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  1. Buddhaland Forum
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Warum gibt es Samsara?

  • covellin
  • 17. Juli 2017 um 16:11
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  • jianwang
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    • 17. Juli 2017 um 18:19
    • #26
    Zitat


    Ich denke so: Im Kern ist der Diamant. Falls es einen Anfang gab, muss der zuerst gewesen sein. Da drauf ist der Dreck, die Dualität die uns daran hindert vollkommen verwirklich zu sein. Also wie kommt jetzt der Dreck auf den Diamanten...


    Löse Dich von den dinglichen Vorstellungen.
    Denke eher an : "Es gibt kein Ding, es gibt keinen Geist. Es gibt einfach gar Nichts."

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • covellin
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    17. Juli 2017
    Buddh. Richtung
    Tibetischer Buddhismus
    • 17. Juli 2017 um 18:26
    • #27
    jianwang:


    Löse Dich von den dinglichen Vorstellungen.
    Denke eher an : "Es gibt kein Ding, es gibt keinen Geist. Es gibt einfach gar Nichts."

    _()_

    Nö! Ich denke jetzt darüber nach, weil es mir Spaß macht.

    Mögen alle fühlenden Wesen glücklich und frei von Leid sein.
    Mögen wirklich alle berücksichtigt werden, auch die, die in der Tierindustrie wiedergeboren wurden und deren unendliches Leid billigend in Kauf genommen wird.

  • jianwang
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    • 17. Juli 2017 um 18:27
    • #28
    MotGaeo:

    Extrem interessante Frage. Die christliche Religion beantwortet sie,
    denke ich, mit der Ur-Sünde. Bin gespannt, was für Antworten von
    Buddhisten gegeben werden. Für einen Atheisten oder Agnostiker müsste,
    denke ich, die Antwort Evolution, Darwinismus, Existenzkampf lauten.
    Was ist die buddh. Antwort? Mmmh...


    Weil unsre Sinne nur dualistisch "arbeiten" sind dies auch die Geistesobjekte und somit auch das Bewusstsein.
    Da wir dies nicht so "einfach" sehen, hören, riechen, fühlen und erdenken können brauchen wir die Übung, um dies zu erfahren. Dabei erfahren wir Nicht-Duslität, indem wir Nicht-denken denken.
    Doch ist dies kein "Dort", sondern immer im Hier und Jetzt. Und unser Lehrer sind die Dinge.

    _()_
    PS: Es gibt keine Sünde im Buddhismus. Alles, Erleuchtung und Verblendung ist der Leib Buddhas.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • jianwang
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    • 17. Juli 2017 um 18:37
    • #29
    Mahr:


    Nö! Ich denke jetzt darüber nach, weil es mir Spaß macht.


    Oh entschuldige. :doubt:
    Ich dachte, Du fragst ernsthaft. Mein Fehler.
    Ich wünsche Dir noch viel Spass.

    _()_

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  • Monikamarie
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    • 17. Juli 2017 um 18:46
    • #30
    Mahr:
    jianwang:

    covellin

    Versuche Dich einzulesen in die 4 Edlen Wahrheiten und das buddhistische Konzept der skandha und des bedingten Entstehens. Das wird Dir schon mal Vieles beantworten.

    _()_

    Danke. Die Vier edlen Wahrheiten kenne ich, ...

    Daß Du die vier edlen Wahrheiten kennst, Mahr, bedeutet jedoch nicht, daß Du sie verstanden hast. Denn das bedingte Entstehen wird daraus erkennbar.
    Entstehen ist eine Folge von Bedingungen. Ohne Bedingungen entsteht nichts. Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen für diese Bedingungen. Diese Bedingungen zum Erlöschen zu bringen bedeutet, neues Entstehen zu verhindern. Würden alle Menschen dazu in der Lage sein, würde es kein Entstehen, keine Geburt, keine Krankheit, daher auch keinen Tod geben - Samsara wäre erloschen. Die Bedingungen für Krieg, Verbrechen, Mord und Totschlag gäbe es nicht. Aber das ist eine Illusion. Es kann daher nur einzelne Menschen geben, die alle Hindernisse in sich selbst zum Erlöschen bringen.
    _()_ Monika

  • Useless
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    • 17. Juli 2017 um 19:13
    • #31
    Monikadie4.:

    Ohne Bedingungen entsteht nichts. Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen für diese Bedingungen.


    Und Gier, Hass und Verblendung entstehen ohne Bedingungen?

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 17. Juli 2017 um 19:23
    • Offizieller Beitrag
    • #32

    Also es ist ja die Zeit selbst, die Vergänglichkeit mit sich bringt.

