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  1. Buddhaland Forum
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Buddhismus ohne Wiedergeburt?

  • Irmin82
  • 17. November 2016 um 22:51
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  • Yofi
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    • 22. November 2016 um 15:20
    • #226
    Ellviral:

    Was das Leiden/Dukkha betrifft hast Du meine Sicht, dass das nur den Menschen betrifft, dadurch bestätigt das das fressen und gefressen werden auch ein Teil des bedingten Entstehens ist das nur der Mensch auf eine Bewertende Ebene heben kann.


    Die Sicht hat mit dem Buddhismus nichts zu tun. Im Buddhismus gibt es s. g. Silas für Laien, das eine davon heißt: Keine Lebewesen töten, verletzen, ihnen in irgendwelcher Weise schaden. Azußerdem ging es um das Thema "Kinder/Befreiung aus dem Daseinskreislauf".

    Wenn der Mensch "frisst und gefressen wird" ohne es zu Bewerten, bedeutet das für dich eine Erlösung, oder wie darf man deinen Text verstehen?

  • Piti
    Gast
    • 22. November 2016 um 15:47
    • #227
    Zitat

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  • Noreply
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    • 22. November 2016 um 16:02
    • #228
    Yofi:
    Ellviral:

    Was das Leiden/Dukkha betrifft hast Du meine Sicht, dass das nur den Menschen betrifft, dadurch bestätigt das das fressen und gefressen werden auch ein Teil des bedingten Entstehens ist das nur der Mensch auf eine Bewertende Ebene heben kann.


    Die Sicht hat mit dem Buddhismus nichts zu tun. Im Buddhismus gibt es s. g. Silas für Laien, das eine davon heißt: Keine Lebewesen töten, verletzen, ihnen in irgendwelcher Weise schaden. Azußerdem ging es um das Thema "Kinder/Befreiung aus dem Daseinskreislauf".

    Wenn der Mensch "frisst und gefressen wird" ohne es zu Bewerten, bedeutet das für dich eine Erlösung, oder wie darf man deinen Text verstehen?

    Hat auch nichts mit Buddhismus zu tun genauso wie die Worte Buddha nichts mit Buddhismus zu tun haben, der sich seine Regeln aus den Worten Buddha bastelt wie es dem jeweiligen Grüppchen gerate angenehm ist.
    Zu dem Thema "Kinder/Befreiung aus dem Daseinskreislauf" fällt mir nicht weiter ein als keine Gedanken nur grinsen ohne Muskelbewegung.
    Das Thema ist: Buddhismus ohne Wiedergeburt?
    Zu meiner Freude in "Allgemeines über Buddhismus"

  • Monikamarie
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    • 22. November 2016 um 16:11
    • #229
    Ellviral:

    Es hätte ja auch gut gehen können und es kann auch noch gut gehen. Auf solchen Blödsinn wie Wiedergeburt zu verzichten und zu sehen das es wirklich und absolut nur dieses eine Leben gibt, das es keine Zuflucht zu Wiedergeburt, Paradies, Hölle, Gott, Überwelten gibt. So "schlecht" mein Leben auch ist, ich lebe. Ich verstehe einfach nicht das niemand bereit ist klar Kante zu zeigen sondern zu Zitaten aus Zeiten Zuflucht nimmt und die Welt wie sie jetzt ist nicht sehen will weil die Zuflucht ist doch so schön romantisch.

    Und ich verstehe nicht, wieso diese Welt als Hölle nicht ausreicht, um sich auch noch ein Jenseits höllisch vorstellen zu müssen, damit heilsam gehandelt werden kann und die Lehre Sinn macht.

    Wieso braucht es eine derartige Bedrohung, damit Menschen den achtfachen Pfad gehen können und sich erst dann als Buddhisten zu fühlen, wenn sie an eine gute Wiedergeburt glauben können, denn Nichtwiederkehrer sind wohl die wenigsten.

