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Tipps Nicht-Urteilen Atemmeditation

  • Fafa2391
  • 27. Dezember 2021 um 21:07
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1. offizieller Beitrag
  • Fafa2391
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    27. Dezember 2021
    • 27. Dezember 2021 um 21:07
    • #1

    Hallo :)

    ich bin neu hier und bräuchte eure Hilfe. Ich meditiere seit 4 Monaten täglich ca. 30 Minuten in der Vipassana Meditationspraxis. Ich merke in letzter Zeit immer wieder das ich bei der Atemmeditation mich für das Abschweifen meiner Gedanken verurteile und wollte wissen, ob ihr vielleicht Tipps habt wie ich damit mitfühlender umgehen bzw. Eine Nicht-Urteilende Haltung einnehmen kann? Ich habe im Moment das Gefühl das es eine kleiner Teufelskreis ist. Immer wenn ein Gedanke kommt ärgere ich mich und dann ärgere ich mich, das ich mich ärgere. 😅

    Vielen Dank und Namaste ☺️

  • void 27. Dezember 2021 um 21:19

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Aravind
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    • 27. Dezember 2021 um 21:53
    • #2

    Ich kann sagen, wie ich es mache: Ich fange mit Liebender Güte an, dann ergibt sich der Effekt, den Du haben möchtest, von alleine.

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Festus
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    • 27. Dezember 2021 um 23:02
    • #3

    Halte es aus. Es geht vorüber.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • mukti
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    • 27. Dezember 2021 um 23:05
    • #4
    Fafa2391:

    Ich merke in letzter Zeit immer wieder das ich bei der Atemmeditation mich für das Abschweifen meiner Gedanken verurteile und wollte wissen, ob ihr vielleicht Tipps habt wie ich damit mitfühlender umgehen bzw. Eine Nicht-Urteilende Haltung einnehmen kann?

    Hallo,

    Vielleicht wenn du das Abschweifen akzeptierst anstatt dagegen anzukämpfen? Bei mir wirkt das Zulassen entspannend, der Geist beruhigt sich und kann dann besser beim Meditationsobjekt bleiben. Bis ich wieder abschweife, was soll's dann bin ich eben abgeschweift, auf ein Neues. Und wenn das zigmal so geht dann ist das eben diesmal die Meditationsübung gewesen. Wenn ich mir nicht vorstelle wie es sein sollte sondern es so annehme wie es eben ist, entwickeln sich auch Geduld und Bescheidenheit.

    Mit Metta, mukti.


  • draiboli
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    27. Dezember 2021
    • 29. Dezember 2021 um 16:24
    • #5
    Fafa2391:

    Hallo :)

    ich bin neu hier und bräuchte eure Hilfe. Ich meditiere seit 4 Monaten täglich ca. 30 Minuten in der Vipassana Meditationspraxis. Ich merke in letzter Zeit immer wieder das ich bei der Atemmeditation mich für das Abschweifen meiner Gedanken verurteile und wollte wissen, ob ihr vielleicht Tipps habt wie ich damit mitfühlender umgehen bzw. Eine Nicht-Urteilende Haltung einnehmen kann? Ich habe im Moment das Gefühl das es eine kleiner Teufelskreis ist. Immer wenn ein Gedanke kommt ärgere ich mich und dann ärgere ich mich, das ich mich ärgere. 😅

    Vielen Dank und Namaste ☺️

    Versuche es mal anders herum. Ärgere dich nicht über das abschweifen sondern freue dich und sei dankbar darüber dass du das Abschweifen bemerkt hast. Das alleine ist schon ein großer Erfolg. Der Rest kommt von alleine. Mit der Zeit wirst du immer seltener abschweifen. Versuche diese Aufmerksamkeit mit in den Alltag zu übernehmen, auch das wird sehr motivierend sein.

  • Fafa2391
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    27. Dezember 2021
    • 29. Dezember 2021 um 20:25
    • #6

    Danke an euch!!! ❤️ Ich werde eure Tipps umsetzen und dann berichten. Den Tipp mit der Metta-Meditation habe ich bereits die letzten zwei Tage umgesetzt und es hat auf jeden Fall etwas geholfen.

  • Igor07
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    • 29. Dezember 2021 um 23:29
    • #7
    mkha':

    Sich-gewöhnen-an.

    Hm, Liebe @mkha' , man kann es so wie als unpersönlicher oder spontaner Prozess etikettieren, benennnen...

    Wie das Atmen, welches wir nichts merken... ( im Alttag, meine ich, also gewöhnlicher-weise).

    LG.:tee:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 2. Januar 2022 um 11:21
    • Offizieller Beitrag
    • #8

    Wenn du ein Kindermädchen bei einer reichen Familie bist, dann ist es dein Job die Kinder davon abzuhalten groben Unsinn zu machen und sie immer wieder davon wegzufahren.

    Gleichzeitig ist es aber auch dein Job dies zwar bestimmt aber auch freundlich und respektvoll zu tun. Wenn du die dir anvertrauten Kinder permanent anschreißt und zwingst, dann machst du deinen Job nicht gut und du fliegst raus. Weil eben nicht nur das Abhalten von Unsinn dazu gehört sondern auch, dass das einigermaßen gewaltfrei passiert.

    Während es bei einem Kindermädchen klar ist, dass dieses die Kinder seines Arbeitgebers mit Freundlichkeit behandelt, denkt man mit sich selber auf beliebige Weise umspringen zu dürfen.

    Je mehr Vertrauen da ist, desto rüder kann dann auch der Umgangston sein ohne, dass wer leidet. Mit einem zarten Kind ( das leicht verletzt ist) geht man anders um als mit einer eingeschweißten Pfadfindertruppe.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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