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Was wird wiedergeboren?

  • Sili
  • 3. Oktober 2019 um 12:22
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  • Igor07
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    • 27. Januar 2024 um 19:01
    • #151
    Metta:
    Igor07:

    Das kann ich mir nicht verkneifen. Wenn ich mich mit meinem Geburtsdatum, der Urkunde, dem Land oder der Sprache identifiziere, ich produziere das Märchen über mein ( als ob) „Ich“, das man niemals vorfinden kann. Alan Watts hatte dazu sehr schönes Buch geschrieben: „ Die Illusion des Ich“.

    Sag das den Wiedergeburtsgläubigen.

    Ach, lieber Metta, sage es , *lach*, bitte nicht. Wenn die Leute sehr lange über die Konzepte , im Sinne „die Fiktion“ auslassen, dann es erinnert mir den berüchtigten schon Ausdruck, dass man sollte den armen Buddha töten, wenn man ihn trifft. Ansonsten man würde sich sehr viele Leben ( Ironie, oder?) an die Wiedergeburt klammern, aber verpasst das Leben im Hier und Jetzt, aber nur „dort“ man kann die Erlösung finden. Wenn man wider an das Wort „dort“ klammert, man sollte es auch loslassen. Am Ende man kann überhaupt nicht loslassen, was nicht , eigentlich, real ist.

    Von der anderen Seite, egal , klammert man oder loslässt, es gibt nur den „alltäglichen Geist“, der auch der Buddha / höchstpersönlich ?, Scherz, oder?/ IST. Kurz zusammengefasst, man landet immer genau dort, wo man begonnen hatte. Warum braucht man so viele Umwege , ach, die Wiedergeburten, sorry.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    Buddh. Richtung
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    • 28. Januar 2024 um 04:32
    • #152
    Metta:

    Was soll denn das heißen, "einmalig erschaffenes Wesen"?

    Damit meine ich die in dieser Kultur vorherrschende Ansicht , deren unbewusster Reflex darin liegt, eine andere Ansicht als diese für nichtig bzw. unsinnig erklären zu wollen. Das ist eigentlich (nur und nicht so schwer) nachvollziehbare Physik der Psyche.

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    • 28. Januar 2024 um 09:26
    • #153
    Sotapannabumm:
    Metta:

    Was soll denn das heißen, "einmalig erschaffenes Wesen"?

    Damit meine ich die in dieser Kultur vorherrschende Ansicht , deren unbewusster Reflex darin liegt, eine andere Ansicht als diese für nichtig bzw. unsinnig erklären zu wollen. Das ist eigentlich (nur und nicht so schwer) nachvollziehbare Physik der Psyche.

    Nein, das ist Kaffeesatz-Leserei. Lass uns mal nicht über die "Physik der Psyche dieser Kultur" reden, sondern darüber, was du hier inhaltlich mit "einmalig erschaffenes Wesen" meintest.

  • Qualia
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    • 28. Januar 2024 um 11:14
    • #154
    Metta:
    Sotapannabumm:

    Jedes Verstehen und einordnen einer Lehre hat immer etwas mit der Kultur, also mit den Vorstellungen zu tun, denen man ausgesetzt war und die man in seinem Umfeld aufrechterhält.

    Gut, aber ich bin da ziemlich unvoreingenommen - und für meinen ersten buddhistischen Lehrer in Japan war das Thema "Wiedergeburt" kein Thema, das hab ich erst wahrgenommen, als es mir Deutsche mit allerlei PK-Zitaten aufs Auge drücken wollten. Soviel zur Kultur.

    Sotapannabumm:

    Buddhistische Weisheit hat durchaus etwas damit zu tun, die Ansicht über ein einmalig erschaffenes Individuum überwunden bzw ihre Ursachen eliminiert zu haben.

    Was soll denn das heißen, "einmalig erschaffenes Wesen"? Meinst du damit, dass es "buddhistische Weisheit" ist, dass die Wesen (im konventionellen Sinne) wiedergeboren werden?