    Und dann besteht notwendigerweise alles, was besteht in Opposition zum Fluss der Zeit.

    Und es ist diese Reibung die dann bei fühlenden Wesen, wo das Bestehen zu einem Bestehenwollen geworden ist, als Leid aufscheint.

    Vergehen müssen und nicht vergehenwollen ergibt Samsara. So müsste man mal schauen, wie der "Wille" entstanden ist.

  • jianwang
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    • 17. Juli 2017 um 19:49
    • #33

    Zum Thema "So-Zeit" ist das Shobogenzo "Uji" recht deutlich.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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  • verrückter-narr
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    • 17. Juli 2017 um 19:57
    • #34

    Eine Erklärung für die Weltentstehung findet sich im Aggañña Sutta
    http://www.palikanon.com/digha/d27.htm

  • Noreply
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    • 17. Juli 2017 um 20:44
    • #35
    void:

    Also es ist ja die Zeit selbst, die Vergänglichkeit mit sich bringt.

    Und dann besteht notwendigerweise alles, was besteht in Opposition zum Fluss der Zeit.

    Und es ist diese Reibung die dann bei fühlenden Wesen, wo das Bestehen zu einem Bestehenwollen geworden ist, als Leid aufscheint.

    Vergehen müssen und nicht vergehenwollen ergibt Samsara. So müsste man mal schauen, wie der "Wille" entstanden ist.

    DAs erkenn ich heute anders. Die Zeit ist immer nur das was genau jetzt ist. Sie bringt nichts mit und bringt nichts irgendwo hin. Es gibt nichts das in Opposition zur Zeit sein kann. Das "Zeit" als Fluss erkennen und etwas im Zeitfluss zu glauben macht Gier, Hass, Verblendung erst möglich. LG Helmut


    Das Floß bringt über den Fluss, von Ufer zu Ufer. Das Floß wird am Ufer zurück gelassen aber ich gehe nicht da hin wo das Floß jetzt ist, ich gehe dahin wo der Fluss ist. Dann bin ich zwischen, zu den Ufern des Satori und brauch kein Floß mehr.

    Wenn ich das andere Ufer des Satori verlasse, bin ich aus dem Fluss erbau mir eine Floß um über den neuen anderen Fluss zu kommen. Doch diesmal lasse ich das Floß seinen Weg machen und bleibe im Fluss.
    Ich brauch das Floß der Lehre Buddha um zwischen die Ufer zu kommen doch wenn ich die Ufer, weg vom Fluss gehe, lasse ich das Floß zurück: Ich brauch es ja nicht mehr und gehe suchend die Ufer des Satori durch Samsara, nehme wieder das Floß der Lehre, bis ich Zerfalle oder mit dem Floß in die Mitte und dann brauch ich das Floß wirklich nicht mehr und lass es los. Samsara ist dann das Land zwischen den Ufern des Satori mit allen seinen Widrigkeiten. Die beiden Illusionen sind das das wo ich bin eben das ist was da ist. Leidvolles Leben im Samsara, ob an Land oder als Floßfahrer. Befreiung gibt es aber nur im Fluss Sein bei den Ufern des Satori.

    Wollte ich doch nicht löschen, weil nur Gerede.

  • mukti
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    • 17. Juli 2017 um 21:12
    • #36

    Hallo,

    Mahr:


    Meine Frage: Woher kommt dann der Dreck, Samsara, die Dualität und alles? Gab es da mal einen Anfang oder so? So wie die Christen es mit der Schlange erklären zb.

    Da gibt es das Gleichnis von einem Pfeil Getroffenen. Der will den Pfeil nicht herausziehen bevor er nicht weiß wer ihn abgeschossen hat, welchen Bogen er benutzt hat usw. Aber bevor er das alles weiß wird er sterben.

    Das steht hier im Palikanon:
    http://www.palikanon.com/majjhima/m063n.htm


    Kurt Schmid hat es so zusammengefasst:

    Zitat

    Wie Fausts Schüler Wagner meinte er "Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen", und belästigte Buddha mit Fragen, wie: ob die Welt einen Anfang in der Zeit gehabt habe, ob sie räumlich unendlich oder endlich sei, ob Leib und Seele - im Indischen heißt es: Leben und Leib - ein und dasselbe oder zwei verschiedene Dinge seien, ob der vollkommen Erlöste, der Heilige, nach dem Tode lebe oder nicht.

