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Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

  • Igor07
  • 19. Januar 2026 um 13:10
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  • Igor07
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    • 23. Februar 2026 um 16:51
    • #176
    Metta:

    Ich bin auch kein Thavadin deshalb interessiert mich die ganze Theravada-Kommentarliteratur auch eher am Rande; ist ein Loch ohne Boden. Letztlich haben wir alle nur den Suttapitaka.

    Na ja, wenigstens ist keine Mystik drin, keine Wiedergeburt in den anderen Bereichen, und sogar mit der modernen Wissenschaft und mit Kybernetik vereinbar.

    Ich betrachte mich sowieso als Mensch, aber kein „Ist“.

    Befreiung kann nur im Hier und Jetzt passieren.

    Es gibt ein sehr interessantes Buch von Zen-Lehrer Jodo J. Seggelke, dort kann man eine sehr gute Analyse von MMK finden.

    Er sagt, die ganze Idee von Wiedergeburt ist nur für den Missbrauch anwendbar und macht keinen Sinn.

    Nur am Rande bemerkt. Und es war OT.

    Alles Gute dir, Metta.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 23. Februar 2026 um 18:14
    • #177
    Igor07:

    Befreiung kann nur im Hier und Jetzt passieren.

    Und das wollte ich hier ergänzen. Ajahn Buddhadāsa war fasziniert vom Zen, er hatte einige sehr bekannte Werke übersetzt. Anālayo betont es immer, im Hier und Jetzt verankert zu werden. Wenn dieser Augenblick und dieser Einatmen mein letzter sein könnte, dann wäre es die richtige Art der Meditation, so steht es im Pali-Kanon.

    Nicht zu vergessen die Waldklostertradition; sie alle haben nicht viel Zeit und Kopf darüber zerbrochen, was nach dem Tod sein wird, sondern eher über den Tod und die Vergänglichkeit gesprochen.
    Ich zitiere kurz meinen lieben Ajahn Chah:


    Zitat

    Wenn wir die Geburt sehen, sind wir
    töricht. Wenn wir den Tod sehen, sind wir töricht. Da ist nur diese unendliche
    Torheit. Last uns einen Blick auf all das werfen. Diese Dinge sind
    natürliche Ereignisse. Kontempliert den Dhamma hier, den Dhamma, den
    wir begreifen und sehen sollten. Dieser Dhamma existiert gerade jetzt.
    Entscheidet euch dafür. Übt euch in Zurückhaltung und Selbstkontrolle.
    Jetzt sind wir inmitten der Dinge dieses Lebens. Wir fragen: „Wann sehen wir den Dhamma?“ – Aber er ist genau hier
    und jetzt sichtbar.

    Alles anzeigen


    Die gesammelten Lehren von Ajahn Chah


    https://cdn.amaravati.org/wp-content/uploads/2021/05/11/gesammelten-lehren-2021-01-21.pdf

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (23. Februar 2026 um 18:25)

  • Igor07
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    • 24. Februar 2026 um 11:19
    • #178
    Zitat

    Ja, Herabsetzung, Rechthaberei, Rivalität, Kampf, das ist alles Dukkha (Leid, Schmerz). Da muss man sich nicht auf das selbe Niveau begeben, z.B. wenn jemand einen Feldzug gegen die Wiedergeburtslehre führt. Wieder eine Gelegenheit, Gelassenheit und innere Freiheit zu entwickeln.

    Auf diesen Beitrag von mukti wollte ich wieder eingehen.

    Denn Nanavīra war felsenfest überzeugt, was die Wiedergeburt anbelangt, es gab für ihn keinen absoluten Zweifel daran. Es reicht, sehr gründlich das ganze Werk und auch die Briefe dazu zu lesen. Und deswegen war St. Batchelor am Ende enttäuscht, der Unterschied sollte kristallklar sein.

    Auch Mettiko Bhikkhu verneint nicht die ganze Wiedergeburt per se, aber das Modell des Visuddhimagga.

    Es geht für mich wieder um sachliche und inhaltliche Argumentation, aber nicht darum, wer recht hat und wer nicht. Das würde ich sofort publik machen.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 26. Februar 2026 um 11:42
    • #179

    Eigentlich mit einer solchen heftigen Reaktion auf diesen Faden habe ich nicht gerechnet.

