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Etwas tun obwohl man weiß wie es endet?

  • friedefreude
  • 3. Januar 2022 um 18:50
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • friedefreude
    Themenautor
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    3. Januar 2022
    • 3. Januar 2022 um 18:50
    • #1

    Hallo,

    ich bin der Markus, beschäftige mich schon langeeee mit mir und Buddhismus, mein gazes Leben verläuft wie ich es möcht, bin wirklich sehr gut drauf, es passt immer alles.

    Ausnahme:

    Ich habe eine freundin gehabt 14 Jahre, sie hat mich sehr sehr oft betrogen. Ich hab es immer verziehen und leide nicht darunter, oder nicht mehr.

    Nun hab ich viele Frauen kennengelernt und allemöchten mehr, ich will nur Sex mit Beziehung aber, ich weiß in was jede Beziehung endet, weil wenn es um Sex geht geht es wieder um gier und das endet immmmmer mit leid u ärger.

    Ich komme gut allein zurecht, also ich brauche nicht unbedingt eine freundin aber es wäre sehr schön, aber echt ich weiß nicht was ich machen soll???

    Soll ich eine Beziehung eigehen obwohl ich weiß wie es endet wird?

    Danke euch sehr fürhilfe.

    mfg Markus

  • kilaya
    Gast
    • 4. Januar 2022 um 01:31
    • #2

    Ich weiß nicht, ob das eine buddhistische Frage ist. Es ist mehr eine psychologische Lebensfrage eines Buddhisten.

    Daher ganz allgemein:; Du könntest aufhören, Dir diese Frage zu stellen, und wenn Du jemand triffst, wo es für mehr passt, dann tauchen auch diese Zweifel nicht auf. Und wenn nicht, dann bist Du, wie Du sagst, auch alleine gut drauf.

    Immerhin: der Buddhismus hat Mittel, um Gier zu transformieren oder aufzugeben, und wenn beide praktizieren, kann man sich das zum Ziel machen: die Sexualität gemeinsam zu transformieren.

    Ich denke, dass es wichtig ist, aus dem selbsteinschränkenden Denken herauszukommen: Es gibt nicht nur die Möglichkeiten, die Dir Dein zweifelnder Verstand vorgaukelt. Und je mehr Du anfängst, die Möglichkeiten wahrzunehmen, umso mehr entstehen auch Verbindungen, wo Du weder wissen kannst, noch wissen musst, wie "es endet"...

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 4. Januar 2022 um 01:40
    • #3

    Man weiß normalerweise nicht, wie es endet. Kann sein, dass es genauso kommt, wie man befürchtet hat, oder es kann sein, dass man völlig überrascht wird. Besonders bei Beziehungen kann alles sehr verschieden sein.

    Alles ist immer wieder neu. Natürlich kommen auch immer wieder Enttäuschungen, aber die sind auch immer wieder neu.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Phoenix
    Gast
    • 4. Januar 2022 um 08:11
    • #4
    friedefreude:

    ...

    Soll ich eine Beziehung eigehen obwohl ich weiß wie es endet wird?

    ...

    Wenn man weiß ,wie es am Ende vom Tag ausgehen wird, klingt das für mich nach einem klassischen Murmeltierproblem.;)

    Und der Film zum Thema gibt ja eigentlich schon einen Lösungsansatz vor.

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  • mukti
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    • 4. Januar 2022 um 08:54
    • #5
    friedefreude:

    Ich komme gut allein zurecht, also ich brauche nicht unbedingt eine freundin aber es wäre sehr schön, aber echt ich weiß nicht was ich machen soll???

    Im Theravada gibt es da drei Möglichkeiten: Bikkhu werden, ohne Beziehung als Laie leben, mit Beziehung als Laie leben. Es kann nur jeder selber wissen wozu er fähig ist.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 4. Januar 2022 um 09:02
    • #6
    mukti:

    Bikkhu werden,

    Nicht jeder Anfänger weiß was ein Bikkhu ist:

    Bhikkhu – Wikipedia

  • mukti
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    • 4. Januar 2022 um 09:13
    • #7

    Ja, danke Sherab.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2022 um 09:15
    • #8

    Hallo und erstmal herzlich willkommen Markus,

    friedefreude:

    Ich komme gut allein zurecht, also ich brauche nicht unbedingt eine freundin aber es wäre sehr schön, aber echt ich weiß nicht was ich machen soll???


