Hi,
mein sehr schmaler Blick auf die real existierende Buddhismus-Szene in Deutschland zeigt mir: 40+, weiß, gefühlt eher weiblich – und sowas wie "Bildungsbürgertum".
Durch einen Interview mit Mushim Ikeda bin ich über das Thema "Working Class Dharma" gestoßen:
In diesem Dialog diskutieren Vince Fakhoury Horn ("Buddhist Geek") und die Zen-Lehrerin Patricia Mushim Ikeda die Verflechtung von sozialer Klasse, ethnischer Identität und buddhistischer Praxis im heutigen Amerika. Wenn man das als Chiffre für "Buddhismus im Westen" nimmt, sind wir alle "Samadhi Junkies". (Das aber nur am Rande, weil ich den Begriff "cool" - und zumindest für mich treffend finde.)
Die eigentliche Frage: Kennt jemand Projekte – Gegenwart, Vergangenheit - bei denen in "Brennpunkten" meditiert wird. Vor ein paar Jahren war in der National Geographic mal ein Artikel über wen, der Vipassana in Thai-Knästen anbietet. Sowas meine ich nicht. Eher sowas wie Streetwork mit Dharma.. Habt hr von solchen Projekten gehört, vielleicht auch, mit welchem Ergebnis?