Ich verneige mich vor dem glorreichen Vajrasattva.
Es wurde gesagt: Der eigene Geist, frei von allen Dingen,
der Aggregate, Elemente und Sinnesquellen,
Objekt und Subjekt beseitigt hat,
da alle Phänomene gleichermaßen ohne Selbst sind,
ist seit jeher nichts Geschaffenes.
Seine Wesenheit ist die der Leerheit.
So wie die erhabenen Buddhas und großartigen Bodhisattvas den Geist der großen
Erleuchtung entwickelt haben, so werde auch ich von jetzt an, bis ich die Essenz der
Erleuchtung erreiche, den Geist der großen Erleuchtung entwickeln, auf dass ich
diejenigen, die noch nicht befreit worden sind, befreie, auf dass die Nicht-Erlösten
Erlösung finden, auf dass jene, die keine Erleichterung finden, aufatmen können und jene,
die noch nicht vollständig über das Elend hinausgelangt sind, vollständig über das Elend
hinausgelangen.
Bodhisattvas, die mittels des geheimen Mantra praktizieren, müssen, nachdem sie den
konventionellen Erleuchtungsgeist in seiner anstrebenden Wesenheit entwickelt haben,
kraft der Meditation den endgültigen Erleuchtungsgeist entwickeln. Darum will ich dessen
Wesenheit hier erklären.
1.
Ich verneige mich vor den glorreichen Unzerstörbaren,
die den Erleuchtungsgeist verkörpern,
und werde hier die Entwicklung des Erleuchtungsgeists erklären,
der der weltlichen Existenz ein Ende setzt.
2.
Die Buddhas gehen davon aus, dass der Erleuchtungsgeist
nicht von den begrifflichen Vorstellungen
eines „Selbst“, der „Aggregate“ und dergleichen behindert wird
und stets das Merkmal der Leerheit hat.
3.
Mit einem von Mitgefühl benetztem Geist
solltet ihr euch bemühen, den Erleuchtungsgeist zu entwickeln.
Die Buddhas, die das Mitgefühl verkörpern,
entwickeln ihn immerzu.
4.
Untersucht ihr mittels der Logik gründlich
das Selbst, das die Tirthikas postulieren,
werdet ihr es in den Aggregaten
nirgendwo finden.
5.
Die Aggregate existieren, doch sind sie nicht beständig,
auch haben sie nicht das Wesen eines Selbst.
Etwas Beständiges und Unbeständiges existieren
nicht als Grundlage bzw. als das darauf Beruhende.
6.
Wenn das sogenannte „Selbst“ nicht existiert,
wie kann der sogenannte „Handelnde“ beständig sein?
Nur wenn etwas, das Eigenschaften hat, existiert,
vermag man, dessen Eigenschaften in der Welt zu untersuchen.
7.
Da etwas Beständiges weder aufeinanderfolgend
noch gleichzeitig wirksam ist,
kann ein solch beständiges Ding
weder innen noch außen existieren.
8.
Hätte es [inhärentes] Potenzial, wie könnte es abhängig sein?
Es brächte [alle] Dinge auf einmal hervor.
Was von anderen Dingen abhängig ist,
ist weder beständig noch hat es [inhärentes] Potenzial.
9.
Ist etwas ein wirksames Ding, so ist es nicht beständig,
denn wirksame Dinge bestehen immer nur für einen Augenblick.
Darum wird in Hinsicht auf die unbeständigen Dinge
auch nicht verneint, dass sie etwas hervorbringen.
10.
Diese Welt, die frei vom Selbst und dergleichen ist,
wird bezwungen von der Wahrnehmung der Aggregate,
der Elemente und Sinnesquellen, des Objekts und des Subjekts.
Sie wird von der Wahrnehmung bezwungen.
11.
Die [Buddhas], die danach streben, [den Lebewesen] zu nutzen,
lehrten darum die Shravakas die fünf Aggregate: 2
Form , Empfindung, Unterscheidung, 3
gestaltende Faktoren und Bewusstsein.
