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Spontane Wachtrance über visuellen Fokus

  • Drehrumbum
  • 23. Juli 2026 um 17:52
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  • Marterra
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    • 3. August 2026 um 16:18
    • #26
    EinfachDas:

    Geübte Meditierende raten aber wohl eher davon ab, diese Abkürzungen mit Absicht zu erzeugen bzw. auf diesen Zustsand immer und immer wieder hinzuarbeiten. Allerdings hilft es mir bis heute schon dabei, recht schnell einen ruhigen und achtsamen Zustand "zu bemerken" (nicht "zu erzeugen") ;)

    Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann. Wenn ich mein Ego nicht mehr zwingend brauche shifte ich über " diese Abkürzung " in den ( das treffendste Wort ) Sakshi Zustand hinein. Dort ist das Ego sehr eingeschränkt, einfache, monotone Tötigkeiten übernimmt dann das Kleinhirn und man beobachtet sich quasi selbst im Autopilot. Spart Energie und schont das Ego bzw. Es funkt nicht dazwischen. Wenn man wieder fokussiert, ist man wieder im Ego Zustand. Ich kann sekündlich willentlich hin und her switchen…seit ich denken kann. Und es hat mir nie geschadet. Ich denke sogar im Gegenteil - Es hält mich ausgeglichen und sehe Sachen viel unkomplizierter.

  • Marterra
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    • 3. August 2026 um 18:28
    • #27
    Marterra:

    Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann.

    Dabei muss ich sagen dass ich auch einen linksdrehenden Haarwirbel habe und merklich anders verdrahtet bin als die Norm. Ich denke scheinbar bilateral und komplett Wort und Bildlos. Ich denke in Rohdaten und in 4 Dimensionalen Strukturen wenn ein Gedankenexperiment knifflig wird. Das lässt mich auch einfacher in "meditativen" Zustände ( Sakshi , Blick des Löwens und totaler Samadhi) gleiten wenn ich es will bzw. mich dafür öffne, da ich diesen sprachlichen Überbau nicht nativ nutze. Sprache übersetze ich nur für die externe Welt und beim Empfangen Dieser.

  • EinfachDas
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    • 5. August 2026 um 09:53
    • #28
    Marterra:

    Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann. Wenn ich mein Ego nicht mehr zwingend brauche shifte ich über " diese Abkürzung " in den ( das treffendste Wort ) Sakshi Zustand hinein.

    Moin,


    an einem handelüblichen Tag für Dich: wie lange schätzt Du das dauerhafte Verweilen "im Autopilot" an einem Stück zeitlich (20min, 3 Stunden?). Und machst Du das Ende des Autopiloten von irgendetwas abhängig, abseits äußerlicher Einflüsse oder Störungen?

  • Marterra
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    • 5. August 2026 um 20:52
    • #29
    EinfachDas:
    Marterra:

    Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann. Wenn ich mein Ego nicht mehr zwingend brauche shifte ich über " diese Abkürzung " in den ( das treffendste Wort ) Sakshi Zustand hinein.

    Moin,


    an einem handelüblichen Tag für Dich: wie lange schätzt Du das dauerhafte Verweilen "im Autopilot" an einem Stück zeitlich (20min, 3 Stunden?). Und machst Du das Ende des Autopiloten von irgendetwas abhängig, abseits äußerlicher Einflüsse oder Störungen?

    Hi. Dauerhaft nie lange. In der Regel bzw. Durchschnitt ca. 10 Sekunden. Können sogar manchmal sogar nur 1 bis 2 Sekunden sein aber auch mal 1 bis 2 Minuten, dafür aber häufig am Tag. (Eintritt und Austritt sind dabei absolut willentlich gesteuert).
    (Wenn ich absolut ungestört wäre, würde ich nach ca. 3 bis 6 Minuten in die nächste Phase "Panoramablick " übergehen (Kaskadeneffekt)….absoluter Samadhi nach ca. 4 bis 8 Minuten im Panoramablick ( ungestört). )
    Das Ende mache ich davon abhängig (abgesehen von äußerlich Einflüssen oder Störungen) ob ich etwas im normalen Ego Zustand machen muss wofür der Autopilot/Sakshi nicht geeignet wäre. Beispielsweise komplexe Unterhaltungen/Tätigkeiten/Überlegen oder wenn ich einfach nur etwas fokussiert sehen muss - Während des Sakshi Zustand ist meine Sicht leicht eingeschränkt (minimales Schielen).

