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Erleuchtung ohne Rückzug möglich ?

  • Kaiman
  • 5. April 2020 um 14:26
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  • dukkha
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    • 5. April 2020 um 20:43
    • #26
    Sili:
    Aravind:

    Das was Du beschreibst, ist Mitleid, nicht Mitgefühl.

    :heart:_()_

    _()_

    Wie Deffinierst Du den Mitgefühl ohne Mitleid ? (Vermutlich liegt der Hund in der Definizion begraben:erleichtert:)

    _()_

    Beim Mitleid übernimmst du das Leiden, womit du weder dir noch dem anderen dienst.

    So wurde es mir erklärt.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Noreply
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    • 5. April 2020 um 20:55
    • #27
    Fred1234:
    Monikadie4.:

    wo hast Du das denn her?

    stimmt du hast recht er hat davor nur eingesehen das alles leben leidvoll ist . Die vier edlen Wahrheiten hat er tatsächich wohl erst nach seiner Erleuchtung verkündet...

    Lest doch einfach mal SN 56.11 SuttaCentral

    Was sucht ihr rum wenn es eine erste Rede des Buddha gibt? Macht es soviel Spaß Kommentare und Deutungen zu lesen? Sich immer wieder in die Irre lenken zu lassen? Immer wieder in Anhänglichkeit zu geraten?

    "Komm her und sieh selber." Das muss ja unwahrscheinlich schwer sein.

    Auf diese Rede bauen alle 83999 Reden auf.

  • Ereignis
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    • 5. April 2020 um 21:37
    • #28

    Um erleuchtet zu werden braucht es keine Lehre, keinen Buddha und keine Wahrheiten - weder edel noch sonstwie :):zen:

    Die Erleuchtung kann dich ganz spontan anfallen, wie die Liebe deines Lebens oder du folgst irgendeinem verschlungenen Pfad an dessen Ende eine Lichtung liegt.

    Man findet Menschen, die Erleuchtungserfahrungen gemacht haben überall - heutzutage auch häufig in Psychiatrischen Kliniken.

    Die schon erwähnte Liebe deines Lebens, kann die großartigste Erfahrung sein, sie kann dir aber auch kurz darauf das Herz herausreisen und die Erleuchtungserfahrungen kann dich den Verstand kosten.

    Das Problem kann sein, daß der Mensch, der die Erfahrung aus welchen Gründen auch immer macht, diese eventuell nicht verarbeiten kann und sprachlos mit den Trümmern seines nutzlos gewordenen Lebens zurückbkeibt.

    Wohin gehen wir von hier aus?

    Alles kann, nichts muss.

    Die Lehre ist ein freundlich gemeinter Leitfaden, der dir helfen kann dich der Erfahrung bzw. den Erfahrungen schrittweise zu nähern und Freiheit, Glück, Gesundheit und Leichtigkeit zu erfahren bzw das zu sein.

    Das sagt sich jetzt so lapidar und klingt so leicht wie etwas aus einem modernen lebensratgeber :lol:

    Tja so easy wie es klingt ist es dann aber wohl doch nicht, denn ganze Völkerscharen verbringen Zeit damit das unter verschiedenen Namen zu suchen und zu finden und zu verlieren. Religionen und Philosophien pflastern unserem Weg.

    Die Lehre ist ein Werkzeug - nicht mehr und nicht weniger. Das Werkzeug einzusetzen ist eine Kunst, die man erlernen kann - es gibt Naturtalente :D ( wofür es Gründe geben könnte) und Anfänger ( was ein Talent sein könnte) :) und am Ende schraubt man sich seine eigene karre zusammen

  • Noreply
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    • 5. April 2020 um 22:17
    • #29

    Die Karre die ich mir zusammen geschraubt habe ist von der goldenen Kutschen an immer wieder zerfallen und ich hab neue gemacht bis zu einer Schubkarre und nun hab ich nur noch ein Rad, wobei ich noch nicht sicher bin ob mir das nicht auch zerfällt. Sicher wird es das und was hab ich dann das Loch in der Mitte die Nabe für die Achse, welche Achse? Wortlos verschwunden im Ich.

