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Eure Erfahrungen mit Tara

  • Arc-Emil
  • 24. Juli 2020 um 09:06
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    23. Juli 2020
    • 24. Juli 2020 um 16:46
    • #26
    Phoenix:

    und wie gefällt dir diese Version ?

    Nicht so gut wie das "beschwingte" das so irgendwie rockt. ^^

    Aber find es trotzdem ok, ich mag nur momentan das "stimmige", das könnte sich auch irgendwann einmal ändern.

    Wenn man das jetzt ganz objektiv betrachtet , ist das von der Nonne weniger Mainstream. ;)

    Das gilt es zu überdenken.

    Ich tue das jetzt.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • kilaya
    Gast
    • 24. Juli 2020 um 16:51
    • #27

    Die tibetischen Pujas und Mantren-Rezitationen findet man meistens in einer traditionellen Form als Praxis. Ani Chöjing Dolma verkörpert das zwar in einer leicht "poppigen" Form, aber immer noch sehr nah an den Traditionen und v.a. mit der klaren emotionalen Energie, die hier transportiert werden soll. Generell wirkt es bei den Chinesen eher etwas verkitscht (finde keine besser Ausdrucksweise, ist nicht abwertend gemeint).

    Ich unterscheide bei sowas, was ich im Sinne einer musikalischen Ausdrucksform schön finde, und was m.E. die Energie klarer transportiert. Beides hat seine Berechtigung, aber nur die zweite Form ist geeignet, um im tibetischen Sinne damit zu praktizieren.

  • Online
    Aravind
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    • 24. Juli 2020 um 16:52
    • #28
    void:

    was nicht mehr der "Lehre der Älteren" entspricht und was man dann auch nicht Theravada nennen sollte.

    Das ist IMHO ein Grund, warum sich Vippies nicht Theravadin nennen, auch wenn Vipassana praktisch zu 100 % in Theravada enthalten, aber eben offen für andere Erkenntnisse ist: Weil man sich an dieser Diskussion nicht beteiligen will, sondern eben auf die Praxis und deren Bewährung guckt.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • 8sam
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    • 24. Juli 2020 um 16:59
    • #29
    Aravind:

    Das ist IMHO ein Grund, warum sich Vippies nicht Theravadin nennen, auch wenn Vipassana praktisch zu 100 % in Theravada enthalten, aber eben offen für andere Erkenntnisse ist: Weil man sich an dieser Diskussion nicht beteiligen will, sondern eben auf die Praxis und deren Bewährung guckt.

    Ich sage auch lieber "Frühbuddhismus" , also nicht Theravada, weil Theravada zwar das älteste ist, aber nicht das ursprüngliche, und selbst sehr erstarrt und verknöchert. Ich empfehle auch das Buch "Broken Buddha", gratis zu lesen ald PDF:

    brokenbuddha.pdf

    Ich sehe mich also nicht in einer dogmatischen Form und Tradition, welche auch nur ständig beobachtet werden ob sie alle brav den "Regeln" folgen, sondern wie es Buddha lehrte: Findet es selber raus.

    So verbinde ich zb einige Sachen die passend empfinde, und ist im allgemeinen gehalten, auch aus andren Schulen/Traditionen.

    Mich irgendwas oder worin zu benennen, zwingt mich in Ketten und engt ein. Das ist das Gegenteil von "Offene Weite".

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

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    23. Juli 2020
    • 24. Juli 2020 um 17:14
    • #30
    kilaya:

    Ich unterscheide bei sowas, was ich im Sinne einer musikalischen Ausdrucksform schön finde, und was m.E. die Energie klarer transportiert.

    Ich unterhielt mich auch einmal mit jemanden darüber und schwärmte von diesen Mantras, so schön klingend mit Musik und Rhythmus und stellte sie vor. Der andere war "entsetzt" und meinte; das sei ihm zuviel Bollywood, Mantras müssen klar sein ohne Musik und trommel und Gesang. Rein und Sprechen bzw Sprechgesang, das ist authentischer.

