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Spirituelle Begleitung

  • HoSa
  • 4. November 2022 um 23:28
  • Zum letzten Beitrag
  • HoSa
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 4. November 2022 um 23:28
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin noch so völlig neu und unerfahren und bei mir tauchen immer wieder neue Fragen auf. Ich höre das ein oder andere und ich bin verunsichert. Irgendwie versuche ich klar zu kommen, hoffe aber hier Antworten zu bekommen.

    Wie sieht z.b. eine spirituelle Begleitung aus. Wer macht das in der Regel? Wozu ist diese Notwendigkeit und wie lange hält so eine Begleitung? Entwickelt sich eine Art Beziehung um seinen Weg weiter oder leichter gehen zu können? Ist eine Begleitung ein Miteinander oder übernimmt einer die Rolle des Wegweisers? Was ist eine spirituelle Gemeinschaft?

    Sorry, fragen über Fragen!

    Danke für Eure Antworten 😓

  • Monikamarie
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    • 5. November 2022 um 09:34
    • #2

    Guten Morgen HoSa,

    im Lexikon s.o. in der Leiste findest Du alle möglichen Begriffe, z.B. unter Theravada "Sangha", d.h. u.a. Gemeinschaft.

    Ein Lehrer wäre ein Begleiter, ist aber nicht leicht, ihn "zu bekommen".

    Da müsstest Du schauen, ob es in Deiner Nähe eine Gruppe, z.B. Zen, gibt. Und die müsste "Dir auch gefallen". Du wirst hier in Deutschland kaum einen ständigen Begleiter finden. Das könnte allerdings auch ein fortgeschrittener Freund sein, s. "Das Nashorn".

    All das entwickelt sich aber durch Erfahrung. Du musst, wenn Du das willst, Dich also auf den Weg machen. Es gibt auch gute Literatur für Anfänger, s. Buchempfehlungen.

    Alles Gute für Dich.

    _()_ Monika

  • GKH
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    • 5. November 2022 um 09:43
    • #3

    Was suchst du für eine Begleitung?

    Eher Lehrer-Schüler-Beziehung, bei der der Lehrer "seine" Methode und Einsichten lehrt und du schauen kannst, ob es für dich passt und je besser die Beziehung zwischen euch ist, er dir auch passende Ratschläge (im Rahmen seiner Kenntnisse) geben kann.

    Oder eine Beziehung mehr auf Augenhöhe zwischen Lernenden.

    Oder was anderes.

    (Ich nutze den Begriff Beziehung in der Bedeutung längerfristiger Kontakt zwischen Menschen, nicht als Paarbeziehung.)

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 5. November 2022 um 09:48
    • #4

    Von einer "spirituellen Begleitung" habe ich noch nie gehört. Das Wort klingt,als bezeichne es eine Art Seelsorger oder Lebenscoach.

    Was es im Palikanon gibt ist der Begriff kalyanamita - die Idee eines "vorzüglichen Freundes".

    So wie wenn du im Tennisclub bist es es da Menschen geben wird, die das mit dem Tennis schon besser gemeistert haben, und die einem als Vorbild dienen können ist das auch bei Meditation und Buddhismus. Wenn du in einer Meditationsgruppe bist, dann ist es ja normal, dass da Leute sind die das schon länger machen und die vielleicht mehr vom Buddhismus verinnerlicht haben. Und deswegen buddhistische Tugenden wie Geduld und Freundlichkeit verkörpern und die man fragen kann.

    Das das irgendwie formalisiert würde - so wie einen Berufseinsteiger in amerikanischen Firmen ein Mentor zur Seite gestellt wird, habe ich noch nie gehört.

  • frederic
    Gast
    • 5. November 2022 um 09:49
    • #5
    HoSa:

    Wie sieht z.b. eine spirituelle Begleitung aus.

    Person A fragt wie zb. eine spirituelle Begleitung aussieht. Person X antwortet: Wie stellst du dir das vor? Wenn ich mir das vorstelle, kann ich nicht das sein was du bist... da ist mit anderen Worten eine Wissenslücke die aus bzw. durch nichts besteht. Person A sagt, ja aber ich möchte nur ein Beispiel... Person X sagt: Wieso Bei-Spiel? Reicht dir das Spiel nicht so wie es ist, unmittelbar, direkt, dich/mich-betreffend? Person A sagt, okay also dann wäre mein Beispiel nun kein Beispiel zu haben...

    Wie ist das für dich HoSa wenn du ohne die Begleitung bist und was siehst du?

    Sagen wir jeder würde dir irgendeine Erklärung liefern, ein Beispiel.... und das ist auf dem ersten Blick auch ganz nett, angenehm, aber dann auf lange Sicht... eher nicht weitsichtig sondern kurzsichtig.

    Die Kurzsichtigen verstehen das nicht, was der Masse entspricht, einem chaotischen Zustand der Vielen, kaum eine bestimmte Ausrichtung.

