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  1. Buddhaland Forum
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Was soll das bedeuten, "im Hier und Jetzt zu sein"?

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  • 18. April 2022 um 12:22
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    Monikamarie
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    • 10. Mai 2022 um 15:14
    • #51
    Aravind:
    Rigpa:

    Als Kinder waren wir immer im Hier und Jetzt oder ? Wieso kam es, dass es uns abhanden gekommen ist oder den meisten ?

    Ganz kurze Antwort aus entwicklungs-psychologischer Sicht: Weil es in der persönlichen Entwicklung wichtig ist, auch über das Hier und Jetzt hinaus zu denken und zu planen, Dinge in der Zukunft versuchen vorherzusehen. Das ist ja eine der Stärken von Menschen.

    Dieses Pendel schlägt dann zu weit aus, und muss beim Erwachsenwerden wieder "versöhnt" werden.

    Das gleiche gilt für den Bereich Autonomie. Erst sind wir symbiotisch mit der Mutter verbunden, dann lernt das Kind im Laufe der Jahre immer mehr Autonomie von der Mutter und seiner Familie, und später geht es darum, diese wichtige Autonomie mit dem Wissen um die Verbundenheit mit allen Menschen, Lebewesen und der Natur wieder in Einklang zu bringen.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

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    Das hast Du wunderbar klar gemacht :like::heart:

  • Aravind
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    • 10. Mai 2022 um 16:26
    • #52
    Monikadie4.:

    Das hast Du wunderbar klar gemacht :like::heart:

    :luftkuss:

  • Igor07
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    • 10. Mai 2022 um 16:50
    • #53
    Aravind:

    Das gleiche gilt für den Bereich Autonomie. Erst sind wir symbiotisch mit der Mutter verbunden, dann lernt das Kind im Laufe der Jahre immer mehr Autonomie von der Mutter und seiner Familie, und später geht es darum, diese wichtige Autonomie mit dem Wissen um die Verbundenheit mit allen Menschen, Lebewesen und der Natur wieder in Einklang zu bringen.

    Die Russen sagen... wir kommen aus der Mutter-Erde, also der Leib , das ist die unsere Erde, sozusagen.

    Und als wir sterben, wir gehen dort zurück.

    Der Kreis ist abgeschlossen.

    Mit dem Entfalten des Lebens wir brauchen die Autonomie, aber dann wir sollten zurück, zu eigenen Wurzeln. Das Tiefste und das Höschte vereinigen sich.

    Was ich denke, man braucht bestimmt im Gleichgewicht mit der Natur zu leben, auch der eigenen ...

    Die Grenzen zwischen dem Geist und dem Körper sind willkührlich, genau wie alles andere...

    Samsara/ Nirvana

    Leben/ Tod

    Wach/ Traum..

    Der Mensch ist wie die Brücke dazwichen.

    Er steht auf der Erde , aber er sehnt sich den Himmel zu erreichen.

    Diese echte Balance zwischen dem Boden, wo wir alle stehen und dem Himmel , den wir sowieso (innerlich) berühren, darin liegt die Kunst des Lebens.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 10. Mai 2022 um 20:37
    • #54
    Ellviral:

    Du hast es selbst gesagt, woran es liegt, erkennst es aber nicht.

    Konzentrieren enthält das Wort "konzentr-isch". Konzentrizität – Wikipedia

    Das habe ich öfter, dass ich etwas nicht erkenne, obwohl es da steht. Danke. Den Wiki- Artikel habe ich aber noch nicht gelesen.

    Ellviral:

    Wenn du also Gedanken verfolgst, kommst du aus dem Konzentrischen, bist also ganz bei der Sache, die du tust. Wahrnehmen

    Verfolgst zu keine Gedanken, bist du Konzentrisch und nimmst konzentrisch wahr und handelst mit dem alles was da ist. Gewahrsein

    "Wahrnehmen verfolgst Du keine Gedanken, bist konzentrisch und nimmst wahr und ...." "Handeln mit dem allem was da ist." :? Da steckt Weisheit drin, ich kann es gerade nicht begreifen. Man kann es nur erleben würde ich sagen. Danke für Deine Erklärung, ein wenig habe ich doch was begriffen. Es ist faszinierend. Das Thema.

    Ellviral:

    Lernen wie man Konzentrisch und Zentrieren in Einklang bringen kann, sich Konzentrieren.

    „Nehme Abstand davon, einem Extrem anzuhängen.“

    Das verstehe ich nun nicht das Zitat. In welchem Zusammenhang steht es ? Ach so, eben nicht in Extreme zu verfallen, heißt, konzentrisch und zentrieren in Einklang zu bringen. Aha. Muss man lernen oder wieder erlernen.

    Kinabalu:

    Hier sieht es momentan so aus, daß ablehnende Gedanken und schmerzhafte Gefühle den Eindruck erwecken können nicht ganz bei der Sache zu sein. Da sind das Sein im Hier und Jetzt und zusätzlich dies oder das.

