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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Habgier und Böswilligkeit

  • Lucky Luke
  • 11. Dezember 2020 um 11:48
  • Zum letzten Beitrag
  • Helmut
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    • 12. Dezember 2020 um 17:51
    • #51
    mukti:

    Nach der Überlieferung gibt es jedenfalls Wesen ohne physischen Körper. Es gibt auch Wiedergeburt nach der Überlieferung und der Geisteszustand hat einen wesentlichen Einfluss auf die Daseinsfährte.

    Aber mit Habgier und Böswilligkeit wird man wohl auch in diesem Leben nicht glücklich werden, auch nicht wenn es nur Gedanken sind. Böswilligkeit ist nicht wirklich angenehm und unerfüllte Wünsche auch nicht.

    Unheilsame Handlungen erzeugen dukkha. Angenehme Gedanken und Worte erzeugen Dukkha wenn man am Angenehmen anhaftet würde ich sagen.

    Dem ersten Teil deines Beitrages kann ich ohne weiteres zustimmen.

    Wenn angenehme oder heilsame Gedanken und Worte mit Anhaftung verbunden sind und deshalb Dukkha erzeugen, sind sie keine angenehmen oder heilsamen Gedanken und Worte, weil sie dann nicht der Realität entsprechen. Anhaftung ist ja immer mit Täuschung, einer der Realität nicht entsprechenden Sichtweise auf die Objekte der Wahrnehmung verbunden. Sie projiziert Qualitäten auf das Objekt, das dieses nicht besitzt.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Leonie
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    • 12. Dezember 2020 um 17:59
    • #52

    mukti

    Das ist jetzt so: die Überlieferung interessiert mich nicht.

    :zen:

  • Helmut
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    • 12. Dezember 2020 um 17:59
    • #53
    Sherab:
    void:

    Ich finde da dies Aufzählung:

    Puggala Vagga (A.X.167 Die edle Reinigung - II):

    Da, Brahmane, überlegt ein edler Jünger also bei sich:

    • 'Dem Töten ist ein übles Ergebnis beschieden, gegenwärtig und in künftigem Dasein.' So überlegend, gibt er das Töten auf, reinigt sich vom Töten.
    • Er überlegt bei sich: 'Dem Nehmen von Nichtgegebenem -
    • dem verkehrten Wandel in Sinnenlüsten -
    • dem Lügen -
    • der Zwischenträgerei -
    • der rohen Rede -
    • dem Geschwätz -
    • der Habgier -
    • dem Übelwollen -
    • der verkehrten Ansicht

    ist ein übles Ergebnis beschieden, gegenwärtig und in künftigem Dasein.'

    So überlegend, gibt er verkehrte Ansicht auf, reinigt sich von verkehrter Ansicht. So, Brahmane, vollzieht sich die Reinigung in der Disziplin des Edlen.«

    Darum ging es ja nicht. Es ging darum diese 10 unheilsamen Handlungen nochmal in "unheilsame Handlungen des Körpers, der Rede und des Geistes" aufzusplitten, so wie das im Lamrim (z.B. Juwelenschmuck der Befreiung - Gampopa) gemacht wird.

    Genau hierum geht es. Dies sind die zehn unheilsamen Handlungen und wenn man die Liste liest, kann man feststellen was körperliche, sprachliche und geistige Handlungen sind ohne dass der Buddha dies in dieser Lehrrede ausdrücklich sagt. Die Aufsplittungen, die wir in späteren Werken wie z.B. Asangas Kompendium finden, sind ja keine Neuerfindungen, sondern ergeben sich aus solchen Aussagen des Buddha.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:00
    • #54
    Helmut:
    mukti:

    Unheilsame Handlungen erzeugen dukkha. Angenehme Gedanken und Worte erzeugen Dukkha wenn man am Angenehmen anhaftet würde ich sagen.

    Wenn angenehme oder heilsame Gedanken und Worte mit Anhaftung verbunden sind und deshalb Dukkha erzeugen, sind sie keine angenehmen oder heilsamen Gedanken und Worte, weil sie dann nicht der Realität entsprechen. Anhaftung ist ja immer mit Täuschung, einer der Realität nicht entsprechenden Sichtweise auf die Objekte der Wahrnehmung verbunden. Sie projiziert Qualitäten auf das Objekt, das dieses nicht besitzt.

