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Raum zur Meditation

  • Lucky Luke
  • April 3, 2018 at 9:17 AM
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  • Lucky Luke
    Guest
    • April 3, 2018 at 9:17 AM
    • #1

    Gibt es bei Euch die Möglichkeit (einen Raum), beim Arbeitgeber eine kurze Meditation zu machen?

    Natürlich nicht auf (Zeit-) Kosten des Arbeitgebers.

    Wie könnte man das am besten durchsetzen? Betriebliches Vorschlagswesen? Betriebsrat?

    Und wie begründen, damit es für den Arbeitnehmer und Arbeitgeber von Vorteil wäre?

  • fotost
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    • April 3, 2018 at 9:44 AM
    • #2

    Ich bin jetzt Rentner. In keinem der Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe, gab es gezielt diese Möglichkeit.

    Als ehemaliger Betriebsrat - wenn es in einem Unternehmen einen Betriebsrat gibt, wäre der eine gute erste Anlaufstelle.

    Im Sinne einer Gleichbehandlung wäre dann auf die 'Maxime des Willens' zu achten.

    Also sehr konkret - was würde es bedeuten, wenn allen Religionen (der Einfachheit halber betrachte ich B. mal als solche) bzw. ihren Angehörigen Rechte während der Arbeitszeit und in der Arbeitsumgebung eingeräumt werden, die sich aus den Denk- und Forderungskatalogen ihrer Religion ergeben?

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 3, 2018 at 9:53 AM
    • #3
    Quote from fotost

    Ich bin jetzt Rentner. In keinem der Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe, gab es gezielt diese Möglichkeit.

    Als ehemaliger Betriebsrat - wenn es in einem Unternehmen einen Betriebsrat gibt, wäre der eine gute erste Anlaufstelle.

    Im Sinne einer Gleichbehandlung wäre dann auf die 'Maxime des Willens' zu achten.

    Also sehr konkret - was würde es bedeuten, wenn allen Religionen (der Einfachheit halber betrachte ich B. mal als solche) bzw. ihren Angehörigen Rechte während der Arbeitszeit und in der Arbeitsumgebung eingeräumt werden, die sich aus den Denk- und Forderungskatalogen ihrer Religion ergeben?

    Meditation ist ja durchaus ein säkulares Thema, kein religionsspezifisches....

    Während der Arbeitszeit dürfte wahrscheinlich schwieriger umzusetzen sein......

    Habe eben eine Ansprechpartnerin genannt bekommen, die auch im Betriebsrat ist, die sich darum kümmern könnte...

  • Niemand
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    February 8, 2018
    • April 3, 2018 at 9:56 AM
    • #4

    find ich ne gute Idee!

    Ich schätze mal wenn man selber in die Personalabteilung geht und anbietet, dass man bereit ist, bei der Umsetzung tatkräftig mit zu helfen, dann hat man die besten Chancen, dass man unterstützt wird, weil sich die Entscheider dann mit einer positiven Entscheidung nicht so viel aufhalsen.

    Man kann ja was von Burnout-Vorbeugung erwähnen, das zieht bestimmt als Argument. Kommt natürlich immer auch auf den Betrieb an und wie aufgeschlossen man da grundsätzlich ist.

    Hast Du jetzt eigentlich eher gedacht, dass da jeder für sich zu beliebigen Zeiten meditieren kann, oder dass es feste Zeiten gibt, in denen man sich zum meditieren trifft, bzw. Beides?

    Bei einem früheren Arbeitgeber gabs wöchentliche Eurythmie-Kurse (ich glaub so um die Mittagszeit. Ganz früher wurde die Zeit wohl sogar bezahlt und dementsprechend Viele haben mit gemacht. Als man dann ausstempeln musste wurden es deutlich Weniger :)

  • user9999
    Guest
    • April 3, 2018 at 9:57 AM
    • #5

    Ich kenne einige Firmen, die einen solchen Raum eingerichtet haben. Da aber nicht alle Mitarbeiter*innen dort meditieren wollen (weil Meditation eben nicht von jedem praktiziert wird), hat man ihn dort "Raum der Stille" genannt - das fasst es etwas weiter, so dass alle sich angesprochen fühlen. Wäre vielleicht auch hilfreich, um Argumente für einen solchen Raum dem Arbeitgeber darzulegen.