    Zusätzlich dies oder das, ja. Gibt es auch. Das meint Ellviral wohl mit dem " Handeln mit allem was da ist ".

    Es gibt einen interessanten Artikel über Rigpa. Den sollte ich mir wirklich bald mal genauer ansehen.

    Liebe Grüße

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Noreply
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    • 10. Mai 2022 um 21:01
    • #55
    Rigpa:
    Ellviral:

    Du hast es selbst gesagt, woran es liegt, erkennst es aber nicht.

    Konzentrieren enthält das Wort "konzentr-isch". Konzentrizität – Wikipedia

    Das habe ich öfter, dass ich etwas nicht erkenne, obwohl es da steht. Danke. Den Wiki- Artikel habe ich aber noch nicht gelesen.

    Du kennst doch konzentrisch ineinander gesetzte Kreise, Da haben alle Kreise den gleichen Mittelpunkt.

    Ellviral:

    Wenn du also Gedanken verfolgst, kommst du aus dem Konzentrischen, bist also ganz bei der Sache, die du tust. Wahrnehmen

    Verfolgst zu keine Gedanken, bist du Konzentrisch und nimmst konzentrisch wahr und handelst mit dem alles was da ist. Gewahrsein

    "Wahrnehmen verfolgst Du keine Gedanken, bist konzentrisch und nimmst wahr und ...." "Handeln mit dem allem was da ist." :? Da steckt Weisheit drin, ich kann es gerade nicht begreifen. Man kann es nur erleben würde ich sagen. Danke für Deine Erklärung, ein wenig habe ich doch was begriffen. Es ist faszinierend. Das Thema.

    Das hast du auch selber beschrieben. Bist du auf Weite eingestellt und nicht mit WERTENDEN Gedanken beschäftigt, geht es viel besser. Bist du bei Gedanken, guten oder schlechten, geht es nicht mehr gut. Kann man hervorragend im Sport beobachten. Hat jemand ein ungutes Gefühl oder ein euphorisches kann man sicher sein das er verliert, wenn der Gegner beim Ganzen bleibt.

    Ellviral:

    Lernen wie man Konzentrisch und Zentrieren in Einklang bringen kann, sich Konzentrieren.

    „Nehme Abstand davon, einem Extrem anzuhängen.“

    Das verstehe ich nun nicht das Zitat. In welchem Zusammenhang steht es ? Ach so, eben nicht in Extreme zu verfallen, heißt, konzentrisch und zentrieren in Einklang zu bringen. Aha. Muss man lernen oder wieder erlernen.

    Das eine Extrem ist immer zentriert zu sein und das andere immer nur das Ganze erkennen.

    Kinabalu:

    Hier sieht es momentan so aus, daß ablehnende Gedanken und schmerzhafte Gefühle den Eindruck erwecken können nicht ganz bei der Sache zu sein. Da sind das Sein im Hier und Jetzt und zusätzlich dies oder das.

    Zusätzlich dies oder das, ja. Gibt es auch. Das meint Ellviral wohl mit dem " Handeln mit allem was da ist ".

    Es gibt einen interessanten Artikel über Rigpa. Den sollte ich mir wirklich bald mal genauer ansehen.

    Liebe Grüße

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    Ich hoffe das Blaue macht es klarer.

    Bei Dzogchen oder Zen ist es genau dieses beides Sein, Zentriert und Konzentrisch.

    Wenn du beides hast ohne Wollen kommst du in Gewahrsein. Das hab ich jedenfalls heute, beim Gang um den Block, verstanden.

    Nicht an einem festhalten und auch nicht gegen der dauernden Schwankung zu sein.

    Die Dinge sind ganz einfach, aber wer erklärt nur das selbst erleben.

    "Sag mir: Wie schmeckt ein Apfel?" Das geht nicht, weil jeder Mensch anders schmeckt und Sinneseindrücke haben keine Worte.

  • Hingabe
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    • 10. Mai 2022 um 22:51
    • #56
    Ellviral:

    Ich hoffe das Blaue macht es klarer.

    Bei Dzogchen oder Zen ist es genau dieses beides Sein, Zentriert und Konzentrisch.

    Wenn du beides hast ohne Wollen kommst du in Gewahrsein. Das hab ich jedenfalls heute, beim Gang um den Block, verstanden.


    Nicht an einem festhalten und auch nicht gegen der dauernden Schwankung zu sein.

    Die Dinge sind ganz einfach, aber wer erklärt nur das selbst erleben.

    "Sag mir: Wie schmeckt ein Apfel?" Das geht nicht, weil jeder Mensch anders schmeckt und Sinneseindrücke haben keine Worte.

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    Ja, hat es klarer gemacht. Danke für Deine Hilfe. Das Selbst erleben, kann man schon erklären, aber verstehen kann es wohl nur ein/r wenn er es selbst auch gerade erlebt. :) Oder es ist.

