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Zazen und die Uhr

  • Schnuffy
  • 8. Juni 2023 um 10:08
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  • Schnuffy
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    • 8. Juni 2023 um 10:08
    • #1

    Hey..

    Aus reinem Interesse wie handhabt ihr das mit dem auf die Uhr/Wecker/Timer während Zazen zu schauen?

    Also müsst ihr mehrmals draufschauen? Wann seht ihr nach?

    Bei mir stellt sich so nach 20 bis 25min der innere Impuls ein mal draufzuschauen obwohl ich weiß das es noch nicht vorbei ist.

    Ich schaue so 3 bis 5x drauf während 30 bis 40min.

    Wie ist das bei euch? Erzählt doch mal.

    _()_

  • Noreply
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    • 8. Juni 2023 um 10:57
    • #2
    Schnuffy:

    Hey..

    Aus reinem Interesse wie handhabt ihr das mit dem auf die Uhr/Wecker/Timer während Zazen zu schauen?

    Also müsst ihr mehrmals draufschauen? Wann seht ihr nach?

    Bei mir stellt sich so nach 20 bis 25min der innere Impuls ein mal draufzuschauen obwohl ich weiß das es noch nicht vorbei ist.

    Ich schaue so 3 bis 5x drauf während 30 bis 40min.

    Wie ist das bei euch? Erzählt doch mal.

    _()_

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    Weil ich genau dieser Anhaftung an die Zazen Zeit erlegen war, habe ich nicht Zazen abgestellt sondern die Uhr. Mein Körper weiß genau, wie lange der Zazen üben muss.

  • xiaojinlong
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    • 8. Juni 2023 um 13:16
    • #3

    Lange zeit war ich mit einem Wecker gesessen. Als ich mich immer öfter dabei erwischt habe, dass ich auf die Uhr geschaut habe, habe ich den Wecker an eine andere Stelle gelegt, sodass er nicht mehr in meinem Blickfeld war. Mittlerweile habe ich meistens ein recht gutes Zeitgefühl, wann ca. 25 Minuten vorbei sind und daher stelle ich mich keinen Wecker mehr. Muss ich dennoch auf die Zeit achten, dann lege ich meine Uhr neben mich. Wichtig für mich ist, nicht direkt dem ersten Impuls zum Aufstehen oder zum auf die Uhr schauen nachzugeben. Lieber noch einmal zum Sitzen zurückkehren und den Impuls ziehen lassen. Gerade am Anfang war es häufig so, dass ich in Zazen gesessen war, Unruhe auf kam und dann nach 10, 15, 20 Minuten der Impuls zum Aufstehen immer größer wurde. Habe ich diesem Impuls nicht nachgegeben sondern bin zur Haltung zurück gekehrt konnte sich die Unruhe auflösen, die Gedanken sind ruhiger geworden und ich konnte sitzen.

    _()_

    小金龍

  • KarmaHausmeister
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    • 8. Juni 2023 um 13:26
    • #4

    Ich habe zwei Timer, die verschiedene Signale geben, wenn die vorher eingestellte Zeit für die Meditation vorüber ist.

    Einmal einen, der automatisch eine echte Klangschale anschlägt. Ein wunderschönes Stück. Dann braucht man selbst gar nichts mehr zu tun. Und einen kleinen Handschmeichler, den ich in der Hosentasche habe, der dann vibriert.

    Ich benutze entweder den einen oder anderen. Letzeren immer, wenn ich Meditation anleite.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Das auf die Uhr schielen, macht die ganze Meditation kaputt, meine ich.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Schnuffy
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    • 8. Juni 2023 um 13:53
    • #5

    KarmaHausmeister

    Was hast du da in der Hose was vibriert? Link?

  • KarmaHausmeister
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    • 8. Juni 2023 um 14:10
    • #6
    Schnuffy:

    KarmaHausmeister

    Was hast du da in der Hose was vibriert? Link?

    Meditationsuhr, Meditationsuhren, Meditationstimer, Yogatimer - MiniMeditationsuhr3

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • KarmaHausmeister
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    • 8. Juni 2023 um 14:24
    • #7

    Ach so: Auf Reisen nutze ich diese kostenlose App. Die Klänge sind (fast) nicht von echten Klangschalen zu unterscheiden.

    i-Qi clock singing bowl alarm & meditation timer - the iPhone app

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  • Schnuffy
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    • 8. Juni 2023 um 14:37
    • #8
    Hendrik:
    Schnuffy:

    KarmaHausmeister

    Was hast du da in der Hose was vibriert? Link?

    http://www.meditationsuhren.de/wiki/Inhalt/MiniMeditationsuhr3

    Schön. Da steht aber nix von Vibration.

