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Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

  • Igor07
  • 19. Januar 2026 um 13:10
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  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 12:11
    • #76

    Da geht es für mich als TE nicht um Meinungen, sondern um das korrekte Verstehen, und zwar mit sachlicher und schlüssiger Argumentation. Ansonsten spiele ich nicht weiter mit.
    Nama Rupa und Bewusstsein kommen nicht ohne einander, sie sind beide abhängig entstanden. So: viññāṇa ↔ nāma-rūpa. Zirkulär bedingt. Punkt.
    Wenn alle Skandhas, die meine Person ausmachen, mit dem Tod zugrunde gehen, was bleibt zurück?
    Meine Antwort: Nichts.
    So ist dieses Drei-Leben-Modell einfach später erfunden. In dieser Zeit existierte schon das Modell von einem einzigen Leben. Plus dazu ist es echt schwer zu ermitteln, was der Buddha tatsächlich lehrte.
    Denn diese Persönlichkeits-Sicht würde der Grundidee der bedingten Entstehung schier widersprechen.
    Der historische Buddha könnte das alles von den anderen damaligen Richtungen übernommen haben. Warum denn nicht? Er war schließlich der Sohn der eigenen Zeit und der Weltvorstellungen.


    Zitat

    Die Frage lautet deshalb auch nicht: Gibt es Wiedergeburt oder nicht, sondern was meint der Buddha aus der Sicht von jemanden, der den Persönlichkeitsglauben überwunden hat: "das war mein Leben ..." ? Und was bedeutet dann das Gleichnis vom Wind, der ein Feuer "überträgt"?

    Dass man zur Beantwortung dieser Fragen zwingend das "4. Jhana" erlebt haben muß, möchte ich bezweifeln.

    Metta -

    Das Feuer braucht den Brennstoff, also entsteht es wegen bestimmter Ursachen und Bedingungen. Wenn beide nicht mehr vorhanden sind, was läuft dann weiter? Diese Logik ist nicht so kompliziert, aber für den sogenannten Strom des Bewusstseins bleibt kein Platz. Oder? In diese Kerbe schlägt auch Ñāṇananda in drei Bänden über Nibbāna.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (30. Januar 2026 um 12:38) aus folgendem Grund: Später hinzugefügt und korrigiert.

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    • 30. Januar 2026 um 13:12
    • #77
    Igor07:

    Da geht es für mich als TE nicht um Meinungen, sondern um das korrekte Verstehen, und zwar mit sachlicher und schlüssiger Argumentation. Ansonsten spiele ich nicht weiter mit.

    Offenbar gibt es verschiedene Möglichkeiten, die überlieferten Darstellungen der Wiedergeburt zu verstehen. Immer wenn ich auf irgendein sachliches und schlüssiges Argument stoße, ist es mit einem anderen sachlichen und schlüssigen Argument widerlegbar. So glaube ich nicht mehr, dass sich das auf diese Weise korrekt verstehen lässt.

    Vielleicht lässt es sich gar nicht verstehen, vielleicht lässt es sich durch Meditation verstehen, die über das Nachdenken hinausgeht. Letzteres halte ich für wahrscheinlicher, aber da lässt sich auch wieder dagegen argumentieren.

    Mehr kann ich zu diesem Thread nicht beitragen, viel Spaß noch.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 13:31
    • #78
    mukti:

    . Immer wenn ich auf irgendein sachliches und schlüssiges Argument stoße, ist es mit einem anderen sachlichen und schlüssigen Argument widerlegbar. So glaube ich nicht mehr, dass sich das auf diese Weise korrekt verstehen lässt.

    Stimmt, dann sollte man das alles korrekt vergleichen.

    Ich nehme an, wir haben immer mit den Interpretationen zu tun.

    So argumentierte Michael Zimmerman, dass all diese etwa 108 Bereiche später hinzugefügt wurden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Mit dem korrekten Verständnis kann ich dann korrekt praktizieren.

    Es geht nicht um Spaß, bitte schön.


    mukti:

    Mehr kann ich zu diesem Thread nicht beitragen,

    Ok, mein Lieber, denn deine Argumentation fußt auf dem blinden Glauben an das, was in den Suttas steht. .. So, mein Eindruck, wenigstens.Nimm es mir nicht übel, aber der Buddha hatte sehr gut argumentiert.