    Hier und Jetzt sein heißt also Gewahrsein. :!::like:Es heißt auch Rigpa. Würdest du sagen Angrenzende Sammlung ist dasselbe ? Nein oder ?

    Das wäre kein Gleichgewicht oder ? Zwischen zentrieren und konzentrisch. Oder doch ? Lese es morgen nochmal.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



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    • 10. Mai 2022 um 23:27
    • #57
    Rigpa:
    Ellviral:

    Ich hoffe das Blaue macht es klarer.

    Bei Dzogchen oder Zen ist es genau dieses beides Sein, Zentriert und Konzentrisch.

    Wenn du beides hast ohne Wollen kommst du in Gewahrsein. Das hab ich jedenfalls heute, beim Gang um den Block, verstanden.


    Nicht an einem festhalten und auch nicht gegen der dauernden Schwankung zu sein.

    Die Dinge sind ganz einfach, aber wer erklärt nur das selbst erleben.

    "Sag mir: Wie schmeckt ein Apfel?" Das geht nicht, weil jeder Mensch anders schmeckt und Sinneseindrücke haben keine Worte.

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    Ja, hat es klarer gemacht. Danke für Deine Hilfe. Das Selbst erleben, kann man schon erklären, aber verstehen kann es wohl nur ein/r wenn er es selbst auch gerade erlebt. :) Oder es ist.

    Hier und Jetzt sein heißt also Gewahrsein. :!::like:Es heißt auch Rigpa. Würdest du sagen Angrenzende Sammlung ist dasselbe ? Nein oder ?

    Das wäre kein Gleichgewicht oder ? Zwischen zentrieren und konzentrisch. Oder doch ? Lese es morgen nochmal.

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    Soweit ich das gerade überschlagen konnte, was mit „angrenzende Sammlung“ gemeint ist, scheint es so zu sein, dass es genau das ist, denn diese Sammlung ist noch Sinnes, Intelligenz, Rigpa gestützt.

    ##

    Genau da ist kein Gleichgewicht. Aber das darf ja auch nicht sein, wenn Gleich-es-gewichten ist kann es kein Gewahrsein geben, denn Gewahrsein ändert sich ja mit den Gegebenheiten, die der, der im Gewahr-sein ist wahrnimmt.

    Rigpa scheint mir die Intelligenz zu sein, die genau das erkennt und damit auch die Stütze für die angrenzende Sammlung ist. Angrenzende Sammlung hab ich demnach bei meinem Spaziergang zeitweise erreicht, aber weil ich mich bewege vergeht und erscheint sie auch.

    Sie erscheint auch beim SitZen, doch da kann ich die verlassen und in tieferen Sammlungen gehen. Soweit das da keine Intelligenz mehr ist, die mir das sagt, zeigt das ich im Samadhi bin. Die erscheint erst wieder, wenn ich mich aus dem Samadhi hochhole. Rigpa ist sehr früh wieder da und hilft Bewusstsein für das Leben zu fördern. Die Sinneswahrnehmungen wieder auf das Innere und Äußere zu richten, also nicht mehr im Gleichgewicht nur in den Sinnestoren zu sein.##

    ##....##Das ist jetzt hauptsächlich direkt aus dem Hirn geschrieben, bin mir nicht sicher, ob ich die Terminologie der Begriffe Verstandesmäßig erfasst habe. Aus dem Bauch geschrieben, könnte man sagen.

    Das funktioniert auch unterwegs, wenn ich „angrenzende Sammlung“ erreiche und ich mich dann in den Sitz begebe bin ich fast sofort in Samadhi. Ist wie eine Pause von allem.

  • Kinabalu
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    • 11. Mai 2022 um 11:29
    • #58
    Rigpa:

    ...interessanten Artikel über Rigpa. Den sollte ich mir wirklich bald mal genauer ansehen.

    Danke für die schöne Beschreibung. Wie nennt man Allwissenheit und Erleuchtungserlebnisse meist eher aus konzentrischer Betrachtung sehen und nicht anstreben müssen? Wo es sich anfühlt wie "Illusion allerseits?"


    Sorry für eventuelle Koan, keine Absicht, kann nichts dafür.

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    • 11. Mai 2022 um 12:56
    • #59
    Kinabalu:

    Danke für die schöne Beschreibung. Wie nennt man Allwissenheit und Erleuchtungserlebnisse meist eher aus konzentrischer Betrachtung sehen und nicht anstreben müssen? Wo es sich anfühlt wie "Illusion allerseits?"

    Kann ich dir leider nicht beantworten. Ich habe noch Schwierigkeiten Ellviras Erklärungen zu verstehen. Der Artikel von dem ich sprach könnte mir weiter helfen Ellviral zu verstehen. :D

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

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    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Noreply
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    • 11. Mai 2022 um 13:18
    • #60

    https://de.dreamstime.com/stock-abbildun…r-image89999844

    Da sind sie und auch Spiralen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Und hier das find ich besonders gut: Konzentration. Das Zentrieren schließt nicht das Konzentrische aus.