    Für mich macht die Lehre auch ohne eine gute Wiedergeburt Sinn, denn sie ändert radikal den Blick auf diese Welt - und damit auch die Relativität des Leidens.
    _()_ Monika

  • Irmin82
    Gast
    • 22. November 2016 um 16:14
    • #230
    Zitat

    Es hätte ja auch gut gehen können und es kann auch noch gut gehen. Auf solchen Blödsinn wie Wiedergeburt zu verzichten und zu sehen das es wirklich und absolut nur dieses eine Leben gibt, das es keine Zuflucht zu Wiedergeburt, Paradies, Hölle, Gott, Überwelten gibt. So "schlecht" mein Leben auch ist, ich lebe. Ich verstehe einfach nicht das niemand bereit ist klar Kante zu zeigen sondern zu Zitaten aus Zeiten Zuflucht nimmt und die Welt wie sie jetzt ist nicht sehen will weil die Zuflucht ist doch so schön romantisch

    Find es aber psychologisch auch interessant, dass manche Leute so einen Grant darauf haben, dass andere an Wiedergeburt glauben. Könnte einem als Buddhist, der sein Ego halbwegs überwunden hat, doch eigentlich wirklich eher egal sein. Mich erinnert das stark an die Art wie Atheisten auf Theisten reagieren, wenn sie hören, dass die an Gott glauben.
    Nochmal am Rande: Der tibetische Buddhismus mit seinen Lehren in der Hinsicht, ist also abzulehnen?

  • Monikamarie
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    • 22. November 2016 um 16:15
    • #231
    Piti:


    wenn man Kinder hat wird man angeblich auch Unsterblich - was nun :)

    Wenn man Kinder hat, leidet man noch mehr, denn man muss u.U. mitansehen, wie sie leiden.
    Auch darauf ist der Buddha eingegangen in der Geschichte, als er einer alten Frau klar macht, dass 1 Kind 1x Leid mehr ist und 10 Kinder 10x so viel.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 22. November 2016 um 16:19
    • #232
    Irmin82:


    Nochmal am Rande: Der tibetische Buddhismus mit seinen Lehren in der Hinsicht, ist also abzulehnen?

    Für mich ja, das ist kulturell bedingter Volksglauben. Und dann noch die Verteilung der Bewusstseinsüberreste auf mehrere Körper ???
    Von einem Bardo hat der Buddha nix gesagt.

    Ich möchte allerdings betonen, dass ich den Glauben aller anderen Menschen respektiere, eine Freundin von mir ist Sufi und eine andere tibetische Buddhistin. Wir haben keine Probleme miteinander. Oder anders ausgedrückt, wir haben gelernt, uns zu achten.
    _()_

  • Yofi
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    • 22. November 2016 um 16:24
    • #233
    Monikadie4.:

    Und ich verstehe nicht, wieso diese Welt als Hölle nicht ausreicht, um sich auch noch ein Jenseits höllisch vorstellen zu müssen, damit heilsam gehandelt werden kann und die Lehre Sinn macht.


    Zu Vorstellungen ermahnt im Buddhismus niemand. Daseinsbereiche durchdringen sich gegenseitig, das wäre die richtige Auffassung. Wenn man sich umsieht, erleben manche Menschen extreme Leiden, manche dagegen nicht - vielleicht nur in der Gegenwart nicht, sondern im späteren Leben.

    Das wird man wohl im "Allgemeinen zum Buddhismus" schreiben dürfen.

    :) Gruß

  • Irmin82
    Gast
    • 22. November 2016 um 16:26
    • #234
    Zitat

    Irmin82 hat geschrieben:
    Nochmal am Rande: Der tibetische Buddhismus mit seinen Lehren in der Hinsicht, ist also abzulehnen?


    Für mich ja, das ist kulturell bedingter Volksglauben. Und dann noch die Verteilung der Bewusstseinsüberreste auf mehrere Körper ???
    Von einem Bardo hat der Buddha nix gesagt.

    Danke, für die Antwort. Noch die Frage, ob der Theravada Buddhismus abzulehnen ist, die gehen ja auch von einer Wiedergeburt aus.

    Edit: Also was die Lehre betrifft, mein ich jetzt, sonst sind andere Religionen natürlich zu respektieren.

    Edit2: Darauf krieg ich jetzt wahrscheinlich wieder keine Antwort ... Mich interessiert nur, welche buddhistische Richtung hier überhaupt propagiert wird, da die größten Schulen im Buddhismus schon klar von einer Wiedergeburt ausgehen. Also zumindest Vajrayana und Theravada. Beim Zen ist das vielleicht ein bisschen unklar, aber eigentlich, was ich da so weiß, zumindest von Zen Buddhisten in Wien (Lehrern), gehen die auch von einem Leben nach dem Tod aus.