    Mit dem vierten Jñāna weiß ich auch nicht weiter.

    Jeder lebt sowieso im eigenen Tunnel der Wahrnehmung.

    Was in den Suttas steht, stellt keine endgültige Wahrheit in letzter Instanz dar. Alles Gute dir.:klee:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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    • 30. Januar 2026 um 13:49
    • #79

    Der Ausdruck „wiedererscheinen“, der Ausdruck „nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „sowohl wiedererscheinen, als auch nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „weder wiedererscheinen, noch, nicht wiedererscheinen“ ist nicht zutreffend.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • mukti
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    • 30. Januar 2026 um 14:20
    • #80
    Igor07:
    mukti:

    . Immer wenn ich auf irgendein sachliches und schlüssiges Argument stoße, ist es mit einem anderen sachlichen und schlüssigen Argument widerlegbar. So glaube ich nicht mehr, dass sich das auf diese Weise korrekt verstehen lässt.

    Stimmt, dann sollte man das alles korrekt vergleichen.

    Ich nehme an, wir haben immer mit den Interpretationen zu tun.

    So argumentierte Michael Zimmerman, dass all diese etwa 108 Bereiche später hinzugefügt wurden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Mit dem korrekten Verständnis kann ich dann korrekt praktizieren.

    Es geht nicht um Spaß, bitte schön.

    Alles anzeigen

    Wenn ich die Interpretationen miteinander vergleiche, kommt dabei ein Verständnis heraus, das ich für korrekt halte und auf dieser Basis praktiziere ich. Ob es wirklich korrekt ist weiß ich nicht, es ist eine Arbeitshypothese. Andere erlangen durch den Vergleich ein anderes Verständnis und haben eine andere Arbeitshypothese.

    Igor07:
    mukti:

    Mehr kann ich zu diesem Thread nicht beitragen,

    Ok, mein Lieber, denn deine Argumentation fußt auf dem blinden Glauben an das, was in den Suttas steht. .. So, mein Eindruck, wenigstens.Nimm es mir nicht übel, aber der Buddha hatte sehr gut argumentiert.

    Mit dem vierten Jñāna weiß ich auch nicht weiter.

    Jeder lebt sowieso im eigenen Tunnel der Wahrnehmung.

    Was in den Suttas steht, stellt keine endgültige Wahrheit in letzter Instanz dar. Alles Gute dir.:klee:

    Weder eigenes Nachdenken noch blinder Glaube an die Suttas kann dieses Wiedergeburts-Rätsel lösen, will mir scheinen. Am Ehesten noch Meditation im Jhana, aber das ist für mich auch nur eine unbewiesene Hypothese.

    Mit Metta, mukti.


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    • 30. Januar 2026 um 14:22
    • #81
    mukti:

    Ich habe diese Frage gestellt und denke, dass sie in diesen Thread passt. Du hast für deine Antwort meinen Beitrag zitiert, also war sie auch an mich gerichtet. Dass die Frage ob es Wiedergeburt gibt, nicht entschieden werden kann, ist deine Meinung, ich habe eine andere.

    Ja, sicher, *auch* an dich. Ob die Frage nach der Wiedergeburt entschieden werden kann, hängt davon ab, was man darunter versteht. Aber gerade hier drückst du dich, wie die meisten, herum.
    Solange ihr das macht, kann man leider nicht sinnvoll diskutieren. Deshalb hab ich versucht, auf einen anderen Aspekt aufmerksam gemacht.
    Kann ja aber auch sein, du selbst hast "im 4. Jhana" etwas gesehen.

  • Metta
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    • 30. Januar 2026 um 14:44
    • #82
    mukti:

    Offenbar gibt es verschiedene Möglichkeiten, die überlieferten Darstellungen der Wiedergeburt zu verstehen. Immer wenn ich auf irgendein sachliches und schlüssiges Argument stoße, ist es mit einem anderen sachlichen und schlüssigen Argument widerlegbar.

    ja, es gibt diese unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten, sie sind aber nicht gleichwertig.
    Das merkt man schon, wenn man diese Argumentationen innerlich ganz ehrlich bei sich selbst durchspielt, ohne dass man den kleinsten Widerspruch beiseite wischt (wozu wir gerne neigen).
    Ich gehe davon aus, dass der historische Buddha kein Depp war und/oder aus Boshaftigkeit die Sachen so formuliert hat, dass sie nicht auch entscheidbar sind. Einerseits spielt der Glaube an/gegen Wiedergeburt bei sonst rechter Praxis keine Rolle, andererseits wollte er sich wohl auch gegen die Nachplapperer schützen, die es auch im " 4.Jhana gesehen" haben wollten. So ist das übrigens heute noch.