    Sotapannabumm:
    Metta:
    Sotapannabumm:

    Mal ganz einfach gefragt: glaubst du, dass Erinnerungen an vergangene Existenzen möglich sind?

    Metta:

    Ich antworte mal hahaha: Nein, jedenfalls nicht im konventionellen Sinne vom "meine".


    So hat es angefangen. Du hättest ja nicht auf meine Antwort eingehen brauchen und ich hätte dir eh nicht geantwortet, wenn ich das folgende gewusst hätte:

    Sotapannabumm:

    Ich sprach über eine vollkommen schräge Vorstellung des hiesigen Kulturkreises (wenn du so willst): die Vorstellung der einmaligen Geburt eines lebenden und fühlenden Insividuums ‚Ich‘.


    Es hat für mich überhaupt nichts mit "Kultur" zu tun, sondern wie man die buddhistische Lehre versteht.

    Jedes Verstehen und einordnen einer Lehre hat immer etwas mit der Kultur, also mit den Vorstellungen zu tun, denen man ausgesetzt war und die man in seinem Umfeld aufrechterhält.

    Deswegen nannte Buddha als eine Bedingung des Zustandekommens von weiser oder undweiser Ansicht, ja auch die Menschen mit denen und deren Handeln (wozu auch das Denken gehört) man Kontakt hat.

    Alles anzeigen
    Sotapannabumm:

    Buddhistische Weisheit hat durchaus etwas damit zu tun, die Ansicht über ein einmalig erschaffenes Individuum überwunden bzw ihre Ursachen eliminiert zu haben. Das ist ja ein Paradebeispiel für Atta Ansicht bzw für das Vorhandensein von triebgebundener Ansicht (über ein Selbst oder ein Sichselbst)

    [lz]

    * Jedes Verstehen und Einordnen einer Lehre hat immer etwas mit der Kultur, also mit den Vorstellungen zu tun, denen man ausgesetzt war und die man in seinem Umfeld aufrechterhält.

    **Deswegen nannte Buddha als eine Bedingung des Zustandekommens von weiser oder unweiser Ansicht, ja auch die Menschen, mit denen und deren Handeln (wozu auch das Denken gehört) man Kontakt hat.

    ***Buddhistische Weisheit hat durchaus etwas damit zu tun, die Ansicht über ein einmalig erschaffenes Individuum überwunden bzw ihre Ursachen eliminiert zu haben. Das ist ja ein Paradebeispiel für Atta Ansicht bzw für das Vorhandensein von triebgebundener Ansicht (über ein Selbst oder ein Sichselbst)[/lz]

    *Jedes Verstehen und Einordnen einer Lehre hat immer etwas mit der Kultur, in der ein Individuum sozialisiert wurde, zu tun. Also mit Vorstellungen, Ritualen und Regeln, denen man ausgesetzt war und die man in seinem Umfeld aufrechterhalten muss, um nicht ausgeschlossen zu werden. Heißt, eine sozial fremde Lehre wird nicht so übernommen wie sie ist, sie wird immer dem individuellen Kontext des Individuums durch das Individuum angepasst, damit es in seinem Sozialen bleiben kann.

    Es hilft auch nicht in das Heimatland der Lehre zu gehen, denn dort ein soziales Mutterreich zu schaffen kostet so viel Kraft, dass der Grund der Hinwendung in den Hintergrund tritt. Bleibt als Zuflucht das alte Soziale erhalten, kommt die Vorstellung über die fremde Lehre unweigerlich in Konfrontation mit der realen Umwelt dieser Lehre.

    **Deswegen nannte Buddha als eine Bedingung des Zustandekommens von weiser oder unweiser Ansicht, ja auch die Menschen, mit denen und deren Handeln, wozu auch das Denken gehört, man Kontakt hat.

    Ein westlicher Buddhist ist inkompatibel zu einem östlichen Buddhisten, solange beide auf ihre Geburt gebundene soziale Zuflucht bestehen.