  • Schneelöwin
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    February 1, 2018
    • April 3, 2018 at 10:04 AM
    • #6
    Quote from Sherab Yönten

    Gibt es bei Euch die Möglichkeit (einen Raum), beim Arbeitgeber eine kurze Meditation zu machen?

    Im Frühling, Sommer, Herbst könnte man die Meditation in einem naheliegenden Park oder ähnlich machen und die Mittagspause nutzen. Falls es regnet, Ausschau halten ob es Unterstände gibt; manchmal sind auch geöffnete Kirchen in der Nähe.

    Quote from Sherab Yönten

    Natürlich nicht auf (Zeit-) Kosten des Arbeitgebers.

    Naja, bei manchen Arbeitgebern gibt es Raucherräume, wo zwischendurch das qualmen erlaubt ist, warum dann eigentlich keine Kurz-Meditation?

    Liebe Grüße - die Schneelöwin

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Lucky Luke
    Guest
    • April 3, 2018 at 10:13 AM
    • #7

    Wir haben zur Zeit einen abschließbaren Raum wo ein Massage Stuhl steht. Dieser wird aber wohl nur sehr selten genutzt,. Ich habe mal gefragt ob ich diesen Raum nutzen könnte, denn dafür kann man sich in eine Liste eintragen und man muss nicht extra einen Raum etablieren.

    Eins nach dem anderen. Bei meiner ersten Anfrage gleich vorzuschlagen, es auf Kosten des Arbeitgebers zu machen, wäre kein taktisch kluges vorgehen. Das kann man eventuell später mal vorschlagen...

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 3, 2018 at 11:43 AM
    • #8

    Das ging schnell - Ich kann den Raum mit dem Massage Stuhl nutzen :)

    Meine Anfrage wird aber offiziell an das Team "Breitensport" :lol: weitergeleitet, um zu prüfen, ob an allen Standorten des Unternehmens so ein Raum eingerichtet werden könnte!

  • Niemand
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    February 8, 2018
    • April 3, 2018 at 1:25 PM
    • #9

    dann mal viel Glück!

    Breitensport... dann gibts vielleicht bald eine firmeninterne Meditationsmeisterschaft :)

    hört sich nach Konzern an. Wie viel Leute schaffen denn bei Euch?

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 3, 2018 at 1:38 PM
    • #10

    Das Unternehmen meines Arbeitgebers hat 6 Standorte in Hessen, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und Thüringen mit mehreren tausend Mitarbeitern, verteilt auf Innen- und Außendienst ;)

    Drückt mal die Daumen, dass wir es schaffen, einen Meditationsraum für alle Standorte zu bekommen! Das müsste dann auch der Gesamt Betriebsrat absegnen,

  • User19823
    Guest
    • April 4, 2018 at 1:24 AM
    • #11

    Ich glaube, ich würde nach einem "Ruheraum" fragen, in dem der eine seine Atemübungen machen kann, der andere meditieren oder sich einfach nur ausruhen kann. Der Begriff würde das Ganze nicht so exotisch klingen lassen und für _alle_ eine Einladung sein, zwischendurch mal zur Ruhe zu kommen.

    Ich habe mehrfach schon von Firmen gehört, in denen so etwas sehr üblich ist, kann mich aber an keine Namen erinnern. Ich bin mir sicher, daß so eine Pause die Arbeitskonzentration und damit auch die Ergebnisse steigern würde.

    Hier hat die Techniker Krankenkasse dazu etwas geschrieben:

    https://www.tk.de/techniker/gesu…eistung-2007200

    Hier ist etwas aus dem Handelsblatt dazu:

    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/be…19664426-3.html

    Vielleicht hilft es weiter.

    Beste Grüße,

    User19823

  • Carneol
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    August 30, 2016
    • April 4, 2018 at 8:46 AM
    • #12

    20min Massagen kann man bei uns auch buchen für 10 Euro und stempelt dafür aus. Hab ich aber noch nicht genutzt, denn dann bin ich auch 20min später zu Hause bei der Familie.