    Was sagen wir zum Tod: HEUTE Nicht!!!

  • Sili
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    • 5. April 2020 um 22:37
    • #30
    Ellviral:

    Die Karre die ich mir zusammen geschraubt habe ist von der goldenen Kutschen an immer wieder zerfallen und ich hab neue gemacht bis zu einer Schubkarre und nun hab ich nur noch ein Rad, wobei ich noch nicht sicher bin ob mir das nicht auch zerfällt. Sicher wird es das und was hab ich dann das Loch in der Mitte die Nabe für die Achse, welche Achse? Wortlos verschwunden im Ich.

    Was sagen wir zum Tod: HEUTE Nicht!!!

    _()_

    Falsch zum Tod sagen wir:"Sean Bean is this way":lol:.

    Sofern sich das auf Games of Trohnes bezog:erleichtert:_()_

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 23:12
    • #31
    Sili:
    Aravind:

    Das was Du beschreibst, ist Mitleid, nicht Mitgefühl.

    :heart:_()_

    _()_

    Wie Deffinierst Du den Mitgefühl ohne Mitleid ? (Vermutlich liegt der Hund in der Definizion begraben:erleichtert:)

    _()_

    Den Unterschied (im buddhistischen Kontext) macht Gleichmut. Mein Herz ist offen für Dein Leiden. Aber durch Gleichmut lasse ich mich nicht in den Strudel Deines Leidens hinein ziehen.

    Allerdings hast Du recht, man muss mit den deutschen Begriffen vorsichtig sein. Wahrscheinlich wäre es ratsamer, immer von Metta, Karuna, Mudita und upekkha zu sprechen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 23:15
    • #32

    Übrigens, Kaiman , das hat ja mit Deiner Ausgangsfrage nicht mehr viel zu tun. Könntest Du abtrennen lassen.

  • Kaiman
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    • 5. April 2020 um 23:19
    • #33
    Aravind:

    Könntest Du abtrennen lassen.

    okay was meinst du damit

  • Aravind
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    • 5. April 2020 um 23:46
    • #34
    Fred1234:
    Aravind:

    Könntest Du abtrennen lassen.

    okay was meinst du damit

    Eine ModeratorIn bitten, beispielsweise die Mitgefühlsdskussion in einen neuen Faden abzutrennen. Zu Beispiel, in dem Du auf meinen letzten Beitrag gehst, dort auf "Inhalt melden" klickst, und darum bittest.

  • dukkha
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    • 6. April 2020 um 00:30
    • #35
    Helmut:

    Warum ist die Logik weit hergeholt?

    Gruß Helmut

    Wir haben anscheinend einen anderen Logikbegriff.

    Beim Thema Wiedergeburt sehe ich keinen Ansatz aus dem sich die Wiedergeburt logisch erklären lässt.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

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    • 6. April 2020 um 01:08
    • #36

    In Sachen Wiedergeburt ist denke ich auch wichtig abzugrenzen was hier gemeint ist. Eine individuelle Seele, die von einem Körper zum anderen wandert ist es schon mal nicht, denn so etwas beständiges wird verneint.

    Dass Prozesse und Tendenzen eines Ego bei der Entstehung eines neuen mitspielen ist andererseits ja nicht unlogisch.

    Ist das was beispielsweise die Tibeter annehmen so möglich? Das kann ich weder falsifizieren noch verifizieren aber ich denke das ist weit weniger von zentraler Bedeutung, wie es oft angenommen wird.

    Sicher scheint mir, dass das ständig vergehende Ego immer wieder neu entsteht und auch das ist ein Kreislauf

  • jianwang
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    • 6. April 2020 um 09:05
    • #37
    Helmut:

    Wenn wir mittels der wahren Pfade die wahren Beendigungen und damit die Befreiung / Erleuchtung erlangt haben, können wir also aus diesem Zustand von Nirvana wieder ins Samsara zurückfallen?

