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Eure Erfahrungen mit Tara

  • Arc-Emil
  • 24. Juli 2020 um 09:06
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1. offizieller Beitrag
  • Arc-Emil
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    • 24. Juli 2020 um 09:06
    • #1

    Hallo ihr Lieben,☺️

    da wir in unserem Theravada Zentrum das Mantra der Grünen Tara chanten, hab ich mich entschlossen es täglich 108x zu chanten.:mala:

    Gibt es unter euch welche, die Erfahrungen mit dem Mantra gemacht haben? 😃

    Finde es resoniert so schön mit dem Herzchakra💜

    Lieben Gruß 🕊️🙏

    Alles Liebe euch

    Ort der Meditation in Düsseldorf-Grafenberg - Buddha e.V.

    🙏❤️

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    • 24. Juli 2020 um 10:00
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Lieber Arc Emil,

    dein Beitrag ist sicher ganz normal und freundlich gemeint, und es ist dir nicht bewußt, wie seltsam das von dir gesagt bei vielen ankommen kann. Theravada ist ja gerade die "Lehre der Älteren" - der Puristen die sich auf die im Palikanon geschriebene stützten. Während Tara ja aus dem tibetischen Buddhismus kommt. Beides wird als nahezu entgegengesetzt wahrgenommen und die Kombination wirkt wie etwas sehr Seltsames.

    Dein Beitrag hat mich neugierig gemacht, wie Tara und Theravada da zusammengefunden haben. In einem deiner Beiträge schreibst du, dass du im Buddha e.v in Düsselorf praktizierst. Und da fällt auf, dass es zwar einerseits in eienr Theravada-Tradition steht aber auch in einer unübersichtlich wirkenden Art und Weise mit anderen buddhitischen Strömungen verbunden ist:

    Buddha e.V.:

    Seit Juni 2019 ist unser Düsseldorfer Verein im Stadtteil Grafenberg. Bei seinem Besuch am 15. September 2019 gab der Ehrwürdige Bhante Pasanna unserem Ort den Namen Dhamma Saraṇa („Zuflucht zur Lehre des Buddha“).

    Unser Verein wurde 2003 mit dem Zen-Priester Genro Seiun Koudela (Dai Osho) ins Leben gerufen. In den ehemaligen Räumen auf der Bruchstraße im Stadtteil Flingern praktizierten wir ZAZEN in Rinzai- und später in Soto-Tradition.

    Die englische Bewegung TRIRATNA und die koreanische Gemeinschaft JUNGTO waren viele Jahre bei uns.

    2012 entstand die Sangha in der Theravada-Tradition nach Bhikkhuni Ayya Khema.

    Daraus hat sich wohl ein Konzept gebildet, in der der Buddha e.V alle möglichen Traditionen einen Ort zur Verfügung zu stellen: "Buddha e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen - egal welcher Religion - einen Ort für Meditation und spirituelle Praxis zu bieten." Und anscheinend da als Klammer über verschiedene Zentren unterschiedlicher Ausrichtung in verschiedenen Stadteilen wirkt.

    Aber wie kommt die "grüne Tara" da dazu. Denn ich kenne die grüber Tara nur als Teil des tibetischen Buddhismus. Weder in einem Zen noch in einem Thervada-Konrtext kann man sie sich vorstellen.

    Aber dann habe ich herausgefunden, dass es Gruppen, gibt die die Tara-Praxis aus dem Kontext des tibetischen Buddhismus herausgenommen haben. Auf der DBU Seite bin ich auf Sylvia Wetzel gestoßen, die selbst einen sehr heterogenen buddhitischen Hintergrund hat und die die Tara-Praxis aus dem tibetischen Kontext in einen der feministischen Selbstermächtigung und Psychologie transportiert hat und in dieser darin dann auch andere authorisierte:

    DBU:

    Sylvia Wetzel (geb. 1949), Publizistin und buddhistische Meditationslehrerin, befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition (Thubten Yeshe, Zopa Rinpoche, Geshe Tegchok, Ann McNeil und Rigdzin Shikpo) und zwei Jahre Praxis als Nonne. Wichtige Impulse kommen aus dem Rinzai-Zen (Gesshin Prabhasa Dharma Roshi und Ama Samy), aus dem Theravada (Ayya Khema), dem Tara-Rokpa-Prozess (Akong Rinpoche, Edie Irwin) und aus der Arbeit in buddhistischen Gemeinschaften, im Dachverband DBU und bei der Zeitschrift Lotusblätter (heute Buddhismus Aktuell). Sylvia Wetzel unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen. Entspannung Meditation Buddhismus - Sylvia Wetzel