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    • 22. November 2016 um 16:49
    • #235
    Irmin82:
    Zitat

    Es hätte ja auch gut gehen können und es kann auch noch gut gehen. Auf solchen Blödsinn wie Wiedergeburt zu verzichten und zu sehen das es wirklich und absolut nur dieses eine Leben gibt, das es keine Zuflucht zu Wiedergeburt, Paradies, Hölle, Gott, Überwelten gibt. So "schlecht" mein Leben auch ist, ich lebe. Ich verstehe einfach nicht das niemand bereit ist klar Kante zu zeigen sondern zu Zitaten aus Zeiten Zuflucht nimmt und die Welt wie sie jetzt ist nicht sehen will weil die Zuflucht ist doch so schön romantisch

    Find es aber psychologisch auch interessant, dass manche Leute so einen Grant darauf haben, dass andere an Wiedergeburt glauben. Könnte einem als Buddhist, der sein Ego halbwegs überwunden hat, doch eigentlich wirklich eher egal sein. Mich erinnert das stark an die Art wie Atheisten auf Theisten reagieren, wenn sie hören, dass die an Gott glauben.
    Nochmal am Rande: Der tibetische Buddhismus mit seinen Lehren in der Hinsicht, ist also abzulehnen?

    Es ist für mich ohne jede Bedeutung das bringt mich nicht in Rage. Da ist ein Ego das sich da zeigt doch das ist für mich nur Rolle, nur Ausdruck einer Meinungsfront mit der ich nicht gebunden bin, weil ich Ego befreit bin. Doch alle Handlungen mit Menschen können ohne gezeigtes Ego nicht stattfinden. Bei anderen Lebewesen bin ich vollkommen ohne Ego nur ich, das wird nie ein Mensch wirklich bei mir erleben. Bei Menschen kann keiner es sich leisten kein Ego zu zeigen.
    Mich geht Wiedergeburt nichts an Helmut möchte mich nur auch intellektuell verstehen. Auch eine Rolle muss dazulernen.

  • Irmin82
    Gast
    • 22. November 2016 um 16:59
    • #236

    Nochmal: Also Theravada, Vajrayana nein, weil die gehen von einer Wiedergeburt aus. Zen ist okay, solange es nicht von einem Leben nach dem Tod ausgeht (Was nicht selbstverständlich ist).

  • Noreply
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    • 22. November 2016 um 17:10
    • #237
    Irmin82:

    Nochmal: Also Theravada, Vajrayana nein, weil die gehen von einer Wiedergeburt aus. Zen ist okay, solange es nicht von einem Leben nach dem Tod ausgeht (Was nicht selbstverständlich ist).

    Ich lese hier alle Foren, ziehe aus allen Daten über Buddha, kaufe mir Bücher die mir helfen zu verstehen, lehne keine Richtung ab.
    Jede Schule hat ihren Grundstein und der ist sicher aus Buddha Worten mit großem Vertrauen aufgenommen. Ich habe keinerlei Rechte auch nur eine Religiöse Richtung abzulehnen, verstößt auch gegen die vier Wahrheiten. Das heißt natürlich nicht das ich auch das Recht nehme jede Schule mit Sinnesobjekten zu prüfen.

  • Irmin82
    Gast
    • 22. November 2016 um 17:14
    • #238

    Das heißt, du bildest dir deine eigene Meinung zum Buddhismus und den Lehren des Buddhas, fußend auf einem säkularen Weltbild.

    Edit: Irgendwie sollte es da wirklich eine neue Richtung im Buddhismus geben, für die Leute im Westen, die einen säkularen Buddhismus leben wollen, denn eigentlich sind die anderen Richtungen nicht darauf ausgelegt. Auch der Zen-Buddhismus nicht ...

  • Doris
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    • 22. November 2016 um 17:31
    • #239
    Zitat

    Edit: Irgendwie sollte es da wirklich eine neue Richtung im Buddhismus geben, für die Leute im Westen, die einen säkularen Buddhismus leben wollen, denn eigentlich sind die anderen Richtungen nicht darauf ausgelegt. Auch der Zen-Buddhismus nicht ...

    Das gibt es schon. Den Säkularen Buddhismus.
    Der Zen und der Chan sind genau auf dieses ausgelegt. Jedenfalls kenne ich da nichts anderes.
    Sogar im Vajrayana nimmt das nicht jeder mit der Wiedergeburt so, wie Du Dir vorstellst.

    Glaubst Du, dass alle, die Dein Wiedergeburtskonzept bezweifeln, außerhalb ihrer Traditionen stehen?