    Gruß Helmut

    Du wirst das, was Du unter Nirvana verstehst, nicht für sich Allein erkennen.

    Einer der Alten schrieb:

    "Das hohe Ding, von ebnem Mut, zerläuft von selbst, wie Wasser tut."

    Wenn man versucht, Erleuchtung festzuhalten macht man daraus ein Ding und eben dann ist es keine Erleuchtung mehr.

    Doch nicht nur die Weisen des Buddhismus sagten dies, schon Konfuzius schrieb:

    " Der Weg, den man zum WEG erheben kann ist nicht der ew'ge Weg. "

    Und was ist das Ziel der Praxis?

    Durchqueren das Dornengestrüpp und die Nebel des Irrtum - dann wende Dich der Welt mit Ihren Wirrnissen voll wieder zu.

    Interessant dazu die 10 Ochsenbilder.

    _()_

    Sry, auch wenn ich kein reines Zen mehr praktizierte ist die Grundlage eben da.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 6. April 2020 um 09:29
    • Offizieller Beitrag
    • #38

    Genau. "Erleuchtung" ist ein schwammiger Begriff, der alle möglichen Erafahrungen bezeichnet, wo jemand sein Alltagbewußtsein überschritten sieht. Wenn Archimedes auf einmal auf seiner Badewanne aufspringt und Heureka ruft genauso, als wenn jemand psychedleische Drogen nimmt, und prägende Einheitserfahrungen macht, könnte man das auch "Erleuchtung" nennen. Ganz viele der sich für erleuchtet halten sind einfach nur leicht verstrahlt. Natürlich kommen auch im Buddhismus plötzliche Durchbrüche und Erkentnisse vor.

    Wiki (Erleuchtung):

    Erleuchtung (von althochdeutsch arliuhtan „erleuchten“, mittelhochdeutsch erliuhtunge „Aufleuchten“, „Erleuchtung“; lateinisch illuminatio), auch Illumination, bezeichnet eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der jemand den Eindruck erhält, sein Alltagsbewusstsein sei überschritten worden und er habe eine besondere, dauerhafte Einsicht in eine – wie auch immer geartete – gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt. Im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter „Erleuchtung“ gewöhnlich eine plötzliche Erkenntnis oder Eingebung.

    In den europäischen Traditionen wird Erleuchtung oft zu den mystischen Erfahrungen gezählt. In der Terminologie asiatischer Religionen kommen keine Ausdrücke vor, die genau dem europäischen Begriff „Erleuchtung“ entsprechen, doch spielen vergleichbare Phänomene in vielen östlichen Traditionen eine zentrale Rolle (siehe Bodhi).

    "Bodhi" (Erwachen) ist zwar mit Erkenntnis verbunden, aber diese Erkenntnis steht nicht für sich alleine, sondern ist eng mit der Befreiung verbunden - dem Verlöschen (Nibbana) aller Anhaftungen.

    Wiki (Enlightenment in Buddhism):

    According to Norman, bodhi may basically have meant the knowledge that nibbana was attained,[27][28] due to the practice of dhyana.[25][24]

    ...

    In Theravada Buddhism, bodhi refers to the realisation of the four stages of enlightenment and becoming an Arahant.[22] In Theravada Buddhism, bodhi is equal to supreme insight, and the realisation of the four noble truths, which leads to deliverance.[22] According to Nyanatiloka,

    Es geht also um ein Sich-Lösen von Anhaftungen - es gibt auch den Begriff "Entsüchtigung". Und so wie es z.B leichter ist dem Alkoholismus zu wiederstehen, wenn man sich von Schapsflaschen fernhält als wenn man als Verkäufer in einem Schnapsladen arbeitet, so ist auch "Entsüchtigung" leichter, wenn man sich von vielen fernhält. Das bedeutet nicht, dass es unmöglich wäre.