    Meditationskurs für Frauen im Schweigen

    Die Praxis der Grünen Tara wird eröffnet einen direkten Zugang zur offenen, klaren und feinfühligen Tiefenstruktur des Geistes, zu unserer angeborenen Weisheit,

    Liebesfähigkeit und Kraft. Stille Meditation im Sitzen und Gehen, Rezitationen, Vorträge und angeleitete Meditationen sowie ein aufgelockerter Tagesablauf mit individuellen Praxisphasen, Gruppen- und Einzelgesprächen fördern ein kluges und liebevolles Umgehen mit eingefahrenen Mustern. Für Frauen, die mit der Praxis vertraut sind, sie vertiefen wollen und Freude am Singen und Rezitieren haben. Ein Highlight dieses Kurses ist die gemeinsame Tara-Nacht zu

    Voraussetzung sind zwei Tara-Wochen, davon eine bei Sylvia Wetzel und regelmässige Tara-Praxis.

    Dies führte dann zu einem "Tara Libre" Netzwerk von Lehrerinnen, die neben ihrer Tara-Praxis auch in anderen Bereichen (Yoga, Lebensberatung) aktiv sind.

    Tara Libre:

    Es gibt derzeit über dreißig lokale Übungsgruppen von Kiel bis München Das Tara-Libre-Mandala ist ein Netzwerk für den Weg in die innere und äußere Freiheit, begründet und inspiriert durch die Arbeit von Sylvia Wetzel. Der Name geht auf zwei große Befreiungsbewegungen zurück. Für den Weg zur inneren Freiheit des Buddhismus steht die Grüne Tara, wörtlich Befreierin oder „Freie Frau“. Das spanische „libre“ bezieht sich auf die friedliche Revolution der Frauenemanzipationsbewegung des 20. Jahrhunderts und ist Ausdruck der Wertschätzung für die historischen und revolutionären Befreiungswege des Westens, aus denen sie hervor gegangen ist.

    Eine große Inspiration für die Arbeit von Sylvia Wetzel ist Lama Thubten Yeshe (1935-1984). Mit seiner bodenständigen und mitfühlenden, klaren und humorvollen Art bringt er die Lehren und Übungen des Buddha auf den Punkt, zeigt uns, wie man „den Fuss in die Tür kriegt“ und prägt so den Geist von Tara Libre ganz entscheidend.

    Von daher mußte dann nur noch eine Sache passieren. Eine der Schülerinnen von Frau Wetzel hat einen Kontakt zu einem der Zentren des Buddha e.V aufgebaut.

    Villeicht wäre es gut, wenn jemand aus dem tibetischen Buddhismus erklären könnte, inweiweit sich eine Tara Praxis nach "Tara Libre" und einer traditionllen Tara-Praxis überschneiden und wo sie voneinander abweichen.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • void 24. Juli 2020 um 10:00

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lucky Luke
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 11:09
    • #3

    Hallo Arc-Emil

    ich fand es auch spannend, dass es im Theravada Lehrer(innen) gibt, die Vajrayana Praktiken (man spricht hier eher von Rezitation von Mantras, weniger vom "Chanten") und Theravada miteinander verknüpfen. Mich würde interessieren, welche Erklärungen ihr dazu bekommen habt.

    Erfahrungen mit dem Tara Mantra habe ich leider nicht.

  • Aravind
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    • 24. Juli 2020 um 11:57
    • #4

    Kleine Bemerkung: Ich bin auch über eine Linie des südlichen Buddhismus mit der Grünen Tara in Berührung gekommen, aber ich kann mich absolut nicht mehr erinnern, durch welchen Lehrer. So ganz hermetisch scheint die Abgrenzung zum Glück nicht mehr zu sein.

    Als Auflockerung etwas Liebende Güte (aus einem Kloster in Shanghai)

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 12:17
    • #5

    Warum nicht?!? :)

    Wenns hilft.. ;)


    Ich finde diese Mantras wie zb von Avalokiteshvara, dem Bodhisattva des unbegrenzten Mitgefühls, das Om Mani Padme Hum, und sogar das Hare Krishna (HohesMantra), ganz ok.