  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 15:17
    • #83

    Ha, bei meiner Recherche habe ich verdammt guten Artikel gefunden:


    Zitat

    At the same time, we wonder about Bhikkhu Anālayo’s emphasis on contextualization. One might ask a similar question about how the suttas approach saṃsāra. Most contemporary, convert Insight/Theravāda teachers do not emphasize karma and rebirth, which are significant contexts for early Buddhist practice. One might ask whether Theravāda Buddhism even makes sense without the context of liberation from rebirth, becoming a stream-enterer, a once-returner, a non-returner, and then attaining full liberation. But many contemporary practitioners are not motivated by a desire to be free from rebirth even as Buddhism is still deeply meaningful in their lives.


    Gleichzeitig wundern wir uns über Bhikkhu Anālayos Betonung der Kontextualisierung. Man könnte eine ähnliche Frage darüber stellen, wie die Sutras mit Saṃsāra umgehen. Die meisten zeitgenössischen, konvertierten Insight/Theravāda-Lehrer betonen Karma und Wiedergeburt nicht, die für die frühe buddhistische Praxis wichtige Kontexte sind. Man könnte sich fragen, ob der Theravāda-Buddhismus ohne den Kontext der Befreiung von der Wiedergeburt, des Strom-Eintretens, des Einmal-Wiederkehrers, des Nicht-Wiederkehrers und schließlich der vollständigen Befreiung überhaupt Sinn macht. Viele zeitgenössische Praktizierende sind jedoch nicht von dem Wunsch motiviert, von der Wiedergeburt befreit zu werden, auch wenn der Buddhismus in ihrem Leben nach wie vor eine große Bedeutung hat.


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    'Seeing That Frees' in Context: A Response to Bhikkhu Anālayo - Barre Center for Buddhist Studies
    I. Introduction   Over the years, we have learned a great deal from Bhikkhu Anālayo’s writings.  His comparative work on the Chinese Āgama texts and the Pāli…
    www.buddhistinquiry.org

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    • 30. Januar 2026 um 15:46
    • #84
    Metta:

    Kann ja aber auch sein, du selbst hast "im 4. Jhana" etwas gesehen.

    Da ist nur zu sehen, dass nichts zu sehen ist, aber genau das ist die Erfahrung, die die spekulativen Fragen in mir verlöschen lassen hat.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    • 30. Januar 2026 um 16:37
    • #85
    Metta:
    mukti:

    Dass die Frage ob es Wiedergeburt gibt, nicht entschieden werden kann, ist deine Meinung, ich habe eine andere.

    Ob die Frage nach der Wiedergeburt entschieden werden kann, hängt davon ab, was man darunter versteht. Aber gerade hier drückst du dich, wie die meisten, herum.

    Warum ich Diskussionen dieser Art meide, habe ich ja mitgeteilt.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 17:51
    • #86
    mukti:
    Metta:
    mukti:

    Dass die Frage ob es Wiedergeburt gibt, nicht entschieden werden kann, ist deine Meinung, ich habe eine andere.

    Ob die Frage nach der Wiedergeburt entschieden werden kann, hängt davon ab, was man darunter versteht. Aber gerade hier drückst du dich, wie die meisten, herum.

    Warum ich Diskussionen dieser Art meide, habe ich ja mitgeteilt.

    Ich drücke mich bestimmt nicht, weil es für mich keine entscheidende oder so eine prinzipielle Frage ist.