    Da sehe ich einen Unterschied zwischen angenehm und heilsam. "Angenehm" ist ein Gefühl, "heilsam" eine Handlung. Anhaftung an angenehme Gefühlen erzeugt Dukkha wenn sie wieder vergehen, was sie mit Sicherheit tun. Heilsame Handlungen beseitigen Dukkha.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:02
    • #55
    Leonie:

    mukti

    Das ist jetzt so: die Überlieferung interessiert mich nicht.

    Na jedenfalls ist es für jetzt auch besser nicht habgierig oder böswillig zu denken.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Dezember 2020 um 18:08
    • #56
    Helmut:

    Genau hierum geht es.

    Also, mir ging es in dem Fall nicht darum :lol:

    Ich fragte mich, ob es diese Einteilung auch im Palikanon gibt oder nicht.

  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:09
    • #57
    mukti:
    Sherab:

    Ist das eigentlich eine Einteilung die man auch im Palikanon findet oder ist das spezifisch "tibetisch" (Lamrim) ?

    Erinnere mich nicht an diese Einteilung, vielleicht im Abhidhamma.

    Dass sich Handeln auf Werke, Worte und Gedanken bezieht wird im Palikanon übrigens oft gesagt, falls das jetzt die Frage war und du keine andere Einteilung damit gemeint hast.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Dezember 2020 um 18:15
    • #58
    mukti:
    mukti:
    Sherab:

    Ist das eigentlich eine Einteilung die man auch im Palikanon findet oder ist das spezifisch "tibetisch" (Lamrim) ?

    Erinnere mich nicht an diese Einteilung, vielleicht im Abhidhamma.

    Dass sich Handeln auf Werke, Worte und Gedanken bezieht wird im Palikanon übrigens oft gesagt, falls das jetzt die Frage war und du keine andere Einteilung damit gemeint hast.

    Ich meinte die Einteilung, die ich im Beitrag 17 zweiter Absatz beschrieben habe. ;)

  • Helmut
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    • 12. Dezember 2020 um 18:20
    • #59
    mukti:

    Da sehe ich einen Unterschied zwischen angenehm und heilsam. "Angenehm" ist ein Gefühl, "heilsam" eine Handlung. Anhaftung an angenehme Gefühlen erzeugt Dukkha wenn sie wieder vergehen, was sie mit Sicherheit tun. Heilsame Handlungen beseitigen Dukkha.

    Dieser Unterscheidung von dir zwischen Gefühl und Handlung kann ich zustimmen.

    Angenehme Gefühle können Dukkha erzeugen, müssen es aber nicht. Wenn ich mir aufgrund des abhängigen Entstehens und Vergehens stets bewusst bin, dass das angenehme Gefühl, das ich gerade erlebte, auch schnell wieder vorbei sein wird, dann wird nicht Anhaftung entstehen und deshalb auch nicht Dukkha.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:29
    • #60
    Sherab:
    mukti:

    Dass sich Handeln auf Werke, Worte und Gedanken bezieht wird im Palikanon übrigens oft gesagt, falls das jetzt die Frage war und du keine andere Einteilung damit gemeint hast.

    Ich meinte die Einteilung, die ich im Beitrag 17 zweiter Absatz beschrieben habe. ;)

    Wenn ich dich recht verstehe dann ist das die Einteilung (Beitrag 8):


    [lz]

    Vier Aspekte, die eine Handlung vollständig machen:

    1.) Motivation (geistiger Vorgang)

    2.) Objekt

    3.) Durchführung

    4.) Abschluss[/lz]

    Weiß jetzt nicht ob das genau so im PK steht.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:37
    • #61
    Helmut:

    Angenehme Gefühle können Dukkha erzeugen, müssen es aber nicht. Wenn ich mir aufgrund des abhängigen Entstehens und Vergehens stets bewusst bin, dass das angenehme Gefühl, das ich gerade erlebte, auch schnell wieder vorbei sein wird, dann wird nicht Anhaftung entstehen und deshalb auch nicht Dukkha.

    Ja, sehe ich auch so. Durch bewusst sein der abhängigen Entstehung, oder der drei Daseinsmerkmale Anicca, Dukkha und Anatta, kommt es nicht zur Anhaftung.

    Mit Metta, mukti.