    Deswegen nannte Buddha den Begriff: Mensch. Buddhisten können erst über die Lehre reden, wenn ihnen bewusst ist, dass sie keine Buddhisten, sozial Verbunden, sind. Buddha lehrte immer zu Menschen, nie zu Buddhisten oder einer sonstigen sozialen Gruppe.

    *** Buddhistische Weisheit hat durchaus damit zu tun, die Ansicht über ein einmalig erschaffenes Individuum überwunden bzw ihre Ursachen eliminiert zu haben. Genau das hat buddhistische Weisheit geschafft.

    Die Lehre hat damit wenig zu tun. Buddha hat dargelegt, wie ein Individuum entsteht und wie es sich als atta/Ich-Individuum verstehen kann und nicht mehr erkennt, dass es ein einmalig geschaffenes ist, in jeden Augenblick. Das Ich-Individuum ist keine Illusion, es ist durch Individuum-sein zu einer Institution geworden, die vollkommen verblendet, dass sie das nie sein kann.

    Alle Konflikte erscheinen durch dieses Festhalten, ein persönliches Individuum zu sein, und zwar immer.

    Dieses Festhalten an dem Persönlichen, in einer sozialen Ordnung, hat Buddha durchdrungen. Es geht ihm nie darum, dieses zu eliminieren, es sollte erkannt werden, damit der Mensch wieder frei sein kann. Wenn das Individuum erkannt wird, erscheint der Mensch in seiner Hülle des persönlichen Individuums und erst dann kann er sich, der Mensch, seine Persönlichkeit auf Abstand bringen von dem nicht einhalten der Sila.

    Auf Abstand bringen heißt genau das, was es sagt, kein Verbot von Silaumgehungen, denn alle großen Weisen wussten, dass es unmöglich ist als sozialer Mensch die Sila korrekt einzuhalten.

    Buddhisten, Juden, Christen, Moslems, die sich als solche Persönlichkeiten verstehen, verlangen das Einhalten der Gebote im Wissen, dass es nicht geht, von den sogenannten Unwissenden.

    Das Einzige, das die Unwissenden nicht wissen, ist das, wenn sie sich von ihren religiösen Führern befreien, die Freiheit haben, in ihrer sozialen Ordnung zu leben. Sie als Menschen gestalten für Menschen und nicht für Gott oder sonst einen irren Wirrkopf, der ein metaphysisches Ziel, in Zukunft ausruft, um ein bequemes Leben zu leben, durch die Reichtümer, die sie den Unwissenden entziehen.

    Alle "Leiden" verwehen schnell, wenn sie nicht von einem Individuum ertragen, abgewehrt werden.

    Ohne Mich ist alles einfach. :hug:

    Aber ohne mich gibt es kein Leben als Mensch mit Menschen.

    Soziales Miteinander ist nie ohne Konfrontationen, aber ohne Kriege, wenn der Glaube nur und absolut ein persönliches Individuum zu sein als irrsinnig durchschaut wird.

    Individualität ist Keine Illusion (Ich bin immer allein), sondern wichtiger Bestandteil des sozialen, Samsara, aber nicht des Menschen. (Ich bin nie einsam.)

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

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    • 28. Januar 2024 um 12:04
    • #155
    Qualia:

    Jedes Verstehen und Einordnen einer Lehre hat immer etwas mit der Kultur, in der ein Individuum sozialisiert wurde, zu tun. Also mit Vorstellungen, Ritualen und Regeln, denen man ausgesetzt war und die man in seinem Umfeld aufrechterhalten muss, um nicht ausgeschlossen zu werden. Heißt, eine sozial fremde Lehre wird nicht so übernommen wie sie ist, sie wird immer dem individuellen Kontext des Individuums durch das Individuum angepasst, damit es in seinem Sozialen bleiben kann.

    Es hilft auch nicht in das Heimatland der Lehre zu gehen, denn dort ein soziales Mutterreich zu schaffen kostet so viel Kraft, dass der Grund der Hinwendung in den Hintergrund tritt. Bleibt als Zuflucht das alte Soziale erhalten, kommt die Vorstellung über die fremde Lehre unweigerlich in Konfrontation mit der realen Umwelt dieser Lehre.

