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  1. Buddhaland Forum
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Erschließung des Mitgefühls im Buddhismus

  • Mabuttar
  • 30. Juni 2017 um 07:35
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  • Sunu
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    • 10. Juli 2017 um 23:53
    • #126
    Spock:

    Ich mag den Thread von Mabuttar.

    Sunu: Ich hatte das falsch verstanden, was wirklich etwas verwirrend für mich war.

    Karnataka: Danke für die ausführliche Antwort.

    MotGaeo: :rose:


    Ich bin da wahrscheinlich auch etwas voreingenommen bzw. ich habe da keine gute Assoziation mit dem Wort :" Dankbarkeit".


    Hier ist dieser Aspekt den ich meine :

    wiki:Dank:

    Geschichte

    Ursprünglich ist das Vorkommen des Dankes als einer positiven sozialen Sanktion, die schuldet, wer eine Wohltat empfangen hat, bis in früheste Formen gemeinschaftlichen Lebens diesseits des Tier-Mensch-Übergangsfeldes hinein anzunehmen (vgl. Tausch (Soziologie)). (Die negative soziale Sanktion, die einer ebensolchen antwortet, ist z. B. die Rache.)

    Zumal einer Gottheit den Dank vorzuenthalten, war gewagt (vgl. Hybris). In der Bibel ist von Dankopfern und Dankpsalmen die Rede. Im Neuen Testament wird die Dankbarkeit Gott gegenüber durch Mahnungen ständig eingefordert, stärker jedenfalls als gegenüber Mitmenschen.

    Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen. --Marcus Tullius Cicero (11)

    Aber man kann unter dem Wort Dankbarkeit, natürlich auch etwas ganz anderes verstehen. Ich frage mich, welche Dankbarkeit ist gemeint in den Studien die du zitiert hast ?
    Was ist das für ein Gefühl? Ist es überhaupt ein eigenes Gefühl, oder ist es eben nur ein Wohlwollen eine grundlegendes Gefühl von Symphatie, Freundlichkeit....? Ist es dann das selbe wie Metta ? Oder wo liegt der Unterschied ?

  • Karnataka
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    • 11. Juli 2017 um 11:18
    • #127

    Eine sehr sinnvolle Unterscheidung, finde ich. Soziale Empfindungen wie Stolz, Bewunderung, Dankbarkeit lassen sich im weitersten Sinn als Kommunikation zwischen Menschen auffassen, die dem Zusammenleben gilt. Und sie sind natürlich nicht gefeit davor, für politische Zwecke manipulativ geschürt zu werden.

    Dankbarkeit ist auch Empfindung und kognitive Haltung, schreibst du. Ich finde, dein Hinweis auf die Bedeutung der Dankbarkeit ist goldrichtig! Ich vermute einen tiefen Zusammenhang von Dankbarkeit und liebevoller Güte. Ich möchte dafür die Bedeutung Liebevoller Güte darstellen. Daraus könnte erkennbar werden, weshalb sich die Bereitschaft zur Dankbarkeit vorzüglich eignet, um ebenso auch die Empfindung der Liebevollen Güte zu aktivieren!

    Klar ist die evolutionäre Herkunft von Empfindungen. Über ewige Zeiten wurde unser Gehirn in emotional-kognitiver Hinsicht geprägt, um mit der Umwelt erfolgreich zurecht zu kommen. Daher sind viele Affekte angeboren und müssen nicht erlernt werden. Geht der Menschenaffe durch den Wald, sollte er besorgt sein und nicht unbedacht. Kommt ein wildes Tier muss er wütend angreifen oder ängstlich flüchten. Bereits der geniale Darwin untersuchte die Ähnlichkeiten in der Mimik zwischen Menschen und Affen.