  • Bosluk
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    • 11. Mai 2022 um 13:27
    • #61

    Danke Noreply . Mir ist fast schwindelig geworden von dem Bild :lol:

  • Noreply
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    • 11. Mai 2022 um 13:39
    • #62

    Das ist hier nur ein Bild, aber so ist das auch wenn ich mich stark Konzentriere oder zu sehr ohne Mitte bin. Beides löst Schwindel aus.

    Ich hab gelernt den Schwindel zu betrachten und dabei erscheint dann Gewahrsein, ohne Geschwindel, Selbstbetrug.

    Beim Meditieren ist es am Anfang der Sitzung auch so, nicht so stark, aber man kann es erkennen, je länger die Sitzung geht je stiller wird es. Das Gewirbel der Gedanken ist sehr weit weg und uninteressant.

  • Igor07
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    • 11. Mai 2022 um 17:57
    • #63

    Lieber Noreply , ich kann sehr gut nachvollziehen, was du so wie aus dem Bauch schildertst. Du vereinst , eigentlich, die beide Extremen, oder beide so...wie heben sich auf. ( Lösen sich gegenseitig auf).. Das ist echt schwindelig, aber zugleich auch sehr befreiend...

    Dann man fühlt sich so wie unnnerlich zentriert, aber auch Alles im Einem...

    Dann man stellt , wenn man es erfährt, keine Fragen, was war zuerst, ---die Henne oder das Ei, usw...:rose:

    LG._()_

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    Sokrates

  • Hingabe
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    • 12. Mai 2022 um 09:10
    • #64

    Ellviral mir ist das Thema gerade doch ein wenig zu kompliziert, ich habe aber eine Frage, die zu privat ist, ich stelle sie daher woanders hier.

    Da sie auch andere beantworten können/ könnten oder der eine oder andere das auch noch nicht so recht weiß.

    Edit : Mir fiel eben auf, dass es hier keinen geschlossenen Bereich gibt wo man allgemeine Fragen zur Geist/Entfaltung stellen kann, oder über Erfahrungen reden, welche man nicht mit jedem teilen möchte.

    Eine spezielle Tradition da passt es auch nicht hin. Bei Tibetischen muss ich mich erst bewerben, aber wegen einer Frage, macht das keinen Sinn. :D Daher frage ich nun privat jemanden hier.

    Aber wäre ja eine Idee, so einen Bereich zu schaffen, wo Erfahrungen ausgetauscht werden können, die doch sehr privat sind.

    Edit 2: Ich habe ja einen Artikel über R. gespeichert der sehr allumfassend war oder sehr ausführlich, aber den habe ich jetzt nicht parat ( müsste dann wieder mit einem anderen Konto und anderen Suchmaschine wo das gespeichert ist das aufrufen ), aber ich habe einen anderen Artikel über R. gefunden. Einfach mal so zum Entdecken, Erforschen für euch :

    Zitat

    Die unberührten von weißen Schnee bedeckten Berglandschaften erinnern mich immer wieder an Rigpa, die Natur des Geistes. Das klare strahlende Weiß, überall Stille präsent, eines der markantesten Merkmale der Natur des Geistes. Makellose klare Weite, die alles durchdringt; in ihrer Essenz unberüht und doch auf eine Art und Weise präsentes lebendiges Bewusstsein.


    Wir können die Natur des Geistes nur sehr schwer fassen, da sie in ihrer Ganzheit mit allen Aspekten wie z.B. der klaren Sicht „der unmittelbaren Einsicht in alle Dinge“ nur auf der persönlichen Erfahrungsebene des Dharmakayas* wirklich erlebt wird. Aus dieser unmittelbaren Erfahrung können wir dann unsere zukünftige Meditationspraxis immer wieder auf die Erfahrung von Rigpa ausrichten und einsgerichtet darin verweilen (es braucht keine zusätzlichen Techniken der Meditation mehr). Mann nennt dies dann die Dzogchen Sicht. Eine sehr wichtige Voraussetzung, um diese Meditationspraxis richtig auszuführen.


    Ansonsten kann es leicht sein, das wir an falschen Vorstellungen der Natur des Geistes anhaften, oder man meditiert über die Klarheit und Stille des gewöhnlichen Geistes und so macht es wenig Sinn auf Rigpa zu praktizieren und somit zu verwirklichen...

    Die Weite von Rigpa - die Natur des Geistes. - Meditation und Achtsamkeit

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

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    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    3 Mal editiert, zuletzt von Hingabe (12. Mai 2022 um 09:34)

  • Aravind
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    • 12. Mai 2022 um 10:29
    • #65
    Rigpa:

    Aber wäre ja eine Idee, so einen Bereich zu schaffen, wo Erfahrungen ausgetauscht werden können, die doch sehr privat sind.

    Wenn ich mich recht erinnere, kannst Du eine Chronik erstellen und dann festlegen, wer darin lesen und schreiben darf.