    Da hatte er schon Recht. Buddha selber untersagte zb seine Lehrreden zu singen, auch nicht als Sprechgesang so wie es heute Mönche tun in den Sutten/Sutras. Nur Sprechen wie gehört, sonst nix.

    Aber ich denke für die breitere Masse ist es ganz hilfreich mit ein wenig Kitsch bedient zu werden, da sie ja auch die ernsthaften unterstützt, und so viele auch leichter den Zugang bekommen.

    Es ist gut dass es heute viele verschiedene Ansichten und Praktiken dazu gibt. Sind ja auch Menschen, Zeiten, Nationen verschieden.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
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    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

  • Amdap
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    • 25. Juli 2020 um 09:43
    • #31

    Nochmal (fast) von vorn:

    Auch die Theravadins kennen die Mala.

    In Burma habe ich gesehen, dass in Tempeln sogar dazu ermuntert wird, mithilfe der Mala Mantras zu chanten, denn da gab es immer eine Stelle, wo Leih-Malas aushingen.

    Was die Theravadins dann chanten, weiß ich nicht.... vielleicht "Budd-ho - Budd-ho - Budd-ho ..." ?

    Aber warum sollte man als Theravadin sich nicht des Tara-Mantras bedienen? In der Alten Tradition kennt man nicht die komplizierten Visualisationen, wie man sie im Vajrayana lernt, aber was soll's? Wenn einem der Klang des Tara-Mantras sympathisch ist, ist es doch nicht verboten, dieses zu rezitieren. Dazu muss man doch keiner bestimmten Tradition angehören, um dazu berechtigt zu sein. Wenn man nicht gelernt hat, ein Mantra mit bestimmten Schaubildern zu assoziieren, macht es doch auch nichts; viele Menschen können sich gar nicht gut Bilder vorstellen, dann lassen sie es eben bleiben und beruhigen sich allein mit dem Klang.

    Ich habe als Kleinkind oft "Mu-la - Mu-la - Mu-la ... " gemurmelt, bin von selbst darauf gekommen, kann mich noch daran erinnern, habe aber keine Ahnung zum Zusammenhang mit irgend etwas.

    Dass man alles selbst ausprobieren sollte und nicht einfach etwas tun muss, nur weil man es irgendwo gelesen oder eine wichtige Person es einem aufdiktiert hat, diese Aussage stammt sinngemäß sogar vom Buddha persönlich. Und damals hatte sich seine Anhängerschaft noch nicht in die vielen verschiedenen Zweige aufgefächert.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

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    23. Juli 2020
    • 25. Juli 2020 um 10:37
    • #32
    Amdap:

    Was die Theravadins dann chanten, weiß ich nicht.... vielleicht "Budd-ho - Budd-ho - Budd-ho ..." ?

    Amdap:

    Ich habe als Kleinkind oft "Mu-la - Mu-la - Mu-la ... " gemurmelt, bin von selbst darauf gekommen, kann mich noch daran erinnern, habe aber keine Ahnung zum Zusammenhang mit irgend etwas.

    Amdap:

    Dass man alles selbst ausprobieren sollte und nicht einfach etwas tun muss, nur weil man es irgendwo gelesen oder eine wichtige Person es einem aufdiktiert hat


    Also ich habe auch viel probiert, gelesen, versucht etc ....

    Fühle mich persönlich dem "Früh-(alt)-Buddhismus nahe (mit Zen-Praxis), mag aber auch das bunte des Mahayana und Tibetische irgendwie, und rezitieren, bzw ist mir sympatisch.
    Ich habe das auch versucht, und zwar verschiedene Arten und Mantras und Malas, nichts sprach mich wirklich an , sah selten ein Sinn da hinter, und empfand das als nervtötend, und anstregend.