    Hoffe das war ausführlich genug :D;)

    Einmal editiert, zuletzt von Marterra (5. August 2026 um 21:06)

  • Qualia
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    • 5. August 2026 um 22:13
    • #30
    Marterra:

    Sakshi Zustand

    Danke für das Wort. Für den Zustand passte, aber auch Hishiryō 非思量 der normale Zustand des Alltaggeistes. Interessiert nur den Beobachter, der Betrachter benötigt kein Wort dafür, der macht einfach. Unterbrochen wird er, wenn ich auf Menschen treffe, vor mich hindenke oder eine Rolle annehmen muss. In Menschenmengen habe ich keine Rolle. Hab nie verstanden, warum da so ein Gewese gemacht wird für das für mich Normale.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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    • 5. August 2026 um 22:24
    • #31
    Qualia:

    Hishiryō

    Habe mich mal kurz reingelesen. Die Zen Beschreibung passt auch sehr bzw. trifft in den allermeisten Punkten zu die ich erlebe. Ich bin eben kein Gelehrter sondern nur ein nativer Anwender. Danke für diese Ergänzung Qualia _()_

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    • 5. August 2026 um 22:36
    • #32
    Marterra:
    Qualia:

    Hishiryō

    Habe mich mal kurz reingelesen. Die Zen Beschreibung passt auch sehr bzw. trifft in den allermeisten Punkten zu die ich erlebe. Ich bin eben kein Gelehrter sondern nur ein nativer Anwender. Danke für diese Ergänzung Qualia _()_

    Du hast mich mit deinem Post aus dem Yoga, den Weg zu diesem mir nicht ganz klaren Begriff aus dem Zen geführt. Der Zen ist immer so geheimnistuerisch. :grinsen::D

    _()__()_

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    • 5. August 2026 um 23:23
    • #33

    Wenn dann auch noch „der Betrachter“ „der Beobachter“ weg fallen würde…

  • Marterra
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    • 5. August 2026 um 23:36
    • KI
    • #34
    Samadhi1876:

    Wenn dann auch noch „der Betrachter“ „der Beobachter“ weg fallen würde…

    :D…da bin ich auch gerade dran. Es scheint beide Seiten in sich zu haben.
    -Unter Berücksichtigung der exakten Parameter trifft deine Beschreibung stärker auf Sakshi zu, zeigt aber eine spezifische Ausprägung, die beide Konzepte auf neurowissenschaftlicher Ebene überbrückt.



    - Dein Erleben, „jemand anderem bei der ausführenden Tätigkeit zuzusehen“, ist die Reinform der für Sakshi typischen Spaltung zwischen dem reinen Gewahrsein und den Handlungen der physisch-mentalen Apparatur (Prakriti). Das Ego (die Identifikation mit dem Ausführenden) tritt zurück, während die Zeugeninstanz unberührt bleibt.


    ….naja, es ist wie es ist, egal wie man es nennen will. Da ich es auch nie gelernt habe, sondern immer vorhanden war, ist es vielleicht auch was eigenes, eine Mischung aus bekannten Zuständen
    :shrug:


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    • 6. August 2026 um 00:12
    • #35
    Samadhi1876:

    Wenn dann auch noch „der Betrachter“ „der Beobachter“ weg fallen würde…

    Der Beobachter verschwindet im Nicht-Denken-Raum oder im rechten Samadhi.

    Der Betrachter kann im Leben nicht verschwinden, er wird höchstens unbemerkt, wie sollte wer mich aus dem Schlaf oder Samadhi aufwecken?


    Der Betrachter oder das Ich ohne Ich wird aufgehoben, nirodha, wenn der Brennstoff nicht mehr vorhanden ist, der Körper also zerfällt. Der Körper ist zerfallen und nichts mehr da, das erweckt werden könnte.

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  • Samadhi1876
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    • 6. August 2026 um 06:40
    • KI
    • #36

    Kenshō, Satori und Samadhi sind geistige Zustände im Zen-Buddhismus und Yoga: Kenshō ist ein erster, kurzer Einblick in die wahre Natur, Satori ein tieferes, umfassenderes Erwachen, und Samadhi ein Zustand tiefster Versenkung und Meditation. [1, 2, 3, 4, 5]

    Kenshō

    • Bedeutung: „Die eigene Natur sehen“
    • Erfahrung: Ein erster, kurzer Einblick oder Blitz der Erleuchtung.
    • Wirkung: Die Trennung zwischen dem Ich und der Welt verschwindet für einen Moment; es ist wie das Öffnen einer Tür, durch die ein erster Lichtstrahl fällt. [1, 2]

