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Unterschied mit und ohne Enthaltsamkeit?

  • Sanshin
  • 19. August 2015 um 09:37
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  • Sanshin
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    • 19. August 2015 um 09:37
    • #1

    Wie sind eure Erfahrungen, ist es ratsam Sexuell enthaltsam zu sein oder vermerkt ihr da keinen Unterschied..?
    Aus eigener Erfahrung behaupte ich, das die eigenen Uebungen eine deutliche Steigerung des Empfindesn hervorrufen, wenn man einiege Zeit enthaltsam ist. Zumindest gild das fuer Yoga Uebungen und Energieuebungen.
    Ich wage sogar zu behaupten das da das Siddhi Geheimnis begruendet liegt.
    Fernwahrnehmung, Gedankenzufaelle etc. traten bei mir verstaerkt dann auf wenn ich ab 2 Wochen enthaltsam lebte. Meist durch Uebungen Pranayama\Qigong mit Standmeditation(Zhan Zhuang) und sitzmeditation kombiniert.
    Auf einer 10 Taegigen Reise in der ich schon vorher ne weile Enthaltsam war, aber dann intensiv Meditation und Yoga uebte, morgens gefruehstueckt, danach den ganzen Tag praktiziert bis Abens, hatte ich ein ueber den ganzen Tag anhaltendes friedvolles Gluecksempfinden, ich denke das es mit Enthaltsamkeit zusammen hing.

    Wuerde gern wissen ob ihr aehnliches erlebt habt durch kombination aus Enthaltsamkeit und Uebung.

  • diamant
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    • 19. August 2015 um 10:00
    • #2

    Zu lange Enthaltsamkeit steigt zu Kopf. Der Volksmund sagt: Es ist ihm/ihr zu Kopf gestiegen. Ist also nicht gut.

    Seltsame Phänomene (wie "Fernwahrnehmung" etc.) kann man auch dann erleben, wenn man das Gegenteil von Enthaltsamkeit praktiziert. In beiden Fällen entsteht nämlich eine Art Besessenheit, die die Gedanken, auch in Träumen, beeinflusst. Ob nun durch die Lust selbst oder durch ihr Verdrängen, sie verschafft sich auf diverse Arten ein Ventil.

    Eine Aufzählung möglicher Folgen der Enthaltsamkeit findet sich hier: http://www.europe-pharm.com/de/sexuelle-enthaltsamkeit
    "Bei den Männern entstehen in erster Linie physiologische Probleme, bei den Frauen dagegen psychologische."

    Hin und wieder wird das auch in diesem Forum offenbar. :grinsen:

    Ein Muskel will trainiert sein. Ich habe Enthaltsamkeit in meinen 20ern praktiziert und hatte danach eine Weile "muskuläre Probleme" ;) (das Äquivalent der austrocknenden Scheide bei einer abstinenten Frau). Ich rate also aus eigener Erfahrung davon ab. Allerdings haben wir ja nicht immer die Wahl ...

  • mukti
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    • 19. August 2015 um 11:18
    • #3

    Enthaltsamkeit wirkt sich sehr positiv aus. Durch ständiges Üben klärt sich das Bewusstsein, es entsteht Glück und Losgelöstheit, es geht einem dann nichts ab. Wer was anderes behauptet, hat keine Erfahrung damit. Nicht umsonst wird bei ernsthafter Praxis der Mönche und Nonnen auf Enthaltsamkeit wert gelegt.

    Mit Metta, mukti.


  • fotost
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    • 19. August 2015 um 11:35
    • #4
    diamant:

    ...
    Seltsame Phänomene (wie "Fernwahrnehmung" etc.) kann man auch dann erleben, wenn man das Gegenteil von Enthaltsamkeit praktiziert.

    oder einfach eine Flasche Schnaps trinkt... :roll: Wer seltsame Phänomene sucht wird sie finden, irgendwie.
    Mit Enthaltsamkeit oder ohne.

  • diamant
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    • 19. August 2015 um 12:43
    • #5
    Zitat

    Wer was anderes behauptet, hat keine Erfahrung damit.

    Bullshit. "Glück und Losgelöstheit" entstehen auch auf der Riesenrutsche im Schwimmbad und beim Sex. Das sind Vorgänge im Hirn, für die es diverse und individuelle Auslöser gibt.

    Zitat

    Nicht umsonst wird bei ernsthafter Praxis der Mönche und Nonnen auf Enthaltsamkeit wert gelegt.

