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  1. Buddhaland Forum
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Glück oder Unglück

  • lotsawa
  • 28. Januar 2020 um 09:31
  • Zum letzten Beitrag
  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 09:31
    • #1

    Wer stellt sich oder wer hat sich noch nie bestimmte Fragen in seinem Leben gestellt?

    Zum Beispiel:

    NACH DEM SINN DES LEBENS?

    BIN ICH GLÜCKLICH ODER WAS MACHT MICH GLÜCKLICH?

    WAS KOMMT NACH DEM TOD?

    UND, wer hat für sich Antworten gefunden, die befriedigend sind und das eigene Leben dann als sinnvoll, glücklich und zuversichtlich anzusehen?

    Manchmal wird sogar behauptet, dass das Leben überhaupt keinen Sinn an sich hat.

    Denn, wenn wir uns klar machen, dass alle Dinge unbeständig, leidhaft und ohne Selbst sind, erscheint es möglicherweise nachvollziehbar, wenn wir sagen, dass sie keinen Wert an sich haben, weil es kein Leben ohne Unbeständigkeit und Leiden gibt.

    Wenn wir daraus folgern, dass wir besser nicht mehr Begehren sollen, fehlt uns dann nicht die treibende Kraft in unserem Leben? Plätschert unser Leben dann nicht nur so vor sich hin?

    Ist das Leben tatsächlich eine reine Freunde, diese Frage können wir uns doch einmal ernsthaft stellen. Finden wir Befriedigung in unserem Leben?

    Was geschieht, wenn wir die wahre Natur der Dinge erkannt haben, sie uns offensichtlich und klar geworden sind: Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und das Nicht-Selbst?

    Können wir dann zweifelsfrei sagen, dass wir die Frage

    NACH DEM SINN DES LEBEN,

    OB WIR GLÜCKLICH SIND und

    WAS NACH DEM TOD KOMMT,

    beantwortet haben?

    LG Lotsawa

  • Monikamarie
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    • 28. Januar 2020 um 09:47
    • #2
    lotsawa:

    Was geschieht, wenn wir die wahre Natur der Dinge erkannt haben, sie uns offensichtlich und klar geworden sind: Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und das Nicht-Selbst?

    Können wir dann zweifelsfrei sagen, dass wir die Frage

    NACH DEM SINN DES LEBEN,

    OB WIR GLÜCKLICH SIND und

    WAS NACH DEM TOD KOMMT,

    beantwortet haben?

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    Ja und Nein, Lotsawa.

    Ja, ich bin oftmals glücklich, meistens in Frieden, selten depressiv, und das seit ca. 35 Jahren.

    Nein, ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt.

    Über diese Fragen habe ich seit meiner Jugend mit Freunden/innen diskutiert und nachgedacht. Sie begleiten mich ein Leben lang. Heute habe ich diese Fragen nicht mehr, auch nicht nach dem Tod. Denn das kann ich ja nicht nachprüfen und beweisen.

    Das ist für ein sinnvolles Leben auch nicht vonnöten.

    _()_

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 10:45
    • #3

    Wir haben doch ständig an irgendwelchen Dingen fest und genau dann, wenn wir das tun, leiden wir doch. Diese Begierden sind doch dann eine Quelle des Leidens.

    Also auch indem wir uns diese Fragen stellen.

    Sinn des Lebens? Warum stellen wir uns diese Frage. Geht es um Begehren, Anhaften an irgendetwas?

    Glück? Begierde, Anhaften?

    Tod? Aversion, wir wollen nicht sterben?

    Im Grunde genommen geht es doch bei diesen Fragen um das „Ich“, das „Selbst“. Wir zapfen doch mit diesen Fragen genau diese Quelle des Leidens an, weil wir uns auf das „Ich“ fokussieren.

    Wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn wir uns gar nicht erst diese Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glück oder, was nach dem Tod geschieht, stellen?

    Wäre das eine effektive Form mit Anhaftung umzugehen und die Selbst-Vorstellung loszulassen?