  • Thorsten Hallscheidt
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    • 12. Dezember 2020 um 18:38
    • Offizieller Beitrag
    • #62
    Lucy:

    Bedingungen und Ursachen, lieber hallscheid, an beiden Schrauben kann ich drehen.
    am Wetter eher nicht.

    Die Welt mit ihren Ursachen und Bedingungen erzeugt Wahrnehmung, Wollen und Tun. Wahrnehmung, Wollen und Tun erzeugt die Welt. Mittlerweile ändern wir das Wetter und das Klima mit unserem Tun, jeder mit seinem kleinen bisschen arg- und harmlosen Alltag, mit dem kleinen bisschen gar nicht so arg- und harmloser Gier und Abneigung…

    Dieses ständige „An-den-Schrauben-drehen“ mit dieser und jener Motivation ist ein Kern des Problems. Es gibt ebensowenig „böse“ Gedanken wie es „böses“ Unkraut gibt. Die Ökologie meines Geistes ist, wie sie ist, gewachsen in der ökonomischen und sozialen Struktur meiner Wirklichkeit. Das „Wetter“ meines Geistes ist die Welt, wie ich sie sehe. Wieviel Einfluss kann ich da zusammenfantasieren? Wieviel Einfluss habe ich wirklich? Abneigung und Anhaftung führen da nur immer weiter ins Chaos. Wenn ich anfange, die „bösen Gedanken“ zu bekämpfen, schade ich mehr als ich nütze. Wenn ich aber das Kämpfen sein lasse, so mag sich Beruhigung und Frieden einstellen. Die äußere wie die innere Natur kommen im Laufe der Zeit von alleine ins Gleichgewicht... ohne meine ständige (gut gemeinte, aber schlecht gemachte) Einmischung. Das ist die Bedeutung von "nicht am Ich haften": einfach mal die Finger weglassen!!

    Das Wetter des Geistes (Das, was ich gewöhnlich für mein Ich halte), böse und gute Gedanken, Wahrnehmung, Wollen, Angst und Tun, etc. davon sagt der Buddha:

    Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das ist nicht mein Selbst.

    Und wie mit den bösen und guten Gedanken, so mit der ganzen Wirklichkeit der fünf Skandha:


    [lz]

    1. betrachtet den Körper: 'Der gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    2. er betrachtet das Gefühl: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    3. er betrachtet die Wahrnehmung: 'Die gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    4. er betrachtet die Geistesformationen: 'Die gehören mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    5. und was da gesehen, gehört, gedacht, erkannt, erreicht, erforscht, im Geiste untersucht wird, auch davon hält er: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    6. und auch den Glaubenssatz, welcher da lehrt: 'Das ist die Welt, das ist die Seele, das werde ich nach meinem Tode werden, unvergänglich, beharrend, ewig, unwandelbar, ewig gleich, ja, werde ich so verbleiben', auch davon hält er: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.'[/lz]

    Quelle

    Auch für Habgier und die Boshaftigkeit gilt: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst';

    Ich muss eigentlich „nur“ die Füße stillhalten. Dann sind Habgier und Boshaftigkeit nicht mehr Habgier und Boshaftigkeit. Dann sind die nichts als versprengte Bilder und Resonanzen, die vergehen, wie sie gekommen sind. Kann ich durchwinken, muss ich mich nicht mit identifizieren.... Aber es ist wirklich sehr, sehr schwer, die Füße stillzuhalten, nichts zu tun. Lieber eine völlig irrwitzige Riesenflotte von Elektro-SUVs auf die Welt loslassen, als das Auto einfach stehen zu lassen. Lieber die "bösen" Gedanken mit der Wurzel ausreißen, als sie einfach kommen und gehen zu lassen. Immer dieses kleinkarierte Rumgefusche im Lebendigen! Das betrifft auch die Motivation, die „bösen“ Gedanken mit der Wurzel auszureißen:


    [lz]

    Wenn du an Dingen nicht hängst,

    wird die treibende Welt vergehen.

    Nichts bleibt übrig, leeres Nichts -

    das heißt: ein lebender Buddha.

    Den besessenen Geist

    bringst du selbst hervor,

    wenn er dich gnadenlos plagt -

    schilt dich selbst und sonst niemand!

    Tust du das Böse:

    Dein Geist ist der Dämon.

    Keine Hölle ist zu finden

    außer in dir selbst.