    Noch einmal zitiere ich den Autor, aber nicht aus dem Artikel, sondern aus dem Buch über die Wiedergeburt (war schon verlinkt):


    Zitat

    ...jemand, der den buddhistischen Übungsweg beschreiten möchte, die Wiedergeburt nicht als bloße Glaubenssache bejahen muss. Die Frage der Wiedergeburt kann vielmehr einfach beiseitegestellt werden als etwas, das eine solche Person gegenwärtig nicht verifizieren kann, ohne so weit zu gehen, die Wiedergeburt zu leugnen und zu behaupten, dass es nichts gebe, was über den Tod des Körpers hinaus fortbesteht.

    Das ist echt wie vergeudete Zeit, also reine Spekulationssache, nicht mehr.


    Oder hier:


    Zitat

    Obwohl die vier edlen Wahrheiten auf der Vorstellung von Wiedergeburt aufbauen, lassen sich die grundlegende Haltung und die von ihnen vermittelten Praktiken auch ohne die Bejahung der Wiedergeburt anwenden.

    In einem Interview, das ich im Moment nicht finden kann, spricht der Autor sehr ausführlich über den Tod, Sterblichkeit und die Vergänglichkeit.

    Wie ich schon erzählt hatte, wurde bei ihm versehentlich eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Das war der rein persönliche Grund, den Buddhismus zu studieren und zu praktizieren.

    Das leuchtet mir ein. Wenn jemandem der Tod so nahe steht, dann bleiben Spekulationen darüber, was nach dem Tod erscheint, nicht nur sinnlos, sondern schießen über das Ziel hinaus und verhindern den inneren Wachstum und die Transformation.

    Bestimmt!


    Und im Artikel lese ich:


    Zitat

    ...Dies wiederum lässt die Möglichkeit offen, dass jemand ausschließlich das Schema der vier Wahrheiten als leitendes Prinzip für die Kultivierung des achtfachen Pfades übernehmen könnte¹¹ und die Frage der Wiedergeburt beiseitelässt, indem sie weder bejaht noch verneint wird.

    Dukkha entsteht immer jetzt, also sollte ich durch die entsprechenden Ursachen und die Bedingungen mein Verhalten so bestimmen, dass es sich nicht noch weiter vermehrt.

    Daraus entstehen die Wirkungen, die ich selbst überprüfen kann. Was dann weiter würde – ist es so enorm wichtig? Tja, für wen? Und wozu eigentlich?

    Bei diesem Autor gibt es auch einen sehr guten Artikel: „Memento mori“, und das ist seine Domäne, wie ich denke.

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  • Metta
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    • 30. Januar 2026 um 18:09
    • #87
    mukti:
    Metta:
    mukti:

    Dass die Frage ob es Wiedergeburt gibt, nicht entschieden werden kann, ist deine Meinung, ich habe eine andere.

    Ob die Frage nach der Wiedergeburt entschieden werden kann, hängt davon ab, was man darunter versteht. Aber gerade hier drückst du dich, wie die meisten, herum.

    Warum ich Diskussionen dieser Art meide, habe ich ja mitgeteilt.

    Das macht man ja auch, wenn man in die Diskussion einsteigt.

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    • 30. Januar 2026 um 18:30
    • #88
    Metta:
    mukti:

    Warum ich Diskussionen dieser Art meide, habe ich ja mitgeteilt.

    Das macht man ja auch, wenn man in die Diskussion einsteigt.

    Hab' nur kurz vorbeigeschaut und meinen Senf hinterlassen. Wohl bekomm's.

    Mit Metta, mukti.


  • Metta
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    • 30. Januar 2026 um 19:08
    • #89
    mukti:
    Metta:
    mukti:

    Warum ich Diskussionen dieser Art meide, habe ich ja mitgeteilt.

    Das macht man ja auch, wenn man in die Diskussion einsteigt.

    Hab' nur kurz vorbeigeschaut und meinen Senf hinterlassen. Wohl bekomm's.

    Nicht gerade freundlich, aber ist ok.

  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 21:38
    • #90
    mukti:

    Weder eigenes Nachdenken noch blinder Glaube an die Suttas kann dieses Wiedergeburts-Rätsel lösen, will mir scheinen.

    Bestimmt, habe ich nicht darüber gesprochen, dass der Buddha ein Heils-Pragmatiker war?


