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Zum Buddhismus konvertiert?

  • Dennnis
  • 30. Juni 2020 um 12:11
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Dennnis
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    • 30. Juni 2020 um 12:11
    • #1

    Seid ihr zum Buddhismus konvertiert? 10

    1. Ja, ich habe meinen Weg zum Buddhismus gefunden. (8) 80%
    2. Nein, ich war schon immer Buddhist. (0) 0%
    3. Ich bin kein Buddhist. (2) 20%

    Ich hoffe das hier ist der richtige Bereich, ansonsten kann es auch gern verschoben werden.

    Mich würde mal interessieren wie viele Nutzer hier ,,gebürtige" Buddhisten sind und wie viele zum Buddhismus konvertiert sind. Gerne könnt ihr auch Schreiben wie ihr zum Buddhismus gekommen seid und welcher Richtung ihr jetzt folgt. Würde mich auch interessieren.

    Wenn du ein Problem lösen kannst, was macht es dann für einen Sinn sich Sorgen zu machen? Und wenn du ein Problem nicht lösen kannst, was macht es dann für einen Sinn sich auch noch Sorgen zu machen?

    -Shantideva

  • kilaya
    Gast
    • 30. Juni 2020 um 12:25
    • #2

    Interessanterweise würde ich nie sagen "ich bin konvertiert". Es hatte mehr etwas von "nach Hause kommen". Die Religion der Eltern hatte mich nie sonderlich interessiert und ich bin schon aus der Kirche ausgetreten, bevor ich dem Buddhismus dann näher gekommen bin. Also Jugendlicher hatte mich schon die Meditationsecke meines Patenonkels (der Zen praktiziert) angezogen wie ein Magnet, ohne dass ich wirklich was damit anzufangen wusste. Aber ich fand ihn immer sehr "weise" ;)

  • Aravind
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    • 30. Juni 2020 um 12:30
    • #3

    Die meisten Vipassana-Anhänger bezeichnen und sehen sich nicht als Buddhisten, so wie ich, folgen aber dem Buddha, so wie ich.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • jianwang
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    • 30. Juni 2020 um 14:15
    • #4

    Konvertieren ? Von Wo denn und Wohin ?

    :?:doubt::erleichtert: ... Nö

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Monikamarie
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    • 30. Juni 2020 um 15:12
    • #5

    Hallo Dennnis,

    ich kenne den Ausdruck auch nicht in Bezug auf den Buddhismus. Du kannst der Lehre folgen und trotzdem Christ bleiben - so der Dalai Lama.

    Ich lehne keine Religion ab. Jede/r muss "sein Zuhause" finden oder auch nicht.

    Ich bin zum Buddhismus gekommen, weil ich Mitte der 70er "Siddharta" von Hermann Hesse gelesen habe. So fing ich an, Bücher östlicher Philosophien zu lesen. Ich blieb aber noch bis Mitte der 80er Jahre überzeugte Christin. Da es aber keine ausreichenden Antworten für mich gab, habe ich mich fast nur noch mit der östlichen Philosphie beschäftigt.

    Anfang der 90er habe ich dann Zuflucht genommen zum Tibetischen Buddhismus, später dann auch dem Zen zugewandt.

    Mich dann aber durch die aufklärenden Diskussionen hier im Buddhaland seit 2008 immer mehr dem Theravada zugehörig gefühlt. Und das ist bis heute so geblieben.

    Genau wie beim Christentum interessieren mich der ursprünglichen Aussagen mehr als das, was Organisationen interpretieren. ,Lesen tue ich sie dennoch, weil Vieles dadurch klarer wurde. Jedenfalls für mich.

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (30. Juni 2020 um 15:19)

  • Xyz
    Gast
    • 30. Juni 2020 um 15:44
    • #6

    Falls Du mit ‚ konvertieren‘ das Annehmen und beurkunden im Aussen von Sila meintest in zb Verbindung mit einer Sangha-Zeremonie als persönliche Zuflucht Bezeugung und dem offiziellen Annehmen von Dhamma- Gelüppte und dem Segen der Gemeinschaft..,,würde ich für mich mit Ja stimmen können😉

    Die Zeremonie war für mich sehr sehr wichtig und ich kann diese offizielle Durchführung zur Unterstützung immer wieder empfehlen.