    Soll ich eine Beziehung eigehen obwohl ich weiß wie es endet wird?

    ein von mir verehrter Lehrer Jiddu Krishnamurti sagte mal: "wenn Sie nicht wissen, was Sie tun sollen, dann tun Sie ja wohl nix!"

    Das ist mein Leitspruch, wenn ich nicht weiß, was ich tun soll.

    Es ist ohnehin das Beste in Deiner beschriebenen Situation, denn Du weißt nicht, wo das endet. Das bildest Du Dir nur ein. Eine Vorstellung also.

    Die Richtschnur ist das Befolgen des achtfachen Pfades, den der Buddha verkündet hat, damit wir uns von GIER, Hass und Verblendung befreien können. Wie willst Du Dich befreien, wenn diese Drei Dich immer noch dominieren?

    Du bist also nicht frei, sondern wirst gegängelt, obwohl Du gerade das vermeiden möchtest.

    Die Gier nach Sex, der Hass auf Ungewünschtes und die Verblendung zu glauben, Du wüsstest?

    friedefreude:

    Hallo,

    ich bin der Markus, beschäftige mich schon langeeee mit mir und Buddhismus, mein gazes Leben verläuft wie ich es möcht, bin wirklich sehr gut drauf, es passt immer alles.

    Wenn Dein Leben so verläuft, wie Du es möchtest und immer alles passt, wieso machst Du Dir dann Gedanken?

    Da scheint doch etwas in Dir zu nagen?

    Vielleicht ein Teil, der geheilt werden will - vielleicht weil er nicht ganz ist?

    _()_

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    • 4. Januar 2022 um 09:44
    • #9

    Liebe ist, wenn du denkst: Wie kann ich dich glücklich machen? Anhaften ist, wenn du denkst: Warum machst du mich nicht glücklich?

    (Dzogchen Ponlop Rinpoche)

    Nehme mal meinen Mut zusammen und poste das nach einer geschiedenen Ehe und ein paar gescheiterten Beziehungen...

    Wetering

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    • 4. Januar 2022 um 10:29
    • #10

    Vielleicht ergänzend aus meiner Erfahrung: Beziehung funktioniert, wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind. Oft geben Frauen viel und aus ganzem Herzen, was kann ich dann als Mann geben?Bei den alltäglichen Verpflichtungen? Wie/womit kann ich ihr helfen?...

  • kilaya
    Gast
    • 4. Januar 2022 um 11:03
    • #11
    Wetering:

    Oft geben Frauen viel und aus ganzem Herzen, was kann ich dann als Mann geben?

    Bei mir war es tatsächlich oft eher umgekehrt. Wobei es auch daran liegen kann, dass man selbst nicht annehmen kann, was man sich auf einer anderen Ebene wünscht, obwohl es da ist/gegeben wird. Und es kann natürlich auch das Geben und Nehmen nicht auf der gleichen Ebene stattfinden, also die eine Person gibt mehr emotional z.B., die andere auf anderen Ebenen usw. usf. Wenn es sehr einseitig ist, kann es wiederum auch für beide Seiten unbefriedigend sein. Also auch zu geben und es wird nicht angenommen, kann frustrierend sein. Wie gesagt, es gibt viel mehr Möglichkeiten, sich zu verbinden, also man anhand der eigenen Erfahrungen (meist geprägt durch kindliche Referenzerfahrungen) denken würde.

  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2022 um 11:25
    • #12
    Wetering:

    Vielleicht ergänzend aus meiner Erfahrung: Beziehung funktioniert, wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind. Oft geben Frauen viel und aus ganzem Herzen, was kann ich dann als Mann geben?Bei den alltäglichen Verpflichtungen? Wie/womit kann ich ihr helfen?...