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 11:19
    • #4

    Ist denn, wenn wir uns mit der Sinnlosigkeit des Seins nicht abfinden wollen, einerseits Begierde oder andererseits Aversion, je nachdem wir dieses Sein sich im Leben zeigt?

    Hierzu mal ein Zitat, sorry, ich weiß nicht mehr woher ich es habe, ich hatte es mal ausgedruckt:

    "Wenn der Geist alles loslässt, gibt es nichts mehr, das ihn an die Welt bindet und ihn zum Sklaven macht. Es gibt nichts mehr, das ihn im Daseinskreislauf von Geburt und Tod herumwirbelt. Das Rad kommt zum Stillstand und der Zustand des Transzendierens der Welt, oder der Freiheit von der Welt, tritt ein. Das Aufgeben des ungeschickten Festhaltens ist also der Schlüssel zur buddhistischen Übung."

  • Sternenkind
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    • 28. Januar 2020 um 11:45
    • #5
    mkha':

    Ich lernte früh, dass es nichts gibt, was sich nicht in stetem Wandel befindet, nichts, was für die Ewigkeit gültig ist, nichts, woran ich mich festhalten kann. Somit war es, wollte ich nicht verzweifeln, angezeigt, mich schleunigst damit abzufinden, Dinge loszulassen.

    Da ich mich im Gegenzug jedoch wenigstens nicht mit der Sinnlosigkeit meines Seins abfinden wollte, begann ich irgendwann nach Antworten zu suchen: wozu ist mein Leben gut? Was habe ich noch nicht kapiert? Ich war überzeugt, dass es mir möglich sein wird, einen tieferen Sinn zu finden

    :hug: Du schreibst mir aus dem Herzen :).

    Ich habe mein Leben lang versucht zu verstehen, die Welt, Menschen, mich....warum es Krankheiten gibt und rote Fäden ;).

    Es ist wie puzzeln und über dieses Puzzle haben sich auch die Teile zusammengefügt, die mir halfen MICH zu erkennen.

    Mit dem zu mir Finden kam auch mein Sinn meines Lebens. Was mich mit sehr viel Freude erfüllt. Es hilft mir auch, mich in den Stürmen des Lebens immer wieder zu zentrieren und mich auf das Wesentliche auf meinem Weg zu besinnen.

    :rainbow:

  • Monikamarie
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    • 28. Januar 2020 um 12:21
    • #6
    lotsawa:

    Wir haben doch ständig an irgendwelchen Dingen fest und genau dann, wenn wir das tun, leiden wir doch. Diese Begierden sind doch dann eine Quelle des Leidens.

    Also auch indem wir uns diese Fragen stellen.

    Sinn des Lebens? Warum stellen wir uns diese Frage. Geht es um Begehren, Anhaften an irgendetwas?

    Glück? Begierde, Anhaften?

    Tod? Aversion, wir wollen nicht sterben?

    Im Grunde genommen geht es doch bei diesen Fragen um das „Ich“, das „Selbst“. Wir zapfen doch mit diesen Fragen genau diese Quelle des Leidens an, weil wir uns auf das „Ich“ fokussieren.

    Wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn wir uns gar nicht erst diese Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glück oder, was nach dem Tod geschieht, stellen?

    Wäre das eine effektive Form mit Anhaftung umzugehen und die Selbst-Vorstellung loszulassen?

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    Wer ist "wir"?

    Liest Du eigentlich die Antworten? Oder haftest Du nur an?

    _()_

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 12:29
    • #7
    Monikadie4.:
    lotsawa:

    Wir haben doch ständig an irgendwelchen Dingen fest und genau dann, wenn wir das tun, leiden wir doch. Diese Begierden sind doch dann eine Quelle des Leidens.

    Also auch indem wir uns diese Fragen stellen.

    Sinn des Lebens? Warum stellen wir uns diese Frage. Geht es um Begehren, Anhaften an irgendetwas?

