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  1. Buddhaland Forum
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Buddhas Zahn

  • D. e. B.
  • 16. Mai 2019 um 08:06
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  • Sebastian
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    16. Mai 2019
    • 17. Mai 2019 um 08:19
    • #26

    Geldverschwendung....interessante Sichtweise...das Almosen wird gegeben aus Vertrauen oder aus Zuneigung, nicht sollte man da voreilig ein Urteil fällen. Wenn einem eine Stupa nicht Gold wert ist, was dann:)? Der Hals einer Frau?

    :buddha:...gewinne Vertrauen in Dharma

    ...Andersgläubiger: spricht der Erleuchtete auch Unangenehmes?--- ...Buddha: Gar nur...

  • Aravind
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    • 17. Mai 2019 um 10:55
    • #27
    Sebastian:

    Ein Zahn ist ein Zahn...das war das traurigste was ich in letzter Zeit geleseb habe...

    Das freut mich für Dich, dass Du nichts traurigeres erlebst! ;) (sarkasmus aus)

    Was mir viel bedeutet, ist die Weisheit des Buddhas, die Lehre und die Sangha. Der Zahn ist mir völlig gleichmütig. Falls ich ihn finden würde, würde ich ihn Dir ohne zu zögern und von ganzem Herzen geben, jetzt wo ich weiß, dass er Dir etwas bedeutet. (keine Ironie, kein Sarkasmus).

    Nur weil ich mit einem Zahn nichts anfangen kann, bedeutet das auch nicht, dass ich das nicht verstehen könnte, dass andere Menschen das bedeutungsvoll finden. Alles, was Menschen hilft, auf dem Pfad zu bleiben, ist für mich völlig ok, ob es jetzt meins ist, oder nicht. Solange es uns dem Ziel näher bringt, warum nicht.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Obladi Oblada
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    • 17. Mai 2019 um 18:02
    • #28
    Sebastian:

    Ohne Vertrauen, ohne echtes Vertrauen ist es nur ein intellektuelles Spielchen. Du siehst den Knochen und D weisst er war da mit Haut und Knochen mit Stimme und Atem, Du weisst es gibt keine Zeit, wie schnell sind doch 2500 vergangen, zeigt mir ein besseres Objekt der Betrachtung.. l

    Jetzt sei mir nicht böse, aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es noch irgendetwas vom Körper Buddhas gibt?

    Natürlich kann ich die innere Berührung nachvollziehen, wenn man einen Gegenstand oder etwas dergleichen vor sich hat, das mal jemand Bestimmten gehört hat; ich habe einige persönliche Dinge meiner Eltern aufbewahrt, die ihnen mal etwas bedeutet haben oder die sie häufig verwendet hatten...Selbstverständlich kann ich mir das aus vorstellen bei persönlichen Gegenständen eines Prominenten, den man verehrt, eines Heiligen etc. Aber je weiter das in die Geschichte zurückreicht, desto unwahrscheinlicher ist es, dass es tatsächlich noch irgendetwas von einer bestimmten Person gibt, zumal, wenn die historische Existenz noch nicht mal zweifelsfrei bewiesen werden kann, wie bei Buddha oder auch Jesus.


    Und gerade Buddha und Jesus wollten keinen Personenkult und keinen Götzendienst oder Reliquienverehrung, wenn man den überlieferten Schriften glauben darf...Der Mensch scheint aber so was zu brauchen und ich möchte das auch nicht veurteilen und bin selbst nicht frei davon, aber im Grunde ist jede Buddha-Statue und jede Kirche mit Heiligenstatuen etc. ein "Fehler" (sorry, mir fällt grad kein anderes Wort ein).

    Was mich jedoch wirklich erschreckt, ist blinder Glaube an etwas völlig Absurdes und am gesunden Menschenverstand vorbei.