    Hallo Wetering,

    das liegt wohl weniger an den alltäglichen Verpflichtungen als daran, dass es wohl mehr in der Natur der Frau liegt zu geben.

    Im übrigen ist meine Erfahrung die, dass Frauen ohnehin üblicherweise viel mehr Aufgaben im Leben haben als Männer.

    Und da fangen die Probleme schon mal an, wenn das nicht wirklich gesehen wird.

    Also mir wäre es wichtig, wenn Du als Mann das wahrnimmst und versuchst zu unterstützen, damit gibst Du schon mal ne ganze Menge.

    Jeden Tag achtsam und bewusst hinschauen.

    Aber das beantwortet ja nicht die Frage von Markus. Ganz im Gegenteil, das ist sogar noch mehr abschreckend.:erleichtert:

    Liebe ist aus meiner Sicht, sich nicht darum zu kümmern, was der Partner mir gibt oder gegeben hat. Ich gebe gern. Da fühle ich meine eigene Liebe.

    _()_

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    • 4. Januar 2022 um 11:27
    • #13
    friedefreude:

    ...

    Ich habe eine freundin gehabt 14 Jahre, sie hat mich sehr sehr oft betrogen. Ich hab es immer verziehen und leide nicht darunter, oder nicht mehr.

    ...

    Hallo Markus,

    und nochmal aus eigener Erfahrung;

    Bullshit "ich leide nicht mehr darunter", spür mal in dich rein, sowas tut weh...

    Wenn du das irgendwie "einfach so" verzeihst, poppt das an anderer Stelle wieder hoch.

    Was hat nicht gestimmt, dass sie dich betrogen hat? War es alleine ihr "Fehler"?

    Viele Grüße,

    Wetering

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    • 4. Januar 2022 um 11:57
    • #14
    Wetering:

    Vielleicht ergänzend aus meiner Erfahrung: Beziehung funktioniert, wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind. Oft geben Frauen viel und aus ganzem Herzen, was kann ich dann als Mann geben?Bei den alltäglichen Verpflichtungen? Wie/womit kann ich ihr helfen?...

    Mir hat ein Mann sehr viel gegeben im Leben. Es war keine Liebesbeziehung sondern mein Co-Parenting Partner. Viele Frauen wollen Kinder mit einem der z. B. ein Drittel der Arbeit übernimmt. Das ist ja schon viel. Auf die Hälfte kann Frau glaub ich auch heute eher nicht hoffen. Ich wollte das nicht, weil dann wäre das Kind für mein Gefühl zu wenig bei mir gewesen. Aber in Beziehung und dann die Hälfte der Hausarbeit und Erziehung machen ist natürlich der Hit. Weiß nicht, ob es sowas gibt.

    Hier noch schnell eine Rose für meinen Kindsvater platzieren: :rose:

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 4. Januar 2022 um 12:22
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Eine Bekannte von mir verliebte sich immer in Männer die sie dann schlugen. Das war tragisch anzusehen. Sie stand immer auf so dubiose Raubeine und fand sensible Softies langweilig. Wie so eine Motte mit dem Licht.

    Von Georg Santayana gibt es ja das Zitat: „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“

    Weil man nicht genau versteht, wie das eine zum anderen führt, macht man die gleichen alten Fehler und landet bei den gleichen alten Folgen.

  • Turmalin 1
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    • 4. Januar 2022 um 12:41
    • #16
    Monikadie4.:

    Im übrigen ist meine Erfahrung die, dass Frauen ohnehin üblicherweise viel mehr Aufgaben im Leben haben als Männer.

    Und da fangen die Probleme schon mal an, wenn das nicht wirklich gesehen wird.

    Mit PMS, Periodenbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden klarkommen, möglichst einsatzfähig trotzdem sein. Kindererziehung und Job vereinbaren. In manchen Berufen: Sich das Gesicht anpinseln müssen, auf Stöckelschuhen gehen müssen. In den meisten Berufen: Den Rest Bestandteil eines Korsetts ertragen müssen= BH.

    Erwartungen in der Familie, mehr Altenbesuche zu machen.