    😉

  • Dae Kyong
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    • 8. Juni 2023 um 14:41
    • #9

    Das Thema Zeit stellt sich nicht beim Zazen. Der Godo gibt das Zeichen für das Ende. Fertig ist die Laube.

    Aber sofern man sich allein aufs Zafu setzt, hat man eine innere Uhr, die exakt drei bis vier Minuten vor dem Ende den Blick auf den Wecker hebt. Darauf kann man sich verlassen.

    Woher das kommt, sollen die Wissenschaftler ermitteln, die mit ihren Fördermitteln nichts besseres anzufangen wissen.

    PS. Man nennt ein Sitzen allein bitte niemals "Zazen". Nennt es "Butterbrot", denn zum Zazen gehört mindestens ein Godo.

  • KarmaHausmeister
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    • 8. Juni 2023 um 15:08
    • #10
    Schnuffy:
    Hendrik:
    Schnuffy:

    KarmaHausmeister

    Was hast du da in der Hose was vibriert? Link?

    http://www.meditationsuhren.de/wiki/Inhalt/MiniMeditationsuhr3

    Schön. Da steht aber nix von Vibration.

    😉

    Meine vibriert. Frag mal beim Hersteller nach.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

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  • Sudhana
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    • 8. Juni 2023 um 16:51
    • #11

    Ich stimme zu, dass Zazen eine Übung gemeinsamen Sitzens ist - wobei es allerdings meistens sinnvoll ist, sich zunächst einmal die 'basics' anzueignen, bevor man sich einer Praxisgemeinschaft anschließt. Oder gar gleich für ein Sesshin anmeldet.

    Mit etwas Übung im gemeinsamen Sitzen / Zazen ist dann nicht mehr so wichtig, mit anderen Übenden in einer Zendo zu sitzen. Dann ist die Welt deine Zendo. Wobei eine Zendo mit oben, unten, rechts, links, vorne und hinten spür- und sichtbaren Grenzen auch eine weitere Grenze hat: die, die der Dōan zieht, der Beginn und Ende des Zazen anzeigt. Eine solch begrenzte Übung hat ihr Gutes: man braucht sich um die zeitlichen Grenzen nicht zu kümmen - wenn man nicht gerade selbst als Dōan übt, versteht sich.

    Wenn ich bei mir zu Hause* 'gemeinsames Sitzen' übe, übe ich als Dōan. Und weil es völlig sinnbefreit wäre, kümmert mich dabei die Zeit nicht. Es beginnt mit drei Schlägen, es endet mit einem. Da braucht es keinen Godo, der vorgibt, wann es losgehen und wann es aufhören soll. Ich bin in der glücklichen Lage, zu Hause keinen Wecker mehr zu brauchen - nicht beim Schlafen und nicht beim Zazen.

    Wenn man das Sitzen noch erlernt, ist es jedoch sinnvoll, sich feste Zeiten vorzugeben - was den Gebrauch einer Uhr voraussetzt. Weniger sinnvoll ist es, die Uhr so hinzulegen, dass man sie im Sitzen sehen kann - das ständige Schielen nach der Uhr insbesondere gegen Ende der Übungsperiode ist dann kaum zu vermeiden und genau das sollte man sich als erstes abgewöhnen. Es hilft nicht ...

    Konkret heisst das: ein Wecker / Meditationstimer. Wobei ich Vibrationsalarm auch schon mal verwendet habe, wenn ich in einer 'realen' Zendo Dōan gemacht habe - einfach weil ein Piepsen vom Timer da natürlich stört - und wenn man für einen kurzen Blick auf die Uhr jedes Mal zuerst die Brille aufsetzen muss ...

    *Nicht jeder hat das zweifelhafte Glück, in einer Großstadt zu leben und mit ÖPNV zur nächsten oder übernächsten Zendo fahren zu können.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Aravind
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    • 8. Juni 2023 um 17:36
    • #12
    Dae Kyong:

    die exakt drei bis vier Minuten vor dem Ende den Blick auf den Wecker hebt. Darauf kann man sich verlassen.

