1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Was hilft?

  • Lucky Luke
  • 16. November 2021 um 09:28
  • Zum letzten Beitrag
  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 10:23
    • #126

    Lieber Ellviral,

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch ich erwarte Bestätigung. Ich sehe das, und es gehört zu meinen Aufgaben, dies aufzugeben.

    Aber ich mache einfach so weiter, denn es geht ja nicht nur um Bestätigung. Wenn ich schreibe, und es interessiert niemanden, dann kann ich ja in mein Tagebuch schreiben. Aber ich möchte meine Erfahrungen und Gedanken teilen.

    Dass, so denke ich, möchtest Du auch.

    :)

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 10:29
    • #127
    Punk:

    Meist wird ein ehrliches freundliches offenes Gemüt von allen Mitmenschen erwidert. Jeder Mensch hat nämlich das Bedürfnis in Harmonie zu leben.

    Hallo Punk,

    mir ist in letzter Zeit - vielleicht sogar in den letzten Jahren - aufgefallen, wie oft Frauen mich anlächeln. Ich beziehe das nicht auf mich persönlich. Aber es macht mich froh. Ich denke, dass sich etliche Menschen über die positive Wirkung des Lächelns klar geworden sind. Und das empfinde ich als Wohltat.

    Ich habe gelesen, dass allein die Bewegung des Lächelns im Gesicht positive Gefühle hervorruft. Ich lächel mich deshalb auch im Spiegel an oder bin albern.:):clown:

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 20. November 2021 um 10:34
    • #128
    Monikadie4.:

    Lieber Ellviral,

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch ich erwarte Bestätigung. Ich sehe das, und es gehört zu meinen Aufgaben, dies aufzugeben.

    Aber ich mache einfach so weiter, denn es geht ja nicht nur um Bestätigung. Wenn ich schreibe, und es interessiert niemanden, dann kann ich ja in mein Tagebuch schreiben. Aber ich möchte meine Erfahrungen und Gedanken teilen.

    Dass, so denke ich, möchtest Du auch.

    :)

    Ich glaube nicht das Eitelkeit oder seine Quelle Stolz aufgegeben werden muss. Abstand nehmen ist wohl besser, denn ohne diese Fähigkeit gibt es kein angemessenes Leben als Mensch. Was wären wir ohne unseren Stolz ohne Eitelkeit? Sklaven wären wir von den bewusst gewollten Stolzen und Eitlen.

    Eine Sünde, Vergehen gegen die Sila ist es, wenn wir das bewusst gemacht haben, dann gibt es was zu verzeihen. Doch, jedenfalls bei mir, habe ich die nie bewusst gewollt angewendet, um auch als Solcher Wirkung zu haben.

    Das Wörtchen "nie" bleibt erstmal stehen, denn es zeigt mir das NIE nicht stimmt, ich habe da Stolz, Eitelkeit als Vergehen verblendet.

  • Online
    Aravind
    Reaktionen
    5.338
    Punkte
    31.500
    Beiträge
    5.210
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 20. November 2021 um 10:46
    • #129
    Monikadie4.:

    Jede/r Mensch hat andere Katalysatoren. Das zu akzeptieren ist wiederum ein Meilenstein für mich. Mal sehn, wie ich das umsetze.;)

    _()_

    Das finde ich einen wichtigen Punkt! Und auch ich selbst habe verschiedene Trigger zu verschiedenen Zeiten.

    Ich habe so etwa 10 Dhamma-Bücher "on heavy rotation", die ich immer wieder von vorn lese . Und jedes mal steht was anderes drin!

    (apropos: was hilft? Das hilft mir sehr)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 11:06
    • #130
    Aravind:

    Ich habe so etwa 10 Dhamma-Bücher "on heavy rotation", die ich immer wieder von vorn lese . Und jedes mal steht was anderes drin!