    Glück? Begierde, Anhaften?

    Tod? Aversion, wir wollen nicht sterben?

    Im Grunde genommen geht es doch bei diesen Fragen um das „Ich“, das „Selbst“. Wir zapfen doch mit diesen Fragen genau diese Quelle des Leidens an, weil wir uns auf das „Ich“ fokussieren.

    Wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn wir uns gar nicht erst diese Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glück oder, was nach dem Tod geschieht, stellen?

    Wäre das eine effektive Form mit Anhaftung umzugehen und die Selbst-Vorstellung loszulassen?

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    Wer ist "wir"?

    Liest Du eigentlich die Antworten? Oder haftest Du nur an?

    _()_

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    Und wer ist "Du"?

    :lol:

  • Monikamarie
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    • 28. Januar 2020 um 14:26
    • #8

    Wenn Du wir schreibst, dann maßt Du Dir an zu wissen, was wir denken und tun.

    Bleib einfach bei Dir.

    lotsawa:

    Wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn wir uns gar nicht erst diese Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glück oder, was nach dem Tod geschieht, stellen?

    Ist Dir das denn überhaupt möglich?

    Ich z.B. kann doch gar anders, weil ich eben so veranlagt bin. Ist das vielleicht Karma?

    Und diejenigen, die sich nicht damit beschäftigen, sind entweder schon darüber hinaus oder aber manch einer stellt irgendwann die Frage "wieso passiert das mir ...?"

    Ich jedenfalls habe darauf eine Antwort. Du auch?

    _()_

  • Monikamarie
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    • 28. Januar 2020 um 14:54
    • #9

    Mir wird das hier langsam wieder zu bunt

    Frage eines Neulings

    lotsawa:

    Und wer ist "Du"?

    :lol:

    Bist Du nun neu oder willst Du nur spielen?

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 14:55
    • #10
    Monikadie4.:

    Wenn Du wir schreibst, dann maßt Du Dir an zu wissen, was wir denken und tun.

    Bleib einfach bei Dir.

    lotsawa:

    Wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn wir uns gar nicht erst diese Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glück oder, was nach dem Tod geschieht, stellen?

    Ist Dir das denn überhaupt möglich?

    Ich z.B. kann doch gar anders, weil ich eben so veranlagt bin. Ist das vielleicht Karma?

    Und diejenigen, die sich nicht damit beschäftigen, sind entweder schon darüber hinaus oder aber manch einer stellt irgendwann die Frage "wieso passiert das mir ...?"

    Ich jedenfalls habe darauf eine Antwort. Du auch?

    _()_

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    Ich müsste wir durch UNS ersetzen, mit WIR habe ich keine Person aus dem Forum gemeint. Das war missverständlich ^^

  • Daoist
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    • 28. Januar 2020 um 15:30
    • #11

    Bei mir fiel die Frage nach Sinn, Glück und solchen Kram irgendwann einfach ab. Zu leben ist doch völlig ausreichend. Die Suche nach Sinn und Glück ist so ähnlich wie der Versuch, einer Schlange Beine anzukleben. Also für mich unnötig.
    Was nach dem Tod kommt, weiß ich nicht. Aber ist das wichtig? Dem kann man sich doch nach dem Tod zuwenden, sollte da was sein.

    [lz]

    Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.[/lz]

    John Lennon

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    • 28. Januar 2020 um 15:56
    • #12

    Hallo miteinander

    ich denke, lotsawa, es hilft nicht viel weiter, das WIR durch UNS zu ersetzen. Rein sprachlich meint man immer eine mehr oder weniger große Gruppe, deren individuelles Mitglied man ist.