    Die Weitsichtigen vestehen - die einfachsten Anweisungen sind oftmals auch, die schwesten Anweisungen bzw. die Anweisungen bei denen die Herde aktiv wird. Man sucht wieder den Anschluss an die Herde, dabei ist man längst an der Grenze angekommen.

    An der Grenze zu bleiben, immer wieder, nie aufhörend - das ist alles.

    Die Grenzen sie weichen von selbst - sie verändern sich.

    Alles ändert, sich.

  • Bernd
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    5. November 2022
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    • 5. November 2022 um 09:55
    • #6
    HoSa:

    Wie sieht z.b. eine spirituelle Begleitung aus. Wer macht das in der Regel?

    Hallo HoSa, liebe Community.

    Neulich sah ich einen schlafenden Obdachlosen am morgen in der Unterführung. Also hab ich ihm 10 Euro zum Kopf hingelegt und bin weitergegangen.

    Eine Woche später hat mir ein Fremder, dem ich geholfen habe, 5 Euro geschenkt und ich habe am Bahnhof 10 Euro gefunden.

    Die "Zufälle" sind deine spirituellen Begleiter.

    Augen und Herz öffnen.

    Liebe Grüße,

    Bernd

  • mukti
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    • 5. November 2022 um 10:43
    • #7
    HoSa:

    Wie sieht z.b. eine spirituelle Begleitung aus. Wer macht das in der Regel?

    Wie das im Zen ist weiß ich nicht, der Theravada gründet jedenfalls auf dem Palikanon bzw. dem Tipitaka, der aus drei Teilen besteht. Der erste Teil betrifft die Ordensregeln und eine Regel ist dass jemand der in den Orden eintritt einen spirituellen Begleiter bekommt. Für Laien ist da nichts vorgesehen, da lernt man einfach von Personen die schon mehr Erfahrung haben. Wenn es sich ergibt mag man eine Person bevorzugen an die man sich wenden kann.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 5. November 2022 um 11:38
    • #8

    @Monikadie4.

    Dein Link hat mich angetrieben, mich endlich um "Das Nashorn" zu kümmern.

    Legt die Peitsche gegen Lebenswesen nieder,

    quält nicht mehr ein einziges Wesen;

    sehne dich nicht nach Kind, nach Freund?

    Geh einzeln wie das einhörnige Nashorn.

    Anziehung entsteht durch Zusammentreffen

    und aus Anziehung wird dukkha geboren.

    Siehe also die Gefahr der Anziehung und

    geh einzeln wie das einhörnige Nashorn.

    Einer voller Reue wegen gelebter heißgeliebter Freuden

    ist mit anhängendem Geist und vernachlässigt das Gute.

    Diese Gefahr in diesem Zusammenhang sehend,

    geh einzeln wie das einhörnige Nashorn.

    Verworren wie das Dickicht der Bambuszweige

    sind Gefühl der Zuneigung zum Partner, zum Kind:

    wie die hohen Bambuswipfel verwicklungsfrei sind,

    geh einzeln wie das einhörnige Nashorn.

    Sich losgebunden streift der Hirsch durch die Wälder

    und geht, wohin er möchte, um zu grasen:

    Seine Freiheit sehend, Weiser,

    geh einzeln wie das einhörnige Nashorn.

    Mein erstens Verstehen aus meiner Übersetzung. Was für ein gei.. Text. Mein Verstehen ist genau zu erkennen, dass mit dem einen Horn des Nashorns, nicht das getrennt leben gemeint ist. Das Horn ist am Nashorn und das Nashorn ist ein rücksichtsvolles, achtsames und verteidigungsbereites Herdentier und doch ist sein Horn, seine Individualität, die es auch sehr wohl zu schützen weiß.

    Egal, wie es in der Herde lebt, es ist sich auch bewusst, dass es ein individuelles Nashorn ist.

    :hug: _()_

  • CCC
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    • 5. November 2022 um 17:51
    • #9

    Hallo HoSa

    bei mir war das so, daß ich erstmal Meditationskurse mitmachte (in meinem Fall Richtung Theravada).

    Der oder die, der diesen Kurs leitet, bietet auch Gespräche über die Meditation und was so damit zusammenhängt, an.

    Ich bin so zu meinem "Lehrer" bzw. " edler Freund", wie hier schon geschrieben wurde, gekommen.

    Ich machte dann so einige Kurse/Retreats. Und so entstand auch eine Freundschaft, und ich kann ihn immer kontaktieren.

    Ich glaube, wenn die Zeit reif ist, begegnet Dir auch so ein Mensch.

    Ich wünsche es Dir🙏

  • xiaojinlong
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    • 6. November 2022 um 10:48
    • #10

    Liebe(r) HoSa,

    in einem anderen Thread hattest du geschrieben, dass du bereits in einer Gruppe bist und dort auch Menschen gefunden hast, die in derselben Richtung praktizieren wie du, und mit welchen du dich Austauschen kannst / welche auch Hilfestellungen bieten. Was ist daraus geworden? Wie unterscheidet sich deine Vorstellung einer Begleitung davon, in so einer Gruppe gemeinsam den Weg zu gehen?

    _()_

    小金龍

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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