    Stimmt. Das gibt es nicht umsonst. Erst mal soll man diese Leute dafür, dass sie dabei mithelfen, die Menschheit auszurotten, auch noch durchfüttern. Und dann braucht man nur darauf zu warten, bis wieder mal durchsickert, wie schlecht sich die meisten an die Regeln der Enthaltsamkeit halten. Auch damit habe ich Erfahrung. Ich habe hier mal geschildert, wie ich vor einer Mönchsklause stand und drinnen der Porno auf DVD zu hören war.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel…-a-1029030.html

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    Andreas
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    • 19. August 2015 um 18:31
    • #6

    Komm' schon, Sanshin, leb' mal wieder!
    'Ne halbe Stunde am Tag, zum 'dran Gewöhnen, Dosis täglich um fünf Minuten steigern.

    Du kopfst hier rum und machst Dir ein Hirn um tausendundein Ding. Wie sitzen, wo sitzen, wann sitzen, auf wem sitzen, was be-sitzen? Meine Fresse.
    Wenn Du im Buddhismus gar nicht weiter weißt, nimm' den mittleren Weg.
    Nicht alles vögeln, was nicht bei "drei" auf den Bäumen ist, aber alles hochziehen und ausspucken hat auch noch bei keinem funktioniert.

    LG
    Andreas

  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 20:28
    • #7
    Andreas:

    hat auch noch bei keinem funktioniert.

    sprich für dich selbst, Andreas

    Andreas:

    Wenn Du im Buddhismus gar nicht weiter weißt, nimm' den mittleren Weg.
    Nicht alles vögeln, was nicht bei "drei" auf den Bäumen ist, aber alles hochziehen und ausspucken hat auch noch bei keinem funktioniert.


    bei Buddha hat es funktioniert

    aber für den Mensch von Welt, dem die passenden Mittel nicht zugänglich sind, ist es definitiv besser eine einvernehmliche Lösung zu finden als am Verlangen zu verbrennen

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    2 Mal editiert, zuletzt von nibbuti (19. August 2015 um 21:03)

  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 20:46
    • #8
    diamant:

    "Glück und Losgelöstheit" entstehen auch auf der Riesenrutsche im Schwimmbad und beim Sex. Das sind Vorgänge im Hirn, für die es diverse und individuelle Auslöser gibt.


    das ist noch grob gestaltet

    man kann sagen „Glück & Losgelöstheit für den kleinen Mann“

    es gibt erhabenere Glückszustände im Körper & Losgelöstheit des Geists die darüber hinausgehen

    diamant:

    bis wieder mal durchsickert, wie schlecht sich die meisten an die Regeln der Enthaltsamkeit halten. Auch damit habe ich Erfahrung.


    natürlich hat 'diamant' Erfahrung darin

    diamant:

    Ich habe hier mal geschildert, wie ich vor einer Mönchsklause stand und drinnen der Porno auf DVD zu hören war.


    viele Ordinierte haben keinen Erfolg, stürzen ins weltliche Leben ab, verlieben sich & machen Kinder oder schreiben Bücher

    das ist kein Geheimnis

    das Dhamma ist bekanntlich untergegangen & ohne die passenden Mittel ist es schwer enthaltsam zu sein

    jeder wird eben da abgeholt wo er gerade steht (inkl. 'diamant')

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    2 Mal editiert, zuletzt von nibbuti (19. August 2015 um 21:06)

  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 21:02
    • #9
    Sanshin:

    Wie sind eure Erfahrungen, ist es ratsam Sexuell enthaltsam zu sein oder vermerkt ihr da keinen Unterschied..?
    Aus eigener Erfahrung behaupte ich, das die eigenen Uebungen eine deutliche Steigerung des Empfindesn hervorrufen, wenn man einiege Zeit enthaltsam ist. Zumindest gild das fuer Yoga Uebungen und Energieuebungen.
    Ich wage sogar zu behaupten das da das Siddhi Geheimnis begruendet liegt.
    Fernwahrnehmung, Gedankenzufaelle etc. traten bei mir verstaerkt dann auf wenn ich ab 2 Wochen enthaltsam lebte. Meist durch Uebungen Pranayama\Qigong mit Standmeditation(Zhan Zhuang) und sitzmeditation kombiniert.
    Auf einer 10 Taegigen Reise in der ich schon vorher ne weile Enthaltsam war, aber dann intensiv Meditation und Yoga uebte, morgens gefruehstueckt, danach den ganzen Tag praktiziert bis Abens, hatte ich ein ueber den ganzen Tag anhaltendes friedvolles Gluecksempfinden, ich denke das es mit Enthaltsamkeit zusammen hing.