  • Noreply
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    • 12. Mai 2022 um 10:34
    • #66

    Wo ist Deine Frage?

    Es braucht keinen geschlossenen Rahmen!

    Buddha hat wirklich alles offengelegt.

    Die Lehre ist wirklich vollkommen!

    Alles was sich Menschen so als Geheim ausdenken ist nicht die Lehre, der Dhamma des Buddha!

    Der geschlossene Raum ist nur wichtig für Personen die Angst haben sich mit sich selber als Personen auseinanderzusetzen. Denn jede andere Person kann nur die andere Person verletzen. Der Mensch kann davon unberührt sein: Wie sollte es sonst eine Befreiung geben?

  • Hingabe
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    • 12. Mai 2022 um 10:56
    • #67
    Ellviral:

    Wo ist Deine Frage?

    Sie folgt. Ich wollte fragen, ob ich es richtig verstanden habe, das immer im Gewahrsein zu sein also zentrisch zu sehen / wahrnehmen auch nicht gut ist. Das wäre kein Gleichgewicht. Es braucht aber beides zentrisch und konzentrisch. Immer im Gewahrsein sein, warum wäre das problematisch ?

    Ellviral:

    Das was auch ich als "Konzentrieren" bezeichne ist eigentlich eine Spirale die von einem Mittelpunkt ausgeht oder zu einem Mittelpunkt geht, also Zentrieren.

    Die Gedanken, der Verstand können sich nur Konzentrieren, also Spirale.

    Der Geist kann nur Konzentrisch.

    Das hast du gut erklärt. Den Geist sehe ich als einen Punkt um diesen drehen sich Gedanken. Diese kommen aber aus dem Punkt.

    Ellviral:

    Wenn du also Gedanken verfolgst, kommst du aus dem Konzentrischen, bist also ganz bei der Sache, die du tust. Wahrnehmen

    Verfolgst zu keine Gedanken, bist du Konzentrisch und nimmst konzentrisch wahr und handelst mit dem alles was da ist. Gewahrsein

    Kann man nicht auch im Gewahrsein ganz bei der Sache sein die man gerade tut ? Ich finde du hast das alles so gut erklärt, aber manches musste ich nochmal lesen ( tat es eben ).

    Ellviral:

    Nicht an einem festhalten und auch nicht gegen der dauernden Schwankung zu sein.

    Meinst du damit nicht nur im Gewahrsein bleiben ? Schwankungen sind die Kreise, die Spiralen um den Punkt, aus dem Punkt.

    Ellviral:

    Bei Dzogchen oder Zen ist es genau dieses beides Sein, Zentriert und Konzentrisch.

    Aha. Spannend. Du sagst beides zusammen nennt sich Konzentration.

    Ellviral:

    Wenn du beides hast ohne Wollen kommst du in Gewahrsein.

    Aha. Danke.

    Ellviral:

    Soweit ich das gerade überschlagen konnte, was mit „angrenzende Sammlung“ gemeint ist, scheint es so zu sein, dass es genau das ist, denn diese Sammlung ist noch Sinnes, Intelligenz, Rigpa gestützt.

    Aha, danke. Mir ist es immer wichtig die Begriffe die das selbe meinen zu kennen.

    Ellviral:

    wenn Gleich-es-gewichten ist kann es kein Gewahrsein geben,

    Aha. Also meine Frage ist, was mit dem im Gleichgewicht sein, gemeint ist. Es ist also gemeint sich zu konzentrieren. Oder wie ?

    Ellviral:

    Rigpa scheint mir die Intelligenz zu sein, die genau das erkennt und damit auch die Stütze für die angrenzende Sammlung ist. Angrenzende Sammlung hab ich demnach bei meinem Spaziergang zeitweise erreicht, aber weil ich mich bewege vergeht und erscheint sie auch.

    Angrenzende Sammlung ist also Gewahrsein, so habe ich dich verstanden. :D Wenn du darin bist, wieso meinst du sie schwindet oder es schwindet wenn du dich bewegst. Muss es doch nicht oder ? Oder meine ich etwas anderes als du ? :?:D

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    Einmal editiert, zuletzt von Hingabe (12. Mai 2022 um 11:03)

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    • 12. Mai 2022 um 11:40
    • #68

    Im Gewahrsein sein ist nur dann problematisch, wenn es mein Handeln behindert. Im Gewahrsein längere Zeit zu sein geht nur, wenn es keine Menschen oder andere fühlende Wesen gibt. die mir etwas bedeuten.

    Gewahrsein wird oft von Lehrern als Ziel der Stillen, Ruhe usw. gesehen, aber das geht nicht, wenn ich das Seminar verlasse.

    DAS Leben im Seminar oder SitZen ist dann Eine ausgedehnte Weite. Ein Kreis mit einem Punkt.