    Hast Du den Payer nicht gelesen, der explizit vom Theravada ausgeht?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Irmin82
    Gast
    • 22. November 2016 um 17:54
    • #240

    Zen ist sicher nicht genau darauf ausgelegt und die beiden anderen Richtungen gehen fest von der Wiedergeburt aus. Es gibt da vielleicht vereinzelt Leute die aus dem Ganzen rausfallen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Zen ist sicher kein säkularer Buddhismus.
    Ich find das auch okay, zu sagen, man gehört der Richtung "Säkularer Buddhismus" an, aber "mein" :grinsen::lol: Wiedergeburtskonzept ist halt doch der Standard in den buddhistischen Traditionen.
    Aber ich versteh jetzt langsam das Ganze und merke, welcher Richtung hier die meisten angehören. Und wenn ich mit einem Atheisten über Wiedergeburt reden würde, würde sich der haargenau so verhalten, wie die säkularen Buddhisten sich halt hier im Forum verhalten.

  • Sunu
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    • 22. November 2016 um 18:05
    • #241
    Irmin82:

    Nochmal: Also Theravada, Vajrayana nein, weil die gehen von einer Wiedergeburt aus. Zen ist okay, solange es nicht von einem Leben nach dem Tod ausgeht (Was nicht selbstverständlich ist).

    Weiter vorne habe ich bereits einen Text verlinkt von Buddhadasa Bhikkhu
    http://www.hdamm.de/buddha/dl/ajah…iedergeburt.pdf

    Also aus der Theravadatradition...
    Daran siehst Du das Deine verallgemeinernde Frage verkehrt gestellt ist.

  • Mai
    Gast
    • 22. November 2016 um 18:28
    • #242

    Wer im Buddhaland Forum auf welche Art an Wiedergeburt glaubt oder nicht, war 2015 mal Gegenstand einer interessanten Umfrage mit seitenlanger Diskussion. Ich find es immer noch spannend zu lesen.
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=14244

  • Noreply
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    • 22. November 2016 um 18:51
    • #243
    Irmin82:

    Das heißt, du bildest dir deine eigene Meinung zum Buddhismus und den Lehren des Buddhas, fußend auf einem säkularen Weltbild.

    Edit: Irgendwie sollte es da wirklich eine neue Richtung im Buddhismus geben, für die Leute im Westen, die einen säkularen Buddhismus leben wollen, denn eigentlich sind die anderen Richtungen nicht darauf ausgelegt. Auch der Zen-Buddhismus nicht ...


    Ich mache das was Buddha mir rät und gehe von meinem jetzt so sein aus. Ob das Meinung ist? Mit Sicherheit. Hab ich schon mit dem ersten Groschenheft gemacht ja sogar mit meinen ersten Schulbüchern. Ich brauch keinen säkularen Buddhismus, ich habe jede Religion so lange auseinander genommen bis ich auf ihren Grundstein gestoßen bin. Aber gerade das macht mich für Glaubende so abstoßend. Dem ist nichts Heilig! Doch nur so kann ich die Welt um mich herum so sehen wie sie ist und die ist nie identisch mit Religionen.

  • Monikamarie
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    • 22. November 2016 um 19:03
    • #244
    Yofi:

    Wenn man sich umsieht, erleben manche Menschen extreme Leiden, manche dagegen nicht - vielleicht nur in der Gegenwart nicht, sondern im späteren Leben.

    Das wird man wohl im "Allgemeinen zum Buddhismus" schreiben dürfen.

    Bitte fühl Dich nicht persönlich gemeint, denn an Dich habe ich dabei überhaupt nicht gedacht, das war nur "allgemein empfunden" im "Allgemeinen Buddhismus" bei der Frage, ob Buddhismus überhaupt ohne Wiedergeburt Sinn macht.
    :)

  • Monikamarie
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    • 22. November 2016 um 19:07
    • #245
    Irmin82:


    Edit: Irgendwie sollte es da wirklich eine neue Richtung im Buddhismus geben, für die Leute im Westen, die einen säkularen Buddhismus leben wollen, denn eigentlich sind die anderen Richtungen nicht darauf ausgelegt. Auch der Zen-Buddhismus nicht ...