    Yoga in der Mittagspause gibt's auch wöchentlich, aber geht auch auf die Gleitzeit und ich geh da lieber mit den KollegINNen essen.

    Aber ich finde es wirklich gut, dass das angeboten wird, und soweit ich weiß, wird dieses Angebot auch gern genutzt.

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

    Edited 3 times, last by Carneol (April 4, 2018 at 8:57 AM).

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 4, 2018 at 9:07 AM
    • #13

    Es geht mir eigentlich nicht nur um Entspannung, sondern um Meditation.

    Der Massage Stuhl wird bei uns überhaupt nicht angenommen.

    Eine Masseurin kommt jeden Montag vorbei und bietet 30 minütige Massagen für 22 EUR an.

    Ansonsten gibt es bei uns eine "bewegte Mittagspause" und andere Möglichkeiten, sich sportlich zu bewegen (von Yoga bis Qui Gong).

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 4, 2018 at 12:27 PM
    • #14

    Es war wunderbar! Man sitzt im 3. Stock mit Blick auf den Innenhof (ins Grüne). Keine Beobachtung durch Kollegen der Nachbar Büros möglich. Keine störenden Geräusche, da der Raum etwas abseits liegt wie die anderen Büros......Meine Tasche mit dem Kissen habe ich sogar dort lassen können :)

  • jianwang
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    May 5, 2017
    • April 4, 2018 at 12:36 PM
    • #15

    Ich brauche keinen "Raum" für eine Meditation.

    Ich lebe Zen im Alltag ... ohne Brimborium

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Noreply
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    June 24, 2011
    • April 4, 2018 at 12:49 PM
    • #16
    Quote from jianwang

    Ich brauche keinen "Raum" für eine Meditation.

    Ich lebe Zen im Alltag ... ohne Brimborium

    _()_

    Reicht nicht :like::like::like: Wenn ich mir erst einen Raum bauen muss bin ich tot, weil er immer und immer wieder nicht so ist wie ich ihn mir vorstelle. An Meditation ist nicht mehr zu denken wenn ich nicht die richtige Statue habe die richtige Farbe die richtige Stille usw. Aber wer seine Zeit verschwenden möchte, bitte schön.

  • Lucky Luke
    Guest
    • April 4, 2018 at 12:55 PM
    • #17

    Das scheint eine Zen Logik zu sein. Im tibetischen Buddhismus (zumindest in der Gelugpa Tradition) wird gelehrt, dass die "formale Meditation" die Praxis im Alltag durchdringen sollte und umgekehrt. Meditation bedeutet "sich gewöhnen an..." - auch an den Platz der Meditation. Irgendwann ist dann der Pfad des "nicht mehr lernen" erreicht, das ist aber eine sehr hohe Bodhisattva (Buhmi) Stufe.

  • Andreas
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    June 6, 2014
    • April 4, 2018 at 12:59 PM
    • #18
    Quote from Sherab Yönten

    Das scheint eine Zen Logik zu sein.

    Sehe ich nicht zwingend so :).

    Auch im Zen soll die Trennung zwischen Alltag und Meditation aufgehoben werden, aber auch der Zen-Mönch kocht nicht auf dem Klo und geht schon mal ins Dojo;)

    Glückwunsch zu Deiner schnellen Umsetzung eines betrieblichen Meditationsraumes :like:

  • Aravind
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    September 15, 2017
    • April 4, 2018 at 11:09 PM
    • #19
    Quote from Ellviral

    Wenn ich mir erst einen Raum bauen muss bin ich tot, weil er immer und immer wieder nicht so ist wie ich ihn mir vorstelle. An Meditation ist nicht mehr zu denken wenn ich nicht die richtige Statue habe die richtige Farbe die richtige Stille usw.

    Scheint ja ganz schön etepetete zu sein, Dein Geist! ;)

    Vielleicht solltest Du es mal mit Meditation versuchen? 8):oops:

    Liebe Grüße, Aravind.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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