    Es ist schon ein Unterschied, ob man mal für eine kurze zum Gucken hinfährt, oder ob man da dann für einen längeren Zeitpunkt lebt und sich auf die dortigen Bedingungen vollkommen einlassen muss - und man kann das nicht, wenn man dieses andere Umfeld ständig hinterfragt. Ich habe das immer gern getan, schon deshalb, weiß ich wirklich wissen wollte, was da tatsächlich stattfindet. Mein soziales Verhalten hat sich dann natürlich auch in meinem genuinen Umfeld verändert, aber mein Verständnis der Lehre ist unaufhebbar ostasiatisch geprägt -aber steht in keinem Widerspruch zu dem, was auch schon "im Westen" gedacht wurde. Dass mir das leichtfiel, liegt möglicherweise auch daran, dass ich Null christliche Prägung erfahren hatte.

  • Sotapannabumm
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    • 28. Januar 2024 um 14:18
    • #156
    Qualia:

    Buddhisten, Juden, Christen, Moslems, die sich als solche Persönlichkeiten verstehen, verlangen das Einhalten der Gebote im Wissen, dass es nicht geht, von den sogenannten Unwissenden.

    Vielleicht ist es ja das worum es dir geht. Dass diese Menschen sich selbst endlich mal so verstehen wie du sie.

  • Sotapannabumm
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    • 28. Januar 2024 um 14:32
    • #157
    Metta:
    Sotapannabumm:
    Metta:

    Was soll denn das heißen, "einmalig erschaffenes Wesen"?

    Damit meine ich die in dieser Kultur vorherrschende Ansicht , deren unbewusster Reflex darin liegt, eine andere Ansicht als diese für nichtig bzw. unsinnig erklären zu wollen. Das ist eigentlich (nur und nicht so schwer) nachvollziehbare Physik der Psyche.

    Nein, das ist Kaffeesatz-Leserei. Lass uns mal nicht über die "Physik der Psyche dieser Kultur" reden, sondern darüber, was du hier inhaltlich mit "einmalig erschaffenes Wesen" meintest.

    Ich meine nicht dass das Kaffesatzleserei ist und weitere Zeilen bestätigen mir diesen Umstand ja. Insofern gibts du ja auch deutlich zu erkennen was du von meinen schriftlichen Versuchen hier hältst. Da habe ich kein Problem mit. Insofern ich werde nicht einer oberflächlichen ‚Diskussion‘ dienen. Das wichtigste habe ich schon gesagt: ‚mein‘ ist nur ein Wort, und wenn man jeweils erkennt, was ‚mein‘ ist bzw sein soll, dann ist es ja gut.

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    • 28. Januar 2024 um 15:31
    • #158
    Sotapannabumm:

    Ich meine nicht dass das Kaffesatzleserei ist und weitere Zeilen bestätigen mir diesen Umstand ja.

    Ich wolle nur von dir explizit wissen, was du unter "einmalig erschaffenes Wesen" verstehst?
    Ist das so schwer das in einem Satz zu beantworten, ohne iwas anderes noch auszuschmücken?

  • Sotapannabumm
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    • 28. Januar 2024 um 15:43
    • #159
    Metta:
    Sotapannabumm:

    Ich meine nicht dass das Kaffesatzleserei ist und weitere Zeilen bestätigen mir diesen Umstand ja.

    Ich wolle nur von dir explizit wissen, was du unter "einmalig erschaffenes Wesen" verstehst?
    Ist das so schwer das in einem Satz zu beantworten,

    Ganz ehrlich: Was ist daran so schwer zu verstehen? Ich stehe auch für aufrichtiges Interesse hier nicht mehr zur Verfügung. In dem Fall müsstest du dann jemand anderen finden und fragen.

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    • 28. Januar 2024 um 15:48
    • #160
    Sotapannabumm:
    Qualia:

    Buddhisten, Juden, Christen, Moslems, die sich als solche Persönlichkeiten verstehen, verlangen das Einhalten der Gebote im Wissen, dass es nicht geht, von den sogenannten Unwissenden.