12.
Die Höchsten der Menschen lehrten stets auch:
„Formen erscheinen wie eine Fülle von Schaum,
Empfindungen ähneln Blasen im Wasser,
unterscheidende Wahrnehmungen sind wie Luftspiegelungen.
13.
Gestaltende Faktoren ähneln dem Bananenbaum , 4
Bewusstsein ist wie eine magische Illusion.“
So lehrten [die Buddhas] die Bodhisattvas
über die Aggregate.
14.
Das, was die Wesenheit der vier großen Elemente hat, wird deutlich als das Aggregat der Form erklärt.
Die Übrigen gelten somit
unweigerlich als formlos.
15.
Dadurch sind Augen, sichtbare Formen und dergleichen,
die als die achtzehn Elemente beschrieben werden, 5
auch als die [zwölf] Sinnesquellen6
sowie als Objekte und Subjekte zu verstehen.
16.
Weder die Atome der Form noch die Sinneskräfte existieren.
Eine Sinneskraft, die etwas hervorbringt, existiert keineswegs.
Das Erzeugende und das Erzeugte
sind ungeeignet für die wirkliche Erzeugung.
17.
Die Atome der Form bewirken keine Sinneswahrnehmung,
denn sie liegen jenseits des Sinnesvermögens.
[Geht man davon aus, dass die Atome] sie durch ihr Zusammenkommen erzeugen,
so wird auch [ein solches Erzeugen durch] die Anhäufung nicht akzeptiert.
18.
Durch das Aufteilen in räumliche Dimensionen sieht man,
dass selbst das Atom Bestandteile hat.
Wie kann es vertretbar sein, dass etwas ein [unteilbares] Atom darstellt,
das hinsichtlich seiner Teile untersucht werden kann?
19.
In Hinblick auf ein einziges äußeres Objekt
entstehen verschiedene Wahrnehmungen.
Eine Form, die einige schön finden,
mag für andere etwas anderes sein.
20.
In Hinblick auf denselben weiblichen Körper
gibt es drei verschiedene Sichtweisen:
für einen Asketen ist er „eine Leiche“, für einen Liebhaber
„ein Objekt des Begehrens“ und für einen [wilden] Hund „etwas zu fressen“.
21.
„Es ist die Gleichartigkeit des Objekts, die wirksam ist.“
[Doch] ist das nicht so, als erleide man Schaden in einem Traum?
Zwischen dem Traum und dem Wachzustand gibt es
bezüglich der Wirksamkeit der Dinge keinen Unterschied.
22.
In Hinblick auf Objekte und Subjekte,
was immer dem Bewusstsein erscheint,
gibt es nirgendwo ein äußeres Objekt,
das getrennt vom Bewusstsein existiert.
23.
Die völlige Nichtexistenz äußerer Objekte
ist also die Wesensart der Dinge.
Die Erscheinungen für das jeweilige Bewusstsein
treten als Erscheinungen von Formen auf.
24.
So wie eine Person mit verwirrtem Geist
magische Illusionen, optische Täuschungen,
Städte von Gandharvas und dergleichen sieht, 7
so werden auch Formen und so weiter wahrgenommen.
25.
Um das Festhalten am Selbst zu überwinden,
wurden die Aggregate, Elemente und so weiter gelehrt.
Indem sie bei der Nur-Geist[-Lehrmeinung] verbleiben,
geben die vom Glück Begünstigten sogar diese [Lehre] auf.
26.
Für jene, die die [Nur-]Geist[-Lehrmeinung] verkünden,
existiert die Vielfalt der Dinge [nur] als Bewusstsein.
Was ist die Wesenheit dieses Bewusstseins?
Eben dies werde ich nun erklären.
27.
„All dies ist nur der Geist.“
Der fähige Buddha lehrte dies,
um kindischen Wesen die Angst zu nehmen.
Er [schilderte damit jedoch] nicht die Wirklichkeit.
28.
