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Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

  • catflap08
  • 29. März 2026 um 17:35
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    • 29. März 2026 um 17:35
    • #1

    Hallo zusammen,

    in letzter Zeit kommt es vermehrt zu negativen Einlassungen bezüglich der DBU auf Wikipedia. Sein es finanzielle Themen und/oder sexueller Missbrauch. Zeitlich korrelieret das mit dem Bestreben der DBU als KdöR anerkannt zu werden – was Zufall sein mag, aber weiß hierzu jemand mehr?

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    • 29. März 2026 um 18:22
    • #2

    Das hängt sicher nicht zusammen. Das eine ist eine neutrale Kritik an der DBU. Eine Betrachtung von außen. Das andere die Bestrebung der DBU selbst.


    Die Kritik ist auch schon älter als die aktuelle Neuauflage der KdöR-Bestrebungen.


    Mann kann es auch andersherum beschreiben: Die Bemühungen der DBU, als KdöR anerkannt zu werden, ist meines Wissens schon Jahrzehnte alt. Die Kritik an der DBU ist aber erst in den letzten Jahren aufgetreten.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • void
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    • 29. März 2026 um 18:41
    • #3
    catflap08:

    Hallo zusammen,

    in letzter Zeit kommt es vermehrt zu negativen Einlassungen bezüglich der DBU auf Wikipedia. Sein es finanzielle Themen und/oder sexueller Missbrauch. Zeitlich korrelieret das mit dem Bestreben der DBU als KdöR anerkannt zu werden – was Zufall sein mag, aber weiß hierzu jemand mehr?

    Zum Wikipedia Artikel zur DBU gibt es doch ein Versionsgeschichte wo man sieht, wer was wann mit welcher Begründung geändert hat so wie eine Diskussionsseite, wo interessanterweise auch auf Henrik Hortz, Ursache und Wirkung und Buddhaland referenziert wird.

  • catflap08
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    • 29. März 2026 um 18:42
    • #4
    KarmaHausmeister:

    Das hängt sicher nicht zusammen. Das eine ist eine neutrale Kritik an der DBU. Eine Betrachtung von außen. Das andere die Bestrebung der DBU selbst.


    Die Kritik ist auch schon älter als die aktuelle Neuauflage der KdöR-Bestrebungen.


    Mann kann es auch andersherum beschreiben: Die Bemühungen der DBU, als KdöR anerkannt zu werden, ist meines Wissens schon Jahrzehnte alt. Die Kritik an der DBU ist aber erst in den letzten Jahren aufgetreten.

    Naja, was auffällt ist, dass hier stellenweise Menschen mit ihrem Klarmanen genannt werden/wurden die weder Autor*innen sind noch sonst wie relevant für die Wikipedia sind. Sollten hier Menschchen diffamiert werden finde ich das traurig für die Wikipedia wie auch für Kritiker der DBU.

  • pano
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    • 29. März 2026 um 19:35
    • #5
    catflap08:
    KarmaHausmeister:

    Das hängt sicher nicht zusammen. Das eine ist eine neutrale Kritik an der DBU. Eine Betrachtung von außen. Das andere die Bestrebung der DBU selbst.


    Die Kritik ist auch schon älter als die aktuelle Neuauflage der KdöR-Bestrebungen.


    Mann kann es auch andersherum beschreiben: Die Bemühungen der DBU, als KdöR anerkannt zu werden, ist meines Wissens schon Jahrzehnte alt. Die Kritik an der DBU ist aber erst in den letzten Jahren aufgetreten.

    Naja, was auffällt ist, dass hier stellenweise Menschen mit ihrem Klarmanen genannt werden/wurden die weder Autor*innen sind noch sonst wie relevant für die Wikipedia sind. Sollten hier Menschchen diffamiert werden finde ich das traurig für die Wikipedia wie auch für Kritiker der DBU.