    Unsere tiefste soziale Empfindung scheint mir die Verbindung zur Mutter, die uns als Säugetier, als Instinkt eingeschrieben ist. Ich finde es faszinierend, dass das erste Lächeln eines Kindes immer der Bezugsperson, Mutter gilt. Darwin meint übrigens dazu: Ich achtete auf diesen Punkt bei meinem erstgeborenen Kinde, welches nicht durch den Verkehr mit anderen Kindern gelernt haben konnte, und kam zu der Überzeugung, dass es ein Lächeln verstand und Freude empfand, ein solches zu sehen, es auch durch ein gleiches beantwortete, in einem viel zu frühen Alter, als dass es irgendetwas durch Erfahrung gelernt haben konnte.

    Natürlich ist die wissenschaftliche Diskussion über angeborene menschliche Grundemotionen heute sehr fortgeschritten. Besonders populär ist Paul Ekman, der mithilfe von Fotos, die Gesichtsausdrücke darstellen, kulturübergreifend und bei naturnahen Völkern erforschte, ob ein Erkennen besteht. Seine Grundemotionen sind: Fröhlichkeit, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Traurigkeit und Überraschung.

    Doch scheint mir die menschliche Disposition, voll Gefühl auf andere Menschen ausgerichtet zu sein, noch viel grundlegender! Aus meiner langjährigen Betreuungstätigkeit von Menschen mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung ist mir der Unterschied zwischen geistiger Beeinträchtigung und geistiger Beeinträchtigung mit Autismus sehr vertraut. Kleinkinder mit frühkindlichem Autismus lächeln im zwischenmenschlichen Kontakt nicht und strecken nicht die Arme, um aufgenommen zu werden. Offenbar ist eine für den sozialen "Instinkt" verantwortliche Gehirnregion geschädigt, die bei anderen kognitiv beeinträchtigten Menschen überhaupt nicht betroffen ist.

    Die positive Qualität der grundlegenden Mutter-Kind-Beziehung scheint mir liebevolle Güte, aus der sich alle anderen Qualitäten entwickeln. Dankbarkeit scheint mir dabei eine überaus naheliegende Teil dieser Liebe.

    Ich habe diesen Schlüssel, diese Starthilfe bisher nicht beachtet und finde es toll, dass ich etwas erkennen durfte! :D

    Einmal editiert, zuletzt von SPK (27. Dezember 2021 um 10:20)

  • Karnataka
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    • 11. Juli 2017 um 12:26
    • #128
    Andreas:
    Karnataka:

    :like:
    Danke für diesen Deinen Beitrag.
    _()_

    Herzliche Grüße
    Andreas


    Danke auch für deine Beiträge! Ich hoffe, du bleibst dem "öffentlichen" Forum trotz geschlossener Gruppe auch weiter erhalten! LG :)

  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 12:51
    • #129
    Karnataka:


    Die positive Qualität der grundlegenden Mutter-Kind-Beziehung scheint mir liebevolle Güte, aus der sich alle anderen Qualitäten entwickeln. Dankbarkeit scheint mir dabei eine überaus naheliegende Teil dieser Liebe.

    Dankbarkeit ist an einen bestimmten, konkreten Umstand geknüpfte liebevolle Güte...Die liebevolle Güte der Mutter, bezieht sich auf ihr Kind.....Oder besser...Die Mutter die ihr Kind im Arm hält, empfindet liebevolle Güte. Wenn sie dann darüber nachdenkt, was die Ursache ihrer Empfindung ist, empfindet sie Dankbarkeit für ihr Kind. "Dank" und " denken" sind sprachlich eng miteinander verknüpft.
    Metta hingegen ist einfach nur liebevolle Güte, ohne über eine konkrete Ursache nachzudenken.

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    • 11. Juli 2017 um 14:01
    • #130

    Harmlose Zwischenfrage:

    Was meint ihr, kann man nur einer Person für etwas dankbar sein oder auch nur in einer bestimmten Situation Dankbarkeit empfinden? Z.B. wenn schönes Wetter ist und man glaubt nicht grade an einen Sonnengott, kann die Freude darüber nicht auch von dem Gefühl der Dankbarkeit begleitet sein? Ohne dass da jemand ist dem man danken würde.

    Mit Metta, mukti.


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    • 11. Juli 2017 um 14:07
    • #131

    So harmlos finde ich diese Frage nicht, imho kommt sie der Sache nahe.