    Also ich find die ganz stimmig, bin aber dazu übergegangen nur noch das Namaskara und die Traditionelle Zufluchtsformel (beide in Pali), zu benutzen.

    Möchte nicht zuviel vermischen und "schmiss einiges raus".

    Trotzdem höre ich das Avalokiteshvara ganz gerne, wenn es schön fliesend läuft.

    Diese Frau macht das ganz gut:

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    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • Noreply
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    • 24. Juli 2020 um 12:20
    • #6

    Hab alles rausgeschmissen sogar Buddha. Am Anfang sehr nützlich aber wie das so ist, alles ist vergänglich auch der Nutzen.

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 12:26
    • #7

    So hats Buddha sogar gelehrt. Er wies von sich weg. Und wollte kein Personenkult, Er zeigte auf seine Schüler und empfahl seine Lehre als Zuflucht und Floß, welches man los lässt wenn man über Fluss ist.

    Ich hatte auch sämtliche Buddhas rausgeworfen. Zum einen ist er das nicht, so sah nicht mal aus, und ist zuviel Verehrung an eine Figur und Menschen, und ist ein Loslassen.

    Und es ist nur ein Bild machen und eine Vorstellung haben, das widerspricht dem dhamma in der Praxis.

    Die Namaskara und die Traditionelle Zufluchtsformel benutze ich täglich (seit einiger Zeit), um am Ball zu bleiben. XD

    Deswegen nutze ich auch jetzt nur noch buddhistische Forens, Gespräche, etc ..

    Statt woanders zu spielen und zu tänzeln.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
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    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 12:40
    • #8

    PS: Habe aber so eine einfache Figur stehen, ein Mönch, stehend, Glatze, einfache Robe und Hände zusammengelegt, vor einen Dharmachakra, und vor ihm eine einfache Stupa. Das wars. Zimmer sieht auch eher aus wie kurz vorm Umzug.

    Was das voll mit Büchern, Krempel, Buddhas, Postern, Fahnen, Figuren, .. etc ....

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
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    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • kilaya
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 12:58
    • #9

    Triratna wäre ja auch noch eine stark tibetisch geprägte Tradition. Tara hat im tibetischen Buddhismus eine Vielzahl von Aufgaben und wird auf ganz verschiedene Weise praktiziert. Sie gilt eigentlich allen Tibetern als Schützerin und Helferin für so ziemlich alles, wovor man Schutz oder wofür man Beistand braucht. Es gibt dann eben die Mantrarezitation im Alltag, ebenso wie äußere tantrische Meditationen wo sie als Gottheit und Helferin aussen bleibt, oder innere Tantras, wo man sich selbst als Tara vorstellt.

    Als weiblicher Ausdruck von Mitgefühl passt sie denke ich in jeden Kontext. In China ist Quan Yin sogar ein Avalokiteshvara, der weiblich (wie eine Tara), männlich oder unspezifisch ausgedrückt wird.

    Ich bin ja jemand, der überhaupt kein Problem damit hat, wenn Sachen gemischt werden, solange sie sinnvoll gemischt werden und auf diese Weise nicht eine Praxis die andere verwässert oder solange nicht etwas verfälscht wird, um es irgendwie passend zu machen.

    Neben Sylvia Wetzel gibt es auch noch Tsültrim Allione als westliche Lehrerin, die mit dem "Taramandala" verschiedene tibetische Praktiken mit psychologischen Sachen verknüpft. Pema Chödrön ist für mich persönlich auch ein Ausdruck einer Tara, sie hat sich auch in ihren Büchern ein wenig von der klassischen tibetischen Praxis entfernt. Mir scheint, daß gerade Tara sich gut dazu eignet, denn sie drückt sie immer so aus, wie sie gebraucht wird. In einer weichen, nicht vereinnahmenden Weise.

  • Phoenix
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 13:07
    • #10

    Tara hat ja auch nicht umsonst 21 Emanationen.

    Die Friedvollen sind sicher für den allgemeinen Umgang gut geeignet, Mitgefühl wird schließlich so gut wie überall gebraucht.

    Die Zornvoll Schützenden sind aber sicher nur in der traditionellen Tantra Praxis angebracht.

    _()_

  • Aravind
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    • 24. Juli 2020 um 13:08
    • #11
    kilaya:

    Mir scheint, daß gerade Tara sich gut dazu eignet, denn sie drückt sie immer so aus, wie sie gebraucht wird. In einer weichen, nicht vereinnahmenden Weise.