    Wuerde gern wissen ob ihr aehnliches erlebt habt durch kombination aus Enthaltsamkeit und Uebung.


    Sanshin

    sexuelle Enthaltsamkeit hat (laut Buddha) viele Vorzüge für die Meditation

    sexuelle Gedanken fressen viel Zeit & Energie

    selbst nach 3 Tagen ohne Masturbation wird die Meditation merkbar leichter, der Geist entspannter, der Blick schärfer, ganz zu schweigen von 2 Wochen

    aber man sollte nichts erzwingen, alles natürlich angehen

    einige sind noch weit davon entfernt, müssen sich erst noch im Körperlichen bewähren (was auch ok ist)

    betrachte sexuelles Verlangen ist wie einen „Schnupfen“

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • diamant
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    • 19. August 2015 um 21:13
    • #10
    Zitat

    selbst nach 3 Tagen ohne Masturbation wird die Meditation merkbar leichter, der Geist entspannter, der Blick schärfer, ganz zu schweigen von 2 Wochen

    Das ist vielleicht deine Erfahrung. Abgesehen davon, dass ich "3 Tage ohne Masturbation" bereits für einen versteckten Hinweis darauf halte, dass die Methode auch bei dir nicht funktioniert (3 Tage und 2 Wochen sind doch ein Witz, das schafft doch jeder halbwegs gewillte Hannes), ist die Meditation gerade dann leicht, wenn sich keine Gedanken aufdrängen, die von körperlichen Bedürfnissen beeinflusst sind, mit anderen Worten: wenn man für Entspannung gesorgt hat.

    Zitat

    bei Buddha hat es funktioniert

    Das wissen wir nicht. Um eine solche Aussage haltbar zu machen, bedürfte es der Replizierbarkeit und verifizierbarer Aussagen von Zeitzeugen. Wir haben beides nicht. Was wir von den Zeugen wissen ist, dass der Buddha offenbar an einer körperlichen Erkrankung litt (Penis, der sich in den Körper zurückzog - zumindest wird das als eines seiner Kennzeichen beschrieben).

    Deine Aussage ist ein Glaubensdogma und wissenschaftlich unhaltbar, für mich also sinnlos. Sie würde nur sinnvoll, wenn der Zusammenhang an einem jetzt lebenden Subjekt bewiesen werden könnte. Aber dafür hast du ja gleich eine Ausrede parat:

    Zitat

    das Dhamma ist bekanntlich untergegangen

    Nein, das haben wir komplett vorliegen.

    Zitat

    betrachte sexuelles Verlangen ist wie einen „Schnupfen“

    Genau. Vergiss das Niesen nicht!

  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 21:15
    • #11
    diamant:

    Erst mal soll man diese Leute dafür, dass sie dabei mithelfen, die Menschheit auszurotten, auch noch durchfüttern.

    die Menschheit erfährt eine Überbevölkerung, ist also weit davon entfernt 'ausgerottet' zu werden

    durch Überbevölkerung werden seltene Tier- & Pflanzenarten sowie indigene Völker ausgelöscht

    Grüße

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  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 21:24
    • #12
    diamant:


    Das ist vielleicht deine Erfahrung. Abgesehen davon, dass ich "3 Tage ohne Masturbation" bereits für einen versteckten Hinweis darauf halte, dass die Methode auch bei dir nicht funktioniert (3 Tage und 2 Wochen sind doch ein Witz, das schafft doch jeder halbwegs gewillte Hannes), ist die Meditation gerade dann leicht, wenn sich keine Gedanken aufdrängen, die von körperlichen Bedürfnissen beeinflusst sind, mit anderen Worten: wenn man für Entspannung gesorgt hat.