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    Ich verstehe das nicht ganz, bezieht sich das auf z.B. die Nennung von Dorothea Nett? Wer Ämter in einem eV ausübt, in ihrem Falle mehrere, der stellt sich als Person in die Öffentlichkeit. Und ich finde Frau Nett wird auch nicht diffamiert. Im Wikipedia Artikel wird der Interessenkonflikt der durch sie ausgeübten Ämter kritisiert. Eine solche Kritik ist noch weit entfernt von Diffamierung. Im Umkehrschluss halte ich es für unangemessen, Opfer übergriffiger Autoritätspersonen in Glaubensgemeinschaften kein Gehör zu schenken, nur um Kritik an Amtsträgern zu vermeiden. Näheres findet man ja im U\W Artikel https://www.ursachewirkung.com/diskurs/5023-129-missbrauch-lama .

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    • 29. März 2026 um 19:36
    • #6

    Wo werden dort Menschen mit Klarnamen genannt, die in dem Kontext nicht relevant sind?

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

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  • catflap08
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    • 30. März 2026 um 09:37
    • #7
    Zitat

    Ich verstehe das nicht ganz, bezieht sich das auf z.B. die Nennung von Dorothea Nett? Wer Ämter in einem eV ausübt, in ihrem Falle mehrere, der stellt sich als Person in die Öffentlichkeit. Und ich finde Frau Nett wird auch nicht diffamiert. Im Wikipedia Artikel wird der Interessenkonflikt der durch sie ausgeübten Ämter kritisiert. Eine solche Kritik ist noch weit entfernt von Diffamierung. Im Umkehrschluss halte ich es für unangemessen, Opfer übergriffiger Autoritätspersonen in Glaubensgemeinschaften kein Gehör zu schenken, nur um Kritik an Amtsträgern zu vermeiden. Näheres findet man ja im U\W Artikel https://www.ursachewirkung.com/diskurs/5023-129-missbrauch-lama .

    Mit Relevanz ist hier ein wichtiger Begriff gefallen. In wie weit ist dieser (bisher interne) Konflikt für die Öffentlichkeit relevant? Haben Gerichte bereits darüber befunden wer Täter und wer Opfer ist? Es ist eine Sache über Geschehnisse zu berichten in die man eventuell sogar persönlich involviert war. Es ist eine Sache Kritik an einer Organisation oder einem System zu äußern, diese Kritik auch zu sammeln. Es ist sogar wichtig diese Kritik öffentlich zu machen. Ist es für die Kritik wichtig die Person zu nennen? Wenn ich aber Personen in einen, vielleicht sogar rechtlich relevanten, Täter/Opfer-Kontext setze muss mir eben auch bewusst sein, dass, egal ob Opfer oder Täter, hier Persönlichkeitsrechte betroffen sein könnten, ob dies der Fall ist entscheiden aber oftmals andere. Werden diese Rechte beschnitten nutzt einem eventuell aber auch kein Pseudonym. Auch ich habe in einem religiösen Kontext mit Verletzungen und Übergriffigkeit zu tun und zu leiden gehabt, habe aber auch versucht darauf zu achten persönliches nicht mit allgemeiner berechtigter Kritik zu vermischen. Es stellt sich ja die Frage, ob ich vor einer Institution/Organisation/Struktur warnen bzw. Kritik üben will oder vor einer Person?

  • void
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    • 30. März 2026 um 10:11
    • #8

    Das Persönlichkeitsrecht hat verschiedene Schutzbereiche:

    Jurafakten:

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst verschiedene Schutzbereiche, die sicherstellen, dass unterschiedliche Aspekte der persönlichen Sphäre geschützt werden:

    • Privatsphäre: Dieser Bereich umfasst das private Leben eines Menschen, einschließlich familiärer Angelegenheiten, persönlicher Beziehungen und der häuslichen Umgebung. Die Privatsphäre soll vor unerwünschten Eingriffen geschützt werden, sowohl durch den Staat als auch durch private Akteure.
    • Sozialsphäre: Die Sozialsphäre betrifft das öffentliche und berufliche Wirken einer Person. Während hier ein geringerer Schutz als in der Privatsphäre besteht, ist es dennoch wichtig, dass Eingriffe in diesen Bereich verhältnismäßig und gerechtfertigt sind.
    • Intimsphäre: Die Intimsphäre umfasst die innersten Gedanken und Gefühle eines Menschen, einschließlich der Sexualität und des Gesundheitszustands. Eingriffe in diesen Bereich sind besonders sensibel und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt

    Auch wenn es ein unzulässiger Eingriff in die Intimsphäre wäre, was über die Gesundheit oder die Ehe einer Person zu sagen, ist es was anderes als wenn ich etwas was er öffentlich sagt, z.B als Ratsmitglied oder Vorstand eines Vereins diskutiere.