    Aus dem Seminar raus erscheint das Leben in konzentrisch angeordneten Kreisen, das heißt in dem Ursprünglichen Kreis mit Punkt (DER Mein Leben "begrenzt") erscheinen immer mehr Kreise, ohne die Weite auszudehnen, mein Leben Größer zu machen. Meine Person nimmt sich immer einen Punkt in irgendeinem jetzt wichtigen Kreis und zentriert diesen Punkt, über alle innen liegend erscheinenden Kreise, auf meine Mitte.

    Rigpa:

    Das hast du gut erklärt. Den Geist sehe ich als einen Punkt um diesen drehen sich Gedanken. Diese kommen aber aus dem Punkt.

    Das ist auch mein Weg gewesen, und er ist hilfreich. Hilft dabei zu erkennen das Ich immer irgendwie da bin.

    Rigpa:

    Kann man nicht auch im Gewahrsein ganz bei der Sache sein die man gerade tut ? Ich finde du hast das alles so gut erklärt, aber manches musste ich nochmal lesen ( tat es eben ).

    Das ist eben das Erkennen, das das Gewahrsein nie verlassen wird. Der Kreis mit dem Punkt ist das Gewahrsein meines Lebend sein. Das Erscheinen von konzentrischen Kreisen innerhalb des Gewahrseins zieht logischerweise immer von Gewahrsein weg, ohne dass es verloren geht, du kannst immer trotz unzählbar vielen Kreisen in deinem Kreis zum Gewahrsein zurückkehren.

    Es ist sogar bald so das die Kreise zum Leben im Gewahrsein gehören, ganz normal, dass das Gewahrsein immer da ist. Das wird nur gestört durch etwas haben wollen, Etwas nicht haben wollen und durch nicht dem Gewahrsein glaube, vertrauen und somit eine Meinung haben.

    Verzerrungen, Leiden, Dukkha erschein nur, wenn ich einen der inneren Kreise festhalte und ganz für mich haben zu will.

    Der Innerste Kreis ist mein Partner, nächster meine Eltern, Kinder, Familie, nächster Freunde, Bekannte usw., nächster... kannst du jetzt selber.

    Was du niemals ergreifen, festhalten kannst ist dein Gewahrsam-kreis in dem alle anderen erscheinen.

    Das vergebliche Verlangen nach diesem Kreis bindet so viel Menschen an einen Lehrer, an eine Gruppe usw. Sie merken ihr Leiden nicht, weil die Illusion das da ein Heil-macher ist, viel zu stark ist.

    PS: Der absolut innerste Kreis ist, der der alles enthält, das dein Körper an sich trägt, das aber nicht dein Körper ist: Kleidung, Tattoos, Kosmetik, Piercings, also alles, was die Körper nicht selber herstellt. Vergess nicht alles in deinem gesamten Verdauungssystem, gehört nicht zu deinem Körper.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (12. Mai 2022 um 11:46)

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    • 12. Mai 2022 um 11:53
    • #69

    Memoiren gefunden in der Badewanne

    Das ist meine frühe Übersetzung des Elementarraumes der Elemente.

    Muss ich jetzt wohl neu durcharbeiten, weil ich verstanden habe, was da überhaupt wirklich gemeint ist.

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    • 12. Mai 2022 um 16:54
    • #70
    Ellviral:

    Im Gewahrsein sein ist nur dann problematisch, wenn es mein Handeln behindert. Im Gewahrsein längere Zeit zu sein geht nur, wenn es keine Menschen oder andere fühlende Wesen gibt. die mir etwas bedeuten.

    Aha. Wieso das ? Das erklärtest du dann später aber auch.

    Ellviral:

    DAS Leben im Seminar oder SitZen ist dann Eine ausgedehnte Weite. Ein Kreis mit einem Punkt.

    Ach so.

    Ellviral:

    Aus dem Seminar raus erscheint das Leben in konzentrisch angeordneten Kreisen, das heißt in dem Ursprünglichen Kreis mit Punkt (DER Mein Leben "begrenzt") erscheinen immer mehr Kreise, ohne die Weite auszudehnen, mein Leben Größer zu machen. Meine Person nimmt sich immer einen Punkt in irgendeinem jetzt wichtigen Kreis und zentriert diesen Punkt, über alle innen liegend erscheinenden Kreise, auf meine Mitte.

    Ach so. Ich glaube ich meine ein anderes Gewahrsein als du.

    Ellviral:

    Das ist eben das Erkennen, das das Gewahrsein nie verlassen wird. Der Kreis mit dem Punkt ist das Gewahrsein meines Lebend sein.

    Aha, und nur aus dem Punkt wahrnehmen ohne einen Kreis, gibt es das ?

    Ellviral:

    Es ist sogar bald so das die Kreise zum Leben im Gewahrsein gehören, ganz normal, dass das Gewahrsein immer da ist. Das wird nur gestört durch etwas haben wollen, Etwas nicht haben wollen und durch nicht dem Gewahrsein glaube, vertrauen und somit eine Meinung haben.

    Ach so, es kann eine Art sein von Gewahrsein, welche du meinst. Die, welche ich meine, naja weiß nicht, könnte eine Versenkung sein.