    Zitat

    Interview mit Michael Zimmermann
    von Birgit Stratmann
    Frage: Hat der Buddha diese Zusammenhänge
    auch über mehrere Leben
    hinweg angenommen?
    Antwort: Ich bezweifle, dass das eine
    große Rolle spielte. Der Buddha war
    ein Heilspragmatiker. Ihm ging es vor
    allem darum, die Menschen hier und
    jetzt, in diesem Leben zum Besseren
    zu bekehren. Ich glaube nicht, dass er
    viel Zeit darauf verwandte, sich zu
    überlegen, über wie viele Leben sich
    Karma auswirken konnte. Es widerspricht
    der Grundannahme seiner
    Heilspragmatik.

    Alles anzeigen

    Die Quelle:


    „Der Buddha war
    ein Heilspragmatiker!“, Interview mit Michael Zimmermann
    von Birgit Stratmann


    Interview mit Professor Zimmermann von Birgit Stratmann: „Der Buddha war ein Heilspragmatiker!“ (PDF)


    Tibetisches Zentrum e.V.: Tibet-Buddhismus 99 Achtsamkeitskongress

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    • 30. Januar 2026 um 22:27
    • #91
    Qualia:

    Der Ausdruck „wiedererscheinen“, der Ausdruck „nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „sowohl wiedererscheinen, als auch nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „weder wiedererscheinen, noch, nicht wiedererscheinen“ ist nicht zutreffend.

    Es gibt ein Wiedererscheinen nach dem Tod, kein Wiedererscheinen usw.

    Wiedergeburt ist eine spekulative Frage und unbeantwortbar.

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  • Igor07
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    • 30. Januar 2026 um 23:10
    • #92

    Das ist ja echt komisch, das einfach so zu lesen. Im alten Indien waren Karma und Wiedergeburt so normal wie für uns Handy oder Computer.
    Was Anālayo im vierten Kapitel des Buches auftischt, mit all diesen Beweisen, ist in der Wissenschaft überhaupt nichts Neues.

    Stanislav Grof war ein normaler Psychoanalytiker, der nur S. Freud kannte. Dann experimentierte er mit LSD und wurde Mystiker. Tja.
    Also erzählt er eine Geschichte: Ein Mann hatte sehr starke Schmerzen in der Schulter. Die Medizin hatte nichts Objektives gefunden. Bei der ersten Sitzung mit der Droge erinnerte sich der Mann daran, dass in der Kindheit etwas mit ihm passiert war, nämlich dass er geschlagen worden war. In der zweiten Sitzung etwas wie den eigenen Geburtsvorgang, das heißt die perinatale Phase, wenn ich mich recht erinnere. Ha, zu eng...

    Und dann erinnerte er sich daran, dass er im Mittelalter ein Ritter gewesen war und bei einem Kampf tödlich verletzt wurde – durch einen Speerstoß in die Schulter.

    Und erst als er das erinnert hatte, war der Schmerz weg. Nicht früher. So, als ob das ein Nachweis für die Wiedergeburt wäre.:?;)8)

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    • 30. Januar 2026 um 23:52
    • #93

    Ein einziges Gehirn ist so unbeschreiblich fähig, jede nur mögliche, ob glaubhafte oder unglaubhafte, Fata Morgana zu erschaffen, dass alle Schriften und Berichte nicht mithalten können.

    Solange es nicht zerfallen ist, dann ist endgültig Schluss mit Glauben und Tatsachen.


    Beitrag

    MN 72 An Vacchagotta über das Feuer

    https://suttacentral.net/pitaka/sutta

    An Vacchagotta über das Feuer



    Bearbeitet von Qualia:



    Da ging der Wanderasket Vacchagotta zum Erhabenen und tauschte Grußformeln mit ihm aus. Nach diesen höflichen und freundlichen Worten setzte er sich seitlich nieder und fragte den Erhabenen:



    V: Ist Gotama der Ansicht:

    Die Welt ist ewig? – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist endlich? – Die Welt ist unendlich?

    B: Ich bin nicht der Ansicht:

    Die Welt ist ewig. – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist…
    Qualia
    30. Januar 2026 um 23:48

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (31. Januar 2026 um 00:00)

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    • 31. Januar 2026 um 07:18
    • #94

    Es gibt keine Beweise für Wiedergeburt! Und das ist gut so!


    Warum? Weil es in die Realität führt, die quälende Suche nach einem Beweis für ein Ereignis in der Zukunft, den es nicht gibt.