    Es ist schon ein Unterschied ob im stillen Kämmerchen eine buddhistische Zuflucht gewählt wird oder vor vielen und damit auch fremden Menschen.

    Es war eine meine intensivsten Erfahrungen auf dem Pfad❤️🙏

  • Lucky Luke
    Gast
    • 30. Juni 2020 um 20:44
    • #7

    "Konvertieren" bedeutet "einen Glauben zu wechseln". Da der Buddhismus keine Religion ist, die auf Glauben basiert sondern vor allem auf Erfahrung, würde ich nicht davon sprechen dass ich zum Buddhismus "konvertiert" bin :erleichtert:

    Da es diese Antwort nicht gibt habe ich bei der Umfrage nicht teilgenommen.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 30. Juni 2020 um 21:39
    • #8

    Ich war schon immer Buddhistin. Meine Mutter hat Zuflucht genommen, als ich ein Jahr alt war und hat sich bereits vorher intensiv damit beschäftigt.

  • void
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    • 30. Juni 2020 um 22:52
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    Mir kommt das Wort "konvertieren" falsch vor. Es kommt mir vor wie "desertieren" wo man von einer Armee zu einer anderen überläuft und eine neue Uniform bekommt.

    Für mich war es eher so eine Folge von "Einsichten". Ich habe dieses und jenes eingesehen.

    So wie man im Geometrieunterricht den Sinn der Dreieckssätze einsieht. Ohne das man sich das jetzt irgendwo ans Revers geheftet hätte. "Ich glaube jetzt an Pythagoras" ist total schräg.

  • Schmu
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    • 30. Juni 2020 um 22:59
    • #10

    Ich bin sehr unreligiös aufgewachsen. Einerseits gab es da meine Großmutter väterlicherseits, die in eine merkwürdige Art von Verzückung geriet, sobald sie von Gott oder Jesus sprach. Das gipfelte in den Tischgebeten vor dem Essen, die sie sprach, da war sie so inbrünstig und entrückt, dass mir die ganze Szenerie total (schein-)heilig erschien. Ich musste da vor allem aufpassen, dass sich nicht die Blicke von meinem Großvater und mir trafen. Sein Gesichtsausdruck passte ganz und gar nicht zum Geschehen. Das gab der Situation etwas Absurdes, sodass ich mich zusammenreißen musste, um nicht loszuprusten. So erschien mir das Christentum als etwas für Leute, die in einer entrückten Welt leben.

    Meine Mutter hatte eine eindeutige Sicht auf das Christliche, die sich einfach zusammenfassen lässt: "Das ist alles großer Blödsinn."

    Später als Jugendlicher begann ich mich dann doch fürs Religiöse zu interessieren. Jesus schien mir ein sehr interessanter Mann gewesen zu sein, der ein paar grundlegende Dinge begriffen hatte. Was die Kirche damit jahrhundertelang veranstaltet hatte, fand ich allerdings geradezu abstoßend. Auch andere Religionen kamen dazu, die mich interessierten, und auch Philosophie. Ich las sehr gerne und viel, ich verschlang alles, an das ich herankommen konnte.

    Irgendwann kam der Punkt, wo die Philosophie in den Hintergrund rückte und buddhistische und spirituelle Lehrer/innen in den Vordergrund kamen. Eines Tages war ich dann an dem Punkt angelangt, dass ich es nicht mehr so wichtig fand, wie ich die Welt sehe, sondern wie ich mich in ihr "bewege". Außerdem schienen mir alle Religionen letztendlich dasselbe zu meinen. Ich finde, es gibt da eine Essenz, die sich herauskristallisieren lässt. Im Buddhismus finde ich das am besten umgesetzt und ich bekomme die Hilfsmittel an die Hand, die mir am besten entsprechen, um mein Hiersein zu verfeinern und ihm Gehalt zu geben.

  • Deepa
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    13. Juni 2020
    • 1. Juli 2020 um 08:36
    • #11

    Je nachdem, welche Kriterien erfüllt sein müssen, würden manche bejahen und manche verneinen, dass ich dem Buddhismus angehöre.