    Satori

    • Bedeutung: Erwachen oder Verstehen
    • Erfahrung: Eine tiefere, oft dauerhaftere Verwirklichung der Erleuchtung.
    • Wirkung: Während Kenshō der erste flüchtige Blick ist, geht Satori tiefer und verändert das Verstehen des eigenen Lebens grundlegend. [1, 2, 3, 4]

    Samadhi

    • Bedeutung: Versenkung oder Zusammen-Führung des Geistes [1]
    • Erfahrung: Ein meditativer Zustand absoluter Ruhe und Konzentration, in dem das Subjekt (der Meditierende) und das Objekt (worauf meditiert wird) eins werden. [1, 2, 3]
    • Wirkung: Es ist kein plötzlicher Einblick, sondern ein Zustand tiefer Geistesruhe, der im Zazen (Sitzen) oder Yoga geübt wird und als Basis für Einsichten dient. [1, 2, 3, 4]

    Dieser Inhalt wurde ganz oder teilweise mithilfe von KI erstellt.
  • Qualia
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    • 6. August 2026 um 09:32
    • #37

    Erkenn

    Samadhi1876:

    Kenshō, Satori und Samadhi sind geistige Zustände im Zen-Buddhismus und Yoga: Kenshō ist ein erster, kurzer Einblick in die wahre Natur, Satori ein tieferes, umfassenderes Erwachen, und Samadhi ein Zustand tiefster Versenkung und Meditation. [1, 2, 3, 4, 5]

    Kenshō

    • Bedeutung: „Die eigene Natur sehen“
    • Erfahrung: Ein erster, kurzer Einblick oder Blitz der Erleuchtung.
    • Wirkung: Die Trennung zwischen dem Ich und der Welt verschwindet für einen Moment; es ist wie das Öffnen einer Tür, durch die ein erster Lichtstrahl fällt. [1, 2]

    Satori

    • Bedeutung: Erwachen oder Verstehen
    • Erfahrung: Eine tiefere, oft dauerhaftere Verwirklichung der Erleuchtung.
    • Wirkung: Während Kenshō der erste flüchtige Blick ist, geht Satori tiefer und verändert das Verstehen des eigenen Lebens grundlegend. [1, 2, 3, 4]

    Samadhi

    • Bedeutung: Versenkung oder Zusammen-Führung des Geistes [1]
    • Erfahrung: Ein meditativer Zustand absoluter Ruhe und Konzentration, in dem das Subjekt (der Meditierende) und das Objekt (worauf meditiert wird) eins werden. [1, 2, 3]
    • Wirkung: Es ist kein plötzlicher Einblick, sondern ein Zustand tiefer Geistesruhe, der im Zazen (Sitzen) oder Yoga geübt wird und als Basis für Einsichten dient. [1, 2, 3, 4]

    Wenn du die KI mit deinem Beitrag fragst, was Hishiryo dann ist, wird sie sagen: Das Bewirkte, dass die drei zusammen wirken. Wenn du Glück hast.


    Hab ich nicht gemacht. Dafür benötige ich keine KI. Dein Beitrag führt mich automatisch zu meiner persönlichen Schlussfolgerung, die eine KI bestenfalls bestätigen kann.

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    • 6. August 2026 um 09:47
    • #38
    Qualia:
    Samadhi1876:

    Wenn dann auch noch „der Betrachter“ „der Beobachter“ weg fallen würde…

    Der Beobachter verschwindet im Nicht-Denken-Raum oder im rechten Samadhi.

    Der Betrachter kann im Leben nicht verschwinden, er wird höchstens unbemerkt, wie sollte wer mich aus dem Schlaf oder Samadhi aufwecken?


    Der Betrachter oder das Ich ohne Ich wird aufgehoben, nirodha, wenn der Brennstoff nicht mehr vorhanden ist, der Körper also zerfällt. Der Körper ist zerfallen und nichts mehr da, das erweckt werden könnte.

    Der Betrachter oder das Ich ohne Ich wird aufgehoben, nirodha, wenn der Brennstoff nicht mehr vorhanden ist, der Körper also zerfällt. Der Körper ist zerfallen und nichts mehr da, das erweckt werden könnte, und auch nichts mehr, das aufwecken könnte.

    nirodha heißt, dass alle Erscheinungen, Ursachen, Bedingungen aufgelöst sind, eingegangen in die Struktur (Unitarität, Indras Netz), die sie ermöglicht und erhalten hat, aus einer Struktur erstanden, unbeständig, unbefriedigend und ich-eingebildet, ein Koten im Netz. Zurück zerfallener Knoten (Körper) in den Faden.