    Aber die Verehrungsformel (Namaskara), der Zufluchtnahme vorangestellt wird "Namo Tassa Bhagavato Arahato Sammāsambuddhassa." (dt: Verehrung ihm, dem Erhabenen, dem Heiligen, dem vollkommen Erwachten.), die der Zufluchtformel auf Pali, voran gestellt wird und hautsächlich im Theravada üblich (möglicherweise auch überall), fand ich (beide) immer faszinierend und inspirierend, und lernte sie zu sprechen, und bis zum nicht mehr ablesen, sondern freihändig.

    Normal wird es nur benutzt um Zuflucht zu nehmen, und das wohl einmal. Ich tue das täglich, sogar mehrmals täglich und dann probirete ich es mit einer Mala. Zuerst nur ein Stück, dann eine Handmala (27 Perlen) und siehe es funktioniert (bei mir).

    Ich finde das toll, man steht oder sitzt, dreht die Mala und rezitiert die Namaskara. Und das 27 mal.

    Ich habe vor demnächst das auf 108 mal, anzuwenden.

    Dies habe ich alles selber ausprobiert so aus dem Bauch heraus.

    Eine Mala zu benutzen , egal welche Tradition, diese Frage sollte nicht stellen, eher: Ist es nützlich? Nutze ich es? Oder nur Schmuck?

    Nützlich ist auch dies als Besinnung zu tragen, als Erinnerung, oder zur Beruhigung, oder zu rezitieren.

    Am besten man probiert es selber aus, und fragt sich nicht: Wird das überhaupt benutzt in der Schule oder Richtung ist es ok? Und welches Mantra soll ich benutzen?

    Wer das tut, macht nur den Papagei, das ist nicht in Gotamas Sinne, er empfahl: Findet es selbst raus. ER selbst gab nur HInweise und Methoden wie du es selbst raus finden, es selbst raus zu finden.

    Benutzt Malas, Mantras, und sei es nur ein irgendwas erfundenes was ein in Sinn kommt, und fragt nicht obs Sinn macht. Sinn macht es wenn es euch hilft. Sonst nix. Das wars.

    Nur meine Ansicht dazu, Nichts weiter von Bedeutung....

    Ich danke euch sehr.

    _()_

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
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  • 8sam
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    23. Juli 2020
    • 25. Juli 2020 um 11:07
    • #33

    Da ich ein ADHSler bin und Gedanken und Emotionen und weitere Unruhen in Kopf, Herz und Körper fließen, habe ich ein ungeheures Problem mit Meditation. Diese "Schulen" die mir was empfahlen halfen mir wenig. Darum heisst es: Selber raus finden.

    Mantras und Sutren rezitieren die gelehrt werden, brachten mir wenig, weil ich da kein Zugang hatte.

    In Früh-B., und in den Theras, ist Mala und die Nutzung eher verpöhnt, wenn es auch teilweise genutzt wird. Die Mahayana sind zu formelhaft, aber das was ich ansprach, weil es seit Anbeginn mich faszinierte und nie aussprechen konnte, es aber wollte, lies es mir auf ein Amulett gravieren, trug es immer bei mir, und schaute oft rauf und übte es.

    Dann versuchte ich es per Mala und siehe es taugt.

    Also bei mir stelle ich fest: Es lenkt den Geist weg von Dauer-Grübeln und Unruhe und richtet sich etwas mittig aus. Ich nutze es es überall: beim wandern, radeln, auto-mitfahren, sitzen, stehen, ....

    Ich stelle eine Beruhigung fest.

    Warum?

    Weil ich etwas nahm was mich aus tiefsten Herzen und aus dem Bauch ansprach und nicht etwas tat wie es mir gesagt wurde dies soll ich so und so tun.

    Ein Erleuchteter sagte zu mir:
    "Tue immer das Gegenteil von dem was ich sage!"
    Das habe ich dann auch nicht gemacht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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