    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es eine Ebene gibt, auf der nicht mehr zwischen Christentum, Islam,... unterschieden wird; insofern ist letztendlich alles eins, von unterschiedlichen Ebenen aus betrachtet.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Monikamarie
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    • 1. Juli 2020 um 08:59
    • #12
    void:

    Mir kommt das Wort "konvertieren" falsch vor. Es kommt mir vor wie "desertieren" wo man von einer Armee zu einer anderen überläuft und eine neue Uniform bekommt.

    Für mich war es eher so eine Folge von "Einsichten". Ich habe dieses und jenes eingesehen.

    So wie man im Geometrieunterricht den Sinn der Dreieckssätze einsieht. Ohne das man sich das jetzt irgendwo ans Revers geheftet hätte. "Ich glaube jetzt an Pythagoras" ist total schräg.

    Moin Void,

    das finde ich gut ausgedrückt. So sehe ich das auch - eine Folge von Einsichten.

    mkha':

    ... jedoch: "Irgendwann muss man sich entscheiden," sagte mein Lehrer

    Diese Entscheidung ist ja die Folge von Einsichten. Für mich ist das keine Ent-Scheidung. Es ist ein ganz natürlicher Prozess gewesen, so wie Void es beschreibt.

    Der Glaube an einen schöpferischen Gott ist abgefallen - obwohl ich immer wieder über die Natur und alle Lebewesen staune und mich frage, was wohl dahinter steckt. Deshalb lehne ich den Glauben auch nicht ab.

    _()_

  • Sili
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    • 1. Juli 2020 um 12:24
    • #13

    _()_

    Ich bin kein buddhist da das etiket irgend wie nicht past aber ich versuche den Buddha zu verstehen und den weg zu finden._()_

  • Phoenix
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    • 1. Juli 2020 um 14:39
    • #14

    So Umfragen haben ja oft ihre Tücke. Ich hab mich mit dem Begriff "konvertieren " auch nicht so recht wohl gefühlt, aber die anderen Sachen treffen auf mich auch nicht so richtig zu.

    Ich bin christlich getauft, aber nicht gerade religiös erzogen worden. Dann bin ich recht spät aus der Kirche ausgetreten, nachdem ich auf einer schrecklichen katholischen Beerdigung war, bei der eine Freundin begesetzt worden ist , die sich leider das Leben genommen hatte.

    Zum Buddhismus bin ich dann erst mit dreissig gekommen, aber das war keine konvertieren, sondern wirklich eher ein ankommen.

    Jedenfalls war ich damals sehr froh den allgemeinen Esotherik Jahrmarkt hinter mir lassen zu können.Und heute sehe ich zwar , das im Buddhismus auch nur mit Wasser gekocht wird, aber solange das Essen gut ist ,kann man da ja nicht meckern.;)

    _()_ Phönix

  • migmar
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    • 1. Juli 2020 um 16:51
    • #15

    so wie dir,geht es glaube ich,fast allen hier:)

  • Auf dem Weg
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    • 7. Juli 2020 um 15:37
    • #16

    Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Buddhismus und Meditation (erst kam die Meditation und dann das Interesse an den Buddhismus).

    Ich würde es so beschreiben, das ich versuche diesem Weg zu folgen aber mich deswegen als Buddhist zu bezeichnen weiß ich nicht ob das so passt oder passen wird.

    Ich hatte zwar schon relativ früh mit Meditation zu tun aufgrund der Erlernung des Wing Chun KungFu, bin dann aber sehr lange wieder davon abgekommen und versuche mich dahingehend wieder meinen Geist zu beruhigen und tiefe Einsicht zu gelangen.

    Das ist leider schwieriger als man erst denkt und man muss schon sehr an sich arbeiten.

    Aber es hat auch keiner gesagt das es einfach sei.

    Da aus meiner Sicht der Buddhismus an sich keine Religion ist (meines Erachtens durch das Fehlen einer Gottheit, es ist ja eher eine atheistische Weltanschauung, deswegen gefällt sie mir auch so gut) kann man auch nicht wirklich von Konvertierung sprechen.

  • TinyNight13076
    Gast
    • 8. August 2020 um 16:59
    • #17

    Ich bin damals in Österreich konvertiert.

    Ich glaube 2004, nach der Chinareise war mir klar, dass ich buddhist sein wollte.