    Living is easy with Eyes closed

  • Lucky Luke
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    • 17. Mai 2019 um 18:52
    • #29

    Obladi Oblada

    die Buddhisten, die in Sri Lanka zum Zahntempel pilgern glaubten wirklich daran, dass die Legende wahr sei (siehe mein Link dazu). Deshalb würde ich sie nicht als "Blindgläubige" verurteilen wollen. Es gibt lediglich keinen "Wissenschaftlichen Beweis" (nach westlichen Maßstäben), dass die Legende nicht stimmt.

  • Schneelöwin
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    • 17. Mai 2019 um 19:48
    • #30
    Sebastian:

    Du siehst den Knochen und D weisst er war da mit Haut und Knochen mit Stimme und Atem, Du weisst es gibt keine Zeit, wie schnell sind doch 2500 vergangen, zeigt mir ein besseres Objekt der Betrachtung.. liebe Leute der Tod ist kein Spielchen. Ein Zahn ist ein Zahn...das war das traurigste was ich in letzter Zeit geleseb habe...

    Wenn ich mein Gefühl bei Betrachtung dieses Zahnes (wobei ich auch nicht glaube, dass er echt ist, das ist aber erstmal nicht relevant für mich) analysieren würde, dann käme da so einiges hoch;

    Traurigkeit; Ehrfurcht, Dankbarkeit, Liebe, Verbundenheit Aufgewühlt sein - nur um einiges zu benennen.

    Damit wollen sie mir zeigen, dass ich wohl noch viel zu sehr am Leben anhafte - vermute ich.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • xxx
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    • 17. Mai 2019 um 19:50
    • #31

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    Die verstossen bei diesem Zahnfest gegen tausend Regeln. :nosee::nospeak::nohear:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 18. Mai 2019 um 08:25
    • Offizieller Beitrag
    • #32

    Guten Morgen.

    Ein Zahn des Buddha (echt oder nicht) ist Teil des "fauligen Körpers" des Buddha und somit unerheblich. Der Zahn ist nicht die Lehre, wie der ganze "faulige Körper" eines Buddha nicht der Buddha ist. Wer die Lehre sieht, der sieht den Buddha. Hier ein Beispiel:

    Buddha wird zu einem schwer kranken Mönch, Vakkali mit Namen, gerufen, der sich vor Schmerzen kaum mehr bewegen kann. Buddha fragt ihn, ob er ein Bedauern in sich trage oder eine Gewissensunruhe. Er antwortet in

    S.22.87. Vakkali - 5. Vakkali Sutta


    [lz]

    "Seit langem, o Herr, wünschte ich, den Erhabenen zu sehen, doch nicht hatte mein Körper die nötige Kraft, um den Erhabenen aufzusuchen."[/lz]

    Buddha antwortet:


    [lz]

    "Laß es gut sein, Vakkali; was soll dir der Anblick dieses fauligen Körpers? Wer da, o Vakkali, die Lehre sieht, der sieht mich; wer mich sieht, der sieht die Lehre! Wahrlich, Vakkali: Die Lehre sehend, sieht man mich; mich sehend, sieht man die Lehre![/lz]

    Einen schönen Tag wünscht euch

    Thorsten

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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  • xxx
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    • 18. Mai 2019 um 16:29
    • #33
    Thorsten Hallscheidt:

    Guten Morgen.

    Ein Zahn des Buddha (echt oder nicht) ist Teil des "fauligen Körpers" des Buddha und somit unerheblich. Der Zahn ist nicht die Lehre, wie der ganze "faulige Körper" eines Buddha nicht der Buddha ist. Wer die Lehre sieht, der sieht den Buddha. Hier ein Beispiel:

    Buddha wird zu einem schwer kranken Mönch, Vakkali mit Namen, gerufen, der sich vor Schmerzen kaum mehr bewegen kann. Buddha fragt ihn, ob er ein Bedauern in sich trage oder eine Gewissensunruhe. Er antwortet in

    S.22.87. Vakkali - 5. Vakkali Sutta

    [lz]

    "Seit langem, o Herr, wünschte ich, den Erhabenen zu sehen, doch nicht hatte mein Körper die nötige Kraft, um den Erhabenen aufzusuchen."

