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Das Ziel im Zen

  • wu senn
  • 9. Mai 2012 um 17:33
  • Zum letzten Beitrag
  • wu senn
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    • 9. Mai 2012 um 17:33
    • #1

    Das Ziel im Zen

    Die Erleuchtung ?
    Kommt es wirklich nur auf die Erleuchtung an ?

    Oder gibt es da noch andere Ziele ?

    "Einzig und allein dein Denken lass schweigen - nur darauf kommt es an"

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Mai 2012 um 17:41
    • #2

    Ich dachte, Ziele sind im Zen vollkommen verpönt?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
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    • 9. Mai 2012 um 18:00
    • #3

    ist das Wirken Buddha zur Befreiung von allen Illusionen.
    Ist da noch ein Ziel?
    Du meine Güte dieses ist wirklich und wahrhaftig mehr als genug. Jedes weitere Ziel kann nur Illusion sein.

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 18:36
    • #4
    wu senn:

    Das Ziel im Zen

    Die Erleuchtung ?
    Kommt es wirklich nur auf die Erleuchtung an ?


    Es kommt auf nichts an ... und das wirst du auch bei den Zennies nicht finden können ... wirklich nicht

    Du musst nämlich nur bei dir bleiben ... und dich nicht von der Stelle rühren 8)

  • Onda
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    • 9. Mai 2012 um 19:30
    • #5

    Das Ziel im Zen:

    ein klares Ziel vor Augen haben, dieses aber nicht verfolgen.

    Kein Ziel vor Augen haben, und das zielstrebig verfolgen.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Wetering
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    • 9. Mai 2012 um 19:53
    • #6

    Entwickle das Heilsame und läutere Deinen Geist!
    Das ist Buddhismus, das ist auch der Kernpunkt des Zen.

    (Oi Saidan Roshi)

  • crazy-dragon
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    • 9. Mai 2012 um 20:11
    • #7
    wu senn:


    Oder gibt es da noch andere Ziele ?

    Lies mal Deine Signatur, dem gibt es nix hinzuzufügen... 8)
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • wu senn
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    • 9. Mai 2012 um 20:27
    • #8

    Ich las mal in ein Büchlein über Zen.

    "Zen ohne Erleuchtung ist kein Zen"

    Von daher die Frage

    "Einzig und allein dein Denken lass schweigen - nur darauf kommt es an"

  • crazy-dragon
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    • 9. Mai 2012 um 20:57
    • #9
    wu senn:

    Ich las mal in ein Büchlein über Zen.
    "Zen ohne Erleuchtung ist kein Zen"


    Angenommen, das ist " richtig ": Dann erreichst Du es wieder nur mit Deiner Signatur, wenn Du also das " Ziel " vergessen hast. ;)
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Dorje Sema
    Gast
    • 10. Mai 2012 um 00:49
    • #10

    "Zen ohne Erleuchtung ist kein Zen"
    Ist ein auf sich selbst bezogener (unsinniger) Satz.
    Nun sag mir bitte ganz schnell das letzte Zen Wort "hier und jetzt" sofort jetzt :!:
    Komm gib Gas, denke nicht und grüble hierüber nach :arrow:
    Also bitte was ist das letzte "Zen" Wort :?: Komm sage es schnell :!:

    Lebe lange und in Frieden

    _()_ Nomad

  • Jinen
    Gast
    • 16. Mai 2012 um 15:59
    • #11

    Kann denn Erleuchtung ein Ziel sein?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 16. Mai 2012 um 21:34
    • #12

    Tja, was ist ein Ziel?
    Muss ein Ziel verbissen verfolgt werden?
    Oder kann es einfach auch nur eine Richtung angeben? So wie: "Ich gehe Richtung Süden, wann ich ankomme und wo es genau ist, weiß ich noch nicht." Ziellos ist das ja auch nicht.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Takumi
    Gast
    • 17. Mai 2012 um 00:20
    • #13
    Jinen:

    Kann denn Erleuchtung ein Ziel sein?

    Was ist Erleuchtung?

    Ich hab' grade mal auf der neuen Webseite der DBU gestöbert und dabei genau das als Ziel gefunden

    Zitat

    Im Bemühen um Erlösung erreichte Gotama in seinem 35. Lebensjahr die vollkommene Erleuchtung (bodhi)


    Darum geht es doch - oder irre ich mich da?