    Mir gefällt darüber hinaus vor allem die Effizienz (sorry, bin halt Naturwissenschaftler und Unternehmer :) )

    Schon winzige Tropfen Liebender Güte von Quan Yin reichen aus, um die Welt zu verändern.

  • monkeymind
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 13:21
    • #12

    Om tare tutare ture soha :rainbow::heart:

    Da kannst du nix falsch machen...:moon:

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 13:25
    • #13

    Witzig. Das habe ich seit 10 min im Hintergrund bei Youtube laufen.

    Nur einmal um zu testen wie es auf mich wirkt.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 13:40
    • #14
    Aravind:
    kilaya:

    Mir scheint, daß gerade Tara sich gut dazu eignet, denn sie drückt sie immer so aus, wie sie gebraucht wird. In einer weichen, nicht vereinnahmenden Weise.

    Mir gefällt darüber hinaus vor allem die Effizienz (sorry, bin halt Naturwissenschaftler und Unternehmer :) )

    Schon winzige Tropfen Liebender Güte von Quan Yin reichen aus, um die Welt zu verändern.

    Quan Yin ist aber die chinesische Variante von Avalokiteshvara und nicht von Tara ;)

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    Zen
    • 24. Juli 2020 um 13:53
    • Offizieller Beitrag
    • #15
    kilaya:

    Ich bin ja jemand, der überhaupt kein Problem damit hat, wenn Sachen gemischt werden, solange sie sinnvoll gemischt werden und auf diese Weise nicht eine Praxis die andere verwässert oder solange nicht etwas verfälscht wird, um es irgendwie passend zu machen.

    Ich finde Theravada ist die "Lehre der Älteren" und von daher eben am historischen Buddha und am Palikanon ausgerichtet. Wenn man Theravada und Mahayana mischt - wenn man Mantren und Tara dazunimmt - dann ensteht dabei immer etwas, was nicht mehr der "Lehre der Älteren" entspricht und was man dann auch nicht Theravada nennen sollte. Natürlich ist es für ein Zentrum ok, wenn es auch Parktiken nutzt, die nicht dem Theravada zuzuornen sind.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Juli 2020 um 13:59
    • #16
    Arc-Emil:

    Hallo ihr Lieben,☺️

    da wir in unserem Theravada Zentrum das Mantra der Grünen Tara chanten, hab ich mich entschlossen es täglich 108x zu chanten.:mala:

    Gibt es unter euch welche, die Erfahrungen mit dem Mantra gemacht haben? 😃

    Finde es resoniert so schön mit dem Herzchakra💜

    Lieben Gruß 🕊️🙏

    Alles Liebe euch

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    Ich habe wunderbare, tiefgreifende, hilfreiche Erfahrungen mit Tara gemacht. Mag aber im Einzelnen nicht darüber erzählen. Es ist sehr persönlich. _()_

    Falls jemand von Deinen Theravada Freunden Arya Tara als "unbuddhistisch" zu diffamieren versucht, wünsche ich Dir viel innere Ruhe und die Gewissheit: sie ist ein Buddha und sie ist die schnelle Helferin in der Not. Definitiv.

    Wer das abstreitet, hat sie nicht "erlebt" und kann daher eigentlich in der Tat nicht mitreden. Es lohnt nicht, sich mit diesen Leuten zu befassen. Sie können ja ihr Ding machen, wie sie wollen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Juli 2020 um 14:05
    • #17
    void:

    Villeicht wäre es gut, wenn jemand aus dem tibetischen Buddhismus erklären könnte, inweiweit sich eine Tara Praxis nach "Tara Libre" und einer traditionllen Tara-Praxis überschneiden und wo sie voneinander abweichen.

    Soweit ich weiß, ist Sylvia Wetzel in tibetischen Kreisen anerkannt.

    Ich glaube nicht, dass man bei dem, was sie macht, von einer Eigenermächtigung und Verdrehung der Lehre sprechen kann. Ich würde es eher eine Übersetzung in den westlich-intellektuellen Kontext nennen.

    Tara und Feminismus schließt sich nun wirklich nicht aus.

