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Shodo Harada, ein weiterer Meister ist gefallen - Zen ist Tot

  • ykxjbk1
  • 15. Mai 2025 um 19:49
  • Zum letzten Beitrag
  • ykxjbk1
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    • 15. Mai 2025 um 19:49
    • #1

    "Hi [...],

    es tut mir leid. Aber du bist an den falschen Meister gekommen. Du hast die Message leider auch zu spät bekommen, Zen ist tod. Es gibt keine echten Meister mehr und wenn dann irgendwo, unmöglich oder nur per Zufall zu finden. Man sollte sich sein Schwert aneignen, bevor man zur Suche aufgeht.

    In der Bibliothek ist das Buch von Omori Sogen, ich habe mich gefragt, ob du das jemals gelesen hattest. Dann würdest du auch selbst nicht mehr auf Shodos Achtsamkeitsrethorik reinfallen.

    Diese Praxis kommt eher dem Vipassana gleich, als dem Zen. Durch die permanente Aufmerksamkeit setzt man sich einen 2. Kopf auf. Es gilt dieses loszulassen. "Meditiere nicht, konzentriere nicht den Geist, sondern lasse ihn einfach fließen." Erst dann verwirklicht sich Bodhisattva tun von selbst.

    Was du machst unterdrückt nur den Geist und den Körper, verdrängt Gedanken, die sich durch die gezwungene Achtsamkeit anstauen. Das wirkt sich dann z.B. in einem trott Zustand aus, in dem man emotional abstumpft. Das passiert als Schutzreaktion, da das Gehirn überstimuliert.

    Die Metaphern des original screens lassen darauf schließen, dass ein Shodo Buddha Natur als pures Bewusstsein misintepretiert.

    So spannt man nur das Rad.

    Keine Antwort nötig, denn ich kenne sie bereits. Ist wirklich nur Schade um den Hund, der hat sich diesen trott auch schon angeieignet."

  • void
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    • 15. Mai 2025 um 23:04
    • #2
    Ole Guacamole:

    Die Metaphern des original screens lassen darauf schließen, dass ein Shodo Buddha Natur als pures Bewusstsein misintepretiert.

    Es scheint mir so zu sein, dass heute sehr viele Leute recht gereizt und auch leicht verwirrt sind. In weniger als drei Stunden sind mir Leute begehrt die alles mögliche verschusselt oder verloren haben - es dann aber nach einigen Umwegen wiedergefunden haben. Von daher wäre es doch schade, wenn du - der doch Shōdō Harada Rōshi immer für den besten Lehrer gehalten hast, wegen ein paar Sätzen das Vertrauen in ihn verlierst.

    Harada Rōshi hat ja immer versucht, sehr auf seine Hörer einzugehen und da sind die Wörter die er an ein allgemeines Publikum richtet, öfter mal etwas plakativ und vereinfacht. Vin daher ist es doch etwas vorschnell, ihm wegen einer schrägen Metapher gleich ein falsches Verständnis zu unterstellen und ihn für gefallen zu erklären. Und wenn dich das sehr umtreibt, schreib ihm doch eine Email.

    Ich bin sicher das läßt sich alles wieder einrenken.

  • ykxjbk1
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    • 17. Mai 2025 um 08:53
    • #3

    Der Kommentar eines Users zum Thema:

    "Den geistigen Horizont bezeichnet man bekanntlich als Abstand vom Brett zum Kopf. Leider können Nondualisten ihren Kopf vom Brett nicht mehr unterscheiden.

    Wer die Welt betrachtet, ist zugleich in sie eingebunden und kann nicht völlig unabhängig von ihr existieren.
    Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, aufzuhören eigenständig zu denken und kritisch zu hinterfragen."

  • Qualia
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    • 17. Mai 2025 um 10:44
    • #4

    Zen ist tot, weil Schüler an Meister glauben, dass Meister Zen erreicht haben.

    Zen ist wie Leben, wenn die Hoffnung auf einen Meister des Zen vernichtet ist.

    Qualia

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Wetering
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    • 11. Juni 2025 um 07:31
    • #5

    Zen ist nicht tot, vielleicht für Leute, die so einen Quatsch schreiben.

    Du kannst dir ja gerne was anderes suchen :tee:

  • Qualia
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    • 11. Juni 2025 um 08:59
    • #6

    Wenn Ego bei einem Beitrag aus zwei Sätzen mehr als einen lesen würde, könnte es sogar eine ganz merkwürdige Verbindung von zwei Sätzen finden. Das kann Ego zwischen den Zeilen Lesen nennen, es bleiben aber zwei sich gegenseitig ergänzenden Sätze. Da ist nichts zwischen den Zeilen außer dem, was das lesende Ego glauben möchte.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • void
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    • 11. Juni 2025 um 09:37
    • #7

    Ich habe Shodo Harada Rōshi als einen kompetenten Lehrer kennengelernt. In seinem Buch the path to bodidharma erklärt er ja alles sehr genau.

    Von daher wundert es mich einerseits, wie du ihm wohl wegen eines Satzes ein geundsätzlich falsches Verständnis attestiert und andererseits damit fortfährst ihn "Shodo" zu nennen - also bei seinem Vornamen. Ein Anrede die sich keiner seiner Schüler herausnimmt und höchstens seinen Geschwistern zukommt. I

    Ihn deswegen als "gefallen" zu sehen, ist dann auch total überzogen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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