    Die Realität ist genauso wie ein Leben nach dem Tod. Wenn ich richtig daran arbeite, werde ich feststellen, dass zukünftige Termine nie so erlebt wurden, wie ihr Ergebnis ausgedacht wurde.


    Dass ich morgen nie wirklich vorhersagen konnte, es kann sein, dass meine Vermutung eingetroffen ist, doch ich erinnere mich meistens an die, die nicht so eingetroffen sind.


    Wenn ich in einer Stunde einen Termin habe, mit dem ich mich schon auf dem Weg dahin beschäftige. Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mir andauernd was im Weg ist, eben weil ich nicht auf dem Weg bin, sondern in Gedanken schon im Treffen.


    Wenn der Wecker mich weckt und ich ihn ausschalte und ignoriere, vergesse ich total die Zukunft, das Verschlafensein und -haben, alles muss in enger Zeit gemacht werden und ein Fehler reiht sich an den anderen, die Unfallgefahr wird hoch.


    Wenn ich Angst bekomme, frage ich mich: Wo bist Du? Wo sind Deine Gedanken? Wo Du bist, ist wichtig, das Wichtigste.


    Die Angst vor dem Tod überwinden, wird dann einfach: Mir egal, ob ich in meiner Angst sterbe, im Tod ist alles zerfallen und Nichts mehr.

    Was kann mir passieren? Man könnte mich töten! Das wird nicht passieren, und wenn doch, war meine Angst auch dann sinnlos.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • JoJu91
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    • 31. Januar 2026 um 09:13
    • #95

    Leider funktioniert die Zitierfunktion bei mir gerade nicht.


    Igor #69:


    "Und Skandha-Bewusstsein ist auch vergänglich und bedingt entstanden, wie alle anderen Skandhas. ... Anatman war für den Buddha keine Allegorie, sondern die unmittelbare lebendige innere Erfahrung ..."


    Richtig, und diese unmittelbare lebendige innere Erfahrung ist konkret hier und jetzt in der Meditation erfahrbar. Im Normalfall setze ich mich "im Skandha-Bewusstsein", also im Alltagsbewusstsein oder im kleinen Krämergeist mit all seinen tausend Problemen, aufs Kissen.

    Im ersten Schritt beobachte ich dann diesen Denker, ich erkenne sein Wirken, seine Strategien, ..., sein "aus Gedanken, Gefühlen, Emotionen ein Selbst machen". Bei weiter steigender Aufmerksamkeit des Beobachters löst er sich wie ein Spuk auf, im vierten Jhana und in den höheren Jhanas ist er so gut wie vollständig verschwunden. Das klare Erkennen des Auflösens (und Wieder-Erscheinens) ist das Erkennen von An-Atman, von Nicht-Selbst.

    "Danach" ist aber keine tote Leere, kein "Nichts", sondern es erscheint eine klare, lebendige Präsenz, die kein Ich mehr hat, vielleicht anfangs noch ein Hintergrundgefühl von "bin", aber ohne Ich. Diese Präsenz ist Heilung.


    mukti #70


    "Indem ein Raum als leer erkannt wird, ist er nicht mehr leer, weil dabei etwas vorhanden sein muss, das den Raum erkennt. "


    Genau, das was ich oben beschrieben habe, ist die Praxis zur Analogie.

    Das "leere" Bewusstsein, das in der Meditation im Hier und Jetzt konkret erfahrbar ist, ist das "geistige" oder "innere" Analogon zur Leeren des "äusseren" Raumes.

    In der wachen Lücke zwischen zwei Gedanken gibt es keine skhandas mehr und keinen kleinen Ich-Geist mehr, aber die Lücke ist nicht tot, sondern unendlich lebendiger und intelligenter, weiser als das aus den skhandas gebildete Ich, das natürlich als Werkzeug für praktische Zwecke genutzt werden kann.

  • Igor07
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    • 31. Januar 2026 um 10:51
    • #96
    JoJu91:

    Richtig, und diese unmittelbare lebendige innere Erfahrung ist konkret hier und jetzt in der Meditation erfahrbar.

    Aha..