    Hmmm, wo ist die Dankbarkeit hin, wenn man nach dem schönen Tag mit heftigem Sonnenbrand nach Hause kommt?

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 14:18
    • #132
    mukti:

    Harmlose Zwischenfrage:

    Was meint ihr, kann man nur einer Person für etwas dankbar sein oder auch nur in einer bestimmten Situation Dankbarkeit empfinden? Z.B. wenn schönes Wetter ist und man glaubt nicht grade an einen Sonnengott, kann die Freude darüber nicht auch von dem Gefühl der Dankbarkeit begleitet sein? Ohne dass da jemand ist dem man danken würde.

    Klar....du läufst vlt. erstmal nur freudig draußen herum ....sobald du das Wetter als Ursache für deine Freude ausmachst, denkst du vlt. " Danke schönes Wetter, ich bin so froh, dass es dich gibt."

  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 14:22
    • #133
    jianwang:

    So harmlos finde ich diese Frage nicht, imho kommt sie der Sache nahe.

    Hmmm, wo ist die Dankbarkeit hin, wenn man nach dem schönen Tag mit heftigem Sonnenbrand nach Hause kommt?

    _()_

    Das ist der springende Punkt..Was ist, wenn die ausgemachte Ursache der Freude vorbei ist ? Und sie wird vorbei gehen!..denn alles ist der Vergänglichkeit unterworfen.

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    • 11. Juli 2017 um 14:31
    • #134
    Sunu:
    jianwang:

    So harmlos finde ich diese Frage nicht, imho kommt sie der Sache nahe.

    Hmmm, wo ist die Dankbarkeit hin, wenn man nach dem schönen Tag mit heftigem Sonnenbrand nach Hause kommt?

    _()_

    Das ist der springende Punkt..Was ist, wenn die ausgemachte Ursache der Freude vorbei ist ? Und sie wird vorbei gehen!..denn alles ist der Vergänglichkeit unterworfen.

    Man kann eine allgemein dankbare Haltung entwickeln, dann hat man auch an allem genug und begehrt nicht nach mehr. Z.B. beim Sonnenbrand ist man dankbar dass man überhaupt ein Zuhause hat wo man sich pflegen kann oder auch dabei unterstützt wird, usw.

    Übrigens hat mich diese Frage unpersönlicher Dankbarkeit eine Zeitlang beschäftigt, auch wegen des kulturellen Unterschiedes zum Christentum, wo man ja für alles einem Gott dankt. Insofern habe ich sie als harmlos bezeichnet, es ist keine Fangfrage, Besserwisserei oder der Versuch eure schöne inspirierende Diskussion zu stören.

    Mit Metta, mukti.


  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 14:45
    • #135
    mukti:
    Sunu:

    Das ist der springende Punkt..Was ist, wenn die ausgemachte Ursache der Freude vorbei ist ? Und sie wird vorbei gehen!..denn alles ist der Vergänglichkeit unterworfen.

    Man kann eine allgemein dankbare Haltung entwickeln, dann hat man auch an allem genug und begehrt nicht nach mehr. Z.B. beim Sonnenbrand ist man dankbar dass man überhaupt ein Zuhause hat wo man sich pflegen kann oder auch dabei unterstützt wird, usw.

    Übrigens hat mich diese Frage unpersönlicher Dankbarkeit eine Zeitlang beschäftigt, auch wegen des kulturellen Unterschiedes zum Christentum, wo man ja für alles einem Gott dankt.

    Dann macht das " weil" aber keinen Sinn mehr, wenn man sich sowieso freud. Dann brauche ich ja nichts konkretes mehr, was ich für meine Freude verantwortlich mache...ich freue mich dann einfach nur... Da ist dann nichts an was ich meinen Dank fest machen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von Sunu (11. Juli 2017 um 14:57)

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    • 11. Juli 2017 um 14:56
    • #136
    Sunu:
    mukti:

    Man kann eine allgemein dankbare Haltung entwickeln, dann hat man auch an allem genug und begehrt nicht nach mehr. Z.B. beim Sonnenbrand ist man dankbar dass man überhaupt ein Zuhause hat wo man sich pflegen kann oder auch dabei unterstützt wird, usw.