    Das ist der Sinn der „Leichenbetrachtung“: Du bist entstanden durch die Anwesenheit der Struktur, und wenn dein Körper zerfällt, ist wieder nur Struktur. Also lebe jetzt, denn nur jetzt lebst du wirklich. Nutze die Zeit, in der du Knoten bist.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (6. August 2026 um 09:54)

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    • 6. August 2026 um 10:59
    • #39

    Qualia:


    Das mit der KI sollte ein grober Hinweis darauf sein, das es verschiedene „Geisteszustände“ gibt, im japanischen meist mit Kensho, Satori, Samadhi und auch Hishiryo benannt. Die japanische Sprache ist da auch nicht so einfach ins Westliche 1:1 zu übersetzen. Die Japaner haben für die Jahreszeit bspw. Verschiedene Ausdrücke. S.a. komorebi, Schattenlicht das durch Blätter fällt und jedes Mal einzigartig ist: was wäre der deutsche Begriff dafür? Hmh…


    Woanders spricht man hingegen von den Jhanas, Versenkungsstufen, und jede Stufe bewirkt halt was anderes…

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    • 6. August 2026 um 11:14
    • #40
    Samadhi1876:

    Qualia:


    Das mit der KI sollte ein grober Hinweis darauf sein, das es verschiedene „Geisteszustände“ gibt, im japanischen meist mit Kensho, Satori, Samadhi und auch Hishiryo benannt. Die japanische Sprache ist da auch nicht so einfach ins Westliche 1:1 zu übersetzen. Die Japaner haben für die Jahreszeit bspw. Verschiedene Ausdrücke. S.a. komorebi, Schattenlicht das durch Blätter fällt und jedes Mal einzigartig ist: was wäre der deutsche Begriff dafür? Hmh…


    Woanders spricht man hingegen von den Jhanas, Versenkungsstufen, und jede Stufe bewirkt halt was anderes…

    Wenn die drei Begriffe nur einen Zustand beschreiben, Hishiryo, warum dann nicht nur einen Begriff? Das sind drei unterschiedliche Zustände mit ihrer Benennung. Hishiryo enthält keinen dieser Zustände und ist auch keiner, er ist Qualia, als moderner Begriff.

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    • 6. August 2026 um 18:14
    • KI
    • #41

    Hishiryo (jap. 非思量) ist ein zentraler Begriff im Zen-Buddhismus, der oft als „Nicht-Denken“ oder „Denken jenseits des Denkens“ übersetzt wird. Es bezeichnet einen meditativen Bewusstseinszustand, in dem Gedanken zwar auftauchen dürfen, aber weder unterdrückt noch weiterverfolgt werden. [1, 2]

    Die Bedeutung im Detail

    Hishiryo ist das Herzstück der Sitzmeditation (⁠Zazen), besonders in der japanischen Sōtō-Schule. Es ist wichtig, diesen Zustand nicht mit gewöhnlichem „Nicht-Nachdenken“ (fushiryo) zu verwechseln, welches oft verkrampft ist und versucht, den Verstand gewaltsam leer zu fegen. [1, 2, 3]

    Hishiryo geht weit über das gewöhnliche Denken und Nicht-Denken hinaus:

    • Gedanken kommen und gehen: Sie werden wie Wolken am Himmel betrachtet, an die man sich nicht klammert.
    • Keine Anhaftung: Sie bewerten, analysieren oder interpretieren die auftauchenden Gedanken nicht.
    • Absolutes Gewahrsein: Es entsteht ein Zustand des reinen, unmittelbaren Erlebens im Hier und Jetzt.[1, 2, 3, 4, 5]

    Ursprung und Praxis

    Der Begriff geht auf einen berühmten Dialog zwischen dem Zen-Meister Yakusan Igen und einem Mönch zurück und wurde vor allem durch den Zen-Meister Dōgen Zenji (1200–1253) in seinem Werk Shōbōgenzōgeprägt. Durch die Konzentration auf die aufrechte Körperhaltung und die tiefe Bauchatmung entsteht dieser Zustand von selbst. [1, 2, 3]

    Ausführliche Erläuterungen und Hintergründe zur Philosophie von Hishiryo finden Sie direkt bei den offiziellen Quellen des ⁠Soto Zen.