    Was ist denn daran neu? Jedes Land hat seine eigene Richtung entwickelt, wieso sollte es hier und heute anders sein?
    Wir haben heute einen ganz anderen Zugang zur Lehre als Menschen vor 100, ja erst recht vor 1000 Jahren.
    _()_

  • Carneol
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    • 22. November 2016 um 19:09
    • #246
    Monikadie4.:
    Piti:


    wenn man Kinder hat wird man angeblich auch Unsterblich - was nun :)

    Wenn man Kinder hat, leidet man noch mehr, denn man muss u.U. mitansehen, wie sie leiden.
    Auch darauf ist der Buddha eingegangen in der Geschichte, als er einer alten Frau klar macht, dass 1 Kind 1x Leid mehr ist und 10 Kinder 10x so viel.

    _()_


    ... und auch sehr viel Freude. :heart::moon::rainbow:

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • mukti
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    • 22. November 2016 um 20:16
    • #247

    Also ich kann keine Unvereinbarkeit von Anatta und Wiedergeburt sehen. Es wäre ja die Anatta-Lehre auch mit dem jetzigen Leben nicht vereinbar, da ist kein unveränderliches Selbst das den Wandel des Körpers von Kindheit zu Alter wahrnimmt. Auch wenn dieses Kontinuum zerfällt und dem Bewusstsein ein neues erwächst, braucht es dazu keine ewige Seele. Kann auch nicht sehen dass der Buddha zur Hebung der Moral den Leuten vorgeflunkert hätte er könne vergangene Leben wahrnehmen. Sehe auch keinen Dogmatismus wenn jemand nach gründlicher Erwägung Vertrauen in diese Lehre fasst und etwa Zuflucht zu Buddha, Dhamma und Sanhgha nimmt. Und sehe nichts Selbstgebasteltes wenn man der jahrtausendealten Wiedergeburtslehre in den großen Strömungen des Buddhismus mehr Aufmerksamkeit schenkt als den Überlegungen weltlicher Menschen.

    Aber es gibt ja so vieles, das ich nicht sehen kann.

    Mit Metta, mukti.


  • Freeman reloaded
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    • 22. November 2016 um 20:26
    • #248

    Hiho hiho, da haben sich ja offenbar einige richtig Mühe gegeben, bei dem Versuch, die Wiedergeburt zu widerlegen :)

    Sudhana et al

    Wenn es für Euch keine Wiedergeburt gibt, was ist denn dann für Euch das Todlose, also Nibbana? Gibts das auch nicht? :)

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
    -
    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

  • Irmin82
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    • 22. November 2016 um 20:30
    • #249

    Ich hab da auf jeden Fall wirklich was dazugelernt, weil mir das überhaupt nicht klar war, dass es da eben so eine säkulare Strömung im Buddhismus gibt.
    Mich erinnert das extrem an die Atheisten, wenn man das Thema Gott aufbringt.
    Und ja, dieses Schubladendenken ist schon eine Hilfe, weil man bei einer Diskussion nicht immer bei Null anfangen muss, sondern schon ungefähr weiß, was da auf einen zukommt. Ich werde z. B. in Zukunft die Frage Wiedergeburt mit säkularen Buddhisten nicht diskutieren, so wie ich auch mit Atheisten nicht über Gott diskutiere. Eigentlich diskutier ich mit Atheisten überhaupt nicht gern, weil ich die als sehr aggressiv kennengelernt hab, wenn das Thema Spiritualität aufkommt.
    Versteh noch immer nicht ganz, wozu man für ein säkulares Weltbild überhaupt den Buddhismus braucht.

  • Noreply
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    • 22. November 2016 um 21:05
    • #250
    Freeman reloaded:

    Hiho hiho, da haben sich ja offenbar einige richtig Mühe gegeben, bei dem Versuch, die Wiedergeburt zu widerlegen :)

    Sudhana et al

    Wenn es für Euch keine Wiedergeburt gibt, was ist denn dann für Euch das Todlose, also Nibbana? Gibts das auch nicht? :)

    Da wird es dann aber wirklich haarig. Das gibt es nur.....
    Das ist das Einfachste und am schwersten zu erkennen und hat keine Bezeichnung. Ich bin 100% sicher das du das kennst, bisher hab ich keinen Menschen getroffen der das nicht kennt und sofort wieder vom Ego überlagert. Aber wirklich sofort damit es bloß nicht das Denken von den Gedankengebäuden ablenkt. Die Gedankengebäude sind wahr und wirklicher als der Boden unter meinen Füßen. Das Todlose hat keine Gedanken und lässt auch keine zu.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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