    Dann macht das " weil" aber keinen Sinn mehr, wenn man sich sowieso freud. Dann brauche ich ja nichts konkretes mehr, was ich für meine Freude verantwortlich mache...ich freue mich dann einfach nur...

    Finde ich schon dass es Sinn macht, es gibt eben immer was wofür man dankbar sein kann. Was auch heilsamer ist als an allem was auszusetzen oder was anderes haben wollen, lässt sich auch bezeichnen als Bescheidenheit oder Genügsamkeit. Und die geht einher mit Zufriedenheit.

    Z.B. wenn das Essen grad nicht schmeckt, kann man dankbar sein dass man überhaupt was zu essen hat. Ist ja nicht bei Jedem so. Oder anstatt am Forum herumzunörgeln kann man dankbar sein dass es diese Austauschmöglichkeit überhaupt gibt :)

    Mit Metta, mukti.


  • Andreas
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    • 11. Juli 2017 um 15:22
    • #137
    Karnataka:
    Andreas:


    Danke auch für deine Beiträge! Ich hoffe, du bleibst dem "öffentlichen" Forum trotz geschlossener Gruppe auch weiter erhalten! LG :)


    Dank für Deinen Dank. :D
    Dieser Thread ist unheimlich interessant!
    Diesen Satz möchte ich einfach nochmal herausgreifen, ich finde ihn wunderschön:

    Zitat

    Nicht das Glück macht uns dankbar, sondern die Dankbarkeit macht uns glücklich

    Herzliche Grüße
    Andreas

  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 15:24
    • #138
    mukti:
    Sunu:

    Dann macht das " weil" aber keinen Sinn mehr, wenn man sich sowieso freud. Dann brauche ich ja nichts konkretes mehr, was ich für meine Freude verantwortlich mache...ich freue mich dann einfach nur...

    Finde ich schon dass es Sinn macht, es gibt eben immer was wofür man dankbar sein kann. Was auch heilsamer ist als an allem was auszusetzen oder was anderes haben wollen, lässt sich auch bezeichnen als Bescheidenheit oder Genügsamkeit. Und die geht einher mit Zufriedenheit.

    Z.B. wenn das Essen grad nicht schmeckt, kann man dankbar sein dass man überhaupt was zu essen hat. Ist ja nicht bei Jedem so. Oder anstatt am Forum herumzunörgeln kann man dankbar sein dass es diese Austauschmöglichkeit überhaupt gibt :)

    Es macht natürlich Sinn, wenn ich einen Grund brauche um glücklich zu sein. Aber wenn ich nichts brauche, um glücklich und zufrieden zu sein, sondern es einfach bin...ohne einen konkreten Grund..Wem oder was sollte ich da dankbar sein?
    Die andere Seite der Medaille des Dankes, ist übrigends die Schuld..Wenn es keinen konkreten Grund gibt, dann kann ich auch nichts und niemanden die Schuld für meine schlechte Laune geben....
    Aber wozu denn dann überhaupt die schlechte Laune ? Es gibt doch gar keinen Grund ! :grinsen:

  • jianwang
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    • 11. Juli 2017 um 15:28
    • #139

    Oops ... Dankbarkeit, Bescheidenheit, Genügsamkeit ...
    Irgendwie erinnern mich diese Eigenschaften an was.

    Ist Mitgefühl (um zu Thema zu kommen) nicht auch Ausdruck von Dankbarkeit?
    1. Das es mir gut (besser) geht.
    2. Das ich die Chance habe zu helfen/"mit zu fühlen"?

    Und die anderen beiden "Eigenschaften", zeichnen sie nicht einen wirklich mitfühlenden Menschen aus?