    Upacara Samadhi , aber das soll ja die angrenzende Sammlung auch sein. Und wenn diese auch Rigpa ist ( dasselbe meint ) und das alles ist Gewahrsein, weiß ich nicht, was ich erlebt habe / erlebe.

    Ellviral:

    Der Innerste Kreis ist mein Partner, nächster meine (..)

    Aha. Du schriebst der Kreis mit dem Punkt ist das Gewahrsein meines lebend sein. Damit meinst du einen Kreis weiter innen als dieser der Dein Partner ist usw. Naja, ich hoffe unser Gespräch ist für den einen oder einen bereichernd, auch wenn ich nicht so viel verstanden habe oder

    wir aneinander vorbei schreiben. :)

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



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    • 12. Mai 2022 um 17:40
    • #71
    Rigpa:

    Ach so, es kann eine Art sein von Gewahrsein, welche du meinst. Die, welche ich meine, naja weiß nicht, könnte eine Versenkung sein.

    Upacara Samadhi , aber das soll ja die angrenzende Sammlung auch sein. Und wenn diese auch Rigpa ist ( dasselbe meint ) und das alles ist Gewahrsein, weiß ich nicht, was ich erlebt habe / erlebe.

    Wir sprechen fast vom selben „Gewahrsein“ bei dir stört noch ein Gedanke.

    Die Versenkung, die angrenzende Sammlung finden ja nicht im unbegrenzten Raum statt.

    Der Kreis mit undefinierbarem Punkt ist eine Metapher für Dein unbekanntes, scheinbar unbegrenzten Leben.

    Dein Leben an sich erkennen ist das Gewahrsein und alles geschieht in diesem Gewahrsein.

    Es gibt keinen Kreis außerhalb deines Gewahrsein.

    Alles Leben, egal in welcher Form oder Weise findet im Sein des Lebens statt.

    Das Leben ist der Rahmen, in dem dein Kreis stattfindet, der dein Gewahrsein ist.

    Ohne den Unendlichen Ort „Leben“ kann kein Leben als Individuum stattfinden und jedes Lebewesen hat sein eigenes Gewahrsein. Der Mensch glaubt allerdings, dass er als einziges Wesen Gewahrsein erkennen kann und sich dessen bewusst sein.

    Ich bin überzeugt, dass es noch einige Arten gibt, die das auch können, doch haben die keine Worte um mit Menschen kommunizieren zu können.

    Rigpa:

    Aha, und nur aus dem Punkt wahrnehmen ohne einen Kreis, gibt es das ?

    Danke dass du das fragst: Das gibt es und das ist auch so richtig, in Wahrheit gibt es einen Punkt der ist aber ein mathematischer Punkt also unendlich klein. Und dem Kreis, der so definiert ist, dass er aus Punkten besteht, die alle von dem Mittelpunkt gleich weit entfernt sind.

    Oder mach es dir doch einfach, mach eine Kugel und schon weißt du nichts mehr, ob du in der Mitte der Kugel bist oder wo weiß ich denn. Wenn dir das nicht gelingt dann sieh dir doch die Kugel an die ich zeige. Wo in der Kugel ist mein ich? Die ganze Kugel ist mein Leben, aber wo ist der Punkt: Ich?

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    • 15. Juni 2023 um 17:56
    • #72

    Im hier und Jetzt sein, ist dasselbe wie Gewahrsein wie Sein im Moment.

    Es ist wie ein Kind sein, was gerade im Sandkasten spielt und voll im Moment aufgeht.

    Aber ist das auch das Erwachen / erwacht sein ? Ja, oder ?

    Und würde man konstant im Hier und Jetzt sein, wäre man erwacht ?

    Gedanken sind schon noch da, nur man macht sich keine Sorgen in dem Moment.

    Man würde das tun was gerade angemessen ist in einer Situation, spontan handeln ohne

    vorher zu überlegen oder lange zu überlegen. Man würde auch Ziele verfolgen können, ohne sich ablenken zu lassen ( wie ein Kind das gerade spielt ).

    Eben hat ein Vertreter geklingelt gehabt, ich war aber am Tapezieren und ich habe keine Lust gehabt mit ihm zu reden, oder mir etwas anzuhören, er kam auch nicht auf den Punkt.

    Sagte er komme wegen diesem und jenem, aber was er nun genau will von mir, wurde in den zwei Minuten nicht klar und ich sagte neutral ( nicht genervt oder aggressiv ), dass ich keine Lust habe mit ihm zu reden und auch keine Zeit. Er sagte etwas dagegen, etwa " aber dann können sie dieses und jenes nicht " aber ich sagte, "sie hätten sich ankündigen müssen.

    Tschüß. " :) :grinsen:

    Ähm, also beinahe habe ich ein schlechtes Gewissen gehabt hinterher, aber das waren diese Gedanken, sie waren unnötig und ich sagte mir, " ich habe nichts unheilsames getan".