    Buddha wies diese Fragen ab mit der Begründung, daß die Beschäftigung mit solchen Grübeleien nicht förderlich sei für ein reines Leben und für das Streben nach dem Nirvana. Wenn man sich auf diese Fragen einließe, könnte man darüber endlos diskutieren, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

    Buddha erklärte ihm das durch ein Gleichnis: Ein Mann wird von einem vergifteten Pfeil getroffen, seine Freunde und Verwandten rufen einen heilkundigen Arzt herbei, aber der Verwundete will sich den Pfeil nicht herausziehen lassen, solange er nicht weiß, wer den Pfeil abgeschossen hat, zu welcher Kaste der Schütze gehört, wie er heißt, woher er stammt, wie groß er ist, welche Hautfarbe er hat, wo er wohnt, von welcher Art der Bogen, die Sehne, der Schaft und die Federn des Pfeils sind, und noch vieles andere. Dieser Mann würde sterben, bevor ihm alle Fragen beantwortet wären. (Der Buddha und seine Jünger - Mālunkyaputta)

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 17. Juli 2017 um 22:40
    • #37
    verrückter-narr:

    Eine Erklärung für die Weltentstehung findet sich im Aggañña Sutta.


    Das ist Weltentwicklung

  • Monikamarie
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    • 18. Juli 2017 um 08:35
    • #38
    Axel:
    Monikadie4.:

    Ohne Bedingungen entsteht nichts. Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen für diese Bedingungen.


    Und Gier, Hass und Verblendung entstehen ohne Bedingungen?

    Oh, da bin ich überfragt, aber selbst das hat nicht einmal der Buddha beantwortet. Es ist dieselbe Frage wie die nach der Entstehung der Welt, nach dem Beginn.
    Und es ist dieselbe Frage wie die "wenn es einen Gott gibt, wieso hat er einen Teufel erschaffen?"

    _()_ Monika

  • hedin02
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    • 18. Juli 2017 um 08:36
    • #39

    Warum gibt es Samsara?
    Weil es den Raum gibt, der Zeit entstehen lässt.

    Seit wann gibt es Samsara?
    Seitdem es Raum, Zeit und Formen gibt, woraus Illusion, Samsara/Bewusstsein entsteht.

  • Horin
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    • 18. Juli 2017 um 08:58
    • #40

    Ist Raum und Zeit nicht selber eine Illusion? :)

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • mukti
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    • 18. Juli 2017 um 09:18
    • #41
    Axel:
    Monikadie4.:

    Ohne Bedingungen entsteht nichts. Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen für diese Bedingungen.


    Und Gier, Hass und Verblendung entstehen ohne Bedingungen?

    Sie entstehen schon durch Bedingungen, aber sie haben keinen erkennbaren urersten Anfang. Das ist eben die Lehre der bedingten Entstehung.

    Zitat

    Nicht läßt sich, ihr Mönche, ein erster Anfang der Unwissenheit derart erkennen, als ob Unwissenheit vordem nicht dagewesen und erst später entstanden wäre. Wohl aber läßt sich erkennen. daß die Unwissenheit eine bestimmte Bedingung hat.
    http://www.palikanon.com/angutt/a10_061_070.html

    Zitat

    „Insofern, Anando, kommt es zu entstehen und vergehen und ersterben, zu schwinden und erscheinen; insofern gibt es eine Bahn der Benennung, insofern eine Bahn der Aussprache, insofern eine Bahn der Verständigung, insofern ein Gebiet der Weisheit; insofern kann der Kreis bestehen, um diese Welt zu erklären, und zwar Geistigkeit und Körperlichkeit mit Bewußtsein, gegenseitig durch Bedingtheit bestanden http://www.palikanon.com/digha/d15.htm

    Weiter lässt sich das ja nicht zurückführen.

    Mit Metta, mukti.


  • jianwang
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    • 18. Juli 2017 um 09:27
    • #42

    Horin
    Vom Geist-bewusstsein her bestimmt.
    Doch ich selbst "kämpfe" mit Uji aus dem Shobogenzo. Da geht es auch und besonders um Sein-Zeit. Diese Rede von Dogen empfinde ich fast wie ein Riesen-Koan.

    _()_

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  • MotGaeo
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    • 18. Juli 2017 um 09:33
    • #43

    https://www.youtube.com/watch?v=Z-CMQ7QFa3o

  • hedin02
    Gast
    • 18. Juli 2017 um 09:35
    • #44
    kal:

    Ist Raum und Zeit nicht selber eine Illusion? :)

    Die Frage ist schon berechtigt, aber wollte man der Begrifflichkeit gänzlich aus dem Weg gehen, dann wären Erklärungen im Samsara unmöglich.

  • Noreply
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    • 18. Juli 2017 um 10:21
    • #45
    Axel:
    Monikadie4.:

    Ohne Bedingungen entsteht nichts. Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen für diese Bedingungen.