    Damit klar kommen, dass frau Wünsche hat wie z. B. Weiterbildung, intellektuelle Betätigung, mehr als intellektuelle Person wahrgenommen zu werden, als die gewünschte "liebe" Gegenwart sein zu müssen. Oder gar als Verzierung, z. B. an Weihnachten mehr behängt zu sein mit Glitzerzeug als der Tannebaum.

    Die Frau des jetzigen Bundespräsidenten hatte glaub ich mal das Problem, gar keine Lust zu haben den Job machen zu müssen, "Frau von.." zu sein. Thema als Verzierung neben ihm stehen müssen. Weiß gar nicht, wie sie das gelöst hat.

    Also "Frau von..." in der Öffentlichkeit kann auch manchen passieren.

    Weniger Geld für gleiche Arbeit, weniger Rente....

    Hab ich was vergessen?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 4. Januar 2022 um 12:55
    • #17

    Meine Frau und ich feiern (so Corona will :roll:) dieses Jahr unsere Silberhochzeit. Wir sind kinderlos. In unserer Beziehung ist das Geben und Nehmen sehr gut verteilt. Ich denke, ich kann hier auch für meine Frau sprechen. Das wichtigste ist für mich, sich in einer Beziehung ständig auszutauschen. Kommunikation auch über unangenehme Dinge/ Gefühle erlauben. Und den Partner wertschätzen und ihm zuhören und nicht nur so tun als ob. Im Laufe der Jahre wird Sexualität immer unwichtiger und Vertrauen immer wichtiger.

    friedefreude:

    ich komme gut allein zurecht, also ich brauche nicht unbedingt eine freundin aber es wäre sehr schön, aber echt ich weiß nicht was ich machen soll???

    Es wäre ein Fehler, eine Beziehung erzwingen zu wollen. Ich habe damals meine Frau zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt kennengelernt und mich verliebt. Damals hatte ich gar keine Zeit für eine Beziehung und hatte auch nicht aktiv gesucht.

    Trotzdem gibt es ja heutzutage viel mehr Möglichkeiten, irgendwelche Dating Apps, Speed Dating u.s.w.

    Dafür muss man aber auch der Typ sein.

  • fck.you
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    • 4. Januar 2022 um 14:09
    • #18

    friedefreude

    Hallo Markus,

    könntest du dir vorstellen bereits selbst alles zu wissen?

    Welche Beziehungen gehst du bereits ein, ohne dich auf eine Beziehung zu einem anderen Menschen festzulegen? Wieso sollte man das außerdem, wenn doch jetzt wieder alles frei ist bzw. so wie man es selbst für sich am besten sieht. Es soll sogar Menschen geben die mit Objekten eine Beziehung eingehen, zb. ein Traktor oder eine Puppe, ein Sexroboter?

    Meine Idee ist sich zu verdeutlichen, dass Beziehungen nichts verändern von dem was bereits ist, nämlich die Beziehung zu dir selbst aus der jede weitere Form der Beziehung usw.

  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2022 um 14:55
    • #19

    Wichtig finde ich vorallem, nicht vom "ich brauche, ich will, ich will nicht" auszugehen, sondern das Leben auf sich zukommen zu lassen.

    Ich habe vor 19 Jahren, also mit 54 meinen jetzigen Mann geheiratet. Ich kannte ihn schon seit 1968, dann haben wir uns 50 Jahre nicht mehr gesehen.

    Obwohl ich wusste, was mich damals an ihm irgendwie gestört hat, habe ich mich dennoch auf ihn eingelassen.

    Viele Jahre habe ich gebraucht, um ihn kennenzulernen. Ich war oft enttäuscht. Bis ab dem Zeitpunkt als ich feststellte, dass ich selbst das Problem bin. Seit ca. 7 Jahren verstehen wir uns immer besser. Und vorallem: ich verstehe mich immer besser. Hätte ich schon vor 19 Jahren meine "Verblendung" durchbrochen, dann hätte alles schon viel eher glücklich mit uns sein können. Hätte, hätte ...

    Ich habe ihn nicht wirklich wahrgenommen, sondern nur meine Bedürfnisse im Sinn gehabt ICH ICH ICH ...