    Und so blieb ich in einem Zustand wie ein Kind das spielt.

    Also ist dieses im Jetzt sein, das Erwachen ?

    Reaktionen würden spontan entstehen, ohne darüber nachzudenken ? Was man tut würde man auch nicht als Erfolg verbuchen oder um seinem Ego zu schmeicheln, man denkt nicht mehr man wäre toll oder etwas besonderes, man haftet nicht an an Ich- Gedanken, glaube ich. So würde ich das beschreiben. Man möchte nichts mehr dazu haben. Das was jetzt ist, reicht völlig.

    Aber ich habe mich gefragt, ob man denn das als Erwachen bezeichnen kann oder erwacht sein.

    Man würde ja dann immer Metta sein, soweit ich das verstanden habe.

    Und so wie ich mit dem Vertreter umgegangen bin, kommt mir nicht so vor, als sei das in Metta gewesen. In Metta würde man sich die Zeit für den anderen nehmen. Oder ist das nicht so, und auch in Metta würde man sich nicht mit jedem in ein langes Gespräch verwickeln lassen ?

    Auch Grenzen setzen. Metta verstand ich aber so, dass man sich immer für einen Menschen Zeit nehmen würde. Hm.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    Einmal editiert, zuletzt von Hingabe (15. Juni 2023 um 18:03)

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    • 15. Juni 2023 um 18:02
    • #73
    Rigpa:

    Ähm, also beinahe habe ich ein schlechtes Gewissen gehabt hinterher, aber das waren diese Gedanken, sie waren unnötig und ich sagte mir, " ich habe nichts unheilsames getan".

    Und so blieb ich in einem Zustand wie ein Kind das spielt.

    Also ist dieses im Jetzt sein, das Erwachen ?

    Reaktionen würden spontan entstehen, ohne darüber nachzudenken ?

    Ein Kind ist unbewusst, ohne Ziele durch Gedanken im xy.

    Für Erwachsene ist dieser Zustand im Flow zu sein ein Bewusster Zustand. Da kann man eine Sucht von machen. Von dem befreit sein von sich sorgen.

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    • 15. Juni 2023 um 18:06
    • #74
    Ellviral:
    Rigpa:

    Ähm, also beinahe habe ich ein schlechtes Gewissen gehabt hinterher, aber das waren diese Gedanken, sie waren unnötig und ich sagte mir, " ich habe nichts unheilsames getan".

    Und so blieb ich in einem Zustand wie ein Kind das spielt.

    Also ist dieses im Jetzt sein, das Erwachen ?

    Reaktionen würden spontan entstehen, ohne darüber nachzudenken ?

    Ein Kind ist unbewusst, ohne Ziele durch Gedanken im xy.

    Für Erwachsene ist dieser Zustand im Flow zu sein ein Bewusster Zustand. Da kann man eine Sucht von machen. Von dem befreit sein von sich sorgen.

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    Hast du noch den Rest gelesen, den ich noch später geschrieben habe ?

    Das Kind kann doch auch ein Ziel haben, zB einen Tunnel im Sand zu bauen.

    Und ich hatte das Ziel meine Wohnung weiter zu tapezieren. :D

    Es fühlt sich auch nicht unheilsam an für mich, nur ich habe mich gefragt, ob das erwacht sein ist. Und ob mir Metta fehlte in dem Moment und dann kann es ja nicht das erwacht sein sein. Es kann eine Vorstufe sein, nun will ich weiter tapezieren. Schönen Tag. Ohne Gedanken weiter tapezieren. Oder ohne Zweifelgedanken. Wenn man eine Sucht hätte nach dem im Jetzt sein, wäre das auch nicht schlecht. Es ist ja ein angenehmer Zustand.

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    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    Einmal editiert, zuletzt von Hingabe (15. Juni 2023 um 18:12)

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    • 15. Juni 2023 um 18:09
    • #75
    Rigpa:
    Ellviral:
    Rigpa:

    Ähm, also beinahe habe ich ein schlechtes Gewissen gehabt hinterher, aber das waren diese Gedanken, sie waren unnötig und ich sagte mir, " ich habe nichts unheilsames getan".

    Und so blieb ich in einem Zustand wie ein Kind das spielt.

    Also ist dieses im Jetzt sein, das Erwachen ?

    Reaktionen würden spontan entstehen, ohne darüber nachzudenken ?

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    Für Erwachsene ist dieser Zustand im Flow zu sein ein Bewusster Zustand. Da kann man eine Sucht von machen. Von dem befreit sein von sich sorgen.

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    Hast du noch den Rest gelesen, den ich noch später geschrieben habe ?

    Das Kind kann doch auch ein Ziel haben, zB einen Tunnel im Sand zu bauen.

    Und ich hatte das Ziel meine Wohnung weiter zu tapezieren. :D

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    Ich bin nur an dem bewussten Nachdenken freien Gedankenzustand interessiert. Mettagedanken hemmen mich unanständig.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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