    Und m.E. geht Tara auch nicht gegen "die Lehre des Älteren", weil aus Mahayanasicht ja überhaupt nicht anerkannt wird, dass Theravada tatsächlich älter sei.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 24. Juli 2020 um 14:14
    • #18
    Losang Lhamo:

    Falls jemand von Deinen Theravada Freunden Arya Tara als "un-buddhistisch" zu diffamieren versucht,

    Sich zu streiten über Inhalte und Ansichten und Praktiken und irgendwas vorwirft wie zb es sei "nicht buddhistisch" (egal was oder wer), und man dann evtl gegenseitig sich zankt, dann sind wir plötzlich im Kindergartenlevel. XD

    Aber noch hat dies niemand einen vorgeworfen, es geht nur ob es zusammen passt, oder nicht.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
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    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • kilaya
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 14:48
    • #19
    Sherab:

    Quan Yin ist aber die chinesische Variante von Avalokiteshvara und nicht von Tara

    Ich schrieb:[lz]

    In China ist Quan Yin sogar ein Avalokiteshvara, der weiblich (wie eine Tara), männlich oder unspezifisch ausgedrückt wird.[/lz]

    Google mal Bilder zu Quan Yin, dann wirst Du sehen, daß die Gottheit vorwiegend weiblich dargestellt wird. Und auch im tibetischen Buddhismus sind Chenrezig und Tara in der Mythologie eng verwoben.

  • kilaya
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 14:50
    • #20
    void:

    Wenn man Theravada und Mahayana mischt - wenn man Mantren und Tara dazunimmt - dann ensteht dabei immer etwas, was nicht mehr der "Lehre der Älteren" entspricht und was man dann auch nicht Theravada nennen sollte.

    Ja das stimmt, man sollte da transparent sein und keine Namen verwenden, die nicht mehr passen. Man kann ja sagen: wir praktizieren Theravada, aber verwenden auch einzelne Mantren und Gottheiten. In dieser Zusammenstellung handelt es sich nicht mehr um reine Theravada-Lehre und Praxis. Sowas in der Art.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 14:58
    • #21
    kilaya:

    Google mal Bilder zu Quan Yin, dann wirst Du sehen, daß die Gottheit vorwiegend weiblich dargestellt wird.

    Ja, aber eine weibliche Avalokiteshvara und keine Tara. Man hat es noch nicht recht erforscht warum, aber Avalokiteshvara hat im Zuge seiner Entwicklung nach China sein Geschlecht geändert.:erleichtert:

  • kilaya
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 15:23
    • #22

    Man kann genauso argumentieren, daß "eine weibliche Avalokiteshvara" eine Tara ist, die nur nicht diesen Namen bekommen hat. Sondern eben den Namen "Quan Yin". Auch von Quan Yin gibt es viele Formen in vielen Farben und spezielle Aufgaben. Ausserdem gibt es wie gesagt auch die männliche Quan Yin-Form. Viele Buddhas sehen auch eher androgyn aus. Manche Chenrezig-Darstellungen wirken sehr weiblich.

    Alle diese Formen sind ja in erster Linie Ausstrahlungen von bestimmten Aspekten der Buddhanatur. Und keine Wesen im eigentlichen Sinne. Auch wenn sie wie solche erscheinen können. Also ist da auch nichts festgezurrt. Vermutlich hat man in China Avalokiteshvara mit eigenen Gottheiten verschmolzen. In einigen Regionen hat man möglicherweise Bilder ohne Belehrungen gesehen von einem sehr weiblichen Chenrezig, ihn daher für eine weibliche Form gehalten und entsprechend verehrt.

    Letztlich ist das alles nicht so wichtig :) Alles fliesst... ;)

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 15:34
    • #23

    Einmal ein kleiner Unterhaltungswert zwischendurch zum Thema:

    Sie stellt es ganz gut dar , finde ich. :D

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • Phoenix
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 16:34
    • #24

    und wie gefällt dir diese Version ?

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    • 24. Juli 2020 um 16:42
    • #25
    Sherab:
    Aravind:
    kilaya:

    Mir scheint, daß gerade Tara sich gut dazu eignet, denn sie drückt sie immer so aus, wie sie gebraucht wird. In einer weichen, nicht vereinnahmenden Weise.

    Mir gefällt darüber hinaus vor allem die Effizienz (sorry, bin halt Naturwissenschaftler und Unternehmer :) )

    Schon winzige Tropfen Liebender Güte von Quan Yin reichen aus, um die Welt zu verändern.

    Quan Yin ist aber die chinesische Variante von Avalokiteshvara und nicht von Tara ;)

    Wie gesagt, ich bin da nur "angelernt". ;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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