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  • jianwang
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    • 6. April 2020 um 09:36
    • #39

    Imho ist jeder "Durchbruch" oder "wahre Erkenntnis" plötzlich.

    Wenn auch Imho ein jahrelanges "Leben im Weg" vorausgeht.

    Dies ist auch Imho der Fehler derer, die Nirvana durch logisches Abwägen erreichen wollen.

    _()_

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  • Noreply
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    • 6. April 2020 um 09:55
    • #40

    Nirvana kann weder nur mit dem Geist noch ohne Geist erreicht werden. Sogar bis kurz vor Nirvana ist Geist und Körper gemeinsam, da. und dann fallen sie ab um nach Nirvana wieder zu erscheinen.

    Zuerst wird durch das Dornengestrüpp der Vorstellungen gegangen und dann wird das Gestrüpp vermindert, irgendwann ist die von Dornengestrüpp leere Weite erreicht. Berge sind Berge, Täler sind Täler, Bäume sind Bäume.

  • Nils
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    • 6. April 2020 um 10:07
    • #41
    Fred1234:

    Hallo ,

    warum reicht die Einsicht in die Vier Edlen Wahrheiten nicht aus für eine Erleuchtung. Viele Grüße

    Erleuchtung kann auf vielfältige Weise geschehen. Buddha hat sich sechs Jahre zurückgezogen und erlangte dann in einer Meditation die Erleuchtung. Er lehrte, dass man ohne Abgeschiedenheit von der Welt kaum zur Erleuchtung kommen kann. Er meinte, dass ein Haushälter kaum zur Erleuchtung kommen kann. Deshalb gründete er den Mönchsorden. Erleuchtung ist ein Weg der inneren Reinigung. Wir müssen unsere Anhaftungen an die äußere Welt loslassen. Das ist ein langer Prozess der Gedankenarbeit und der Meditation. Das dauert normalerweise viele Leben. Mit den Techniken des tibetischen Buddhismus kann man es in einem Leben schaffen. Wenn man dazu bereit ist, kann man sogar in einem Moment zur Erleuchtung gelangen. Aber wer ist schon dazu bereit? Wir normalen Menschen gehen einen langen Weg, bis wir ein Buddha werden. Wichtig ist es, dass wir immer auf unserem Weg bleiben. Wenn wir in die richtige Richtung gehen, kommen wir irgendwann bei unserem Ziel an. Wenn wir wirklich ein Buddha werden wollen, führt uns das Leben. Wir wachsen innerlich an allem Äußeren. Wir wachsen an Zeiten der Einsamkeit und in den Zeiten, in denen das Chaos des Lebens tobt. Buddha lehrte den achtfachen Pfad zur Erleuchtung. Die richtige Einsicht ist der erste Schritt. Es folgen das richtige Denken, das richtige Handeln, das richtige Meditieren und das richtige Streben. Ohne Fleiß keinen Preis.

  • jianwang
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    • 6. April 2020 um 10:22
    • #42

    Werter Noreply

    Sind dies Deine Erfahrungen oder Dein Wissen?

    _()_

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    siehst wahrhaft Du den WEG.
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  • Monikamarie
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    • 6. April 2020 um 10:23
    • #43
    jianwang:

    Sry, auch wenn ich kein reines Zen mehr praktizierte ist die Grundlage eben da.

    Moin Jianwang,

    gestern habe ich darüber nachgedacht, was ich eigentlich noch im wahrsten Sinne praktiziere. Nichts. Es ist aber alles in Fleisch und Blut übergegangen, die Praxis - was immer ich darunter verstehe - ist die Grundlage meines Lebens geworden. Deshalb merke ich da kaum noch was, fühl mich weder "heilig" noch "unheilig". Es ist egal geworden, egal im Sinne von gleichwertig.

    Wenn ich sehe, dass da was bei mir nicht stimmig ist, dann ändere ich das.

    _()_

  • Noreply
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    • 6. April 2020 um 10:25
    • #44
    jianwang:

    Werter Noreply

    Sind dies Deine Erfahrungen oder Dein Wissen?