    Es gibt einmal die individuelle Ebene. Da kann ich (Helmut) sagen, ich verstehe unter Glück oder Unglück dieses und jenes. Wie siehst du (lotsawa) dies? Genauso kannst du (lotsawa) sagen, ich sehe es so und so und würdest du (Helmut) mir zustimmen? Natürlich kann man sagen, wir Menschen haben alle eine Vielzahl von Verblendungen in unserem Geist, so lange wir noch nicht die Selbstlosigkeit erkannt haben. Das ist eine Gemeinsamkeit dieser Menschen, auch wenn die Verblendungen unterschiedlich ausgeprägt sein werden. Diese beiden Ebenen sollten wir hier im Thread unterscheiden ohne sie zu trennen.

    Ich bin der Meinung, dass es richtig ist sich zu fragen, was Glück ist. In der Tiefe unseres Herzen wünschen wir uns doch Glück, streben wir nach Glück. Aber was ist Glück? Meines Erachtens besteht Glück darin, alle Leiden samt ihren Ursachen überwunden zu haben. Das ist natürlich schon eine sehr hohe Form des Glücks. Mit der dritten und vierten edlen Wahrheit hat uns Buddha Sakyamuni aufgezeigt wie wir dies erreichen können. Natürlich können wir auch in unserer jetzigen samsarischen Existenz Glück erleben, aber dies ist eben unbeständig und vergänglich, flüchtig und vorübergehend, wandelt sich also in Leid um.

    Meines Erachtens verursacht die Frage nach dem Sinn des Lebens keine Leiden. Vielmehr besteht für mich der Sinn des Lebens darin, die Ursachen und Umstände, die mir jetzt zur Verfügung stehen, gut zu nutzen, um Weg den der Buddha Sakyamuni aufgezeigt hat, bestmöglich zu verwirklichen und somit zumindest gute Voraussetzungen für zukünftige Leben im menschichen Daseinsbereich zu schaffen, damit ich den spirituellen Pfad weitergehen kann, wenn ich in diesem Leben noch nicht den Zustand eines Arhats erreiche.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Monikamarie
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    • 28. Januar 2020 um 15:56
    • #13

    Egal ob wir oder uns. Bleib einfach bei Dir.

    _()_

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 16:01
    • #14
    Monikadie4.:

    Egal ob wir oder uns. Bleib einfach bei Dir.

    _()_

    Hab verstanden, das werde ich ganz sicher 8);)

  • mukti
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    • 28. Januar 2020 um 16:28
    • #15
    lotsawa:

    Was geschieht, wenn wir die wahre Natur der Dinge erkannt haben, sie uns offensichtlich und klar geworden sind: Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und das Nicht-Selbst?

    Können wir dann zweifelsfrei sagen, dass wir die Frage

    NACH DEM SINN DES LEBEN,

    OB WIR GLÜCKLICH SIND und

    WAS NACH DEM TOD KOMMT,

    beantwortet haben?

    LG Lotsawa

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    Die ersten zwei Fragen sind dann zweifelsfrei beantwortet, die Antwort auf die Dritte wird sich zu gegebener Zeit herausstellen.

    Nämlich im Leben selber lässt sich dann kein Sinn mehr finden, außer das Glück der Befreiung und den Weg dorthin anderen mitzuteilen. Leidhaft ist das Leben ja nur aufgrund von Begehren und Anhaftung, daher ist es ein Glück wenn man nichts braucht und an nichts hängt, nicht mal am Leben selber.

    Mit Metta, mukti.


  • Daoist
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    • 28. Januar 2020 um 17:17
    • #16

    Glück aber nicht in dem Sinn von positivem (Wohl)gefühl. Darauf wies Buddha auch hin.

  • lotsawa
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    • 28. Januar 2020 um 17:27
    • #17

    DANKE FÜR EURE ANTWORTEN. ICH wollte ganz einfach mal Eure Reaktionen dazu erfahren, insbesondere im Hinblick darauf, dass ihr Euch den Lehren Buddhas nahe fühlt.