    [/lz]

    Buddha antwortet:

    [lz]

    "Laß es gut sein, Vakkali; was soll dir der Anblick dieses fauligen Körpers? Wer da, o Vakkali, die Lehre sieht, der sieht mich; wer mich sieht, der sieht die Lehre! Wahrlich, Vakkali: Die Lehre sehend, sieht man mich; mich sehend, sieht man die Lehre!

    [/lz]

    Einen schönen Tag wünscht euch

    Thorsten

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    Eigentlich könnte man dies noch radikaler ausdrücken:

    Wer die Lehre sieht, sieht die Lehre und bekommt damit eine Chance auf Befreiung. Den ganzen Personenkult um einen Buddha kann man getrost sein lassen. Das ist nur unnötiger Ballast auf dem Weg der Lehre.

  • Obladi Oblada
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    • 18. Mai 2019 um 18:27
    • #34
    Bakram:

    Wer die Lehre sieht, sieht die Lehre und bekommt damit eine Chance auf Befreiung. Den ganzen Personenkult um einen Buddha kann man getrost sein lassen. Das ist nur unnötiger Ballast auf dem Weg der Lehre.

    :like:

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  • Samten
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    • 18. Mai 2019 um 23:14
    • #35

    Zitat:

    "

    Die Fachleute, von Zahnärzten über forensische Experten bis hin zu Veterinären, würden vermuten, dass der versteinerte Hauer von einem Pflanzenfresser stammt, vermutlich von einem Rind oder einem Wasserbüffel,"

    der "Tanz" ums goldene Kalb, kennt man von iwo her....:p:p

  • Sebastian
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    • 19. Mai 2019 um 08:30
    • #36

    Ist es so schwer zu verstehen, das es bei den Übetresten nicht um die Verehrung der Körperteile geht, ... ? Es ist ja auch kein Personenkult wenn Menschen den Buddha verehren. So wenig Demut und so viel Eitelkeit spricht heutzutage aus den Menschen. ...Soll jeder denken was er will... jedoch mir scheint hier eine Verehrung der eigenen Arroganz zu sein. HOCHMUT ist eine Trübung des Herzens. In was nimmt man den die Zuflucht, Ihr lieben Halbstarken, Buddha,Lehre,Sangha nicht in die eigenen Ideen. Ja Ihr solltet eure eigene Leuchte sein, momentan sind die Batterien aber sehr schwach..

    Mitleid habe ich mit euch...

    :buddha:...gewinne Vertrauen in Dharma

    ...Andersgläubiger: spricht der Erleuchtete auch Unangenehmes?--- ...Buddha: Gar nur...

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 19. Mai 2019 um 09:27
    • Offizieller Beitrag
    • #37

    Lieber Sebastian.


    [lz]

    HOCHMUT ist eine Trübung des Herzens.[/lz]

    Hier muss ich doch einmal einen großen Bodhisattva unserer Kultur zu Wort kommen lassen:


    [lz]

    Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

    Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken!

    Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen![/lz]

    Matthäus 7

    Es gibt eine interessante Übung im Buddhismus, die mir noch immer sehr schwer fällt, obwohl ich sie schon viele Jahre praktiziere:
    Mich weder über noch unter andere Menschen zu stellen.

    Und mit diesem Beitrag hier ist mir diese Übung schon wieder nicht besonders gut gelungen. Mist... :roll:

    Einen schönen Sonntag wünscht

    Thorsten

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Aravind
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    • 19. Mai 2019 um 09:51
    • #38
    Sebastian:

    HOCHMUT ist eine Trübung des Herzens.

    Das stimmt.

    Sebastian:

    (...) Ihr lieben Halbstarken, (...) Ja Ihr solltet eure eigene Leuchte sein, momentan sind die Batterien aber sehr schwach..

    Das ist ja witzig. Wenn ich heute nicht zufällig so gleichmütig wäre, würde ich das glatt als Hochmut auslegen. ;)

    Vielleicht hast Du Lust, mal zu schauen, was Dich so wütend macht, dass Du ernsthaft Praktizierende mit anderer Meinung abwerten willst.

