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Buddhistische Ethik für Gesamtgesellschaftliche Diskurse, Humanistischer und Engagierter Buddhismus

  • pano
  • 25. September 2024 um 14:10
  • Zum letzten Beitrag
  • pano
    Ohrensessel-Buddhist Themenautor
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    • 25. September 2024 um 14:10
    • #1

    Etwas inspiriert durch unsere großen Flamewars und die Meta-Diskussion zu ihnen würde mich interessieren ob sich jemand hier schon ausführlicher mit politischem Buddhismus, buddhistischer Politik beschäftigt hat, also konkret mit versuchen buddhistische Ethik in gesellschaftliche Diskurse einzubinden. Entsprechende Ansätze gibts ja auf jeden Fall im 20. Jahrhundert, in China mit T'ai Hsü, weiltweit hat TNH's Engaged Buddhism große Bekanntheit erlangt.

    Ich habe mich nicht viel mit diesem Thema beschäftigt, aber mich würde mal interessieren ob ihr dazu etwas sagen könnt und wollt. Also als ganz offene Fragestellung.

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 25. September 2024 um 16:58
    • #2

    Es gibt ein paar ganz gute Bücher zu diesem Thema:

    Buddhistische Wirtschaftsethik: Eine Einführung von Karl-Heinz Brodbeck | medimops
    Buddhistische Wirtschaftsethik: Eine Einführung von Karl-Heinz Brodbeck Gebundene Ausgabe bei medimops.de bestellen. Gebraucht günstig kaufen & sparen. Gratis…
    www.medimops.de

    Hier ein Video von ihm:

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    ÖkoDharma
    buddhismus-aktuell.de

    Die Lehren des Buddha zu einer sozialen und harmonischen Gesellschaft

    Für mich persönlich funktioniert die Praxis des Dharma nicht ohne Bezug zu meiner alltäglichen Lebensrealität, und die besteht aus Vernetzungen hinein in soziale, politische und wirtschaftliche Systeme. Jede meiner Handlungen hat unmittelbaren Einfluss auf diese Systeme – im Positiven, wie im Negativen. Daher lassen sich die 10 unheilsamen Handlungen nicht ohne Ökologie und Politik denken. 10000000 Entscheidungen am Tag und jeweils mindestens zwei Richtungen. Ganz schön komplex dieses Leben.... :|

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • U123N
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    • 25. September 2024 um 19:14
    • #3

    Politisch engagierte Buddhisten haben sich in der Geschichte und Politik nicht immer nur mit ethischem Ruhm bekleckert, wie wir es in Sri Lanka oder Myanmar sehen mussten.

    Aber es gibt doch auch das Netzwerk, auf das du sicher schon gestossen bist.

    Internationales Netzwerk Engagierter Buddhisten – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Claude Anshin Thomas wirbelte bei uns noch herum und sorgte für gemeinsame Friedensgebete.

    Ich sende jeden Tag mein Friedensgebet an die Bodhisattvas!!! :heart:

    Das erscheint mir manchmal als die einzige Möglichkeit, die ich als Einzelwesen habe.

  • Helgo
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    Thich nhat hanh , "freelance" , non-refuge (yet)
    • 25. September 2024 um 20:20
    • #4

    Umm, bitte Korrektur des Thread-subjects

    "(...) Gesamtgeselschaftliche Diskurse (...)"

    in

    "(...) Gesamtgesellschaftliche Diskurse (...)"

    Thank you ;)

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 27. September 2024 um 14:55
    • #5

    Es gibt einen großen Spalt zwischen Ideal und Realität. Das sieht man gut bei den politischen Parteien, wo ja auch versucht wird bestimmte Werte zu einer gesellschaftlichen Kraft zu machen.

    Bei den Sozialisten gelangte die SPD von der Utopie "klassenloser Gesellschaft" hin zu den Hartz-Reformen. Und auch das politische Christentum hat von der Bergpredigt bis hin zum CSU-Bierzelt einen großen Weg zurückgelegt. Man sprang als Tiger los um als Bettvorleger zu landen.

    Von daher wird es so sein, dass Versuche buddhistische Ethik in den gesamtgesellschaftlichen Diskurs einzubringen ähnlich "verschiffen" werden.

    Wenn man sich real existierende buddhistisch beeinflusste Parteien in Asien ansieht, ist das Ergebnis eher ernüchternd:

    • Buddhistische Liberal-Demokratische Partei(Kambodscha)
    • Palang Dharma Partei ( Thailand)
    • Arakan ( Myanmar)
    • Jathika Hela Urumaya(Sri Lanka)
    • Kōmeitō (Japan)
  • Helmut
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    • 27. September 2024 um 15:36
    • #6

    Wie soll man deinen Beitrag, void , verstehen?

    Gesellschaftliches Engagement als Buddhist/Buddhistin ist richtig und angemessen, aber bitte nicht auf der Basis buddhistischer Ethik?

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • void
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    Zen
    • 27. September 2024 um 16:23
    • #7
    Helmut:

    Wie soll man deinen Beitrag, void , verstehen?

    Gesellschaftliches Engagement als Buddhist/Buddhistin ist richtig und angemessen, aber bitte nicht auf der Basis buddhistischer Ethik?

    Ich finde gesellschaftliches Engagement gut und mir ist der engagierte Buddhismus sehr sympathisch. Ich habe einen Vortrag von Karl-Heinz Brodbeck bei einem Vesakh Fest gehört und fand das war er sagte sehr inspirierend. Auch das Buch von Claude An Shin Thomas hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es also gut und wichtig, buddhistische Werte in die Gesellschaft zu tragen.

    Ich denke es ist gut und wichtig , zu der Gesellschaft in der wir leben beizutragen und Gemeinschaft und Natur zu erhalten und es wurde mich auch freuen, wenn man zukünftig zu stabilen nicht ausbeuterischen Formen des Wirtschaftens und Zusammenlebens zu finden.

    Aber auf der anderen Seite wäre es ja falsch in den spirituellen Stolz eines "Am buddhistischen Wesen soll die Gesellschaft genesen" zu verfallen. Und in diesem Zusammenhang macht es Sinn den Blick auf politische Bewegungen zu werfen, die sich ebenfalls vorgenommen hatten mehr Buddhismus in die Gesellschaft zu tragen und wie es ihnen ergangen ist.

    Ich fand es ja im DBU Thread traurig, dass die Buddhisten zu zerstritten und zu wenig gebefreudig sind um auch nur ihren Dachverband nicht darben zu lassen und da ist es dann ja etwas komisch, wenn man seine Ethik von Gewaltlosigkeit und Mitgefühl missionarisch zu den anderen trägt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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