  • Dorje Sema
    Gast
    • 17. Mai 2012 um 00:40
    • #14

    Nö, worin besteht denn bitte dieses hier benannte ›Erwacht- Sein‹ / Erleuchtung :idea::?:
    Mit fast angrenzender absoluter Sicherheit nicht durch als aus sich selbst heraus, hm :idea:
    Hat einen erst mal ›der "Dämon" der Erwartung ‹ gepackt/ ergriffen :arrow: ... dann stirbt zumeist die Hoffnung. :idea:

    Lebe lange & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Echo7
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    • 17. Mai 2012 um 07:44
    • #15

    Der Weg ist das Ziel.Erleuchtung kommt dann von selber.

  • Jinen
    Gast
    • 17. Mai 2012 um 10:22
    • #16
    Takumi:
    Jinen:

    Kann denn Erleuchtung ein Ziel sein?

    Was ist Erleuchtung?

    Ich hab' grade mal auf der neuen Webseite der DBU gestöbert und dabei genau das als Ziel gefunden

    Zitat

    Im Bemühen um Erlösung erreichte Gotama in seinem 35. Lebensjahr die vollkommene Erleuchtung (bodhi)


    Darum geht es doch - oder irre ich mich da?

    Um einen Ausspruch von Osho umzuwandeln:

    Entweder Gautama war, oder Erleuchtung war. Erleuchtung meint ja,daß da niemand ist, der Erleuchtung erlangt. Daher kann es IMHO auch kein Ziel sein.
    Oder wie es im Diamantsutra heisst: "Aber wenn die zahllosen Wesen befreit sind, ist in Wirklichkeit kein einziges Wesen befreit worden."

    Echo7:

    Der Weg ist das Ziel.Erleuchtung kommt dann von selber.

    Es ist sicher problematisch Sprüche aus anderen Religionen einfach so zu adaptieren. Man möge zu mindest die vielen Bedeutungen von dem, was hier als Weg übersetzt ist, was Dao im original ist, bewusst sein. Eine genauere Übersetzung wäre wohl ""Richte Deinen Willen auf das Dao." Aus meiner Sicht eher: Vertraue dich dem Dao an. Wie gesagt: Dao in all seinen Bedeutungen sollte man da mit einbeziehn. Und auch Dao würde ich nicht als Ziel ansehn, daß ich erreichen kann.

  • brigittefoe
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    • 22. Mai 2012 um 11:50
    • #17
    Onda:

    Das Ziel im Zen:

    ein klares Ziel vor Augen haben, dieses aber nicht verfolgen.

    Kein Ziel vor Augen haben, und das zielstrebig verfolgen.

    Onda


    "Jeder Tag ist ein guter Tag"

    super Post, danke Onda !
    *Daumen hoch*

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Simo
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    • 22. Mai 2012 um 13:08
    • #18
    Onda:

    Das Ziel im Zen:

    ein klares Ziel vor Augen haben, dieses aber nicht verfolgen.

    Kein Ziel vor Augen haben, und das zielstrebig verfolgen.

    Onda

    Wie von einem Zen-Meister :P:D

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • brigittefoe
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    • 23. Mai 2012 um 00:53
    • #19
    Simo:
    Onda:

    Das Ziel im Zen:

    ein klares Ziel vor Augen haben, dieses aber nicht verfolgen.

    Kein Ziel vor Augen haben, und das zielstrebig verfolgen.

    Onda

    Wie von einem Zen-Meister :P:D



    habe ike och so empfunden
    GENIAL :D

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Echo7
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    • 25. Mai 2012 um 10:34
    • #20

    Die buddhistischen Wege führen alle zum Ziel,zur Erleuchtung,zu einer guten Wiedergeburt,oder zum endgültigen Verlöschen,ins Nirwana.
    Im Zen heißt es ja,Die Erleuchtung kann plötzlich kommen,beim meditieren,oder nachsinnen über die Welt aus buddhistischer Sicht.Nur diesen Zustand im Alltag zu halten,ist, glaube ich sehr schwierig.
    Grüße echo7

  • Wetering
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    • 26. Mai 2012 um 08:08
    • #21

    Zen-Schüler halten sich für die Creme des buddhistischen Haufens,
    die den kurzen, steilen Weg gehen. Wir sind potentielle
    Bodhisattwas erster Klasse, nur noch ein weiteres Koan,
    und wir kommen direkt ins Nirwana.