    Sebastian:

    In was nimmt man den die Zuflucht,(...) Buddha,Lehre,Sangha (...)

    Genau, das wurde in diesem Faden auch von niemanden angezweifelt.

    Ich wünsche Dir alles Gute, Sebastian.

    Aravind.

  • Samten
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    • 19. Mai 2019 um 10:08
    • #39

    "Papier" ist geduldig...so isses wohl auch hier.:vajra:

  • Sunu
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    • 19. Mai 2019 um 13:41
    • #40

    Die ganze Geschichte um diesen Zahn ist schon ein Exempel. Da findet je an einen Zahn und die Leute drehen durch, weil sie etwas vom Buddha in genau diesem Zahn vermuten. Am Ende entpuppt sich der Zahn mit dem Buddhaatta als schnöder Kuhzahn :).

    Wer vertrauen in die Lehre hat, dem sollte klar sein das da kein Buddha auffindbar ist. Und trotzdem kann einem u. U. selbst ein Kuhzahn den Weg weisen, indem er darauf zeigt wo das Anhaften ist. So wird eben ein schnöder Kuhzahn zum Buddhazahn.. Und im Tempelgold spiegelt sich die Gier der Anhänger Buddhas wieder..

    Alles im Allem ein würdiger Tempel also...

  • kanshiketsu
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    • 19. Mai 2019 um 14:13
    • #41

    Bei dem besagten Zahn handelt es sich womöglich um einen Zahn jenes Ochsen, von dem in den 10 Ochsenbildern immer die Rede ist.....

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • antelatis
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    • 19. Mai 2019 um 15:37
    • #42

    Ist das Verehren von Reliquien nicht der Inbegriff der Anhaftung am Weltlichen, also in jedem Fall vollkommen un-buddhistisch?

  • Aravind
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    • 19. Mai 2019 um 19:30
    • #43
    kanshiketsu:

    Bei dem besagten Zahn handelt es sich womöglich um einen Zahn jenes Ochsen, von dem in den 10 Ochsenbildern immer die Rede ist.....

    Das halte ich persönlich für eine der besten Handlungswendungen, die ich bisher in BL gelesen habe! Chapeau.

  • Aravind
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    • 19. Mai 2019 um 19:38
    • #44
    antelatis:

    Ist das Verehren von Reliquien nicht der Inbegriff der Anhaftung am Weltlichen, also in jedem Fall vollkommen un-buddhistisch?

    (1) ja.

    (2) IMHO nein. Auch da sollte man nachsichtig mit sich sein, denke ich. Ich glaube nicht, dass man ganz ohne Anhaftungen auf den Weg kommt, geschweige, dort länger bleibt. (komplett ohne Anhaftungen gäbe es ja auch gar nichts zu tun). Am Anfang haftet man vielleicht am Irrglauben fest, Meditation würde zu Entspannung führen; später will man "besser" sitzen als der oder die Andere. Oder man haftet an Textinterpretationen oder Buddhastatuen, oder Lehrern.

    Falls man das nie überwindet, dann wird doch erst ein Problem auf dem Pfad daraus.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Sebastian
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    • 22. Mai 2019 um 06:52
    • #45

    ...eine Stupa baut man über Reliquien...es gibt die Tradition...das kostet halt Geld. Was mich hier zur der leichten Verstörung führt, ist die offensichtliche Arroganz welcher zur Unverständnis der Wichtigkeit von solchen Bauten führt. Leider haben die Reliquien die Zeit nicht wirklich überdauert, wie soll es auch, bei solchen Gedanken. Eine Stupa ist der beste Ort der Versammlung und Erinnerung für Laien. Nicht eine Bücherei oder ein Forum... wer das versteht ..der versteht es^^

    AllesGuteLeute und LG

    ...:heart:

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  • Online
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    • 22. Mai 2019 um 12:30
    • #46