    Mettiko Bhikkhu erzählt selbst, dass er zuerst die ganze Angelegenheit mit Alfred Weil und Raimund Beyerlein besprochen habe: Ist die Zeit reif, um die andere Sichtweise darzustellen?

    Also wollte er „Ñāṇavīra für Einsteiger“ verfassen.

    Weiter folgen im Buch sehr interessante Gedanken, die ich echt komisch finde, wenn ich mich an alles erinnere, was hier im Forum passierte:


    Zitat

    Seit dem Entstehen der Notizen zu Dhamma sind rund 60 Jahre vergangen. Inzwischen hat sich der Blick ins Innere des eigenen Erlebens als Zugang zur Buddhalehre etabliert, als vielversprechende Alternative zu den althergebrachten und weitverbreiteten, an scholastischer Kommentarliteratur orientierten Erklärungsmodellen. Ich kann also mit einer gewachsenen Bereitschaft beim Leser rechnen, sich mit ungewohnten Blickwinkeln anzufreunden. Auch stehe ich, im Gegensatz zum Ehrwürdigen Ñāṇavīra damals, nicht mit dem Rücken zur Wand gegen die gesamte Welt buddhistischer Gelehrter. Auf eine ausführliche Auseinandersetzung mit gelehrten Exkursen, buddhologischen Erkenntnissen und Erklärungen aus der Kommentartradition kann ich also verzichten. Ich kann mich darauf konzentrieren, zu schreiben, wie man die Dinge sehen sollte, und muss nicht ausführen, wie man sie nicht sehen sollte. Eine kurze Erwähnung anderer Positionen und Denkmodelle sollte genügen.

    60 Jahre – aber für freies Denken, das nicht vereinbar ist mit der ganzen scholastischen Literatur und "irrigen" Modellen, wie es schon zitiert wurde, steht die Zeit wie damals still. Das macht mich echt nachdenklich und sogar traurig.

    Das Vorwort zu „Notizen zu Dhamma“ hatte Hellmuth Hecker geschrieben, am Ende zitiert Mettiko Bhikkhu im Buch Stephen Batchelor, also keine Auseinandersetzung darüber, wer recht hat, und es ist überhaupt keine Rede davon, jemandem einen Maulkorb zu verpassen.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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  • Igor07
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    • 27. Februar 2026 um 21:13
    • #180

    Kurz zum Thema: Die Waldkloster-Tradition kümmert sich nicht darum, was nach dem Tod passiert. Also hat Mettiko Bhikkhu recht. Sehen wir:


    Zitat

    Die Anhaftungen die wir haben, auch an guten Dingen wie dem Buddhismus,
    können auch als Anhaftungen die uns blenden gesehen werden. Das bedeutet
    nicht, dass wir den Buddhismus loswerden müssen. Wir müssen einfach nur
    Anhaften als Anhaften erkennen, und dass wir es selbst aus Unwissenheit
    erzeugen. Indem wir darüber reflektieren, verliert sich die Tendenz zum Anhaften, und die Realität des Nicht-Anhaftens, des Nicht-Ergreifens, offenbart
    sich in dem, was wir als Nibbāna bezeichnen können.
    Wenn wir es auf diese Weise betrachten, ist Nibbāna Hier und Jetzt. Es ist
    nicht eine Errungenschaft in der Zukunft. Die Realität ist hier und jetzt. Es ist so
    extrem einfach, aber unbeschreiblich. Es kann nicht übertragen oder vermittelt
    werden, es kann nur von jedem für sich selbst erkannt werden.

    Alles anzeigen

    Und das sagt Ajahn Sumedho. Also keine metaphysische Spekulation über diese Wiedergeburt, sondern die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind. Ohne Brille oder direkt, so wie Ajahn Chah es ausdrückte.