    Vielleicht ist es ja das worum es dir geht. Dass diese Menschen sich selbst endlich mal so verstehen wie du sie.

    Ich verstehe weder sie noch sie mich. Geht mich auch nicht an. Sind nur Gedanken-Spiele ohne Tatsachen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

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    • 28. Januar 2024 um 15:49
    • #161

    Aber was soll das in Bezug auf meine Äußerungen bedeuten? Ich glaube jedenfalls nicht an ein "einmalig erschaffenes Wesen". Ich weiß aber auch, dass jedes Wesen nur ein Leben hat. Ist das ein Widerspruch für dich?

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    Helmut
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    • 28. Januar 2024 um 15:52
    • #162
    Sotapannabumm:
    Metta:
    Sotapannabumm:

    Ich meine nicht dass das Kaffesatzleserei ist und weitere Zeilen bestätigen mir diesen Umstand ja.

    Ich wolle nur von dir explizit wissen, was du unter "einmalig erschaffenes Wesen" verstehst?
    Ist das so schwer das in einem Satz zu beantworten,

    Ganz ehrlich: Was ist daran so schwer zu verstehen? Ich stehe auch für aufrichtiges Interesse hier nicht mehr zur Verfügung. In dem Fall müsstest du dann jemand anderen finden und fragen.

    Die Bedeutung der Aussage "einmalig erschaffenes Wesen" ergibt sich ja nicht aus den verwendeten Worten, sondern nur aus einem bestimmten Kontext. Das bedeutet, du Sotapannabumm kommst nicht drumherum zu sagen, was du mit dieser begrifflichen Formulierung zum Ausdruck bringen willst und von welchen Ansichten du dich mittels dieser Aussage abgrenzen willst.

    Nur du kannst uns erklären was du mit dieser Aussage "einmalig erschaffenes Wesen" meinst. Das kann niemand anderes für dich übernehmen.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

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    • 28. Januar 2024 um 17:40
    • #163

    Das wäre sogar gut, wenn das ein drängendere Frage wäre.

    Helmut Der Kontext kann eindeutiger nicht gegeben sein, und auch ohne Kontext ist manches verstehbar und auch andere Menschen können manchmal erklären was ein anderer meint.

    Aber wie schon gesagt. Und wenn es wirklich eine drängendere Frage ist, dann wird man schließlich von allein draufkommen und das wäre ja umso besser.

  • Sotapannabumm
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    • 29. Januar 2024 um 01:52
    • #164

    Feindlich und provokativ finde ich ja Deinen Post Sudhana. Ganz ohne Humor einmal gesagt. Das ist nicht selten dass man eigene zugrunde liegende Energien dorthin projeziert, wo sie nicht sind.

    Ich bin ja offensichtlich in der Lage einen Dialog ohne feindliche Absichten zu führen. Also was bezweckst du damit außer, eben.

    Erkenne dich selber - das ist ein Spruch der passt zu du deinem anmassenderweise redigierterm Post von mir bezüglich eines provokanten Urteils gegenüber Angehörigen anderer Religionen so würdest du das vielleicht sagen. Ansichtstrieb ist eine vertrackte Sache.

    Ich kann diese Energien gut verstehen. Trotzdem finde ich sie nicht richtig. Und ausserdem kann man sich immer noch von allem lösen was man von anderen gelernt hat und nur auf sein Herz hören und richtige Ansicht als richtige Ansicht erkennen. Auch wenn sie ein bissl wahnhaft ist. Viel besser als falsche wahnhafte Ansicht - denke ich mir.