    (apropos: was hilft? Das hilft mir sehr)

    Ja, jedesmal steht was anderes drin! :erleichtert::)

  • Schmu
    Reaktionen
    2.965
    Punkte
    19.535
    Beiträge
    3.261
    Mitglied seit
    6. Oktober 2019
    • 20. November 2021 um 11:56
    • #131
    Monikadie4.:

    Guten Morgen

    Schmu:

    Überheblich finde ich uns übrigens sowieso alle hier. Ich würde "Überheblichkeit" als Merkmal des Forums bezeichnen. 🤓

    Wer sich hier neu anmeldet, wird entweder in kürzester Zeit auch überheblich oder verschwindet wieder. 🙂🙏

    Das ist kein Trost für mich, Schmu. Das ist ein Ablenken vom wirklichen Thema.

    Was ist denn das "wirkliche Thema"?

    @Lucy ist zu dem Schluss gekommen, dass nur du und sie überhaupt versteht, was das eigentliche Thema ist. Das halte ich nun wiederum für eine gewagte Einschätzung. Hier sind viele Gründe genannt worden, warum das nicht immer so gut klappt, was Lucy eigentlich meint.

    Dass hier oft ein bisschen aneinander vorbei geredet wird und hier auch eine gewisse Überheblichkeit herrscht, halte ich für Ursachen.

    Punk hat es anhand eines Beispiels aus dem Leben sehr schön beschrieben, woran es mangeln kann. Sooo schwierig finde ich es gar nicht zu verstehen, worum es geht.

  • Son
    Gast
    • 20. November 2021 um 13:30
    • #132

    Ich sagte ja bereits ein wenig Toleranz wäre schön, den anderen seine Meinung muss man ja nicht lieben, aber man muss sie auch nicht schlecht reden. Ist es denn so wichtig die "Anderen" von seiner Sicht zu überzeugen? Selbst wenn der andere es eben anders sieht oder falsch?

    Ich kann nur sagen, wenn ich im Arbeitsalltag die Sichtweisen meiner Kollegen, Führungskräfte jedes Mal in Frage stelle, dann müsste ich sofort aufhören dort zu arbeiten. Im Privatleben kann man es sich Gottlob aussuchen, vor allem, wenn man alleine lebt wie ich, wenn nicht, dann muss man auch dort Kompromisse eingehen, so gesehen schön, dass ich alleine lebe.

  • Leonie
    Reaktionen
    3.320
    Punkte
    15.660
    Beiträge
    2.456
    Mitglied seit
    12. Juli 2017
    • 20. November 2021 um 13:31
    • #133
    Monikadie4.:

    Es ist eben ein Unterschied, Hindernisse zu beschreiben oder aus der Lehre zu zitieren oder sie zu erleben und sie plötzlich nicht mehr zu fühlen. Und ich fühle jetzt diese Sperre im Herzen nicht mehr. Dieses Bedürfnis, Recht haben zu wollen oder meine Überzeugung über andere zu stellen. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich nicht mehr argumentiere.

    Das Bedürfnis Recht haben zu wollen, bezieht sich ja auf den anderen - d.h. da muss es eine Instanz geben, die dir Recht zuspricht, einen Dritten, der in einem Streit urteilt. Ich kann auf dieses Rechthaben verzichten, wenn ich mit Gewissheit weiß, dass ich 1. Recht schon habe und 2. die Gesetze auf meiner Seite sind, es also weder um Ansichten oder Überzeugungen geht, sondern um die Wirklichkeit oder Wahrheit.

    Buddha hatte ja die Wahrheit erkannt und er hat auch erkannt, dass andere eine Hilfe brauchen, dass er selbst diese Hilfe ist, diese Leuchte, und hat deshalb sich in die "Mühen der Ebene" begeben und den Leuten die Wahrheit vom Leiden gesagt.

    Und daher bist du jemand der hilft.

    :zen:

  • Son
    Gast
    • 20. November 2021 um 13:40
    • #134

    Leonie

    Also das Recht haben wollen scheint allgemein gesellschaftlich das Thema schlechthin zu sein. Das zieht sich durch alle Bereiche auch abseits dieses Forums.

    Aber wenn einem das wichtig ist kostet das echt viel Energie und die Frage ist, ist es das wert? Ich glaube übrigens nicht, dass es mir oft in meinem Leben gelungen ist jemand anderen von einer Sichtweise zu überzeugen, mittlerweile ist mir das nicht mehr wichtig.

    Wobei andere versuchen gar in irgendeiner Form zu ändern ist die totale Sinnlosigkeit, auch da habe ich "etwas" Zeit gebraucht um das zu verstehen.