    Im Buch „Alles entstehend, alles vergehend“, in dem gerade über diesen Meister geschrieben wird, habe ich kein Wort über die Wiedergeburt gefunden, sondern dass sie im Hier und Jetzt durch die Identifikationen und angreifen passiert.:shrug:


    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/amaro/Die%20Insel-Web.pdf


    Alles entstehend, alles vergehend
    Reflexionen über Vergänglichkeit und das Ende vom Leiden Paperback, 160 Seiten, ISBN: 978-3-945224-02-1  AJAHN CHAH wurde für seine Art bewundert, wie er die…
    buddhareden.de

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 28. Februar 2026 um 09:59
    • #181

    Alles ist Entstehen und Vergehen, unbeständig und sich verwandelnd. Anicca, Dukkha. Nichts ist leidverursachend, denn alles ist Anatta.

    Einzig ein als beständig und befriedigbar, geglaubtes Ich, erzeugt Leiden. Atta.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Mahasi
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    • 28. Februar 2026 um 14:56
    • #182
    Igor07:

    Respekt gegenüber allen anderen Meinungen oder Positionen, Wohlwollen und freundlicher Umgang miteinander gehören zu den Grundlagen der menschlichen Kommunikation. Und das ist auch die rechte Rede. Ich habe hier keine Person belehrt oder gesagt, dass ich es besser wisse. Das ist niemals passiert...


    Dass du dir hier schon wieder den Heiligenschein aufsetzen möchtest, stört mich schon ein wenig. Hier hatte ich bereits eine Anthologie deines Respekts gegenüber dem Theravada zusammengestellt. Liest sich für mich ziemlich vergiftet. Und du machst in diesem Faden genauso weiter:

    Igor07:

    Es wundert mich nicht, dass diese Wiedergeburt im Volksbuddhismus tief verwurzelt ist. Ich mache etwas Schlimmes, dann werde ich dafür büßen, also es wird mir vergolten. Das ist aber echter Unsinn und hat mit dem ursprünglichen Buddhismus nichts zu tun.

    Igor07:

    Ich lasse die Orthodoxie in Ruhe. Sie bringt das lebendige Individuum um ...

    Igor07:

    Das ist echt intellektuell erbärmlich, wenn jemand behauptet, diese Wiedergeburt nur dank Jhana als echten, authentischen Beweis zu erreichen.

    Igor07:

    Er kritisiert die Drei-Leben-Theorie und den ganzen Irrsinn des Visuddhi-Magga

    Igor07:

    Die traditionelle Interpretation ist nicht nur verwirrend, sondern irreführend.


    Anscheinend schreibst du dies alles in der Erwartungshaltung, dass niemand widerspricht. Du stellst hier eben nicht nur einfach andere Meinungen vor, sondern tust dies immer wieder auch mittels Abwertung anderer Meinungen.


    Der Theravada definiert sich nun einmal primär durch seine Orthodoxie und Orthopraxie und nicht mittels irgendwelcher Fringe-Erscheinungen.

  • Igor07
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    • 28. Februar 2026 um 15:39
    • #183
    Mahasi:

    Der Theravada definiert sich nun

    Kay Zumwinkel spricht über die "irrigen" Ansichten (via Ñāṇavīra Thera), ich wiederhole es nur, aber ich frage mich: Hast du überhaupt das letzte Buch von Mettiko Bhikkhu gelesen? Du zitierst mich aber sehr fleißig, immer aus dem Kontext gerissen, also viel Spaß weiterhin. Ich würde auf deinen Faden antworten, aber nicht sofort.


    P.S.


    Und apropos, das ist echt, wie ich woanders geschrieben habe: die Methoden der Manipulation im virtuellen Raum, denn du zitierst mich sehr absichtlich, ohne den Zugang zum konkreten Kontext. Bin ich Zenny, wer hier moderiert, usw., usf. Aber es geht um sogenannte Modelle im Visuddhimagga, und wie irreführend sie sind, kann man sogar in drei Bänden über Nibbāna nachlesen: Nibbāna – Der Vollkommene Friede.Hier Also geht es nicht und niemals darum, dass ich den konkreten User beleidigt oder verletzt habe, sondern um die grundlegende Diskussion. Und das sind sehr verschiedene Schuhe, mein Lieber. Schönen Tag noch.:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (28. Februar 2026 um 16:10)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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