  • Leonie
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    • 29. Januar 2024 um 10:36
    • #165

    :lol:

    :zen:

  • Sotapannabumm
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    • 29. Januar 2024 um 15:25
    • #166
    Leonie:

    :lol:

    Ja so ging es mir auch ein wenig hier. Nicht als du geschrieben hast, die Unterscheidungen fallen weg, da war ich etwas geschockt über diese Selbstsicherheit angesichts so einer eigenen Interpretation und dem Unwillen sich das doch nochmal genauer zu überlegen bzw in sich hineinzuhorchen. Es war die Theorie über die Kommunikation die Sudhana hier so felsenfest ‚das ist das Problem der Kommunikation‘ hineingestellt hat. Conceptual Profilerations na gut. Das war erheiternd. Aber der Affe lacht auch über vieles was er nicht versteht, insofern kann ja sein …

  • Qualia
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    • 29. Januar 2024 um 15:40
    • #167

    .

    Sotapannabumm:

    Conceptual Profilerations

    Interessante Verführung, wenn man sich das rein googelt.

    Muss allerdings gestehen, dass ich auch versuche so viele „Differenzierungen“, Verzierungen wie möglich wegzulassen, die machen mir meine Ansicht noch verworrener.

    Andererseits kann man sich ja mit meinen Extrakten ausdifferenzieren, stört mich nicht.

    Solange nicht der Spruch kommt: „Das hat Buddha nicht gelehrt“, ist alles klar, denn das kann er auch nicht, ist meine „Lehre“, Schreibe.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Leonie
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    • 29. Januar 2024 um 16:46
    • #168

    Du deutest ein wenig viel in meinen Beitrag hinein - das mag daran liegen, dass du dich in allen möglichen Gedanken ergehst - eben papanca. Wie ein Schwamm, der vollgesogen ist mit Gedankengut.

    Sotapannabumm:
    Leonie:

    :lol:

    Ja so ging es mir auch ein wenig hier. Nicht als du geschrieben hast, die Unterscheidungen fallen weg, da war ich etwas geschockt über diese Selbstsicherheit angesichts so einer eigenen Interpretation und dem Unwillen sich das doch nochmal genauer zu überlegen bzw in sich hineinzuhorchen. Es war die Theorie über die Kommunikation die Sudhana hier so felsenfest ‚das ist das Problem der Kommunikation‘ hineingestellt hat. Conceptual Profilerations na gut. Das war erheiternd. Aber der Affe lacht auch über vieles was er nicht versteht, insofern kann ja sein …

    Aber - zur Erinnerung -

    Du bist hier noch die Antwort auf eine Frage schuldig und ich empfehle dir, das mal zu beantworten. In #164 hat Helmut dir das noch ein wenig erläutert, weil du den Ernst dieser Frage nicht verstehen willst!

    :zen:

  • Anna Panna-Sati
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    • 30. Januar 2024 um 10:58
    • #169

    -OT-

    Leonie:

    Du deutest ein wenig viel in meinen Beitrag hinein -

    Über WAS genau du (bzw. dein Smiley) da "Tränen lachst", liebe Leonie , ist ja unklar, weil ergänzende Bemerkungen fehlen.

    So bleibt die Deutung jedem Einzelnen überlassen -

    3 Möglichkeiten liste ich mal auf:

    1. Erheiterung über die Argumentation (welche und wessen?!)

    2. Erheiterung über die Art der Kommunikation (wessen ?!)

    3. Aufforderung an ALLE: Entspannt euch, ist doch im Grunde alles nicht der Rede (und der Emotionen) wert! :)

    .........

    Eine gelungene (auch im ethischen Sinne) Diskussion ist es m.E. nur,

    wenn am Ende ALLE lachen (oder zumindest einigermaßen zufrieden sind).

    Insofern: Schade......


    (Aber vielleicht wird's ja noch was, sind schließlich alles gebildete und um ethisches Verhalten Bemühte hier, oder....?! ;) )

    _()_ :heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Qualia
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    • 30. Januar 2024 um 11:17
    • #170
    Anna Panna-Sati:

    (Aber vielleicht wird's ja noch was, sind schließlich alles gebildete und um ethisches Verhalten Bemühte hier, oder....?! ;) )

    ... und um ethisches Verhalten Bemühte hier...

    Genau dieses Bemühen hat Buddha immer infrage gestellt.

