Da geht es für mich als TE nicht um Meinungen, sondern um das korrekte Verstehen, und zwar mit sachlicher und schlüssiger Argumentation. Ansonsten spiele ich nicht weiter mit.
Nama Rupa und Bewusstsein kommen nicht ohne einander, sie sind beide abhängig entstanden. So: viññāṇa ↔ nāma-rūpa. Zirkulär bedingt. Punkt.
Wenn alle Skandhas, die meine Person ausmachen, mit dem Tod zugrunde gehen, was bleibt zurück?
Meine Antwort: Nichts.
So ist dieses Drei-Leben-Modell einfach später erfunden. In dieser Zeit existierte schon das Modell von einem einzigen Leben. Plus dazu ist es echt schwer zu ermitteln, was der Buddha tatsächlich lehrte.
Denn diese Persönlichkeits-Sicht würde der Grundidee der bedingten Entstehung schier widersprechen.
Der historische Buddha könnte das alles von den anderen damaligen Richtungen übernommen haben. Warum denn nicht? Er war schließlich der Sohn der eigenen Zeit und der Weltvorstellungen.
ZitatDie Frage lautet deshalb auch nicht: Gibt es Wiedergeburt oder nicht, sondern was meint der Buddha aus der Sicht von jemanden, der den Persönlichkeitsglauben überwunden hat: "das war mein Leben ..." ? Und was bedeutet dann das Gleichnis vom Wind, der ein Feuer "überträgt"?
Dass man zur Beantwortung dieser Fragen zwingend das "4. Jhana" erlebt haben muß, möchte ich bezweifeln.
Metta -
Das Feuer braucht den Brennstoff, also entsteht es wegen bestimmter Ursachen und Bedingungen. Wenn beide nicht mehr vorhanden sind, was läuft dann weiter? Diese Logik ist nicht so kompliziert, aber für den sogenannten Strom des Bewusstseins bleibt kein Platz. Oder? In diese Kerbe schlägt auch Ñāṇananda in drei Bänden über Nibbāna.