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kann man die Entstehung von Bewusstsein erklären ?

  • Kaiman
  • 23. September 2024 um 19:19
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  • flaneur
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    • 29. November 2024 um 07:19
    • #101

    Bei wachsenden Threads besteht ja immer die Gefahr, etwas zu übersehen. Falls noch nicht bekannt könnte aber https://www.iit.wiki/overview interessant sein.

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    • 29. November 2024 um 09:33
    • #102
    flaneur:

    Bei wachsenden Threads besteht ja immer die Gefahr, etwas zu übersehen. Falls noch nicht bekannt könnte aber https://www.iit.wiki/overview interessant sein.

    Kann mir nicht passieren. Denn ich binde mich an das, was mich unabänderlich bindet, das Körperliche. Die vier Unabänderlichen im Leben, morgens Neugeburt, Altern, Krankheit, Sterben.

    (Glaube nicht dem Buddhismus, folge dem Buddha.)

    Bewusstsein dass ich aufwache und als das Vergangene wiedergeboren werde, wenn ich glaube, dass das Vergangene noch ist.

    Bewusstsein, dass ich älter werde und mein Leben danach einrichten muss.

    Bewusstsein, dass ich krank werde, aber Mittel zur Verfügung habe, um meinem Alter entsprechend zu heilen.

    Bewusstsein, das alles heilen, das Sterben nicht verhindern kann, aber in eine unbekannte Zukunft verschiebt.

    Dann erscheinen die vier Unermesslichen, und weil sie bei mir sind, gibt es nichts mehr zu tun um sie zu erreichen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

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    • 29. November 2024 um 22:09
    • #103
    Qualia:
    Monikadie4.:

    Ein ICH, das behauptet, nicht zu existieren, aber ständig andere User verunglimpft ...

    :lol:

    Andere User haben dann doch auch kein ICH. Was gibt es dann zu verunglimpfen?

    Das kann dann doch nur die Fata Morgana persönlicher Betroffenheit sein, ein Ego.

    Ein Grundprinzip des Buddhismus ist ahiṃsā - das Nicht-Verletzten. Wir üben und daran, anderen durch unsere Worte kein Leid zuzufügen. Selbst wenn ich im Besuch in der Psychiatrie bin ist es nicht mein Job zu jemanden in einem Wahn hinzugehen und ihn zu zertrümmern. Weil ich nicht weiß ob das zu Heilung oder nur zu Verzweiflung führt.

    Nur weil wir nicht die sind die wir zu sein denken, entbindet uns das doch nicht von gegenseitigen Respekt. Im Gegenteil. Wir sind doch ganz fragile, tragische Gestalten. Und da ist es ja so, dass Offenheit und Freundlichkeit viel mehr helfen können, das man seine fixen Ideen weniger umklammert, als Rauhbeinigkeit.

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    • 1. Dezember 2024 um 09:52
    • #104

    Hier wird ( wo Bewusstsein herkommt ) es erklärt oder versucht zu erklären ( hatte mir das auch ganz angehört vor ein paar Wochen ) :

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



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    • 13. Dezember 2024 um 19:15
    • #105
    Kaiman:

    Bleiben wir fürs erste bei dem Beispiel des Ich Bewusstseins. Wie entsteht dieses, das genau diese Person sich als Ich wahrnimmt aus psychologischer Sicht und in Anbetracht das die Zeit unendlich dahinläuft und der Raum unendlich ist.

    Heute erkenne ich nur, dass Bewusstsein beim Menschen erscheint, ansonsten nicht existiert.

    Bewusstsein ist immer Bewusstsein von etwas, das mein sein kann oder mein ist. Ein nicht Mensch fühlendes Wesen benötigt kein Bewusstsein.

    Ein Mensch, der ein Ich-bin, Ich-habe, Ich-bewahre - etwas bei sich erkennt, ist für eine Evolution, die nur durch den Menschen, Gattung: Homo sapiens, gemacht wurde, notwendig: für die Entwicklung von Kultur.

    Hier in erster Linie die Sprache und dann die Aufzeichnung der Bedeutung der Worte, die für jedes andere Lebewesen brotlosen/ernährungsfreie Künste sind, die aber bei Anwendung das Überleben des Menschen sichern, nicht unbedingt das Überleben anderer fühlender Lebewesen.

    Den Unterschied, den ich sehe, der Menschen von allen anderen Lebewesen trennt, ist tatsächlich Bewusstsein.

    Der Mensch erkannte sein Ich-bin dieses Wesen und mit der Sprache erkannte er seinen von seinen Eltern gegebenen Namen.

    Ein Begriff wurde bewusst zu einem Sein und Mein. Mit dem Erkennen von mein Name wurde das Bewusstsein von etwas, das mein ist, wirklich geboren. Erst mit meinem Namen wurde Ich bewusst, dass ich real etwas habe, auch wenn es nur ein Begriff war.

    Der Begriff wurde Ich, als vom Du gegebener Name. Mein Name unterscheidet sich von allen Namen in meiner Gruppe, also ist mir bewusst, dass es mein Name ist und ich dieser Name bin. Das wird „nama rupa“ genannt, in der Lehre. Der Name ist das, was er benennt. Der Name ist das Benannte.

    Vase ist Form und Form ist Vase, auch wenn die Klarsicht zwei Soheiten erkennen könnte: Vase und Form.

    Bewusstsein von etwas ist das Erkennen eines Objektes, das benannt ist. Vom Bewusstsein kann nichts erkannt werden, das nicht benannt ist. Was jedes andere fühlende Wesen kann, wahrnehmen, fühlen, machen mit ..., aus Erfahrung, ist dem Menschen verloren gegangen, denn er ignoriert, dass der Name nicht die Realität ist.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Germania
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    • 2. Januar 2025 um 19:23
    • #106

    Ich für meinen Teil halte Bewusstsein für einen natürlichen Wachstumsvorgang, der höher entwickelten "Tieren" wie dem Menschen eigen ist. Es ist m. E. eine Verknüpfung im Gehirn, die uns erkennen lässt - uns selbst und unsere Stellung in der Welt. Bei Gehirnschäden, Geisteskrankheiten, Alzheimer, Demenz usw. verändert sich dieses Bewusstsein, es ist also nichts Statisches.

    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Tiere (z. B. Affen) eine Art Bewusstsein haben, in Abstufungen, je nach Grad ihrer Entwicklung. Jedenfalls würde ich das nicht gänzlich ausschließen. Ich glaube auch nicht, dass allein die Sprache Voraussetzung hierfür ist.

  • Bernd
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    Vipassana
    • 3. Januar 2025 um 00:05
    • #107
    Igor07:


    Was wäre, wenn unser Ziel nicht gewesen wäre, auf dem Mars zu landen, sondern im reinen Bewusstsein? Die Erfahrung der reinen Bewusstheit – wie sieht sie aus? Was ist die Essenz des menschlichen Bewusstseins?

    Neueste Erkenntnisse zu Meditation und Achtsamkeit: Mit über 500 Erfahrungsberichten aus der Praxis Thomas Metzinger, einer der international führenden Bewusstseinsforscher, versammelt mehr als 500 Erfahrungsberichte von Meditierenden aus 57 Ländern – die erste umfassende Darstellung von Zuständen reinen Bewusstseins weltweit.


    Der Elefant und die Blinden

    Danke für den Buchtip, Igor.

  • Germania
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    • 3. Januar 2025 um 16:29
    • #108

    Klingt in der Tat interessant. Werde ich mir besorgen. Auch Danke von mir für den Tipp!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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