    Das wissen wir nicht. Um eine solche Aussage haltbar zu machen, bedürfte es der Replizierbarkeit und verifizierbarer Aussagen von Zeitzeugen. Wir haben beides nicht. Was wir von den Zeugen wissen ist, dass der Buddha offenbar an einer körperlichen Erkrankung litt (Penis, der sich in den Körper zurückzog - zumindest wird das als eines seiner Kennzeichen beschrieben).


    diamant:

    Nein, das haben wir komplett vorliegen.

    viele Leute lesen 'Dharma' ohne zu verstehen

    z.B. wie vehement einige Interessierte am Buddhismus hier ihre sexuelle Aktivität meinen verteidigen zu müssen so als würde man einem kleinen Kind einen Lolli wegnehmen (auch wenn immer wieder betont wird es gibt kein Müssen & jeder wird abgeholt wo er gerade steht)

    diamant:
    Zitat

    betrachte sexuelles Verlangen ist wie einen „Schnupfen“

    Genau. Vergiss das Niesen nicht!


    Gesundheit

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    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • diamant
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    • 19. August 2015 um 22:12
    • #13
    Zitat

    die Menschheit erfährt eine Überbevölkerung, ist also weit davon entfernt 'ausgerottet' zu werden

    Dank Muslimen und Afrikanern.

    Zitat

    hier ihre sexuelle Aktivität meinen verteidigen zu müssen

    Nein, Spaßverderbern reinzugrätschen, damit sie andere nicht für dumm verkaufen. Sanshins tauchen hier in der ein oder anderen Form auch immer wieder auf. Die sollten nicht nur Ratschläge bekommen, die wissenschaftlich nicht haltbar sind, wie den, dass sexuelle Enthaltsamkeit auf lange Sicht irgendwie gut täte. Es hätte sich überhaupt kein Tantra entwickelt, wenn nicht etlichen Mönchen selbst Zweifeln gekommen wären. In einem Teil dieser Praktiken geht es zur Sache.

    Zitat

    durch Überbevölkerung werden seltene Tier- & Pflanzenarten sowie indigene Völker ausgelöscht

    Nein, durch Überbevölkerung könnten die indigenen Völker erhalten bleiben - wenn SIE sich überbevölkerten.
    Wenn es allerdings keine Menschen mehr gibt, weil der Zölibat ein Ideal sein soll, ist die Frage nach dem Auslöschen von Tier- und Pflanzenarten bald erledigt.

  • Sanshin
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    • 19. August 2015 um 23:01
    • #14

    Ich habe eher die Erfahrung gemacht, das durch gleichzeitige uebung von Yogatechniken wie Pranayama zb... verschwindet das Verlangen ganz von allein, ohne sich dazu zwingen zu muessen.
    Und es heisst dazu auch, das das so sein wuerde, weil die Energie in Geistige Energie umgewandelt wird. Also einen Glueckszustand erzeugt, was ich auch selber bestaetigen kann.
    Ich glaube da liegt das Problem, weswegen einige Moenche gerade in der Kirche damit Probleme haben, weil sie eben nur Enthaltsam sind aber nichts tun um die Energietransformation anzuregen. Und dann werden die Schwul oder ergeilen sich auf Kinder oder sonst irgendwelche ekelhaften abartigkeiten.
    Yogananda hat auch fiel interressantes ueber Enthaltsamkeit geschrieben zb.

  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 23:02
    • #15
    Zitat


    Nein, Spaßverderbern reinzugrätschen, damit sie andere nicht für dumm verkaufen. Sanshins tauchen hier in der ein oder anderen Form auch immer wieder auf. Die sollten nicht nur Ratschläge bekommen, die wissenschaftlich nicht haltbar sind, wie den, dass sexuelle Enthaltsamkeit auf lange Sicht irgendwie gut täte. Es hätte sich überhaupt kein Tantra entwickelt, wenn nicht etlichen Mönchen selbst Zweifeln gekommen wären. In einem Teil dieser Praktiken geht es zur Sache

    Zitat


    Nein, durch Überbevölkerung könnten die indigenen Völker erhalten bleiben - wenn SIE sich überbevölkerten.


    der obige Text ist von einem Geist der von Verlangen beinflusst ist


    diamant:

    Es hätte sich überhaupt kein Tantra entwickelt, wenn nicht etlichen Mönchen selbst Zweifeln gekommen wären.


    so ist es

    Tantra hat sich aus Zweifeln entwickelt, nicht aus Vertrauen in die Funktionsweise des Dhamma & eigener Einsicht

    Tantra hat sich entwickelt, weil der Buddhismus Anhängern verlor & man mit den Hindus um reiche Gönner konkurrierte

    Zitat

    In einem Teil dieser Praktiken geht es zur Sache.


    den Teil kann man getrost ignorieren

    .