    Um ethisches Verhalten bemüht sein, verhindert die Rechte Einsicht.

    Alle Fesseln sind durch dieses Bemühen aktiv.

    Außerdem ist ethisches Verhalten in jeder Persönlichkeit anders implantiert.

    Es ist keine Übereinstimmung im ethischen Verhalten möglich.

    Aber Rechte Einsicht können alle erreichen und dann auch in zeitlich gebundenem ethischen Verhalten zusammenarbeiten.

    Frieden mit anderen ist immer zeitgebunden. Rechtes Wissen und Rechte Freiheit machen zeitweisen Frieden möglich, dauerhafter Frieden ist Illusion und lebensfeindlich.

    Evolution, Fortschritt würde nicht erscheinen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Sudhana
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    • 30. Januar 2024 um 12:12
    • #171
    Qualia:

    Genau dieses Bemühen hat Buddha immer infrage gestellt.

    Um ethisches Verhalten bemüht sein, verhindert die Rechte Einsicht.

    Halte ich für fraglich bzw. zumindest für eine problematische These. Nach meiner Auffassung ist Rechte Einsicht (dṛṣṭi - eigentlich 'fokussiertes Betrachten') vor allem eine Einsicht in rechtes Verhalten - mit einem anderen Wort: (zumindest auch) ein Ethos. Ein Widerspruch zwischen der 'Weisheitsgruppe' (Rechte Sicht, Rechte Absicht) und der 'Sittlichkeitsgruppe' (Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb) des achtfachen Pfades wäre mE wenig hilfreich.

    Eine andere Sache ist Moral - der Verhaltenskomment in einer Gesellschaft. Der vor allem deren spezifische Verteilung von ökonomischer und politischer Gewalt widerspiegelt. Das, was Hass und Gier aus einer natürlich gegegebenen, dem Mitgefühl entspringenden Ethik machen.

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    • 30. Januar 2024 um 13:12
    • #172
    Sudhana:
    Qualia:

    Genau dieses Bemühen hat Buddha immer infrage gestellt.

    Um ethisches Verhalten bemüht sein, verhindert die Rechte Einsicht.

    Halte ich für fraglich bzw. zumindest für eine problematische These. Nach meiner Auffassung ist Rechte Einsicht (dṛṣṭi - eigentlich 'fokussiertes Betrachten') vor allem eine Einsicht in rechtes Verhalten - mit einem anderen Wort: (zumindest auch) ein Ethos. Ein Widerspruch zwischen der 'Weisheitsgruppe' (Rechte Sicht, Rechte Absicht) und der 'Sittlichkeitsgruppe' (Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb) des achtfachen Pfades wäre mE wenig hilfreich.

    Eine andere Sache ist Moral - der Verhaltenskomment in einer Gesellschaft. Der vor allem deren spezifische Verteilung von ökonomischer und politischer Gewalt widerspiegelt. Das, was Hass und Gier aus einer natürlich gegegebenen, dem Mitgefühl entspringenden Ethik machen.

    In MN 117 gibt Buddha eine andere Einteilung. Aber ist eben meine Meinung.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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  • Online
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    • 30. Januar 2024 um 14:50
    • #173
    Qualia:
    Sudhana:
    Qualia:

    Genau dieses Bemühen hat Buddha immer infrage gestellt.

    Um ethisches Verhalten bemüht sein, verhindert die Rechte Einsicht.

    Halte ich für fraglich bzw. zumindest für eine problematische These. Nach meiner Auffassung ist Rechte Einsicht (dṛṣṭi - eigentlich 'fokussiertes Betrachten') vor allem eine Einsicht in rechtes Verhalten - mit einem anderen Wort: (zumindest auch) ein Ethos. Ein Widerspruch zwischen der 'Weisheitsgruppe' (Rechte Sicht, Rechte Absicht) und der 'Sittlichkeitsgruppe' (Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb) des achtfachen Pfades wäre mE wenig hilfreich.