    Ich schätze über Hendrik dürfte man, weil er Herausgeber ist und auch weil er DBU Rat war, ganz viel schreiben. Aber nur so lange es mit der Rolle zu tun hat und nicht über sein Privatleben.

  • catflap08
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    • 30. März 2026 um 11:10
    • #9
    void:

    Das Persönlichkeitsrecht hat verschiedene Schutzbereiche:

    Jurafakten:

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst verschiedene Schutzbereiche, die sicherstellen, dass unterschiedliche Aspekte der persönlichen Sphäre geschützt werden:

    • Privatsphäre: Dieser Bereich umfasst das private Leben eines Menschen, einschließlich familiärer Angelegenheiten, persönlicher Beziehungen und der häuslichen Umgebung. Die Privatsphäre soll vor unerwünschten Eingriffen geschützt werden, sowohl durch den Staat als auch durch private Akteure.
    • Sozialsphäre: Die Sozialsphäre betrifft das öffentliche und berufliche Wirken einer Person. Während hier ein geringerer Schutz als in der Privatsphäre besteht, ist es dennoch wichtig, dass Eingriffe in diesen Bereich verhältnismäßig und gerechtfertigt sind.
    • Intimsphäre: Die Intimsphäre umfasst die innersten Gedanken und Gefühle eines Menschen, einschließlich der Sexualität und des Gesundheitszustands. Eingriffe in diesen Bereich sind besonders sensibel und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt

    Auch wenn es ein unzulässiger Eingriff in die Intimsphäre wäre, was über die Gesundheit oder die Ehe einer Person zu sagen, ist es was anderes als wenn ich etwas was er öffentlich sagt, z.B als Ratsmitglied oder Vorstand eines Vereins diskutiere.


    Ich schätze über Hendrik dürfte man, weil er Herausgeber ist und auch weil er DBU Rat war, ganz viel schreiben. Aber nur so lange es mit der Rolle zu tun hat und nicht über sein Privatleben.

    Ich danke Dir hier für deine Klarstellung. Wichtig ist eben, dass es sich bei der Wikipedia um kein Forum, wie diesem hier, handelt. Wichtig ist m.E. auch einen neutralen Standpunkt zu wahren. Neben dem neutralen Standpunkt definiert die Wikipedia eben auch was sie nicht ist. Hervorzuheben ist in diesem Kontext vor allem, dass sie nicht der Theoriefindung dient, keine Gerüchteküche und kein Newsticker ist. Interessant hierzu im Grunde genommen, wenn es um noch lebende Personen geht – auch wenn wie hier nicht Hauptgegenstand des Artikels.

  • fotost
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    • 30. März 2026 um 12:13
    • #10

    Wikipedia ist ziemlich offen. Im Prinzip kann jeder dabei mitarbeiten. Ich selbst habe mehrere Beiträge überarbeitet und/oder ergänzt., Nichts zum Thema Buddhismus oder DBU, aber trotzdem.


    Änderungen werden protokolliert und sind damit nachvollziehbar.


    Also, falls jemand Probleme mit einzelnen Beiträgen hat - er/sie ist eingeladen Besseres beizutragen und Fehler auszumerzen. Natürlich gibt es eine Supervision für Änderungen, ich halte Wiki trotzdem für ein wertvolles Projekt.


    Wie würde unsere Welt aussehen, wenn jeder mit genug Wissen in einem Bereich jedes Buch oder jede Zeitung oder jeden Fernsehbeitrag mit Fehlern korrigieren könnte? Einfach nur chaotisch oder besser informiert?


    Das, was die allgemeinen Nutzerbedingungen hier auf Buddhaland fordern, gilt auch für Wiki mit dem kleinen Unterschied, daß die Basis dort unvergleichlich viel größer und oft besser informiert ist.