    Es ist ja Schwerstarbeit sich selbst zu verändern.

  • Schmu
    Reaktionen
    2.965
    Punkte
    19.535
    Beiträge
    3.261
    Mitglied seit
    6. Oktober 2019
    • 20. November 2021 um 13:41
    • #135

    Geht es nicht einfach um etwas mehr Freundlichkeit und Toleranz, und darum, sich selbst nicht immer so wichtig zu nehmen? Und braucht man dafür genau genommen noch nicht einmal die Buddhalehre, sondern nur ein wenig Sozialkompetenz?

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 15:45
    • #136

    Ja, klar, Schmu. Es besteht nur die Gefahr, dass die Freundlichkeit und Toleranz nicht unbedingt weiterhilft.

    Aus meiner Sicht geht es um Authentizität. Nur einfach irgendwelche Meinungen zu geben und die der anderen einfach freundlich zu tolerieren, ist für mich nicht unbedingt eine sinnvolle Diskussion.

    Mir geht es um Tiefe.

  • Schmu
    Reaktionen
    2.965
    Punkte
    19.535
    Beiträge
    3.261
    Mitglied seit
    6. Oktober 2019
    • 20. November 2021 um 15:54
    • #137

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 15:55
    • #138
    Leonie:
    Monikadie4.:

    Es ist eben ein Unterschied, Hindernisse zu beschreiben oder aus der Lehre zu zitieren oder sie zu erleben und sie plötzlich nicht mehr zu fühlen. Und ich fühle jetzt diese Sperre im Herzen nicht mehr. Dieses Bedürfnis, Recht haben zu wollen oder meine Überzeugung über andere zu stellen. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich nicht mehr argumentiere.

    Das Bedürfnis Recht haben zu wollen, bezieht sich ja auf den anderen - d.h. da muss es eine Instanz geben, die dir Recht zuspricht, einen Dritten, der in einem Streit urteilt. Ich kann auf dieses Rechthaben verzichten, wenn ich mit Gewissheit weiß, dass ich 1. Recht schon habe und 2. die Gesetze auf meiner Seite sind, es also weder um Ansichten oder Überzeugungen geht, sondern um die Wirklichkeit oder Wahrheit.

    Buddha hatte ja die Wahrheit erkannt und er hat auch erkannt, dass andere eine Hilfe brauchen, dass er selbst diese Hilfe ist, diese Leuchte, und hat deshalb sich in die "Mühen der Ebene" begeben und den Leuten die Wahrheit vom Leiden gesagt.

    Und daher bist du jemand der hilft.

    Aber auch hier beginnt doch schon wieder der Kampf um Begriffe und Vorstellungen.

    Und da hört dann für mich jetzt auch die Diskussion bald auf.

    "Mein Rechthabenwollen" bezieht sich da auf den Wunsch, die GesprächsteilnerIn möge verstehen, worum es in diesem Thread geht. Und so ereifer ich mich und wir drehen uns womöglich im Kreis.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 15:59
    • #139
    Schmu:

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

    Und für mich sind das nur Begriffe. Alles bleibt im Kopf.

    So wie beim Klimagipfel. Entschuldige, aber der fällt mir dazu ein.

    _()_

  • Schmu
    Reaktionen
    2.965
    Punkte
    19.535
    Beiträge
    3.261
    Mitglied seit
    6. Oktober 2019
    • 20. November 2021 um 16:05
    • #140
    Monikadie4.:
    Schmu:

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

    Und für mich sind das nur Begriffe. Alles bleibt im Kopf.

    So wie beim Klimagipfel. Entschuldige, aber der fällt mir dazu ein.

    _()_

    Klar sind das nur Begriffe. So wie Tiefe auch.

    Ich veruche herauszufinden, warum es hier an beidem vielleicht manchmal mangelt. Das versuchst du auch. Alle, die hier schreiben, versuchen das doch, oder?

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 20. November 2021 um 16:33
    • #141
    Schmu:
    Monikadie4.:
    Schmu:

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

    Und für mich sind das nur Begriffe. Alles bleibt im Kopf.

    So wie beim Klimagipfel. Entschuldige, aber der fällt mir dazu ein.

