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Buddhismus und Spieltheorie

  • Michael Haardt
  • 6. November 2024 um 20:34
  • Zum letzten Beitrag
  • Leonie
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    • 9. November 2024 um 16:55
    • #26

    Soweit ich weiß, hat Buddha gern Schach gespielt. Da er aber immer gewonnen hat, machte es ihm keine Freude und er spielte dann Mau Mau.

    8)

    :zen:

  • Leonie
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    • 9. November 2024 um 18:13
    • #27

    Bei der Übertragung des Buddhismus nach China wurde auch das Spiel übertragen. Die Chinesen hatten mit ihrer Phonetik ein paar Änderungen in der Aussprache vorgenommen und nannten das Spiel "Wau Wau" - Joshu, der alte Meister stellte dann ja seine berühmte Frage nach der Buddhanatur und von da an hieß das dann Wu Wu - oder japanisch Mu Mu - gewissermaßen eine Anlehnung an das Wu Wei des Daoismus.

    Nichtstun als Handlungsmaxime ist ja die Quintessenz des Spiels.

    :zen:

  • Qualia
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    • 9. November 2024 um 18:30
    • #28
    Leonie:

    Nichtstun als Handlungsmaxime ist ja die Quintessenz des Spiels.

    Die Prämisse ist nichts tun, mit einer Absicht zu einem vorbestimmten Ergebnis.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Aravind
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    • 9. November 2024 um 21:57
    • #29
    Leonie:

    Soweit ich weiß, hat Buddha gern Schach gespielt. Da er aber immer gewonnen hat, machte es ihm keine Freude und er spielte dann Mau Mau.

    8)

    Ja, das habe ich auch gehört.

    Westliche Weicheier, die Buddhas Lehre falsch interpretiert haben, haben dann in ihren Sanghas die komplett weichgespülten Uno-Regeln durchgesetzt.


    Schöne Wochenende!

    Aravind.

  • void
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    • 9. November 2024 um 22:45
    • #30
    Gurkenhut:
    void:

    Buddha war kein Freund von Spielen gerade wegen dieses Element der Konkurrenz. Es gibt sogar eine Liste von Spielen von denen Buddha seinen Anhängern abriet.

    Kooperative Spiele waren zu der Zeit noch nicht erfunden, oder?

    Ich Frage mich, ob ich mit der Konkurrenz nicht falsch lag. Wenn man sich die Liste ansieht, dann Buddha untersagt alle Brettspiele ( wie Schach) , alle Ballspiele, Hüpfspiele, Würfeln,Spielzeig-Plüge, Pfeil und Bogen, Ratespiele. Also alles was Spaß und Kurweil macht. Von daher denke ich Buddha sieht in Spielen eine Ablenkung.

    Es wäre interessant, inwieweit das nur Regeln für Ordinierte sind oder für alle Anhänger. In dem Wikipedia Artikel sind viele Quellen.

    Ich denke Buddhas Ziel ist es aus allen Spielen auszusteigen. Interessanterweise gibt es das auch als Spielprinzip. Das deutsche Mensch ärgere dich nicht geht ja auf das indische Spiel Pachisi zurück, bei dem einige einen spirituellen Ursprung sehen:

    Wikipedia:

    Der ungarische Spieleforscher András Lukácsy sieht in Pachisi eine Widerspiegelung fernöstlicher Symbolik. Menschen werden „geboren“, indem sie vom Zentrum aus beginnen, in die Welt hinauszuziehen (sie fahren in verschiedenen Richtungen um die Erde), um schließlich wieder an ihrem Geburtsort anzukommen. Widerfährt dem Spieler unterwegs ein großes Unglück und er stirbt (die Spielfigur wird geschlagen), so muss er „wiedergeboren“ werden. Erreicht er schließlich das Ziel, so ist er im Paradies angelangt und hat keine Reinkarnation mehr vor sich

    Aber es ist ein Brettspiel und von daher hatte Buddha wahrscheinlich auch das auf seine Liste gesetzt.

  • pano
    Ohrensessel-Buddhist
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    • 9. November 2024 um 22:59
    • #31
    void:

    Buddha untersagt alle Brettspiele ( wie Schach)

    Der Vorläufer von Schach Chaturanga ist erst viel später belegt. Es gibt textpassagen in denen Brettspiele abgelehnt werden von Buddha und die Anzahl der Felder auf dem Brett benannt wird. Aber es ist nicht klar ob es sich um Schach handelt. Soweit ich mich erinnere geht man davon aus, dass sich das Schach aus einem Würfelspiel entwickelt hat. Die Ablehnung der Brettspiele könnte auch darauf zurück zuführen sein, dass sie zum Wetten verleiten können.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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