Das Zugeschriebene, das Abhängige
und das Vollständige —
ihre Essenz ist einzig die der Leerheit,
ihre Wesensart wird vom Bewusstsein geschaffen.
29.
Jene, die dem universellen Fahrzeug zugetan sind,
lehrte der Buddha in wenigen Worten,
dass die Phänomene gleich sind in ihrem Nicht-Selbst
und dass der Geist von Anbeginn nichts Erzeugtes ist.
30.
Die Yogacharins sagen: 8
Ein reiner Geist — erwirkt durch Kontrolle über den eigenen Geist
und völlige Veränderung seines Zustands —
ist die Sphäre des eigenen selbst-erkennenden Gewahrseins.
31.
Das Vergangene existiert nicht mehr.
Was in der Zukunft liegt, ist noch nicht eingetreten.
Wie soll etwas in der Gegenwart existieren,
wenn seine Basis sich völlig ändert, während es besteht?
32.
So wie etwas ist, erscheint es nicht,
und wie etwas erscheint, so ist es nicht.
Die Wesensart des Bewusstseins ist das Nicht-Selbst;
das Bewusstsein hat keine andere Grundlage.
33.
In der Nähe eines Magneten
bewegt sich Eisen rasch zu ihm hin.
Auch wenn das Eisen keinen Geist hat,
scheint es so, als besäße es einen.
34.
Ähnlich ist das grundlegende Bewusstsein,
frei von wahrhafter Existenz, scheint es wahrhaft zu existieren.
Es bewegt sich vor und zurück
und hält so fest an samsarischer Existenz.
35.
So wie das Meer und die Bäume sich bewegen,
auch wenn sie keinen Geist haben,
so bewegt sich das grundlegende Bewusstsein
in Abhängigkeit vom Körper.
36.
Wenn ihr davon ausgeht, dass es
ohne Körper kein Bewusstsein gibt –
so sagt doch: Was ist die Wahrnehmung dieses
sich selbst-erkennenden Gewahrseins?
37.
Beschreibt ihr es als selbst-erkennendes Gewahrsein,
so erklärt ihr es zu einem Ding.
Sagt ihr: „Es ist dies“,
beschreibt ihr es als unvermögend.
38.
Um selbst Gewissheit zu erlangen
und anderen Gewissheit zu verschaffen,
gehen die Gelehrten stets
auf fehlerlose Weise vor.
39.
Ein Bewusstsein erkennt ein Erkenntnisobjekt und
ohne Erkenntnisobjekt gibt es kein Bewusstsein.
Warum also akzeptiert ihr nicht,
dass weder das Betrachtende noch das Betrachtete existieren?
40.
Der Geist ist ein bloßer Name und
anders als ein Name existiert er nicht.
Betrachtet das Bewusstsein als bloßen Namen.
Auch der Name existiert nicht durch seine eigene Wesenheit.
41.
Weder innerlich noch äußerlich
noch irgendwo dazwischen
haben die siegreichen Buddhas den Geist gefunden.
Der Geist hat also die Wesenheit einer Illusion.
42.
Die Unterteilung in Farbe und Form,
in Objekt und Subjekt oder in jemanden, der männlich, weiblich,
weder männlich noch weiblich und dergleichen ist
– der Geist verweilt nicht in solchen Wesensarten.
43.
Kurzum: Die Buddhas haben [einen solchen Geist]
nie gesehen, noch werden sie ihn jemals sehen.
Wie könnten sie etwas, das nicht durch seine eigene Wesenheit existiert,
als etwas wahrnehmen, das durch seine eigene Wesenheit existiert?
44.
Ein „wirksames Ding“ ist ein begriffliches Konzept.
Die Abwesenheit von begrifflichen Konzepten ist die Leerheit.
Wie könnte es die Leerheit dort geben,
wo begriffliche Konzepte erscheinen?
45.
Die Tathagatas betrachten den Geist nicht unter dem Aspekt
von Wahrnehmbarem und Wahrnehmendem.