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

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    • 11. Juli 2017 um 15:49
    • #140
    Sunu:


    Es macht natürlich Sinn, wenn ich einen Grund brauche um glücklich zu sein. Aber wenn ich nichts brauche, um glücklich und zufrieden zu sein, sondern es einfach bin...ohne einen konkreten Grund..Wem oder was sollte ich da dankbar sein?
    Die andere Seite der Medaille des Dankes, ist übrigends die Schuld..Wenn es keinen konkreten Grund gibt, dann kann ich auch nichts und niemanden die Schuld für meine schlechte Laune geben....
    Aber wozu denn dann überhaupt die schlechte Laune ? Es gibt doch gar keinen Grund ! :grinsen:

    Gut, wunschlos glücklich sein ist noch eine Stufe höher, die aber nicht gerade häufig anzutreffen ist. Ich bin ja schon froh wenn ich erstmal Dankbarkeit entwickeln kann, es passt mir ja immer wieder mal was nicht in den Kram. Was nicht bedeutet dass man da dann stehenbleiben sollte, nichts am Weg der Loslösung ist ein Selbstzweck für sich. Meine Sichtweise.

    Mit Metta, mukti.


  • SPK
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    • 11. Juli 2017 um 16:52
    • #141
    Sunu:


    "Dank" und " denken" sind sprachlich eng miteinander verknüpft.
    Metta hingegen ist einfach nur liebevolle Güte, ohne über eine konkrete Ursache nachzudenken.


    Nee!

    Zitat

    Dankbarkeit

    Synonyme

    Anerkennung, Dankeswort, Dankgefühl, Danksagung, Erkenntlichkeit, Verdankung (schweizerisch), Verbundenheit, dankerfüllt, zu Dank verpflichtet.
    Haltbarkeit: Strapazierfähigkeit, Unempfindlichkeit.

    Wortherkunft

    Das Wort Dankbarkeit leitet sich aus dem althochdeutschen „dancbāri“ ab; was „Geneigtheit hervorbringend“ oder „angenehm“ bedeutet.

    Definition

    Ein Gefühl der Anerkennung an jemanden oder (seltener) an etwas oder eine Situation.

    Beschreibung

    Das Wort Dankbarkeit beschreibt einen Zustand, in dem man anerkennt bzw. zu schätzen weiß, dass einem jemand oder etwas ein positives Gefühl durch eine immaterielle oder materielle Zuwendung geschenkt hat.
    Dankbarkeit ist somit meist an eine Bedingung geknüpft, kann aber auch bedingungslos – aufgrund einer grundlegenden „inneren Haltung“ – erfolgen.

    https://www.wertesysteme.de/dankbarkeit/

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  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 17:43
    • #142
    Spock:
    Sunu:


    "Dank" und " denken" sind sprachlich eng miteinander verknüpft.
    Metta hingegen ist einfach nur liebevolle Güte, ohne über eine konkrete Ursache nachzudenken.


    Nee!

    Zitat

    Dankbarkeit

    Synonyme

    Anerkennung, Dankeswort, Dankgefühl, Danksagung, Erkenntlichkeit, Verdankung (schweizerisch), Verbundenheit, dankerfüllt, zu Dank verpflichtet.
    Haltbarkeit: Strapazierfähigkeit, Unempfindlichkeit.

    Wortherkunft

    Das Wort Dankbarkeit leitet sich aus dem althochdeutschen „dancbāri“ ab; was „Geneigtheit hervorbringend“ oder „angenehm“ bedeutet.

    Definition

    Ein Gefühl der Anerkennung an jemanden oder (seltener) an etwas oder eine Situation.

    Beschreibung

    Das Wort Dankbarkeit beschreibt einen Zustand, in dem man anerkennt bzw. zu schätzen weiß, dass einem jemand oder etwas ein positives Gefühl durch eine immaterielle oder materielle Zuwendung geschenkt hat.
    Dankbarkeit ist somit meist an eine Bedingung geknüpft, kann aber auch bedingungslos – aufgrund einer grundlegenden „inneren Haltung“ – erfolgen.

    https://www.wertesysteme.de/dankbarkeit/

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    N'dö ;) !

    https://books.google.de/books?id=KqvWC…ancbari&f=false

    Zitat

    Dank: Das gemeing. Substantiv mhd., ahd. danc........ ist eine Bildung zu dem unter denken behandelten Verb. Es bedeutet ursprünglich also " Denken", "Gedanken"
    und bezeichnete dann das mit dem ( Ge)denken verbundene Gefühl und die Äußerung dankbarer Gesinnung........"