    Bei mir sind es 60 Sekunden vor dem Ende, dann denke ich, verdammt, der Wecker ist kaputt. :)

    Aber ich habe gelernt, dass nicht bei allen Menschen die innere Uhr so exakt geht. Ich nehme an, das ist angeboren, das ist bei mir schon so, seit ich ein Kind war.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Schnuffy
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    • 8. Juni 2023 um 18:26
    • #13
    Sudhana:

    Ich stimme zu, dass Zazen eine Übung gemeinsamen Sitzens ist - wobei es allerdings meistens sinnvoll ist, sich zunächst einmal die 'basics' anzueignen, bevor man sich einer Praxisgemeinschaft anschließt. Oder gar gleich für ein Sesshin anmeldet.

    Mit etwas Übung im gemeinsamen Sitzen / Zazen ist dann nicht mehr so wichtig, mit anderen Übenden in einer Zendo zu sitzen. Dann ist die Welt deine Zendo. Wobei eine Zendo mit oben, unten, rechts, links, vorne und hinten spür- und sichtbaren Grenzen auch eine weitere Grenze hat: die, die der Dōan zieht, der Beginn und Ende des Zazen anzeigt. Eine solch begrenzte Übung hat ihr Gutes: man braucht sich um die zeitlichen Grenzen nicht zu kümmen - wenn man nicht gerade selbst als Dōan übt, versteht sich.

    Wenn ich bei mir zu Hause* 'gemeinsames Sitzen' übe, übe ich als Dōan. Und weil es völlig sinnbefreit wäre, kümmert mich dabei die Zeit nicht. Es beginnt mit drei Schlägen, es endet mit einem. Da braucht es keinen Godo, der vorgibt, wann es losgehen und wann es aufhören soll. Ich bin in der glücklichen Lage, zu Hause keinen Wecker mehr zu brauchen - nicht beim Schlafen und nicht beim Zazen.

    Wenn man das Sitzen noch erlernt, ist es jedoch sinnvoll, sich feste Zeiten vorzugeben - was den Gebrauch einer Uhr voraussetzt. Weniger sinnvoll ist es, die Uhr so hinzulegen, dass man sie im Sitzen sehen kann - das ständige Schielen nach der Uhr insbesondere gegen Ende der Übungsperiode ist dann kaum zu vermeiden und genau das sollte man sich als erstes abgewöhnen. Es hilft nicht ...

    Konkret heisst das: ein Wecker / Meditationstimer. Wobei ich Vibrationsalarm auch schon mal verwendet habe, wenn ich in einer 'realen' Zendo Dōan gemacht habe - einfach weil ein Piepsen vom Timer da natürlich stört - und wenn man für einen kurzen Blick auf die Uhr jedes Mal zuerst die Brille aufsetzen muss ...

    *Nicht jeder hat das zweifelhafte Glück, in einer Großstadt zu leben und mit ÖPNV zur nächsten oder übernächsten Zendo fahren zu können.

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    Tolle Antwort, nur auf welche Frage?

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

    Es geht hier (auch für alle anderen) hier um die simple Frage wie und wann ihr während dem Zazen auf die Uhr schaut.

    :erleichtert:

    Null Hintergedanken, nur interessehalber.

    8)

    Also ganz einfache Antworten reichen mir.

    :grinsen:

  • Sudhana
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    • 8. Juni 2023 um 19:53
    • #14
    Schnuffy:

    Es geht hier (auch für alle anderen) hier um die simple Frage wie und wann ihr während dem Zazen auf die Uhr schaut.

    War das so schwer zu verstehen? Wenn ich zu Hause übe, schaue ich nicht auf die Uhr. Wenn ich in einer Zendo als Gruppe übe, schaue ich auch nicht auf die Uhr - nur, wenn mein Job der Dōan ist. Ca. zwei oder drei Mal die letzten 5 Minuten vor dem Abschlagen. Und wenn es mit den Zeiten nicht so genau sein muss ziehe ich da persönlich ein brennendes Räucherstäbchen einer Uhr als Zeitmesser vor.

    Wenn das noch nicht einfach genug war: wenn Dich niemand zum Dōan gemacht hat, geht Dich beim Zazen eine Uhr schlicht nichts an. Sooo interessant sind Uhren nun auch wieder nicht, dass die Zeit vergeht weiss man auch so.

    OM MONEY PAYME HUNG

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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