    JoJu91:

    im vierten Jhana und in den höheren Jhanas ist er so gut wie vollständig verschwunden. Das klare Erkennen des Auflösens (und Wieder-Erscheinens) ist das Erkennen von An-Atman, von Nicht-Selbst.

    JoJu91


    Nimm es mir nicht übel, aber wenn ich über die vierte Jhana lese, macht mich das wirklich sprachlos. Dazu wäre es besser, Mettiko Bhikkhu zu zitieren, denn er ist ein Mönch aus der Waldklostertradition mit sehr viel Erfahrung; selbst die erste Jhana wäre kaum möglich.
    Und wenn diese Meditation, über die du sprichst, nicht im Alltag erlebbar und erfahrbar ist, dann wäre es reine Zeitverschwendung. Bestimmt!

    Wie viele Leute haben hier schon über die vierte Jhana gesprochen? Hm? Das ist echt intellektuell erbärmlich, wenn jemand behauptet, diese Wiedergeburt nur dank Jhana als echten, authentischen Beweis zu erreichen. Ich enthalte mich, das alles zu kommentieren. Armutszeugnis, meine rein persönliche Meinung.

    Das erinnert mich wieder an Ñāṇavīra mit seiner echt rätselhaften Krankheit, die ihn in den Suizid getrieben hatte. Da schreibt er sinngemäß, es wäre genug, nur die erste Jhana, um sich zu heilen. Und er hatte sehr hart den ganzen Wahnsinn der Orthodoxie zerstört, also dass die Befreiung nur in diesem Leben möglich sei, aber die Wiedergeburt bleibt bitte schön weiter bestehen. Ich kann mir deswegen die tiefste Enttäuschung von St. Batchelor nachvollziehen. Denn diese Wiedergeburt war für ihn wie ein rotes Tuch für den Stier.

    Die ist echt überflüssig, scheint mir.


    P.S. Auch Samanera Bodhesako meinte, es waren die späteren Hinzufügungen. Er war auch Mönch, aber dann frage ich mich, warum St. Batchelor und der ganze säkuläre Buddhismus im Grunde dasselbe sagen?


    P1.S1.

    Bei Th. Metzinger, der eine enorme Zahl von Berichten der Meditierenden analysiert, geht es um keine Jhana, sondern um „Nicht-Identifikation“. Also die praktische Realisation von anatta, sozusagen.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • JoJu91
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    • 31. Januar 2026 um 12:39
    • #97
    Igor07:

    wenn jemand behauptet, diese Wiedergeburt nur dank Jhana als echten, authentischen Beweis zu erreichen.

    Du hast mich völlig missverstanden.


    Jhana hat mit dem Erreichen von Wiedergeburt nichts zu tun.

    Die Jhanas stehen einfach für einen klareren, wacheren Geisteszustand als das Alltagsbewusstsein. Sie können ein "Instrument" sein, so wie ein trainierter Körper ein Instrument sein kann, einen Dauerlauf machen zu können.


    Die Jhanas sind auch nicht "schwer zu erreichen".

    Den Körper zu trainieren, um eine Minute im Boxring mit Mike Tyson zu überleben, ist extrem schwieriger.


    Wirklich schwer ist es, im Alltagsbewusstsein diese verrückte Welt ohne Alkohol, Drogen und Psychopharamka zu ertragen. Da tun fünf Minuten weitgehend gedankenfreie Auszeit im dritten Jhana ab und zu ganz gut.

  • JoJu91
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    • 31. Januar 2026 um 12:56
    • #98

    Zum Thema "das vierte Jhana entwickeln ist sehr schwierig".


    Ist es sehr schwierig, einzuschlafen ?

    Für den sorgengeplagten Schlaflosen ja.

    Weil er nicht loslassen kann von seinem inneren Chaos.


    Nehmen wir an, ich stehe um fünf Uhr morgens auf, weil ich eine Stunde meditieren will und um sieben aus dem Haus muss zur Arbeit. Ich setze mich um 5:15 aufs Kissen und stelle den Wecker auf fünfzig Minuten.


    Wenn der Wecker klingelt, und ich bin entspannt, munter und voller Tatendrang, weil ich die fünfzig Minuten wach und weitgehend frei von Gedanken auf dem Kissen verbracht habe, kann ich davon ausgehen, dass ich in den fünfzig Minuten zumindest längere Zeit im dritten Jhana war.