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    • 6. August 2026 um 18:25
    • #42

    Samadhi1876


    Hishiryo (jap. 非思量)


    Shinjinmei etwa 6. Jh., wird dem dritten chinesischen Zen-Patriarchen Sengcan (japanisch Sōsan) zugeschrieben. Wesentlich älter als Soto oder Rinzai, das ist Chan vor der Spaltung in Zen mit seinen zwei Schulen.


    117 非思量 處 識情 難測

    Das Vermessen des NichtNachdenkenOrt ist mit unterscheidendem Geist unergründlich.

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    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (6. August 2026 um 18:31)

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    • 6. August 2026 um 22:55
    • #43

    Joriki (定力) ist ein Begriff aus dem japanischen Zen-Buddhismus und bezeichnet die Kraft der Konzentration und geistigen Sammlung. Der Begriff setzt sich aus Jō (Samadhi/tiefe Versenkung) und Riki(Kraft/Energie) zusammen. Es ist die Fähigkeit, den Geist bewusst fokussiert zu halten und sich nicht von ablenkenden Gedanken oder Emotionen mitreißen zu lassen. [1, 2, 3, 4, 5]

    Wofür ist Joriki wichtig?

    • Stabilität: Joriki ermöglicht es, auch in schwierigen, stressigen oder emotionalen Lebenslagen zentriert und handlungsfähig zu bleiben.
    • Meditationstiefe: Ein starkes Joriki ist die Grundvoraussetzung, um in der Zen-Meditation (Zazen) tief in die Versenkung zu gehen und den Weg für spirituelle Erkenntnisse oder Erleuchtung (Kensho) zu ebnen.
    • Loslassen: Die durch die Sammlung freigesetzte Energie hilft dabei, innere Blockaden zu überwinden und neue mentale Kraft zu schöpfen. [1, 2, 3, 4, 5, 6]


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    • 6. August 2026 um 23:10
    • KI
    • #44

    Im Zen (und in der gesamten japanischen Philosophie) symbolisieren Dreieck, Kreis und Quadrat das grundlegende Wesen des Universums sowie den Weg der menschlichen Entwicklung. Sie stehen für die Stadien vom Werden bis zur vollendeten Erleuchtung. [1, 2, 3]

    Die tiefere Bedeutung der Formen im Detail:

    • Das Dreieck (Die Energie, das Werden & der Körper):
      Das Dreieck symbolisiert die Konzentration, die Ausrichtung des Geistes und die disziplinierte Praxis. Es steht für die unbändige Energie des Körpers und den Beginn der spirituellen Suche. [1]
    • Der Kreis (Die Erleuchtung, das Universum & der Geist):
      Im Zen als Ensō bekannt, ist der Kreis das höchste Symbol. Er steht für das Universum, die absolute Leere (das Nichts) und die vollkommene Erleuchtung. Er hat keinen Anfang und kein Ende. [1, 2, 3, 4]
    • Das Quadrat (Die Materie, die Stabilität & die Manifestation):
      Das Quadrat repräsentiert die geerdete Welt der Form, die Materie und die Stabilität. Es symbolisiert den Alltag und die irdische Existenz. Es zeigt, dass der Erleuchtete nicht vom Himmel abhebt, sondern fest im Leben steht. [1, 2]

    Die Abfolge der drei Formen lässt sich auch als Weg zur Erleuchtung deuten: Aus der materiellen, fixierten Welt (Quadrat) findet man durch geistige Fokussierung und Praxis (Dreieck) zur universellen Erleuchtung und Harmonie (Kreis).


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    • 6. August 2026 um 23:48
    • #45

    Mein Ding. Die drei Formen sind da, kannst sie einordnen, und eine Form, die nicht erkennbar ist, aber sicher da sein muss. Woher sollten die Formen kommen oder hingehen?


    Bedingungen/Ursachen = paccaya = DIES

    Erscheinungen = dhammas = DAS,

    Das Bewirken in zwei Richtungen = das des Entstehens, paṭicca‑samuppāda, das des Vergehens, nirodha.

    Alles erscheint und vergeht in oder aus einem unvergänglichen, unerkennbaren Grundnetz: Nibbana, Indras Netz, Unitarität – ein Begriff der Quantenmechanik.


    Noch mehr Worte, die gegoogelt werden müssen, die noch mehr Verwirrung stiften. Mir gleich, ich habe Gestrüpp und Leere hinter mir gelassen, danach strebte ein mir jetzt Fremder, hat ein paar Jahrzehnte Zeit gebraucht. Auf dem Marktplatz, als Mensch unter Menschen, erscheine ich ganz sicher nicht.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (6. August 2026 um 23:53)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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