    Aber ich wollte es diesmal nicht überstürzen, und ich wollte meinen Großvater nicht verletzen, denn er war ein sehr gläubiger Christ, und mein wichtigster Mensch im Leben.

    Als er dann gestorben ist, bin ich aus der Kirche ausgetreten und zur Öbr übergetreten.

    Das war damals auch richtig für mich.

    Ein paar Wochen später kamen ein paar Leute vom Lama Ole in meine Stadt.

    Da ich eigentlich der einzige Besucher war, haben sie mir ein paar Infos gegeben und eine Meditation mit mir gemacht.

  • Amdap
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    • 11. August 2020 um 07:46
    • #18
    Deepa:

    Je nachdem, welche Kriterien erfüllt sein müssen, würden manche bejahen und manche verneinen, dass ich dem Buddhismus angehöre.


    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es eine Ebene gibt, auf der nicht mehr zwischen Christentum, Islam,... unterschieden wird; insofern ist letztendlich alles eins, von unterschiedlichen Ebenen aus betrachtet.

    Das finde ich sehr spannend und das musst Du mir mal näher erklären, Deepa.

    Welches waren die entscheidenden Punkte, die Dich zu dieser Erkenntnis gebracht haben?

    War es ein plötzliches "Aha-Erlebnis" oder hast Du Dich da nach und nach hineingearbeitet?

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • TinyNight13076
    Gast
    • 11. August 2020 um 16:22
    • #19
    Sherab:

    "Konvertieren" bedeutet "einen Glauben zu wechseln". Da der Buddhismus keine Religion ist, die auf Glauben basiert sondern vor allem auf Erfahrung, würde ich nicht davon sprechen dass ich zum Buddhismus "konvertiert" bin :erleichtert:

    Da es diese Antwort nicht gibt habe ich bei der Umfrage nicht teilgenommen.

    Vor dem Stromeintritt (oder höher) ist ein Buddhist auch ein Gläubiger.

    Er hat vielleicht Vertrauen in die buddhistische Lehre, aber wissen tut er es nicht.

    Also kann man ruhig sagen, dass er konvertiert. Er wechselt zu einem anderen Glauben.

  • Phoenix
    Gast
    • 11. August 2020 um 17:31
    • #20

    Hi Martin,

    ich denke auch , das für manche Buddhisten der Begriff "konvertieren " schon paßt.

    Ich hatte mich aber halt schon länger vom Christentum abgewand und war im Prinzip ein Freigeist mit stark existentialistischem Einschlag.

    Da war für mich das Zuflucht nehmen weniger ein konvertieren als vielmehr ein sich einlassen auf eine neue Qualität.

    Deshalb nehme ich auch heute noch jeden Tag aufs neue Zuflucht.

    _()_ Phönix

  • Lucky Luke
    Gast
    • 11. August 2020 um 17:33
    • #21
    Martin1980:
    Sherab:

    "Konvertieren" bedeutet "einen Glauben zu wechseln". Da der Buddhismus keine Religion ist, die auf Glauben basiert sondern vor allem auf Erfahrung, würde ich nicht davon sprechen dass ich zum Buddhismus "konvertiert" bin :erleichtert:

    Da es diese Antwort nicht gibt habe ich bei der Umfrage nicht teilgenommen.

    Vor dem Stromeintritt (oder höher) ist ein Buddhist auch ein Gläubiger.

    Er hat vielleicht Vertrauen in die buddhistische Lehre, aber wissen tut er es nicht.

    Also kann man ruhig sagen, dass er konvertiert. Er wechselt zu einem anderen Glauben.

    Hallo Martin,

    für mich gibt es einen Unterschied zwischen blindem Glauben auf der einen Seite und begründetes Vertrauen auf der anderen Seite.

    Bei einigen Teilaspekten des Dharma kann ich sogar mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es sich um Wissen handelt, weil ich selbst die praktischen Erfahrungen gemacht habe, die der Buddhismus in der Theorie lehrt.

    Ich weiß zum Beispiel aus eigener Erfahrung, dass Meditation sich positiv auf meinen Geist auswirkt. Ich selbst würde mich nie als "Gläubiger" des Buddhismus bezeichnen, eher als Praktizierender.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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