    _()_

    Leider muss ich sagen das es erlebtes Erfahren ist. Das Wortlose kann nur in Worten verschleiert werden.

  • kilaya
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    • 6. April 2020 um 12:11
    • #45

    [mod]

    Ich finde es schwierig, z.B. die Mitgefühlsdiskussion herauszulösen, ohne dass aus dem Thread Schweizer Käse wird. Aber bitte denkt daran, dass hier im Bereich die Threads thematisch nicht so ausfransen sollen, sondern sich nah an der Frage des TE orientieren sollen![/mod]

  • CCC
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    • 6. April 2020 um 13:00
    • #46
    Lilli:
    mkha':
    dukkha:
    Inhalt anzeigen
    [hide]

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    [/hide]

    😁

    Hier mit etwas anderem Text🤭

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Daoist
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    • 6. April 2020 um 15:23
    • #47

    [lz]

    Der Weg braucht keine Übung. Lasst nur keine Verunreinigung zu. Was ist mit Verunreinigungen gemeint? Die Unterscheidung zwischen Leben und Tod, Plänen und Absichten, all dies sind Verunreinigungen. Wenn ihr unseren Weg verstehen wollt, so müsst ihr wissen: Das gewöhnliche Bewusstsein ist der Weg. Was ist es, das das gewöhnliche Bewusstsein genannt wird? Es ist, ohne Pläne und Absichten zu sein, ohne Unterscheidungen zwischen Richtig und Falsch, ohne Auswählen oder Ablehnen, es ist weder profan noch heilig.

    Daher heißt es in der Schrift: „Weder die Handlungsweise der gewöhnlichen Menschen noch die Handlungsweise der Heiligen, das ist die Handlungsweise der Bodhisattvas.“

    In jedem Moment, beim Gehen, Stehen, Sitzen und Liegen, ständig den jeweiligen Umständen zu entsprechen, allein das ist der Weg. Der Weg ist identisch mit der Dharma-Welt, dem ganzen Universum. Vollbrächte man auch noch so viele Wunder, wie es Sandkörner am Flussufer gibt, so könnte man doch nicht aus dieser Welt des Dharma hinaustreten. Wenn dies nicht so wäre, wie könnte man dann von der Lehre, die auf dem Geist gründet, sprechen, wie könnte man von der nie erlöschenden Leuchte sprechen?[/lz]



    aus: Mazu Daoyi / Dazhu Huihai, „Grundlegende Reden und Aufzeichnungen des Chan“

  • void
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    • 6. April 2020 um 16:14
    • Offizieller Beitrag
    • #48
    Daoist:
    [lz]

    Der Weg braucht keine Übung. Lasst nur keine Verunreinigung zu. Was ist mit Verunreinigungen gemeint? Die Unterscheidung zwischen Leben und Tod, Plänen und Absichten, all dies sind Verunreinigungen. Wenn ihr unseren Weg verstehen wollt, so müsst ihr wissen: Das gewöhnliche Bewusstsein ist der Weg. Was ist es, das das gewöhnliche Bewusstsein genannt wird? Es ist, ohne Pläne und Absichten zu sein, ohne Unterscheidungen zwischen Richtig und Falsch, ohne Auswählen oder Ablehnen, es ist weder profan noch heilig.

    Daher heißt es in der Schrift: „Weder die Handlungsweise der gewöhnlichen Menschen noch die Handlungsweise der Heiligen, das ist die Handlungsweise der Bodhisattvas.“

    In jedem Moment, beim Gehen, Stehen, Sitzen und Liegen, ständig den jeweiligen Umständen zu entsprechen, allein das ist der Weg. Der Weg ist identisch mit der Dharma-Welt, dem ganzen Universum. Vollbrächte man auch noch so viele Wunder, wie es Sandkörner am Flussufer gibt, so könnte man doch nicht aus dieser Welt des Dharma hinaustreten. Wenn dies nicht so wäre, wie könnte man dann von der Lehre, die auf dem Geist gründet, sprechen, wie könnte man von der nie erlöschenden Leuchte sprechen?