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  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 23:18
    • #16
    diamant:
    Zitat

    die Menschheit erfährt eine Überbevölkerung, ist also weit davon entfernt 'ausgerottet' zu werden

    Dank Muslimen und Afrikanern.


    die machen nur die natürliche Entwicklung durch die Europa in der Vergangenheit ebenfalls durchgemacht hat

    diamant:

    ... tauchen hier in der ein oder anderen Form auch immer wieder auf.


    sexbesessene Vajrakayas auch

    :lol:

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  • nibbuti
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    • 19. August 2015 um 23:41
    • #17
    diamant:

    wissenschaftlich unhaltbar

    diamant:

    wissenschaftlich nicht haltbar

    diamant:

    Replizierbarkeit und verifizierbarer Aussagen

    schon niedlich wie versucht wird die eigene Triebhaftigkeit 'wissenschaftlich' zu rechtfertigen

    körperliche Nähe & Einvernehmlichkeit ist besser als Verbrennen an Lust, wenn die nötigen Mittel fehlen

    aber dafür kann das Dhamma nichts

    das Dhamma des Buddha hat sich jahrtausendelang bei unzählingen Arahants bewährt & ist im Einklang mit der Wissenschaft

    dass es kein Müssen gibt & jeder abgeholt wird wo er gerade steht wird immer wieder betont

    Grüße

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  • diamant
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    • 20. August 2015 um 08:37
    • #18

    nibbuti:

    Zitat

    der obige Text ist von einem Geist der von Verlangen beinflusst ist

    Natürlich. So wie deiner von Dünkel und Unwissenheit strotzt.

    Zitat

    das Dhamma des Buddha hat sich jahrtausendelang bei unzählingen Arahants bewährt

    Wieder eine Behauptung ohne Beleg. Schon witzig, wie du ohne Belege einfach solche Dinger raushaust, um deine Wortgläubigkeit zu rechtfertigen.

    Zitat

    dass es kein Müssen gibt & jeder abgeholt wird wo er gerade steht

    Die Abhol-Metapher ist aus dem Christentum. Niemand holt einen im Dhamma irgendwo ab.

    Zitat

    sexbesessene Vajrakayas auch

    Wenn jemand meint, es sei eine Leistung, nur 3 Tage oder 2 Wochen nicht zu masturbieren, dann fehlt ihm wohl die Unterscheidungskraft auch für das Wort "Sexbesessenheit".

    Sanshin:

    Zitat

    Und es heisst dazu auch, das das so sein wuerde

    Self fulfilling prophecies.

    Zitat

    Und dann werden die Schwul oder ergeilen sich auf Kinder oder sonst irgendwelche ekelhaften abartigkeiten.

    Dass du das in einem Atemzug nennt, zeigt selbst dem nur minder begabten Psychologen, dass du eine Sexualneurose hast. Und du suchst dir halt die passende Philosophie, die deine Ekelgefühle bzgl. der Sexualität untermauert. Es fehlt dir an Maß und Unterscheidungskraft. Ich zum Beispiel würde die Vorstellung von dauerhafter sexueller Abstinenz als "ekelhafte Abartigkeit" ansehen. Der Körper würde keine Ei- und Samenzellen produzieren, wenn's anders wäre. Aber vielleicht bist du schon in der Menopause und dein Geist hat sich ganz an den Körper angepasst.

  • Online
    Andreas
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    • 20. August 2015 um 09:29
    • #19
    nibbuti:

    es gibt erhabenere Glückszustände im Körper & Losgelöstheit des Geists die darüber hinausgehen


    Sprich für Dich selbst, nibbuti. :)

    Zitat

    Das hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Benares am Sehersteine im Wildparke. Dort nun wandte sich der Erhabene an die fünf verbündeten Mönche:

    "Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei?

    Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und
    sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen.

    Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.


    S.56.11

    Sex als "Anhaften am Sinnenwohl" ist sicher nicht die Lösung. Aber Hausleuten zu erzählen, dass ihr Leben im Ehebett bitteschön auszutrocknen hat, damit's was wird mit der Erleuchtung, ist einfach Unsinn.

    nibbuti:

    schon niedlich wie versucht wird die eigene Triebhaftigkeit 'wissenschaftlich' zu rechtfertigen


    Die eigene Trieblosigkeit "spirituell" zu rechtfertigen, ist auch nicht besser.

    LG
    Andreas

  • SpringMode5708
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    • 20. August 2015 um 09:54
    • #20

    Hallo Sanshin,

    Sanshin:

    Wie sind eure Erfahrungen, ist es ratsam sexuell enthaltsam zu sein oder vermerkt ihr da keinen Unterschied..?