    Nochmals Danke, sehr lehr-und aufschlussreich was so an Reaktionen kam

    _()__()_

  • Martin1980
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    • 28. Januar 2020 um 17:39
    • #18

    1.NACH DEM SINN DES LEBENS

    2. BIN ICH GLÜCKLICH ODER WAS MACHT MICH GLÜCKLICH?

    3. WAS KOMMT NACH DEM TOD?

    1 : Der Sinn des Lebens, ist das vermehren, verbessern, erhalten.

    Da aber alles unbeständig ist, ist das Leben für mich sinnlos und voller Leiden. Da ich aber diese Ich nicht finde, ist der Sinn des Lebens für mich, loslassen. Nichts mehr Ergreifen. Ich vertraue da der buddhistischen Lehre.

    2. Das meiste Glück, dass ich erlebe, ist bedingt durch unbeständige Dinge. Würde ich mein Glück davon abhängig machen, wäre mein Glück unbeständig.

    Auch jenes Glück das ich in der Meditation erlebe, ist unbeständig.

    Aber im loslassen und nicht ergreifen habe ich eine Art von Frieden gefunden.

    Und dieser Frieden ist unabhängig von meinen äußeren glücksbringern.

    Ich habe derzeit große Schmerzen aber mein Herz leidet nicht mit dem Körper. Kurz gesagt, ich bin nicht glücklich und auch nicht unglücklich, ich bin zu 90 % zufrieden. Und damit kann ich leben.

    3. Wenn ich es richtig mache, kommt nichts mehr. Für mich wird nur Unwissenheit und Ignoranz geboren. Wenn ich den Saustall in meinem Herzen beseitige, wenn es keine fesseln mehr gibt, wenn diese Idee von "Ich" durchschaut ist, gibt es kein neues werden mehr, weder im Himmel noch in einer Hölle.

    So sehe ich die Sache.

    Alles Gute für Dich!

  • Daoist
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    • 28. Januar 2020 um 18:13
    • #19

    Gerade im Faxenbuch:


    [lz]

    Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei:

    Daß ihm gewiß und ungewiß die Zukunft sei.[/lz]

    Friedrich Rückert

  • Zuflucht
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    21. Mai 2018
    • 21. Februar 2020 um 01:44
    • #20

    Martin, ich wünsche Dir weniger Schmerzen und von Herzen alles Gute! Für Heute kurz nach Anbruch des neuen Tags erlaube ich mir zehn Wegweisungen, die in ihrer Einfachheit beeindrucken können, zum besten zu geben. Morgen werde ich mich sicherlich über die scheinbaren Wellness Ratschläge peinlich berührt füllen.

    1. Sei fröhlich

    2. Atme

    3. Bewege Dich

    4. Ruhe Dich aus

    5. Meistere Deine Gefühle

    6. Meditiere

    7. Vereinfache Dein Leben

    8. Gehe hinaus in die Natur

    9. Ernähre Dich richtig

    10. Achte auf Deine Umgebung

    :sunny::klee:

  • Martin1980
    Gast
    • 21. Februar 2020 um 07:09
    • #21
    Zuflucht:

    Martin, ich wünsche Dir weniger Schmerzen und von Herzen alles Gute! Für Heute kurz nach Anbruch des neuen Tags erlaube ich mir zehn Wegweisungen, die in ihrer Einfachheit beeindrucken können, zum besten zu geben. Morgen werde ich mich sicherlich über die scheinbaren Wellness Ratschläge peinlich berührt füllen.

    1. Sei fröhlich

    2. Atme

    3. Bewege Dich

    4. Ruhe Dich aus

    5. Meistere Deine Gefühle

    6. Meditiere

    7. Vereinfache Dein Leben

    8. Gehe hinaus in die Natur

    9. Ernähre Dich richtig

    10. Achte auf Deine Umgebung

    :sunny::klee:

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    Ich bedanke mich für die lieben Worte!

    Es ist wie es ist, und es passt so.

    Ich setze mich jetzt ein wenig auf das Kissen, und wünsche Dir ein Herz, gefüllt mit Liebe und Zuversicht.

    Möge Dein Beitrag nicht nur für mich hilfreich sein!

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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