    Vor einigen Jahren habe ich in Thailand einen Bekannten besucht, der stand hinter Gitterstäben, flankiert von zwei Aufsehern. Man hat ihn für zwei Jahre ins Gefängnis gesperrt, als einzigen Westler in einen Raum voller Thailänder, weil er einem buddhistischen Mönch im Streit eine Reliquie weggenommen hat, irgendeinen winzigen Splitter. Das ist schon eine verrückte Geschichte, aber ich werde den Verdacht nicht los, dass man dem Splitter mehr Verehrung entgegengebracht hat als der Lehre des Buddha.
    Bei allem Heilsamen haben Reliquien, Stupas und dergleichen auch eine Schattenseite will mir scheinen, indem sie zu einem Besitz werden den man notfalls mit Gewalt verteidigen muss, obwohl er nicht mal lebensnotwendig ist.

    Mit Metta, mukti.


  • ARYA DHARMA
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    • 26. Mai 2019 um 17:34
    • #47
    D. e. B.:
    Manuela Kessler (Süddeutsche Zeitung):

    Mehr als 21 Millionen Euro und 270 Kilogramm Gold haben die Gläubigen der buddhistischen Gemeinschaft Singapur in den vergangenen Jahren für dieses Projekt gespendet. Sie gaben ihre Ersparnisse für den Bau eines ganz besonderen Tempels. Einen Tempel für einen Original-Zahn Buddhas. Doch nun steht die Echtheit der Reliquie in Zweifel.

    Ein birmanischer Abt soll den heiligen Zahn erst vor 27 Jahren unter den Trümmern einer Stupa entdeckt haben, die er wiederzuerrichten gedachte. Es geschah in Bagan, der einstigen Königsstadt im Herzen Birmas, wo sich mehr als zweitausend Tempel und Klöster in der versteppten Landschaft finden.

    Abt Cakkapala brachte die nötigen Mittel für den neuen Sakralbau einfach nicht zusammen. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2002 übergab er den gefundenen Zahn deshalb dem Singapurer Mönch Shi Fazhao. Dieser versprach, dem Zahn einen Schrein zu bauen.

    Der Mönch warb für das Projekt. Buddha solle in Singapur den prächtigsten aller prächtigen Tempel erhalten, warb Shi Fazhao. Die Gläubigen spendeten reichlich. Nun steht der Sakralbau, der sich wie eine Festung in Chinatown erhebt. Vier Stockwerke ist er hoch.

    Im Zentrum prangt eine gleißende Stupa - in Glockenform gegossen aus dem gespendeten Gold. Sie enthält den angebeteten Zahn. Der prunkvolle Schrein wurde an Buddhas Geburtstag am 30. Mai mit großem Brimborium eingeweiht. Zur Feier des Tages wurde die meist unter Verschluss gehaltene Reliquie öffentlich zur Schau gestellt.

    Ein Detektiv wohnte den Festlichkeiten bei - und wunderte sich über das Aussehen des hoch verehrten Backenzahnes sehr. Mit 7,5 Zentimetern Länge erschien er dem Detektiv unverhältnismäßig groß.

    So begannen die Ermittlungen, die jetzt in dieser erschreckenden Nachricht kulminierten: Es handelt sich nicht um einen menschlichen Zahn. Die Fachleute, von Zahnärzten über forensische Experten bis hin zu Veterinären, würden vermuten, dass der versteinerte Hauer von einem Pflanzenfresser stammt, vermutlich von einem Rind oder einem Wasserbüffel, berichtet die Sunday Times in Singapur.

    Shi Fazhao indes, der zum Abt des Reliquienschreins aufgestiegene Mönch, reagiert gelassen. "Ich habe die Authentizität des Zahnes nie in Frage gestellt", sagt er. "Es spielt keine Rolle, was die sogenannten Experten sagen. Wenn man glaubt, er sei echt, ist er echt."

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    Eine sehr vernünftige Investition, wie mir scheint. Es wurde auch endlich mal Zeit, dass der Zen Buddhismus reformiert wird. Sehr gut dieser Zahn Buddhismus.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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