    Und Gier, Hass und Verblendung entstehen ohne Bedingungen?

    Die Bedingungen für dieses sind Vorstellungen wie die Welt sein sollte. Der Glaube das es besser für mich sein kann, die Hoffnung das es besser für mich wird, die Liebe zu Gegenständen meines Verliebseins.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (18. Juli 2017 um 10:41)

  • Noreply
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    • 18. Juli 2017 um 10:39
    • #46
    hedin02:
    kal:

    Ist Raum und Zeit nicht selber eine Illusion? :)

    Die Frage ist schon berechtigt, aber wollte man der Begrifflichkeit gänzlich aus dem Weg gehen, dann wären Erklärungen im Samsara unmöglich.

    Die Begrifflichkeiten sind mit Sicherheit Illusion, das was die Begriffe beschreiben mit Sicherheit nicht. Nun kommt wieder der Scheiß wie ich wissen kann das das so ist weil ich die Begriffe als Illusion erkannt habe. Hab ich garnicht ich habe die Begriffe und das erfahren erlebte getrennt und beiden ihren Ort zugewiesen. Die Begriffe in die Vorstellungen und die anderen ins Unbeschreibliche. Dukkha, die Begriffe sind immer unzureichend.

    Die Begriffe beschreiben und daraus bilden sich Vorstellungen und die Vorstellungen werden, trotz der Erkenntnis das Begriffe Illusion sind, als Wirkliche Wahrheit geglaubt. Daraus entsteht die ganze Welt des Samsara. Nirwana ist die Mitte von Samsara und weil es die Mitte-sein ist gibt es weder Nirvana noch Samsara es gibt eben nur SeinZeitZeitSein. Wer glauben will, Verblendung, das das was ich beschrieben habe das Wirkliche ist sollte bedenken das es nur Wahrheit sein kann, aus Vorstellung ZU Begriffen.
    Das kommt dabei raus wenn Tante Google befragt wird:
    Nir·wa̱·na
    Substantiv [das]
    in der Vorstellungswelt des Buddhismus der ideale Zustand nach dem Tod.

    Is doch toll nich? Ein Beweis das Begriffe Dukkha sind, unzureichend.

  • jianwang
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    • 18. Juli 2017 um 10:51
    • #47

    Noreply
    Danke für diese Antwort.

    Und ja, ich "liebe" Tante Google auch.

    _()_

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  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 18. Juli 2017 um 13:20
    • #48

    Ich habe Samsara nie als Ort wahrgenommen. Es ist für mich mehr ein state of mind.
    Ignoranz und Unwissenheit haben "mein" Samsara kriert.
    Wir erschaffen täglich Himmel und Hölle.
    In Wirklichkeit sind wir frei.
    Wir sitzen im Gefängnis und haben den Schlüssel für die Zelle in unserer Tasche.
    Erleuchtung ist erkennen,verstehen,aktzeptieren.

    Wir treten in den Strom ein (Stromeintritt, Strom der Erkenntnis, Strom der Wahrheit).

    Mag sein dass es die Gelehrten anders sehen, aber Samsara ist für mich nur eine Täuschung.
    Als Kind habe ich einmal einen Horrorfilm gesehen, ich hatte danach jahrelang Angst vor tiefen Gewässern.
    Für mich war es damals real.

    Heute lache ich darüber.
    Für die meisten von uns ist Samsara real (und wir zelebrieren diesen glauben), aber durch die richtige Einsicht , können wir Freiheit erlangen.
    Genau darum hat der Buddha gelacht.

    Warum es Samsara gibt ?
    Weil wir daran glauben.
    Und danach richten sich unsere Handlungen.

    Ohne samatha und Vipassana bleibt uns nur noch der glaube übrig.

    Mögen alle Wesen ungläubig werden, und dadurch Frieden finden.

  • Noreply
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    • 18. Juli 2017 um 13:27
    • #49

    Ein Betrunkener tastet bei Nacht an eine Wand, geht diese immer weiter und schreit: Ich bin gefangen! Lasst mich hier raus! Ein Beobachter der Szene sieht das er um eine Litfaßsäule herum schreit. "Anleitung zum Unglücklich sein"

  • jianwang
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    • 18. Juli 2017 um 14:08
    • #50
    Martin (Dhammavaro ):


    Warum es Samsara gibt ?
    Weil wir daran glauben.
    Und danach richten sich unsere Handlungen.


    Moooment...
    Was ist mit denen, die nicht an Samsara glauben? Die dieses Wort nicht mal kennen?

    _()_
    PS: oder hast Du Dich nur unglücklich ausgedrückt?

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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