    Und dann kommt unter Abl. zu dancbari, was du schon zitiert hast.
    Anmerkung von mir noch :
    Der Suffix bari bedeutet "tragen, fähig zu tragen" folglich dancbari... dank- bzw. denktragend.....Geneigtheit. Eben das worauf sich die Gedanken beziehen...das was sie trägt.

  • Spacy
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    • 11. Juli 2017 um 21:34
    • #143

    Ohne "Schuld" kein "Dank".
    Mitgefühl wieder sich "nur" auf einer beliebigen Ebene zwischen "Teufel" und "Gott" an.
    Mitgefühl ist nach der Zerstörung der Wurzeln nur Heuchelei.

  • Noreply
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    • 11. Juli 2017 um 22:00
    • #144
    Spacy:

    Ohne "Schuld" kein "Dank".
    Mitgefühl wieder sich "nur" auf einer beliebigen Ebene zwischen "Teufel" und "Gott" an.
    Mitgefühl ist nach der Zerstörung der Wurzeln nur Heuchelei.

    HA das hab ich auch mal geglaubt.

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 11. Juli 2017 um 22:04
    • Offizieller Beitrag
    • #145
    Spacy:

    Ohne "Schuld" kein "Dank".

    Ich finde da Marcel Mauss: Die Gabe sehr interessant.

    Er zeigt das bei einfacheren Gesellschaften Ökonomie, Höflichkeit und eben Schuld und Dank eine Einheit bilden.

    Dank schulden bedeutet die Abhängigkeit einräumen und weil Macht auf Abhängigkeit beruht, hat dann Dank eben viel mit Macht zu tun.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Spacy
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    • 11. Juli 2017 um 22:08
    • #146
    Ellviral:
    Spacy:

    Ohne "Schuld" kein "Dank".
    Mitgefühl wieder sich "nur" auf einer beliebigen Ebene zwischen "Teufel" und "Gott" an.
    Mitgefühl ist nach der Zerstörung der Wurzeln nur Heuchelei.

    HA das hab ich auch mal geglaubt.


    Wenn du es in den Kontext deiner eigenen Existenz stellst, wird es erträglich - aber es macht dich auch zynisch.
    Ich liebe es...

  • Noreply
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    • 11. Juli 2017 um 22:45
    • #147
    Spacy:
    Ellviral:

    HA das hab ich auch mal geglaubt.


    Wenn du es in den Kontext deiner eigenen Existenz stellst, wird es erträglich - aber es macht dich auch zynisch.
    Ich liebe es...

    Zynisch sehen mich nur Wesen die mich zynisch sehen wollen.

  • Sunu
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    • 11. Juli 2017 um 23:43
    • #148
    mukti:


    Gut, wunschlos glücklich sein ist noch eine Stufe höher, die aber nicht gerade häufig anzutreffen ist. Ich bin ja schon froh wenn ich erstmal Dankbarkeit entwickeln kann, es passt mir ja immer wieder mal was nicht in den Kram. Was nicht bedeutet dass man da dann stehenbleiben sollte, nichts am Weg der Loslösung ist ein Selbstzweck für sich. Meine Sichtweise.

    Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich etwas ganz konkretes als Ursache für mein Glück oder Unglück verantwortlich mache... Das passiert eben durch die Wahrnehmung bedingt.
    Allein durch das Bewusstwerden, wird das Konkrete aber schon etwas aufgeweicht...bedingt durch die Leere in meinem Kopf :P

  • keks
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    • 16. Juli 2017 um 01:16
    • #149

    Was nutzen Worte wenn wir Aliens erklären wollen wie unsere Blumen riechen ?
    "Sie riechen richtig gut"

    Bubu :clown::oops:

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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