen, mich auf Jesus auszurichten. Einfach präsent sein, im Moment bleiben, ruhig werden.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 19. März 2026 um 10:25
    • #88
    Lassi:

    Einfach präsent sein, im Moment bleiben, ruhig werden.

    Ach, das stimmt aber. Man sollte wirklich präsent im Hier und Jetzt geerdet sein, damit keine Chakren mehr glühten, ganz egal, ob sie real sind oder nicht. Gute Lösung.:like:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 13:20
    • #89

    Igor07 Für mich geht es beim Glühen der Chakren nicht darum, dass ich den Fokus darauf setze, dass sie aufhören zu glühen. Ich lasse es zu und bleibe in der Aufmerksamkeit, ohne Panik zu bekommen oder etwas bewerten zu müssen.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 19. März 2026 um 13:24
    • #90
    Lassi:

    Igor07 Für mich geht es beim Glühen der Chakren nicht darum, dass ich den Fokus darauf setze, dass sie aufhören zu glühen. Ich lasse es zu und bleibe in der Aufmerksamkeit, ohne Panik zu bekommen oder etwas bewerten zu müssen.

    Ich glaube nicht daran, das ist hier kein Thema. Das wurde von der Moderation erstellt, wegen der Nebenwirkungen der Meditation. Mehr kann ich nicht hinzufügen.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 13:51
    • #91

    Igor, ich weiß, dass du den Thread nicht unbedingt wolltest, und es tut mir wirklich leid, falls ich dich damit gekränkt habe. Ich finde das Thema trotzdem wichtig und wollte es einfach ansprechen.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Igor07
    Themenautor
    Reaktionen
    3.351
    Punkte
    33.491
    Beiträge
    5.978
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 19. März 2026 um 13:55
    • #92
    Lassi:

    Igor, ich weiß, dass du den Thread nicht unbedingt wolltest,

    Warum sprichst du mich an?

    Schreibe bitte, was du wolltest, das ist überhaupt nicht mein Thema.

    Alles Gute!:taube:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
    Derzeit abwesend
    Reaktionen
    77
    Punkte
    882
    Beiträge
    144
    Blog-Artikel
    1
    Mitglied seit
    17. Februar 2026
    • 19. März 2026 um 14:00
    • #93

    Alles klar, Igor. Danke für deine Rückmeldung. Ich wollte das Thema nur allgemein im Forum ansprechen und respektiere, dass es für dich nicht relevant ist. Kein Problem.:rainbow::)

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    727
    Punkte
    4.772
    Beiträge
    798
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 19. März 2026 um 16:04
    • #94
    Matthie:

    Ich habe mich auch eine Zeit lang auf Drittes Auge Herz Chakra und Co bei der Meditation konzentriert. Hab es aber für mich verworfen.

    Warum ?

    Ich habe gemerkt das ich etwas Will was Ich gelesen habe.

    Der Verstand hilft da aber nicht weiter und ich machte eigentlich nur Erfahrungen die ich durchs lesen über diese Dinge erwartete.

    Heute sitze ich einfach.

    Ja, das ist oft so, im Spirituellen Erwachen, das je mehr man etwas Bestimmtes erwartet oder sich darauf konzentriert, das nichts passiert. Oder man sich in Wahrheit sogar noch weiter davon entfernt, durch den Geist der etwas erreichen will.


    Obwohl schon immer Alles Da ist, jeden Augenblick. Darum blockiert der Geist manchmal mehr als das er weiter hilft, auch den Körper (sa Verkörperter Schrecken von van der Kolk bezüglich Trauma).


    In meinem Fall begannen während der Meditation bestimmte Körperstellen „innerlich zu glühen“, in dem Sinne das man sie sehr deutlich gespürt hat. Entlang der Wirbelsäule.

    Erst später habe ich mich gefragt was das war. Und jemand meinte das wären Chakren. Und das jeweilige Chakra das sich zeigte, stand auch für das was mich bis dahin beschäftigt hatte.


    Mag auch sein das andere gar nichts spüren. Aber meine Empfindungen gehen generell Richtung (hoch)sensibel.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download