1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Nicht-Dualität ist eine weitere Dualität

  • nibbuti
  • 2. Mai 2012 um 15:36
  • Zum letzten Beitrag
  • nibbuti
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 2. Mai 2012 um 15:36
    • #1

    Die Wahrnehmung oder Vorstellung der Nicht-Dualität "etwas ist nicht zwei", der Einheit "alles ist eins" usw. wird durch Dualität und Vielfalt bedingt.

    Nun gibt es aber einige clevere Gurken, die behaupten "etwas ist nicht zwei, aber auch nicht eins" und sagen das sei 'Nicht-Dualität'.

    Dennoch entsteht hier aus dem 'etwas', 'allem', 'eins' auf der einen Seite und aus dem Wahrnehmenden auf der anderen Seite eine Teilung oder Dualität zwischen Objekt (Wahrnehmung) und Subjekt (Selbst).

    Darauf könnte ein gescheiter Zafudrücker antworten: nicht die bloße Vorstellung, nicht logische Schlussfolgerung allein, sondern die direkte Erfahrung der Einheit, der Verschmelzung zwischen dem Wahrnehmenden und dem Objekt sei nicht zwei, nicht eins, usw.

    Dennoch entsteht sogar diese Wahrnehmung oder dieser Bewusstseinszustand, bedingt, getrennt (von anderen Wahrnehmungen oder Bewusstseinszuständen wie zB 'Alltag'). In dem Fall ist noch eine Verhaftung in einen meditativen Zustand vorhanden.

    Nur meine Meinung.

    Mit Metta

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Grund
    Punkte
    32.810
    Beiträge
    6.483
    Mitglied seit
    18. Juni 2011
    • 2. Mai 2012 um 15:54
    • #2

    Versteh auch nicht was diese Vorstellungen von Nicht-Dualität und Dualität eigentlich sollen. Ist doch alles gleich 8)

  • Onyx9
    Gast
    • 2. Mai 2012 um 16:10
    • #3

    8.) Die vollkommene Vergessenheit von Ochs und Hirte

    9) Zurückgekehrt in den Grund und Ursprung

    10) Das Hereinkommen auf den Markt mit offenen Händen

  • Online
    Wetering
    Reaktionen
    174
    Punkte
    2.539
    Beiträge
    455
    Mitglied seit
    1. April 2011
    • 19. Mai 2012 um 06:57
    • #4

    Der nächste Begriff, der hier zur Diskussion steht, ist ein Synonym für Nicht-Dualität, das anzeigt, dass Nicht-Dualität Dualität umfasst, und das wir die Nicht-Dualität nur durch eine besondere Art des Gewahrseins erkennen können; ein Gewahrsein, das die Gegensätze vereint und die relative Welt als Einheit begreift. Dieser Begriff bedeutet wörtlich übersetzt "Zwei in Einem" oder "Zusammentreffen" oder "als Paar entstehend".

    (Keith Dowman)

  • Smirnoff
    Gast
    • 19. Mai 2012 um 10:09
    • #5

    Beispiele für Ausdrucksweisen dualer Gefangenschaft, mit Leiden verbunden : clevere Gurken, Zafudrücker
    Dualität nicht durchschaut und Nicht-Dualität nicht erkannt, aber schon eine mit Verachtung verbundene Meinung.

  • Jinen
    Gast
    • 19. Mai 2012 um 10:21
    • #6

    Dualität tritt ja erst dann auf, wenn Gedanken, Gefühle, ein Ich-Empfinden, ein Erfahren auftauchen. Nicht-Dualität ist aber davor. Daher würde ich auch nicht von einem Erfahren der Nicht-Dualität sprechen.

    Aber letztlich gibt es die netten 8 Verneinungen des Nagarjuna, die auch noch die Einheit zur Seite schiebt:

    "Es gibt
    keine Geburt und keinen Tod
    keine Fortdauer und kein Verlöschen
    keine Einheit und keine Vielheit
    kein Kommen und kein Gehen."

  • nibbuti
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 19. Mai 2012 um 14:21
    • #7
    Smirnoff:

    Dualität nicht durchschaut und Nicht-Dualität nicht erkannt, aber schon eine mit Verachtung verbundene Meinung.


    Hier ist keine Verachtung vorhanden, 'Smirnoff'.

    Die Ausdrucksweisen sind herzhaft und nicht abwertend gemeint (bin ja selber Zafupupser, auch wenn ich das Zafu nicht gebraucht habe).

    Die Beispiele sind eine Begründung wieso das so ist, da man an einem Beispiel am besten verstehen kann.

    Nicht-Dualität ist eine weitere Dualität.

    Beides sind als Gedankenkonstrukte durchschaut, aber es gibt natürlich etwas darüber hinaus.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Smirnoff
    Gast
    • 19. Mai 2012 um 15:19
    • #8

    Nicht einfach für alle, die Wortwahl zu durchschauen, danke für die Erklärung.

    Wenn zwei Punkte sich gegenüberstehen, dann auf einmal ein Punkt ausserhalb der zwei Punkte entdeckt wird, der diesen beiden Punkten gegenübersteht, dann kann man ein gleichschenkliches Dreieck bilden. Dieses wiederum hat ein Zentrum..., aber nur so eine Vorstellung..., doch ein oft verwendetes Symbol.