    (Reine Leere, van de Wetering)

  • Takumi
    Gast
    • 26. Mai 2012 um 14:33
    • #22
    Echo7:

    Nur diesen Zustand im Alltag zu halten,ist, glaube ich sehr schwierig.


    Er ist unmöglich.
    Einfach deshalb, weil das Ziel gar nicht existiert. Erleuchtung ist kein Zustand, sondern Einsicht in die Wirklichkeit, wie sie nun mal ist: vergänglich, nicht-selbst und leidvoll.

  • Echo7
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    • 26. Mai 2012 um 17:29
    • #23
    Takumi:
    Echo7:

    Nur diesen Zustand im Alltag zu halten,ist, glaube ich sehr schwierig.


    Er ist unmöglich.
    Einfach deshalb, weil das Ziel gar nicht existiert. Erleuchtung ist kein Zustand, sondern Einsicht in die Wirklichkeit, wie sie nun mal ist: vergänglich, nicht-selbst und leidvoll.


    Wenn das Ziel nicht existiert,dann nicht in der dualistischen Sichtweise.Buddha selber sprach von einem Zustand von Glück,innerlicher Stärke und Mitgefühl für alle lebewesen.da ist dann auch kein Anhaften mehr am diesseits noch am jenseits.
    Für mich existiert das Ziel in dieser Weise.
    Grüße echo7

  • Takumi
    Gast
    • 26. Mai 2012 um 17:52
    • #24
    Echo7:


    Wenn das Ziel nicht existiert,dann nicht in der dualistischen Sichtweise.Buddha selber sprach von einem Zustand von Glück,innerlicher Stärke und Mitgefühl für alle lebewesen.da ist dann auch kein Anhaften mehr am diesseits noch am jenseits.
    Für mich existiert das Ziel in dieser Weise.
    Grüße echo7

    Es ist hilfreich, wenn du die Quelle angibst, nach der Buddha sprach ..... von einem Zustand von Glück,innerlicher Stärke und Mitgefühl für alle lebewesen.
    Dessen aber einmal ungeachtet - wenn da dann auch kein Anhaften mehr am diesseits noch am jenseits - sein soll, dann gilt dies auch für die "Zustände" von Glück,innerlicher Stärke und Mitgefühl für alle Lebewesen.
    Was ich damit sagen will, ist einfach das wir auf die Vorstellungen achten sollen, was wir eben unter Ziel und Zustand uns vorstellen. Dualistisch ist bereits der Ausdruck Ziel - weil er eben einen Ausgangspunkt oder Weg beinhaltet, so als habe der Weg eben einen Anfang und damit auch ein Ziel. Ich meine, dass es darum geht, die Vorstellungen von Weg, Ziel, Zen, Glück, Stärke, Mitgefühl fallen zu lassen und sich auf die Praxis und das Studium der Praxis gemeinsam mit einem Lehrer oder Gefährten einzulassen im Vertrauen, dass eben wenn diese Bedingungen gegeben sind, auch das "Ziel" erscheint.

  • Echo7
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    • 26. Mai 2012 um 18:11
    • #25
    Takumi:
    Echo7:


    Wenn das Ziel nicht existiert,dann nicht in der dualistischen Sichtweise.Buddha selber sprach von einem Zustand von Glück,innerlicher Stärke und Mitgefühl für alle lebewesen.da ist dann auch kein Anhaften mehr am diesseits noch am jenseits.
    Für mich existiert das Ziel in dieser Weise.
    Grüße echo7

    . Ich meine, dass es darum geht, die Vorstellungen von Weg, Ziel, Zen, Glück, Stärke, Mitgefühl fallen zu lassen und sich auf die Praxis und das Studium der Praxis gemeinsam mit einem Lehrer oder Gefährten einzulassen im Vertrauen, dass eben wenn diese Bedingungen gegeben sind, auch das "Ziel" erscheint.


    Wenn die Bedingungen vorhanden sind und die Verwirklichung eingetreten ist werden wir es schon merken .Ist meine Meinung.
    Grüße echo7

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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