    Die Hölle verabscheuen,
    den Himmel ersehnen -
    so machst du dir Leiden

    in einer fröhlichen Welt.

    Du denkst: Gut

    heißt das Böse hassen.

    Böse ist nur

    der hassende Geist.

    Du sagst: Gut

    ist das Gute tun.

    Böse ist nur

    der redende Geist.

    Gut und Böse zusammen

    rolle zu einer Kugel.

    Wickle sie in Papier und

    fort damit und vergessen![/lz]

    Quelle

    Wenn du an Dingen nicht hängst... Das betrifft letztlich auch die Kategorien der heilsamen und unheilsamen Dinge. Das Heilsame führt nicht aus dem Samsara hinaus. Es führt zum "Gipfel der Existenz" und dann wieder bergab... Hinaus führt nur:

    Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das ist nicht mein Selbst.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Dezember 2020 um 18:39
    • #63
    mukti:
    Sherab:
    mukti:

    Dass sich Handeln auf Werke, Worte und Gedanken bezieht wird im Palikanon übrigens oft gesagt, falls das jetzt die Frage war und du keine andere Einteilung damit gemeint hast.

    Ich meinte die Einteilung, die ich im Beitrag 17 zweiter Absatz beschrieben habe. ;)

    Wenn ich dich recht verstehe dann ist das die Einteilung (Beitrag 8):

    [lz]

    Vier Aspekte, die eine Handlung vollständig machen:

    1.) Motivation (geistiger Vorgang)

    2.) Objekt

    3.) Durchführung

    4.) Abschluss

    [/lz]

    Weiß jetzt nicht ob das genau so im PK steht.

    Alles anzeigen

    Nein. Die Einteilung hat @mkha' in die Diskussion mit eingebracht (Nummer 8). Ich meinte meinen Beitrag Nummer 17 zweiter Absatz :grinsen: Aufteilung der 10 unheilsamen Handlungen in unheilsame Handlungen des Körpers, der Rede und des Geistes.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 12. Dezember 2020 um 18:40
    • Offizieller Beitrag
    • #64

    Die späteren Lehrreden sammeln und systematisieren die früheren. Hier gibt es z.B die dreifache Unterteilung in "Unkauterkeiten":

    Cunda Sutta:

    »Dreifach, Cunda, ist Unlauterkeit in Werken, vierfach in Worten und dreifach in Gedanken.

    Und das wird dann noch für jede von ihnen genauer aufgeschlüsselt:

    Cunda Sutta:

    »Wie aber, Cunda, ist Unlauterkeit dreifach in Gedanken?

    1. Da, Cunda, ist einer habgierig; was da ein anderer an Hab und Gut besitzt, danach giert er: 'Ach, möchte doch, was dieser andere besitzt, mir gehören!' -
    2. Er ist voll gehässiger Gesinnung, trägt Gedanken in seinem Herzen, als wie: 'Diese Geschöpfe sollen erschlagen werden, gefangen werden, vernichtet werden, sollen umkommen und nicht länger am Leben bleiben!' -
    3. Er hat die verkehrte Ansicht, die falsche Anschauung: 'Gaben, Spenden und Opfer sind nichtig; es gibt keine Frucht und Folge der guten und bösen Taten; es gibt nicht so etwas wie diese Welt und die nächste Welt; Vater, Mutter und geistgeborene Wesen sind leere Worte; nicht gibt es in der Welt Asketen und Priester von rechtem, vollkommenem Wandel, die diese wie die nächste Welt selber erkannt und erfahren haben und sie erklären können.'

    So, Cunda, ist Unlauterkeit dreifach in Gedanken.

    Wenn man diese Unlauterkeit in "unheilsane Handlungen" über trägt, entspricht das doch der Gliederung schon sehr genau.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 18:47
    • #65
    Sherab:

    Nein. Die Einteilung hat @mkha' in die Diskussion mit eingebracht (Nummer 8). Ich meinte meinen Beitrag Nummer 17 zweiter Absatz :grinsen: Aufteilung der 10 unheilsamen Handlungen in unheilsame Handlungen des Körpers, der Rede und des Geistes.

    Sorry, bin auf der Leitung gestanden.:oops: Da gilt wieder: Ich erinnere mich nicht an ein solche Einteilung im PK :grinsen:

    Müsste nachforschen, aber im Moment bin ich etwas überfordert.

    Der gute void hat eh schon was gefunden...

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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