  • pano
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    • 30. März 2026 um 17:02
    • #11
    catflap08:
    void:

    Das Persönlichkeitsrecht hat verschiedene Schutzbereiche:

    Jurafakten:

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst verschiedene Schutzbereiche, die sicherstellen, dass unterschiedliche Aspekte der persönlichen Sphäre geschützt werden:

    • Privatsphäre: Dieser Bereich umfasst das private Leben eines Menschen, einschließlich familiärer Angelegenheiten, persönlicher Beziehungen und der häuslichen Umgebung. Die Privatsphäre soll vor unerwünschten Eingriffen geschützt werden, sowohl durch den Staat als auch durch private Akteure.
    • Sozialsphäre: Die Sozialsphäre betrifft das öffentliche und berufliche Wirken einer Person. Während hier ein geringerer Schutz als in der Privatsphäre besteht, ist es dennoch wichtig, dass Eingriffe in diesen Bereich verhältnismäßig und gerechtfertigt sind.
    • Intimsphäre: Die Intimsphäre umfasst die innersten Gedanken und Gefühle eines Menschen, einschließlich der Sexualität und des Gesundheitszustands. Eingriffe in diesen Bereich sind besonders sensibel und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt

    Auch wenn es ein unzulässiger Eingriff in die Intimsphäre wäre, was über die Gesundheit oder die Ehe einer Person zu sagen, ist es was anderes als wenn ich etwas was er öffentlich sagt, z.B als Ratsmitglied oder Vorstand eines Vereins diskutiere.


    Ich schätze über Hendrik dürfte man, weil er Herausgeber ist und auch weil er DBU Rat war, ganz viel schreiben. Aber nur so lange es mit der Rolle zu tun hat und nicht über sein Privatleben.

    Ich danke Dir hier für deine Klarstellung. Wichtig ist eben, dass es sich bei der Wikipedia um kein Forum, wie diesem hier, handelt. Wichtig ist m.E. auch einen neutralen Standpunkt zu wahren. Neben dem neutralen Standpunkt definiert die Wikipedia eben auch was sie nicht ist. Hervorzuheben ist in diesem Kontext vor allem, dass sie nicht der Theoriefindung dient, keine Gerüchteküche und kein Newsticker ist. Interessant hierzu im Grunde genommen, wenn es um noch lebende Personen geht – auch wenn wie hier nicht Hauptgegenstand des Artikels.

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    Ziemlich viel von dem was du aufzählst ist etwas was die Wikipedia für sich herausfinden kann.


    Ich schreibe nicht mit. Aber was da steht gibt doch recht gut wieder was sachlich feststellbar ist (Rollenkonflikt in einzelnen Personen), und hält sich in der Sache zurück wo wenig final spruchreif ist.

  • catflap08
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    • 30. März 2026 um 19:16
    • #12
    pano:
    catflap08:
    void:

    Das Persönlichkeitsrecht hat verschiedene Schutzbereiche:

    Auch wenn es ein unzulässiger Eingriff in die Intimsphäre wäre, was über die Gesundheit oder die Ehe einer Person zu sagen, ist es was anderes als wenn ich etwas was er öffentlich sagt, z.B als Ratsmitglied oder Vorstand eines Vereins diskutiere.


    Ich schätze über Hendrik dürfte man, weil er Herausgeber ist und auch weil er DBU Rat war, ganz viel schreiben. Aber nur so lange es mit der Rolle zu tun hat und nicht über sein Privatleben.

    Ich danke Dir hier für deine Klarstellung. Wichtig ist eben, dass es sich bei der Wikipedia um kein Forum, wie diesem hier, handelt. Wichtig ist m.E. auch einen neutralen Standpunkt zu wahren. Neben dem neutralen Standpunkt definiert die Wikipedia eben auch was sie nicht ist. Hervorzuheben ist in diesem Kontext vor allem, dass sie nicht der Theoriefindung dient, keine Gerüchteküche und kein Newsticker ist. Interessant hierzu im Grunde genommen, wenn es um noch lebende Personen geht – auch wenn wie hier nicht Hauptgegenstand des Artikels.

    Ziemlich viel von dem was du aufzählst ist etwas was die Wikipedia für sich herausfinden kann.