Wo sich Wahrnehmbares und Wahrnehmender befinden,
da gibt es keine Erleuchtung.
46.
Ohne Merkmale, ohne Entstehen,
ohne substanziell zu existieren und frei von Sprache — Raum, Bodhicitta und Erleuchtung
sind von der Nicht-Dualität gekennzeichnet.
47.
Buddhas — die großartigen Wesen,
die in der Essenz der Erleuchtung verweilen —
und all jene, die von Zuneigung erfüllt sind,
wissen zu allen Zeiten, dass die Leerheit so wie der Raum ist.
48.
Darum meditiert stets über die Leerheit,
die die Grundlage aller Phänomene ist.
Sie ist friedvoll, einer Illusion ähnlich, ohne Grundlage
und das, was samsarischer Existenz ein Ende setzt.
49.
Sie wird als „nicht erzeugt“,
„Leerheit“ oder „Nicht-Selbst“ bezeichnet.
Wer über etwas von geringerer Art meditiert,
der meditiert nicht über die Leerheit.
50.
Begriffliche Konzepte von Tugend und Untugend
sind dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht fortbestehen.
Die Buddhas sprachen von ihrer Leerheit.
Sie vertreten keine Leerheit, anders als diese.
51.
Das Verweilen des Geists ohne ein Objekt
hat das Merkmal vom Raum.
Sie gehen also davon aus, dass die Meditation
über die Leerheit eine Meditation über den Raum ist.
52.
Der Löwenruf der Leerheit
verschreckt all jene, die Behauptungen aufstellen.
Wo immer sich diese befinden,
dort wird es auch die Leerheit geben.
53.
Für jene, für die sich der Geist von Augenblick
zu Augenblick verändert, kann er nicht beständig sein.
Ist der Geist unbeständig, wie könnte er
im Widerspruch zur Leerheit stehen?
54.
Kurz gesagt: Gehen die Buddhas davon aus,
dass der Geist unbeständig ist,
wie könnten sie dann nicht davon ausgehen,
dass er leer [von inhärenter Existenz] ist?
55.
Von Anbeginn an hat der Geist
nie eine eigene Wesenheit gehabt.
Es wird nicht behauptet, dass etwas, das durch
seine eigene Wesenheit existiert, ohne eigene Wesenheit sei.
56.
Bringt man dies zum Ausdruck, wendet man sich
davon ab, dass der Geist der Sitz des Selbst ist.
Es ist nicht die Eigenschaft der Dinge,
sich jenseits ihrer eigenen Wesenheit zu befinden.
57.
So wie Süße die Wesenheit der Melasse
und Hitze die des Feuers ist,
so gilt, dass die Leerheit
die Wesenheit aller Phänomene ist.
58.
Beschreibt man die Leerheit als die Wesenheit [der Dinge],
spricht man damit keineswegs von einer Form des Nihilismus,
ebenso wie man auch nicht
von einer Form der Verdinglichung spricht.
59.
Beginnend mit der Unwissenheit bis hin zu Altern und Tod
betrachten wir alle Vorgänge, die aus
den zwölf Gliedern abhängigen Entstehens hervorgehen,
als ähnlich einem Traum oder einer Illusion.
60.
Dieses Rad der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens
rollt den Pfad der weltlichen Existenz entlang.
Außerhalb dessen können die fühlenden Wesen
nicht die Wirkungen ihrer Handlungen erfahren.
61.
Es ist so wie in Abhängigkeit eines Spiegels
das Abbild eines Gesichts erscheint.
Das Gesicht hat sich nicht in den Spiegel begeben,
doch ohne es gäbe es nicht sein Abbild.
62.
Auf ähnliche Weise treten die Aggregate in ein neues Leben ein,
und die Weisen sind sich stets gewiss,
dass jemand weder in einer anderen Existenz geboren
noch in eine solche Existenz überführt wird.
63.
Kurzum: Aus leeren Phänomenen
gehen leere Phänomene hervor.