    Ich hätte nie gedacht, dass ich heute mit 73 meinen jetzt 77jährigen Mann so sehr lieben würde wie jetzt.

    Und ohne ihn hätte ich mich vermutlich nie so gut kennengelernt.

    Sherab:

    Und den Partner wertschätzen und ihm zuhören und nicht nur so tun als ob. Im Laufe der Jahre wird Sexualität immer unwichtiger und Vertrauen immer wichtiger.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2022 um 15:02
    • #20

    Ich möchte sogar behaupten, ohne meinen Mann (und natürlich ohne das BL:erleichtert:) wäre ich nie so tief vorgedrungen in die Lehre.

    Ohne Herausforderungen bilden wir uns ein, "wir hättens".

    Wobei es sicher Ausnahmen gibt.

    _()_

  • Xyz
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    • 4. Januar 2022 um 16:45
    • #21
    friedefreude:

    Soll ich eine Beziehung eigehen obwohl ich weiß wie es endet wird?

    Danke euch sehr fürhilfe.

    mfg Markus

    Hallo friedefreude

    und Willkommen im BL.💫

    Es ist lange her da hatte ich einst ähnliche Gedanken.

    Bildete mir ein ‚hellseherische Fähigkeiten’ in Bezug zu haben.🤡

    Und da auch dies (natürlich)

    wie ein Blitz klar wurde kam auch nach sieben Jahren freiwillig gewähltem Rückzug nur noch

    die ‚eine Beziehung’ für mich in Frage.

    Eine Beziehung ohne einen Besitzanspruch.

    Und siehe da vor über 20 Jahren stand Sie mit einem Plattfuß an der Tankstelle vor mir....

    ToiToi beim durchschauen Deiner Fähigkeiten...😉🙏

  • User19823
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    • 4. Januar 2022 um 20:13
    • #22

    Für mich war das Buch "Wahre Liebe" von der Buddhistin Sharon Salzberg eine grosse Hilfe. Sie schreibt über die unterschiedlichen Arten der Liebe zu Kindern, zum Partner, zu Freunden und Bekannten, usw., und wie das gelingen kann.

  • Igor07
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    • 4. Januar 2022 um 20:43
    • #23
    friedefreude:

    Nun hab ich viele Frauen kennengelernt und allemöchten mehr, ich will nur Sex mit Beziehung aber, ich weiß in was jede Beziehung endet, weil wenn es um Sex geht geht es wieder um gier und das endet immmmmer mit leid u ärger.

    Hallo, ich weiss es nichts, wie es ist so mit dem Buddhismus zu tun, eigentlich...

    Du solltest es bestimmt herausfinden, wo der Hund begraben liegt.

    In dir, in deinen so wie Verhalten-Muster, oder in den Frauen?

    Wenn es wieder und weider mit dir passiert, ich gehe davon aus, das sollte bestimmt an dir liegen.

    Es wäre sehr hilfsreich, das ganze mit sehr gutem Psychoanalytiken zu besprechen...

    Denn ausgerechent der Buddhismus sagt, alle Probleme liegen in unserem eigenen Geist, so sehr vereinfach ausgedrückt.

    LG und viel Glück dir.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 4. Januar 2022 um 20:47
    • #24
    void:

    Von Georg Santayana gibt es ja das Zitat: „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“

    Das errinerte bei mir so wie ein Gedanke aus dem Film "Magnolia".

    So etwas... man kann sich wähnen, er hätte sich mit der Vergangenheit verabschiedet, aber nicht sie mit ihm.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 4. Januar 2022 um 20:55
    • #25
    Monikadie4.:

    Bis ab dem Zeitpunkt als ich feststellte, dass ich selbst das Problem bin.

    Ja, Monika, das ist echt traurig, wenn man es alles echt spät erkennnt.

    Das Problem liegt immer in uns... Eigentlich...

    Aber wie wälzen die auf die andere ab, so man verheddert sich in der "Projektionen", und das ganze dann noch mehr schlimmer werden könnte... Die Verkettung-Reaktion.

    Schön , dass du echt durchschauen konnte.

    LG.

    Igor.

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    Sokrates

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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