    Eine andere Sache ist Moral - der Verhaltenskomment in einer Gesellschaft. Der vor allem deren spezifische Verteilung von ökonomischer und politischer Gewalt widerspiegelt. Das, was Hass und Gier aus einer natürlich gegegebenen, dem Mitgefühl entspringenden Ethik machen.

    In MN 117 gibt Buddha eine andere Einteilung. Aber ist eben meine Meinung.

    Und meine Meinung ist, dass Buddha Sakyamuni in MN 117 keine Einteilung der Faktoren des achtfachen Pfades vornimmt, sondern den strukturellen Zusammenhang und damit auch die gegenseitige Abhängigkeit der Faktoren des achtfachen Pfades erklärt und dies aus der Perspektive wie edle rechte Konzentration zu erlangen ist. Darin eingeschlossen ist die Erklärung wodurch falsche / richtige Ansicht, falsche / richtige Absicht usw. charakterisiert ist.

    In MN 117.2 heißt es ja "... ich werde euch die edle Richtige Konzentration lehren, mit ihren unterstützenden Faktoren und ihrer Ausstattung."

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Leonie
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    • 30. Januar 2024 um 15:14
    • #174

    Falsche oder unheilsame Ansicht kann sich nur auf die vier edlen Wahrheiten beziehen - die erste Wahrheit ist dabei die Frage: was ist Leiden? Die rechte/heilsame Ansicht ist dann auch die Antwort auf die Frage dieses threads: was wird wiedergeboren - Leiden wird wiedergeboren. Was denn sonst! Im Kreislauf der Wiedergeburten - samsara - wird immer nur Leiden wiedergeboren - egal in welchen Daseinsbereich es da einen verschlägt.

    Er mag sich noch so anstrengen, es ist nur rechte Anstrengung, wenn sie sich auf die zweite Wahrheit bezieht und die Ursachen des Leidens erkennt - also wiederum eine rechte Ansicht und dann den Weg zum Verlöschen des Leidens konsequent geht.

    MN 117 beginnt daher mit der rechten Konzentration - samma samadhi - weil es ohne diese nicht zur Stillung des Geistes kommen kann.

    :zen:

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    • 30. Januar 2024 um 15:21
    • #175
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    Anna Panna-Sati:

    (Aber vielleicht wird's ja noch was, sind schließlich alles gebildete und um ethisches Verhalten Bemühte hier, oder....?! ;) )

    ... und um ethisches Verhalten Bemühte hier...

    Genau dieses Bemühen hat Buddha immer infrage gestellt.

    Um ethisches Verhalten bemüht sein, verhindert die Rechte Einsicht.

    Das halte ich für problematische Behauptungen. Buddha Sakyamuni hat sehr wohl die Bedeutung von ethischem Verhalten betont. Um nur ein Beispiel zu nennen: AN 8:54. Das ist eine Sutta in der Buddha Sakyamuni einem Haushälter erklärt wie man als Haushälter Glück in diesem Leben und in zukünftigen Leben erlangen kann.

    Zum ersten Punkt:

    "Es gibt vier Dinge, die einen Familienvater noch zu Lebenszeiten zu Wohl und Glück führen. Welche vier? Die Vollendung des beharrlichen Bemühens, die Vollendung der Wachsamkeit, gute Freundschaften und ein maßvolles Leben."

    Im Zusammenhang mit guten Freundschaften erklärt Buddha Sakyamuni:

    "Da pflegt ein Familienvater, ..., den Umgang mit Haushältern oder deren Söhne, ... , die von reifem Charakter, vollkommen in Vertrauen, ethischem Verhalten, Freigebigkeit und Weisheit sind; ..."

    Zum zweiten Punkt:

    "Vier andere Dinge führen einen Familienvater zu Wohl und Glück in künftigen Leben. Welche vier? Vollendung in Vertrauen, ethischem Verhalten, Freigebigkeit und Weisheit." (1)

    [hr]---------------------------------------[hr]

    (1) zitiert nach: Bhikkhu Bodhi, In den Worten des Buddha, Verlag Beyerlein & Steinschulte 2011, S.117 / 118

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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