    Ich schreibe nicht mit. Aber was da steht gibt doch recht gut wieder was sachlich feststellbar ist (Rollenkonflikt in einzelnen Personen), und hält sich in der Sache zurück wo wenig final spruchreif ist.

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    Das Spruchreife ist ein wichtiger Punkt. Ich weiß ich habe sehr viel „Wiki-Sprech“ eingefügt. Konflikte und Kritik sind nicht immer deckungsgleich, für beide gilt jedoch die Frage der Relevanz welche oft durch Außenstehende erst beantwortet wird.

  • void
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    • 30. März 2026 um 20:09
    • #13

    Die Relevanz ergibt sich für mich stark aus dem Anspruch nach Repräsentation.


    Repräsentation bedeutet die Vertretung von Gruppen durch Repräsentanten und daraus folgt dann, dass die Repräsentanten eine substanzielle Verantwortung für die Nicht-Anwesenden tragen, und diesen dann Rechenschaft schuldig sind.


    Die DBU wurde ja gegründet, um den deutschen Buddhismus zu repräsentieren und der Rat wiederum hat die Verantwortung die DBU zu repräsentieren. In die eine Richtung wird eine Nacht verliehen für andere zu sprechen und in die andere Richtung folgt dann eine Verantwortung. Und aus dieser Verantwortung heraus, steht man dann im Scheinwerferlicht und muß auf die unangenehmen Fragen, z.B ob man in seinem Handeln wirklich für den Buddhismus spricht oder für die eigene Gruppe antworten..

  • Anandabodhi
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    • 31. März 2026 um 23:01
    • #14

    Ich empfinde die auf Wikipedia geäußerte Kritik ehrlich gesagt als weniger problematisch als das verpflichtende Glaubensbekenntnis für eine Mitgliedschaft. Mir ist keine überlieferte Schrift bekannt, in der der Buddha ein solches Bekenntnis eingefordert hätte. Vielmehr hat er dazu angeregt, Dinge kritisch zu hinterfragen und eigenständig zu verstehen – nicht jedoch, sie zu bekennen.

    Allein aus diesem Grund kommt die DBU für mich nicht mehr als Institution infrage, der ich angehören möchte. Auch der Anspruch, den Buddhismus in Deutschland zu repräsentieren, erscheint mir nicht gerechtfertigt, da die Mehrheit der Buddhisten hierzulande nicht in diesem Verband organisiert ist.

    Zudem halte ich die Form einer Körperschaft für wenig sinnvoll, da die unterschiedlichen buddhistischen Richtungen in zentralen Glaubensfragen teils erheblich voneinander abweichen.

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    • 1. April 2026 um 10:47
    • #15
    Anandabodhi:

    Ich empfinde die auf Wikipedia geäußerte Kritik ehrlich gesagt als weniger problematisch als das verpflichtende Glaubensbekenntnis für eine Mitgliedschaft. Mir ist keine überlieferte Schrift bekannt, in der der Buddha ein solches Bekenntnis eingefordert hätte. Vielmehr hat er dazu angeregt, Dinge kritisch zu hinterfragen und eigenständig zu verstehen – nicht jedoch, sie zu bekennen.

    Allein aus diesem Grund kommt die DBU für mich nicht mehr als Institution infrage, der ich angehören möchte. Auch der Anspruch, den Buddhismus in Deutschland zu repräsentieren, erscheint mir nicht gerechtfertigt, da die Mehrheit der Buddhisten hierzulande nicht in diesem Verband organisiert ist.

    Zudem halte ich die Form einer Körperschaft für wenig sinnvoll, da die unterschiedlichen buddhistischen Richtungen in zentralen Glaubensfragen teils erheblich voneinander abweichen.


    Hier möchte ich ergänzen, dass das „Buddhistische Bekenntnis“ im Blick auf die KdöR-Anerkennung formuliert wurde, um eine Einheit der verschiedenen buddhistischen Strömungen zu behaupten, die nicht existiert. Diese ist Voraussetzung für die Anerkennung. Das Bekenntnis ist also mehr ein politischer Winkelzug als ein Spiegel der Realität.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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