    _()_

    Klar sind das nur Begriffe. So wie Tiefe auch.

    Ich veruche herauszufinden, warum es hier an beidem vielleicht manchmal mangelt. Das versuchst du auch. Alle, die hier schreiben, versuchen das doch, oder?

    Alles anzeigen

    Weil in andauernder Tiefe keine Luft mehr ist um zu atmen. Denn über die Oberfläche, Oberflächlichkeit, kommt man auch nicht mehr rüber. Dann ist man abgehoben und ohne Tiefe.

    Etwas Tiefe, etwa Oberfläche und etwas Himmel wäre doch gut. Nur was man dann erlebt ist eher zum weglaufen.

  • Phoenix
    Gast
    • 20. November 2021 um 16:37
    • #142

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Ist halt manchmal gar nicht so einfach Begriffe mit den richtigen Inhalten zu füllen.;)

  • Reboot
    Reaktionen
    30
    Punkte
    350
    Beiträge
    64
    Mitglied seit
    5. November 2021
    Buddh. Richtung
    vertrauensergeben
    • 20. November 2021 um 16:38
    • #143
    Schmu:
    Monikadie4.:
    Schmu:

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

    Und für mich sind das nur Begriffe. Alles bleibt im Kopf.

    So wie beim Klimagipfel. Entschuldige, aber der fällt mir dazu ein.

    _()_

    Klar sind das nur Begriffe. So wie Tiefe auch.

    Ich veruche herauszufinden, warum es hier an beidem vielleicht manchmal mangelt. Das versuchst du auch. Alle, die hier schreiben, versuchen das doch, oder?

    Alles anzeigen

    Bedingte Entstehung

    11. „Aber, ehrwürdiger Herr, auf welche Weise kann man einen Bhikkhu bewandert in der Bedingten Entstehung nennen?“ „Ānanda, da weiß ein Bhikkhu folgendes: ,Wenn dies existiert, ist jenes; mit der Entstehung von diesem, entsteht jenes. Wenn dies nicht existiert, ist jenes nicht; mit dem Aufhören von diesem, hört jenes auf. Das heißt,

    bedingt durch Unwissenheit sind Gestaltungen;

    bedingt durch Gestaltungen ist Bewußtsein;

    bedingt durch Bewußtsein ist Name-und-Form;

    bedingt durch Name-und-Form ist die sechsfache Sinnesgrundlage;

    bedingt durch die sechsfache Sinnesgrundlage ist Kontakt;

    bedingt durch Kontakt ist Gefühl;

    bedingt durch Gefühl ist Begehren;

    bedingt durch Begehren ist Anhaften,

    bedingt durch Anhaften ist Werden;

    bedingt durch Werden ist Geburt;

    bedingt durch Geburt ist Altern und Tod, Sorge, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung.

    So ist der Ursprung dieser ganzen Masse von Dukkha.‘“

    Majjhima Nikàya 115


    Gestaltungen - das sind die häufig unerkannten und ständig aufkommenden Begehrens und Abneigungsenergien, unter denen auch Kommunikation stattfindet.

    Was hilft? Achtsamkeit auf die Urteile die man denkt und denken will, und sprechen will, Beachtung der jeweiligen Energie dahinter. Sich hinterfragen: was bezweckt man mit manchen Aussagen wirklich? Geht es einem um die Gedanken und Gefühle des anderen oder geht es mehr um Eigenes? Ist das Gesagte des Kommunikationspartners mehr Mittel zu einem eigenem (Begehrens-) Zweck, oder ist es mehr 'Zweck an sich', auf den man sich gerne und in friedlicher und freundlcher Absicht einlässt.

    Kommunikation erkennt man vielleicht als umso wertvoller, wenn man lange nicht mit Menschen kommuniziert hat. So betrachtet, würde es vielleicht helfen, wenn man über eine längere Phase Einsamkeit erfahren hat, damit man das mehr zu schätzen weiss, dass jemand einem zuhört und versucht einen zu verstehen.

    Grundsätzlich ist Unwissenheit, also Trübungen des Geistes die Quelle von Misskommunikation. Das lässt sich ändern.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.166
    Punkte
    47.145
    Beiträge
    7.947
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 20. November 2021 um 16:52
    • #144
    Schmu:
    Monikadie4.:
    Schmu:

    Ja, Tiefe ist wunderbar. Empathievermögen, Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz sind für mich Voraussetzungen für Tiefe.

