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Buddhanatur und Übertragung

  • PeterW
  • 28. August 2023 um 21:34
  • Zum letzten Beitrag
  • PeterW
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    • 28. August 2023 um 21:34
    • #1

    Ich möchte hier einen Diskussionsfaden abzweigen (oder "forken"), da er mir im anderen Thread als off-topic erschien:

    Leonie hat folgenden Link zu einem Text genannt:

    https://beingwithoutself.files.wordpress.com/2011/07/lineage_transmission_german.pdf

    (Er ist auf Deutsch).

    Daraus zitiere ich:

    noReply[lz]

    Alle Lebewesen haben

    bereits die Buddhanatur, deshalb gibt es gar keinen Bedarf für eine solche Übertragung[/lz]

    Ist das so gemeint, dass die Menschen gar keinen Dharma gebrauchen können, weil ja Alle glücklich sind? :D

    Oder ist nur ein bestimmtes Ritual gemeint, wenn ein Schüler fortgeschritten ist? :angel:

  • Punk
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    • 28. August 2023 um 22:17
    • #2

    Ich denke, damit meint man, das jede/-r die Buddhanatur in sich selber finden muss.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 28. August 2023 um 22:20
    • #3
    PeterW:
    [lz]

    Alle Lebewesen haben

    bereits die Buddhanatur, deshalb gibt es gar keinen Bedarf für eine solche Übertragung

    [/lz]

    Ist das so gemeint, dass die Menschen gar keinen Dharma gebrauchen können, weil ja Alle glücklich sind? :D

    Oder ist nur ein bestimmtes Ritual gemeint, wenn ein Schüler fortgeschritten ist? :angel:

    Nein. Wir sind nicht glücklich.

    Man kann Buddhaschaft als etwas Fernes sehen. Als etwas schwer zu erlangendes was sehr wenig mit unserem "Alltagsgeist" tun hat.

    Man kann es aber auch als etwas sehen, was wir dauernd verlieren. Mit jeden einzelnen Gedanken, von Gier und Hass. Statt uns irgendwo hinzubegeben müssen wir dann - aus dieser Betrachtungsweise - verhindern davon wegzugehen.

    Dies läuft auf das Gleiche hinaus. (Um die Überwindung von Gier und Hass kommt man nicht rundherum ) Bis auf den Aspekt das wir prinzipiell da sind - prinzipielle alles vorhanden ist.

    Hakuin:

    Hakuin Zenjis Preisgesang des Zazen

    Alle Wesen sind im Grunde Buddha

    So wie Wasser und Eis

    Es gibt kein Eis ohne Wasser

    So auch kein Wesen getrennt von Buddha

    Nicht wissend, wie nah die Wahrheit suchen die Menschen sie in der Ferne

    Welch Jammer!

    Sie gleichen denen, die im Wasser stehen und verdurstend nach Wasser schreien

    Sie gleichen eines reichen Mannes Sohn der unter den Armen umherirrt

    Die Wesen durchwandern endlos die sechs Welten

    Da sie verloren sind im Dunkel

    Von Unwissenheit und Verblendung

    Von Finsternis zu Finsternis wandernd

    Wie können sie je frei werden von Geburt und Tod?

    Alles anzeigen
  • Noreply
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    • 28. August 2023 um 22:26
    • #4

    Das heißt, dass nur dein Geist Buddha oder Buddha-Natur ist. Wenn du das erkennst und nur du kannst das erkennen, da kann keiner helfen, dann gibt es keinen Buddha mehr und die Suche ist vorbei.

    Dein Geist ist Buddha.

    Buddha ist dein Geist.

    Wo sollte Buddha sonst sein?

  • Leonie
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    • 28. August 2023 um 22:46
    • #5

    Das Kegon-Sutra bzw. Avatamsaka-Sutra sagt: „Beim Anblick aller Lebewesen überall sehe ich, dass jedes einzelne von ihnen die Weisheit und Tugend des Tathagata besitzt, aber wegen seiner Anhaftung und Täuschung kein Zeugnis davon geben kann.“

    Je weniger Anhaftung und Täuschung - Gier Hass und Verblendung - in uns ist, umso weniger hindern wir unsere "wahre Natur" daran sich von selbst auszudrücken, d.h. Mitgefühl und Weisheit zu verwirklichen.

    Meister Munan (1603-1676) sagte:

    "Obwohl unsere Schule Erwachen (satori) als wesentlich ansieht, bedeutet dies nicht, dass du alles erledigt hast, sobald du erwacht bist. Es ist unabdingbar, dein Verhalten gemäß der Lehre zu kultivieren, um den Weg zu vollenden. 'Gemäß der Lehre' heißt, die Grundlagen deines Geistes zu verstehen. 'Verhalten kultivieren' heißt, Einsicht und Wissen zu nutzen, um Hindernisse eingefahrener Verhaltensweisen zu beseitigen. Darum hält man es auch für verhältnismäßig leicht, zum Weg zu erwachen, während das Umsetzen in die Praxis als enorm schwierig gilt. Bodhidharma sagte: 'Es gibt viele, die den Weg kennen, aber nur wenige, die ihn praktizieren.'"

    Die Zen-Übung nach dem Erwachen
    Kritik am Missbrauch durch buddhistische Lehrer. Übersetzungen aus dem Zen. Investigativer Journalismus. Akademische Arbeiten zum Buddhismus.
    der-asso-blog.blogspot.com

    :zen:

  • Punk
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    • 28. August 2023 um 23:08
    • #6

    Ich hatte für eine gewisse Zeit auch eine Zen-Phase durchgemacht.

    Besonders angetan war ich von der Geschichte "der Ochse und sein Hirte", dabei besonders in Bezug auf die notwendige Zähmung desselben.

    Ich deute die Geschichte so:

    Der Ochse ist die innere psychische Urgewalt, die in uns weilt, kraftvoll, ungezähmt, unberechenbar und manchmal gewalttätig. Erst wer diese in sich findet, diese zähmt und transformiert findet wahren Frieden.


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    Einmal editiert, zuletzt von Punk (28. August 2023 um 23:15)

  • Monikamarie
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    • 29. August 2023 um 14:43
    • #7

    Danke Punk, für die schöne Geschichte.

    :heart: _()_ Monika

  • Wetering
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    • 22. März 2026 um 14:28
    • #8

    Buddha ... hob vor der Versammlung [die eine Rede erwartete] einfach eine Blume hoch.

    Kashyapa lächelte.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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