    Enthaltsam ist es für mich besser: mehr Kraft, mehr Klarheit.

    Schöne Grüße

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    • 20. August 2015 um 10:27
    • #21

    Sanshins Frage direkt zu beantworten ist natürlich auch eine Idee. :D

    Für mich: gelegentlicher schöner Sex mit meiner Frau - wir haben vier wunderbare Jungs, die auf diese Art entstanden sind und nun ihrerseits dafür sorgen, dass kaum noch Zeit für's "Kuscheln plus" bleibt :D - oder mit mir selbst führt dazu, dass ich über Sex gar nicht nachdenke, wenn nicht jemand konkret nach "Enthaltsamkeit" oder "Trieben" oder dergleichen Zeugs fragt.

    In der Zeit, in der ich gar nicht darüber nachdenken muss, ob und mit wem und wann und warum, kann ich versuchen ein guter Buddhist zu sein (was immer das sein mag) und hab' sogar noch Spaß dabei.

    LG
    Andreas

  • keks
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    • 20. August 2015 um 10:43
    • #22

    Öfter mal wichsen dann kommt man nicht auf solche Fragen, wäre zwar unbuddhistisch aber es macht das Hirn etwas freier.

    Bubu :clown::oops:

  • SpringMode5708
    Gast
    • 20. August 2015 um 11:54
    • #23

    Hallo keks,

    keks:

    Öfter mal wichsen dann kommt man nicht auf solche Fragen, wäre zwar unbuddhistisch aber es macht das Hirn etwas freier.


    :lol: wenn es "unbuddhistisch" wäre, wie machte es dann das "Hirn" freier?

    Schöne Grüße

  • keks
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    • 20. August 2015 um 13:21
    • #24

    Oftmals reicht es wenn man mal auf den Kopf klopft, dazu braucht es keinen Buddhismus :D

    Gut und schlecht entsteht im Kopf und durch Erziehung eventuell auch durch Medien oder Religionen und ich hab kein Interesse daran das zu bewerten ob viel Sex nun schlecht oder gut ist. In 100 Jahren kommt ein neuer Jesus der sagt es wäre gut, dann ficken alle wie blöde weil irgendein Zwerg sagte es wäre gut :) Mit 90 lebt man von alleine enthaltsam, da ist nichtmal mehr ein loslassen nötig, das lässt sich dann ganz von alleine los. :grinsen:
    Der Regen ist nicht positiv, der Regen ist nicht negativ, der Regen ist, punkt aus :)
    Wenn man Blumen giessen müsste freut man sich, wenn man grillen möchte ist er doof :|
    Einteilung in schlecht und gut - das Hauptproblem das es gibt, wäre das weg dann gäbe es keine Probleme. Selbst Kriege sind dann schnurzpiepegal und Ficken ebenso.

    Bubu :clown::oops:

  • SpringMode5708
    Gast
    • 20. August 2015 um 15:04
    • #25

    Hallo Michael,

    keks:

    Oftmals reicht es wenn man mal auf den Kopf klopft, dazu braucht es keinen Buddhismus :D
    Gut und schlecht entsteht im Kopf und durch Erziehung eventuell auch durch Medien oder Religionen und ich hab kein Interesse daran das zu bewerten ob viel Sex nun schlecht oder gut ist. In 100 Jahren kommt ein neuer Jesus der sagt es wäre gut, dann ficken alle wie blöde weil irgendein Zwerg sagte es wäre gut :) Mit 90 lebt man von alleine enthaltsam, da ist nichtmal mehr ein loslassen nötig, das lässt sich dann ganz von alleine los. :grinsen:
    Der Regen ist nicht positiv, der Regen ist nicht negativ, der Regen ist, punkt aus :)
    Wenn man Blumen giessen müsste freut man sich, wenn man grillen möchte ist er doof :|
    Einteilung in schlecht und gut - das Hauptproblem das es gibt, wäre das weg dann gäbe es keine Probleme. Selbst Kriege sind dann schnurzpiepegal und Ficken ebenso..


    90 bin ich noch nicht, darüber kann ich nix sagen.

    Für mich geht es nicht um gedankliche Konzepte (Anhaften) oder Kategorien, sondern um Ursache und Wirkung. Die ist weit vor dem Denken fühlbar/spürbar.

    Schöne Grüße

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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