    Und für mich sind das nur Begriffe. Alles bleibt im Kopf.

    So wie beim Klimagipfel. Entschuldige, aber der fällt mir dazu ein.

    _()_

    Klar sind das nur Begriffe. So wie Tiefe auch.

    Ich veruche herauszufinden, warum es hier an beidem vielleicht manchmal mangelt. Das versuchst du auch. Alle, die hier schreiben, versuchen das doch, oder?

    Alles anzeigen

    Ne, ich versuche nicht herauszufinden, warum es an Tiefe mangelt. Das steht mir gar nicht zu. Das können wir noch nicht einmal wirklich klären.

    Was ich aber zu klären versuche ist, was ich darunter verstehe.

    _()_

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 20. November 2021 um 17:19
    • #145
    Phoenix:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Ist halt manchmal gar nicht so einfach Begriffe mit den richtigen Inhalten zu füllen.;)

    Und doch sind die Inhalte richtig, ob sie angemessen sind ist eine andere Frage.

  • Igor07
    Reaktionen
    3.270
    Punkte
    32.835
    Beiträge
    5.871
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 20. November 2021 um 17:35
    • #146
    Monikadie4.:

    Aber auch hier beginnt doch schon wieder der Kampf um Begriffe und Vorstellungen.

    Über die "Begriffe" war immer der Kampf in der menschlichen Geschichte. Aber der "Begriff " ist (niemals) die Wirklichkeit selbst. Der Gedanke gehört dem Lama A. Gowinda.

    Im Buch "Buddhistische Wege in die Stille" /S.65/ er spricht genau darüber ( "Begriff und Wirklichkeit").

    Über die Erfahrungen oder die Erelbnisse man konnte dann niemals streiten.

    Es wäre dann wie dein persönlicher "Tunnel der Wahrnehmung".

    Und wenn ich dir sogar tausndmal sage, der Elefant sei rose, du weiss, es stimmt doch nicht.

    Und dann man braucht keine Begriffe mehr.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Thorsten Hallscheidt
    Reaktionen
    4.376
    Punkte
    18.571
    Beiträge
    2.763
    Mitglied seit
    2. März 2019
    • 20. November 2021 um 17:52
    • Offizieller Beitrag
    • #147

    Mir hilft es, in den Wald zu gehen. Wenn ich dort sitze, habe ich manchmal das Gefühl aus einem wochenlangen Traum aufgewacht zu sein. Die Wirrnis und flackende Nutzlosigkeit all dessen, was mich als elektronischer Strom aus Bildern und Texten täglich zu ersticken droht, waren wie ausgelöscht und still. Nur von weitem donnerten noch leise die schweren LKWs über die Bundesstraße. Heute war ein Geräusch wie von leichtem Regen im Wald zu hören, obwohl der Himmel klar war und die Sonne die Rotbraun- und Ockertöne zum leuchten brachte. Es waren die letzten Blätter dieses Herbstes, die in großer Zahl von den beinahe schon gänzlich kahlen Ästen herabfielen. Nebelfetzen zog knapp über die Baumwipfel dahin und die Stämme der Buchen glitzerten silbrig. Ein leichter Wind lies die Blätter manchmal in ganzen Schwärmen zur Erde trudeln und taumeln. Er roch kräftig und frisch nach verrottendem Laub und nasser Erde. Ich legte mich weit abseits der Wege für einige Minuten unter einen Baum, den Kopf auf eine Baumwurzel, und schaute zu den Ästen und dem weiten blauen Himmel hinauf. Vielleicht bin ich auch kurz etwas eingeschlafen. Als ich weiterging und allmählich nachhause, war ich für einige Zeit jedenfalls frei und erfüllt von allem was da war.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Punk
    Reaktionen
    543
    Punkte
    4.563
    Beiträge
    783
    Mitglied seit
    25. April 2014
    • 20. November 2021 um 19:08
    • #148

    Ich kann das alles nicht nachvollziehen, ich habe keine Probleme. Am besten geht man unbeirrt seinen Weg.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download