    [/lz]



    aus: Mazu Daoyi / Dazhu Huihai, „Grundlegende Reden und Aufzeichnungen des Chan“

    Es ist also kein Rückzug aus der Welt notwendig, sondern es reicht aus, zum Grunde dieses "gewöhnliche Bewusstsein" vorzudringen? Nicht aus der Welt zu gehen, sondern dem auf den Grund zu gehen was vor der Nase ist, kann auf das Gleiche hinauslaufen. Im Fall des großen Zen- Patriarch Bodhidharma war vor der Nase ist, eine Wand, vor der er 9 Jahre meditiert.

    Ein Passant hätte aber vermutlich schüchtern den Finger gehoben, und angemerkt, dass das schon ein wenig nach Rückzug aussieht, so mit der Höhle, dem Eremitendasein, der Wand. So klassischer Eremit - verlumpt und zerzaust.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Noreply
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    • 6. April 2020 um 17:23
    • #49

    Für mich ist es wirklich das Schwierigste. Vor der Mauer sitzen, zu erkennen das da nur die Höhle ist, das sogar der Gewusste Ausgang nicht wahrnehmbar ganz da ist. Nur das ertastend mit allen Sinnen erfahren, wahrnehmen was wahrnehmbar ist und jede Form von Gedanken Machen zu verhindern. Ja verhindern, plattmachen nicht verfolgen nicht hinnehmen. Da ist nur Höhle, nur Wand nur Licht, vielleicht Wind, Temperatur und alles hat nur diese Wahrnehmung und keine wörtliche gedankliche vorstellende Bedeutung.

    Dieses Glücksgefühl ist das am schwersten zu erreichende. Viel, sehr viel früher hatte ich Nirvana erreicht, glaubte ich. Das wird so vollkommen unwichtig, ja sogar eine der leichtesten Übungen, wenn das Ziel ist nur ganz da zu sein ohne jeden Gedanken die Wahrnehmung wahrnehmen, kein Gefühl, keine Gestaltungen, kein Bewusstsein von Erinnerungen oder Erfahrungen. Nach dem ich das erreicht habe war das Nirvana etwas das wirklich über das Wahrnehmen des nichts wahrnehmen hinausgeht. Nirvana ist nicht mal mehr das Wahrnehmen des nichts wahrnehmen.

    Was alles zunichte macht ist der Rückzug aus der Welt. Das führt zu einem Zusammenbruch des Lebens als fühlendes Wesen. Denn da sind ja keine Gefühle mehr nur Wahrnehmung. Kann jemanden schon ein gutes Stück in den Irrsinn treiben. Entweder unverständlich reden oder wie ein Heiliger nur noch huldvoll rumsitzen. Beide haben das Problem das sie Gefühl abgeschaltet haben, damit die Gestaltungen und damit die bewusste Erinnerung lahm gelegt. Jetzt geb ich dem Buddhismus der Tibeter ein Lob: Das zu tun ohne "Einweihung" , ohne Disziplin, ohne Lehrer der weiß was er tun muss, ist und wird sehr gefährlich sein und bleiben.

    Das zu erreichen was ich getan habe ist allein gemacht eine Quälerei, aber ich bin so, ich gebe nicht auf, ich will leben aber eben als Mensch. Vor niemanden, keinen Gott sei er noch so hoch und keinen fühlenden Wesen und sei es noch so mächtig werde ich jemals mein Haupt senken. Das war das Problem meines gesamten Leben. Ich bin nur auf Augenhöhe zu haben. Ich hab eben keine Zeit sieben Tage und Nächte zu sitzen ich hab das auf 40 Jahre verteilt.

    So und nun ist Schluss mit dem Quatsch. Hat jemand Lust was Essen zu gehen, mit einem schönen Wein und viel Tamtam?

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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