Handelnde, Handlungen, Wirkungen und jene, die sie erleben –
diese lehrten die siegreichen Buddhas als konventionell existent.
64.
So wie der Klang einer Trommel oder ein Keimling
aus einer Ansammlung [von Ursachen] entsteht,
so gilt die äußere Welt des abhängigen Entstehens
als ähnlich einem Traum oder einer Illusion.
65.
Dass Phänomene aus Ursachen entstehen,
kann niemals unvereinbar [mit den Tatsachen] sein.
Da eine Ursache leer von einer [inhärenten] Ursache ist,
erkennen wir, dass sie ohne [inhärentes] Entstehen ist.
66.
Das nicht[-inhärente] Entstehen der Phänomene
wird deutlich als ihre Leerheit erklärt.
Kurzum: Die fünf Aggregate werden
als „alle Phänomene“ beschrieben.
67.
Wird die Realität erklärt, so wie sie ist,
wird das Konventionelle nicht untergraben.
Getrennt vom Konventionellen
ist die Realität nicht zu finden.
68.
Das Konventionelle wird als Leerheit beschrieben;
die Leerheit selbst ist das Konventionelle.
Das eine kommt nicht ohne das andere vor,
ähnlich dem Erzeugten und dem Unbeständigen.
69.
Das Konventionelle entsteht aus Verblendungen und Karma.
Karma hat seinen Ursprung im Geist.
Der Geist bildet sich durch Prägungen.
Frei von Prägungen zu sein, ist der Zustand des Glücks.
70.
Ein glücklicher Geist ist friedvoll.
Ein friedvoller Geist ist nicht verwirrt.
Ohne Verwirrung zu sein, heißt, die Realität zu erkennen.
Durch die Erkenntnis der Realität, erlangen wir die Befreiung.
71.
Es wird als Soheit, Grenze der Wirklichkeit,
Merkmalslosigkeit, letztendliche [Wahrheit],
höchster Erleuchtungsgeist
und auch als Leerheit beschrieben.
72.
Diejenigen, die die Leerheit nicht kennen,
sind kein Gefäß für die Befreiung.
Diese Verwirrten kreisen im Gefängnis
der sechs samsarischen Formen der Existenz.
73.
Wenn die Yogis über
diese Leerheit meditiert haben,
entsteht in ihnen zweifellos ein Bewusstsein,
das dem Wohl der anderen zugetan ist:
74.
„Jenen fühlenden Wesen gegenüber,
die mir als meine Eltern, Verwandte und Freunde einst Hilfe erwiesen,
werde ich mich für das,
was sie taten, erkenntlich zeigen.
75.
Es ist angebracht, dass ich den fühlenden Wesen,
die im Gefängnis samsarischer Existenz vom Feuer
der Verblendungen gequält werden,
[jetzt] Glück schenke, so wie ich ihnen [einst] Leid antat.“
76.
Die Ergebnisse, die in Form von glücklicher oder elender
weltlicher Existenz erwünscht bzw. unerwünscht sind,
entstehen dadurch, dass den fühlenden Wesen
Nutzen erwiesen oder geschadet wird.
77.
Da der unübertreffliche Zustand der Buddhaschaft
in Anlehnung an die fühlenden Wesen erreicht wird,
was ist dann so erstaunlich daran, dass es
in Hinsicht auf menschliche und göttliche Vergnügen,
78.
an denen sich Brahma, Indra, Rudra
und die Beschützer der Welt erfreuen,
in den drei weltlichen Bereichen nichts gibt, das nicht allein dadurch
zustande gekommen ist, dass den fühlenden Wesen Nutzen erwiesen wurde?
79.
Die vielen Formen des Leidens,
die die fühlenden Wesen in den Höllenbereichen,
als Tier und als Hungergeister erleben,
entstehen daraus, dass anderen geschadet wurde.
80.
Hunger, Durst und die Leiden
des gegenseitigen Angriffs und der Unterdrückung,
die schwer zu vermeiden und endlos sind,
resultieren aus dem Schaden an den fühlenden Wesen.