    Wenn sich die fünfzig Minuten wie fünfzehn angefühlt haben und ich mich danach topfit wie aus einem Jungbrunnen entsprungen fühle, spricht einiges dafür, dass "ich" während der fünfzig Minuten im - mindestens - vierten Jhana war.


    Mehr ist es nicht, eine klare, wache, bewusste Auszeit aus dem verrückten Gedanken-Hamsterrad.


    Die Jhanas sind zu einfach für den komplizierten Menschengeist.


    :mediw::medim:...


    So wie oben beschrieben war es eine ruhe Ruhe- (Samatha-) Meditation.

    Der klare Geisteszustand kann auch genutzt werden , um die Geheimnisse des (eigenen ?) Geistes kennenzulernen, die Kernaussagen der Buddha-Lehre aus einer höheren Warte zu reflektieren, also Vipassana-Meditation zu üben, was auch über das vierte Jhana hinausgeht.

    Einmal editiert, zuletzt von JoJu91 (31. Januar 2026 um 13:09)

  • Igor07
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    • 31. Januar 2026 um 13:40
    • #99

    JoJu91


    Diese Jhana sind doch das Ende der Sprach-gestaltung, aber du bist so aktiv, mit etwa zwei großen Beiträgen, um etwas zu beweisen, und so eifrig. Tja, das war OT.

    Bleiben wir weiter beim Thema. Danke._()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 1. Februar 2026 um 20:49
    • #100
    mukti:

    Offenbar gibt es verschiedene Möglichkeiten, die überlieferten Darstellungen der Wiedergeburt zu verstehen. Immer wenn ich auf irgendein sachliches und schlüssiges Argument stoße, ist es mit einem anderen sachlichen und schlüssigen Argument widerlegbar. So glaube ich nicht mehr, dass sich das auf diese Weise korrekt verstehen lässt.

    Vielleicht lässt es sich gar nicht verstehen, vielleicht lässt es sich durch Meditation verstehen, die über das Nachdenken hinausgeht. Letzteres halte ich für wahrscheinlicher, aber da lässt sich auch wieder dagegen argumentieren.

    Also nochmal.

    Mit der tiefen Meditation oder Jhana, egal welcher, hat das ganze Problem nichts zu tun.

    Bei dem Prozess des Werdens, also technisch: bhava, da gibt es keinen Träger (der Wiedergeburt), kein inhärentes Subjekt( "Via "Person")

    dahinter, kein aus sich selbst heraus existierendes "Etwas". Das macht den ganzen Begriff so verdammt verwirrend und erlaubt so viele Spekulationen.

    Wenn alle Skandhas mit meinem Tod zu Ende gehen, dann macht es keinen Sinn, sich überhaupt den Kopf zu zerbrechen.

    Wenn es wirklich um Kausalnexus geht, wer sollte dann wiedergeboren werden?

    So war in Yoga Reinkarnation, im tibetischen Buddhismus mit Bardo-Zuständen: die ganze Idee ist wieder in einer anderen Verkleidung, ha, wieder--geboren.

    Kann sein, der Mensch klammert sich an die Hoffnung. Warum nicht?

    Und wie waren die letzten Worte des Buddha? Das brauche ich nicht weiter auszuführen.

    Ein wenig Spaß schadet hier nicht. Bitte Schön:


    "Buddha glaubte nicht an Wiedergeburt"


    Thema

    "Buddha glaubte nicht an Wiedergeburt"

    http://www.n-tv.de/panorama/Buddh…le10697931.html

    In diesem Interview zu Vesak 2013 kamen einige Themen zur Sprache, die mich auf den Gedanken brachten, dass sich bei uns im Westen zwei buddhistische Hauptrichtungen herauskristallisieren:

    Auf der einen Seite eine eher rational nüchterne Mischung aus ZEN/Theravada und auf der Anderen ein phantasievoll bunter tibetischer Buddhismus. Buddha konnte diese Extreme vereinen, wir alle sind offenbar dazu noch nicht fähig.

    […]

    […]

    […]

    xxx
    25. April 2014 um 21:31

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    2 Mal editiert, zuletzt von Igor07 (1. Februar 2026 um 21:02) aus folgendem Grund: Später korrigiert.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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