    Dateien

    Auge_im_Dreieck.jpg 3,12 kB – 0 Downloads
  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 19. Mai 2012 um 16:06
    • #9

    ich habe da einen aus meiner sicht interesanten text, aus :
    "Die einfache Erkenntnis" von Wei Wu Wei

    Zitat

    FORT MIT DEM KOPF

    Mein Kopf ist das Zentrum des Universums.
    Alles, was ich sehe, fühle, erkenne, ist in meinem Kopf zentriert (und in deinem und in dem des Käfers).
    Alle sind Objekte, deren Subjekt mein Kopf ist (mittelbares Subjekt als Kopf, letztes Subjekt als "Ich").
    Aber ich kann meinen Kopf nicht sehen, fühlen oder erkennen; und auf seine Existenz zu schließen,
    ist unzulässig und sinnenhaft nicht zu rechtfertigen.
    Ich nehme kein derartiges Objekt wahr, zwar alle anderen Objekte, aber nicht dieses. Einzig mein Kopf ist nicht mein Objekt.
    Natürlich nicht: Er ist Subjekt, und ein Auge kann sich selbst nicht sehen, ich kann mich selbst nicht sinnenhaft wahrnehmen,
    das Subjekt kann sich nicht selbst erkennen – denn alles, was erkannt wir, wird dadurch ein Objekt.
    Das Subjekt kann nicht als sein Objekt existieren.
    Weshalb alles, was Objekt ist, zu existieren scheint; Nur das Subjekt scheint nicht zu existieren.
    Aber das Objekt kann nicht getrennt vom Subjekt existieren, dessen Erscheinungsform es ist.
    Daher ist es das scheinbar nicht existierende Subjekt, das ist, das scheinbar existierende Objekt, das nicht ist.
    Doch weil das Objekt Subjekt ist und das Subjekt Objekt ist, das, was sie jenseits der Zeit sind, alles, was sie sein können, und alles, was ist, ist die Abwesenheit meines Kopfes (und deines und des Käfers Kopf), was zugleich die Anwesenheit von allem ist.
    Wo also bin ich? Wo also bist du und der Käfer?
    Wir sind unsere Abwesenheit!'

    Alles anzeigen


    _()_
    .

  • Smirnoff
    Gast
    • 19. Mai 2012 um 17:05
    • #10

    In Selbstvergessenheit zu verweilen, wäre gar keine so schlechte Aussage, würde nur das verflixte Wort Selbst nicht schon wieder daran erinnern.

  • Online
    mukti
    Reaktionen
    6.839
    Punkte
    72.789
    Beiträge
    12.974
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 19. Mai 2012 um 20:34
    • #11

    Wenn Subjekt und Objekt eins sind (Einspitzigkeit, Samadhi), ist da eben keine Dualität mehr. Ich glaube nicht, dass man dazu sonst noch irgendwas sagen kann, was kein bloßes Gedankenspiel wäre.

    Mit Metta, mukti.


  • Online
    mukti
    Reaktionen
    6.839
    Punkte
    72.789
    Beiträge
    12.974
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 19. Mai 2012 um 20:45
    • #12

    Andererseits, Samadhi ist nicht Nirvana, weil man danach wieder zurückkommt in die Dualität. Es wird auch als "Vorgeschmack auf das Nirvana" bezeichnet. So gesehen hat nibbuti eigentlich recht.

    Mit Metta, mukti.


  • Lanooo1
    Punkte
    630
    Beiträge
    113
    Mitglied seit
    17. Mai 2012
    • 24. Mai 2012 um 11:26
    • #13
    nibbuti:

    Die Wahrnehmung oder Vorstellung der Nicht-Dualität "etwas ist nicht zwei", der Einheit "alles ist eins" usw. wird durch Dualität und Vielfalt bedingt.

    Nun gibt es aber einige clevere Gurken, die behaupten "etwas ist nicht zwei, aber auch nicht eins" und sagen das sei 'Nicht-Dualität'.

    Dennoch entsteht hier aus dem 'etwas', 'allem', 'eins' auf der einen Seite und aus dem Wahrnehmenden auf der anderen Seite eine Teilung oder Dualität zwischen Objekt (Wahrnehmung) und Subjekt (Selbst).

    Darauf könnte ein gescheiter Zafudrücker antworten: nicht die bloße Vorstellung, nicht logische Schlussfolgerung allein, sondern die direkte Erfahrung der Einheit, der Verschmelzung zwischen dem Wahrnehmenden und dem Objekt sei nicht zwei, nicht eins, usw.

    Dennoch entsteht sogar diese Wahrnehmung oder dieser Bewusstseinszustand, bedingt, getrennt (von anderen Wahrnehmungen oder Bewusstseinszuständen wie zB 'Alltag'). In dem Fall ist noch eine Verhaftung in einen meditativen Zustand vorhanden.

    Nur meine Meinung.

    Mit Metta


    Dualität ist überall, sogar in NIRVANA. Nur dass sie dort ABSTRAKT Dual ist. Wäre keine Dualität in der Zuflucht, könnte sie sich garnicht manifestieren. JEDE Ursache trägt die Wirkung bereits in sich... :D

    :)

    Alles anzeigen
  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 24. Mai 2012 um 13:08
    • #14
    Lanooo1:


    Dualität ist überall, sogar in NIRVANA. Nur dass sie dort ABSTRAKT Dual ist. Wäre keine Dualität in der Zuflucht, könnte sie sich garnicht manifestieren. JEDE Ursache trägt die Wirkung bereits in sich... :D
    :)


    Auserhalb von Zeit und Raum, gibt es weder Ursache noch Wirkung, es ist alles so vie es ist!
    .

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download